Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

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Interrex
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Interrex »

_Semper_ hat geschrieben:
Interrex hat geschrieben:Ich fürchte die sogenannten deutschen Gamingentwickler scherren sich einen Dreck um ihre Kundschaft
dazu muss man aber auch erwähnen, dass jeglicher support beim publisher liegt, der dafür den entwickler bezahlt. wenn also ubisoft meint, dass sich ein weiterer support von mmx finanziell nich rechnet, dann wird das eben eingestellt. der entwickler selbst hat da kein mitspracherecht.
dann kann es doch der entwickler direkt auf eigene kosten. fürchten die sich nicht vor image schaden?
SectionOne
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von SectionOne »

dobpat hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Solidus Snake hat geschrieben:@dobpat Nein das denke ich nicht, dass hier Konsolen Schuld an der Misere sein sollen.
Sind "sie" auch nicht. Andere ehem. reine PC-Studios machen gute Geschäfte mit Konsolenspielen. Siehe Bethesda, siehe Gearbox.

Die Begründung steht ja am Ende der Meldung. Viel zu hohe Kosten, viel zu wenige Einnahmen und viel zu wenig Spiele in der Pipeline, um den nötigen Umsatz generieren zu können. Crytek MUSS Personal abbauen. Und zwar so massiv, dass am Ende vielleicht nur eine Rumpfmannschaft übrig bleibt, die sich um Weiterentwicklung und Vermarktung der CryEngine kümmert.
Sie haben aber mit dem Sprung auf Konsole die Art ihrer Spiele verändert. Das war sehr wohl ihr Anfang vom Ende.
von nur strunzdumme Action gibt es eben schon genug produzierende firmen. und vor allem welche die es besser machen.
Mit Far Cry 2 haben sie diese Arcade Schiene eingeschlagen, das haben sie auch selber gesagt. Eben Konsolenpublikum ansprechen. Tja und das war dann halt nix. Gab genug die das spiel schlecht fanden und das war es im End Effekt auch. Tja und mit Ryse sind sie dann am Boden angekommen.
Wenn man keine Ahnung hat sollte man es besser bleiben lassen. Far Cry 2 kam gar nicht von Crytek sonder wurde UbiSoft intern entwickelt. Crysis war das erste Game nach Far Cry, das war (damals) PC-Exclusiv und bot schon damals gehaltlose Ballerkost. Genau genommen ist die ganze Crysis Reihe doch nur eine spielbare Grafikdemo die zeigt das Crytek von Gamedesing keine Ahnung hat.

Hör mir doch bitte mit diesem Ammenmärchen auf, Konsolenspieler würden nur strunzdumme Action wollen. Das ist eine freie Erfindung einiger elitärer PC-Jünger! Gerade Shooter die nicht viel Grips verlangen haben ihren Ursprung doch im PC.
_Semper_
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von _Semper_ »

Interrex hat geschrieben:dann kann es doch der entwickler direkt auf eigene kosten. fürchten die sich nicht vor image schaden?
1) kein entwickler arbeitet auf eigene kosten, wenn es um den support geht. scho gar nich bei kleinen unternehmen, die auf konstante einnahmen aus aufträgen angewiesen sind. arbeit, die kein geld einbringt, ist schlichtweg verschwendete zeit, die darüber hinaus die existenz gefährdet.
2) selbst wenn sie auf eigene faust das produkt unterstützen wollen, dürfen sie das rechtlich gar nich. der publisher hat das sagen über sämtliche releases, support und qa. als entwickler ist man an verträge gebunden, die es einzuhalten gilt.
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Wulgaru
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Wulgaru »

Wenn man so viele Studios und Zweigstellen hat, braucht man einfach einen höheren Spieleoutput und mindestens eine Blockbusterserie die Kasse macht und quasi unangreifbar ist. Crysis sollte das ja immer sein, aber das hat ja auch nie ganz funktioniert. Mich wundert eher das Crytek erst jetzt gefährdet ist.
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Bedameister
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Bedameister »

Wulgaru hat geschrieben:Wenn man so viele Studios und Zweigstellen hat, braucht man einfach einen höheren Spieleoutput und mindestens eine Blockbusterserie die Kasse macht und quasi unangreifbar ist. Crysis sollte das ja immer sein, aber das hat ja auch nie ganz funktioniert. Mich wundert eher das Crytek erst jetzt gefährdet ist.
Man wusste ja nie wieviel sie mit den Simulationen verdient haben die sie u.a. für das Militär (denke U.S.) gemacht haben
Solidus Snake
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Solidus Snake »

dobpat hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Solidus Snake hat geschrieben:@dobpat Nein das denke ich nicht, dass hier Konsolen Schuld an der Misere sein sollen.
Sind "sie" auch nicht. Andere ehem. reine PC-Studios machen gute Geschäfte mit Konsolenspielen. Siehe Bethesda, siehe Gearbox.

Die Begründung steht ja am Ende der Meldung. Viel zu hohe Kosten, viel zu wenige Einnahmen und viel zu wenig Spiele in der Pipeline, um den nötigen Umsatz generieren zu können. Crytek MUSS Personal abbauen. Und zwar so massiv, dass am Ende vielleicht nur eine Rumpfmannschaft übrig bleibt, die sich um Weiterentwicklung und Vermarktung der CryEngine kümmert.
Sie haben aber mit dem Sprung auf Konsole die Art ihrer Spiele verändert. Das war sehr wohl ihr Anfang vom Ende.
von nur strunzdumme Action gibt es eben schon genug produzierende firmen. und vor allem welche die es besser machen.
Mit Far Cry 2 haben sie diese Arcade Schiene eingeschlagen, das haben sie auch selber gesagt. Eben Konsolenpublikum ansprechen. Tja und das war dann halt nix. Gab genug die das spiel schlecht fanden und das war es im End Effekt auch. Tja und mit Ryse sind sie dann am Boden angekommen.
Wie schon jemand anders erwähnt hat, ist Farcry 2 nicht auf Cryteks Kraut gewachsen. Im Grund genommen war Farcry auch nur strunzdumme Action, genauso wie Doom 3 oder COD oder Crysis. Das ist ja auch nicht das schlimme. Wenn man es nicht mag dann lasst man es halt, aber was haben denn jetzt Konsolen damit zu tun? Es gibt auch alle Bioshock Teile auf Konsole und sind die deswegen schlechter? Gibt sogar einen HL2 Port für Konsolen und ist das Spiel dadurch viel schlechter geworden?
Durch Konsolen erweitert man seinen Kundenkreis. Es ist nun mal so, das du mit Retail Games einzig und allein bei Konsolen noch genügend Umsatz machst im AAA Bereich. Das wird man auch wieder schön an GTA5 sehen. Natürlich wird sich das auf dem PC gut verkaufen, aber die Zahlen werden nur einen extrem geringen Teil aus machen, von denen der PS4 und Xbox One.

Im Prinzip ist es doch so, kein reines AAA Studio kann es sich unter einem Publisher Leisten "nicht" für Konsole zu entwickeln. Und da die neue Generation sowieso auf PC Architektur aufgebaut ist, wäre das noch viel dämlicher es sein zu lassen.
Interrex
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Interrex »

_Semper_ hat geschrieben:
Interrex hat geschrieben:dann kann es doch der entwickler direkt auf eigene kosten. fürchten die sich nicht vor image schaden?
1) kein entwickler arbeitet auf eigene kosten, wenn es um den support geht. scho gar nich bei kleinen unternehmen, die auf konstante einnahmen aus aufträgen angewiesen sind. arbeit, die kein geld einbringt, ist schlichtweg verschwendete zeit, die darüber hinaus die existenz gefährdet.
2) selbst wenn sie auf eigene faust das produkt unterstützen wollen, dürfen sie das rechtlich gar nich. der publisher hat das sagen über sämtliche releases, support und qa. als entwickler ist man an verträge gebunden, die es einzuhalten gilt.
...ohh doch CDPR, von denen gibt es langfristige Versorgung mit Patches, und (auch) teuer produzierte Enhanced Versionen ihrer Spiele, die (die Enhanced Patches) dann (weltweit) an die Kunden verschenkt werden.

zu 2. Arbeitest du bei Ubisoft?
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Bedameister
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Bedameister »

_Semper_ hat geschrieben:
Interrex hat geschrieben:dann kann es doch der entwickler direkt auf eigene kosten. fürchten die sich nicht vor image schaden?
1) kein entwickler arbeitet auf eigene kosten, wenn es um den support geht. scho gar nich bei kleinen unternehmen, die auf konstante einnahmen aus aufträgen angewiesen sind. arbeit, die kein geld einbringt, ist schlichtweg verschwendete zeit, die darüber hinaus die existenz gefährdet.
2) selbst wenn sie auf eigene faust das produkt unterstützen wollen, dürfen sie das rechtlich gar nich. der publisher hat das sagen über sämtliche releases, support und qa. als entwickler ist man an verträge gebunden, die es einzuhalten gilt.
Das kommt immer drauf an wie die Verträge aussehen. Bei manchen hat der Publisher wie gesagt sehr viel Einfluss auf solche Sachen. Wenn das Studio zum Publisher gehört sowieso.
Aber manchmal wenn die Studios einfach nen Publisher suchen der nur dafür verantwortlich ist ihr Spiel in die Läden zu bringen haben die Studios schon noch sehr viel kontrolle über das Spiel und den Support. CD Red und the Witcher wäre z.B. ein Paradebeispiel dafür.
ankaz
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von ankaz »

Interrex hat geschrieben: dann kann es doch der entwickler direkt auf eigene kosten. fürchten die sich nicht vor image schaden?
Support auf eigene Kosten ist für Softwareunternehmen in der Regel der finanzielle Ruin.
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Obstdieb
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Obstdieb »

dobpat hat geschrieben: Mit Far Cry 2 haben sie diese Arcade Schiene eingeschlagen, das haben sie auch selber gesagt. Eben Konsolenpublikum ansprechen.
So ein Unsinn können nur wenig Leute reden. FarCry 2 ist in vielerlei Hinsicht einer der wenigen sehr sehr guten modernen Shooter. Es ist im Prinzip das absolute Gegenbeispiel für Konsolenshooter.
Interrex
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Interrex »

ankaz hat geschrieben:
Interrex hat geschrieben: dann kann es doch der entwickler direkt auf eigene kosten. fürchten die sich nicht vor image schaden?
Support auf eigene Kosten ist für Softwareunternehmen in der Regel der finanzielle Ruin.
Dann weißt du, welche Entwickler du am besten meiden solltest. In dem oben beschriebenen Fall sagt der Entwickler zu seinen Kunden "Adieu", die Spieler klagen nach 2 Patches aber immernoch über Bugs und technische Unzulänglichkeiten. Das ficht aber den (deutschen) Entwickler nicht die Bohne. Amen.

Aus einem anderen Forum (ich habe das Spiel selbst nicht gezockt, kenne aber die Might&Magic Reihe VI, VII, und VIII.): Vor allem haben sie ja im Grunde alles aus HOMM6 kopiert, also es gab kaum eigene Ideen, mal eben schnell ne Story hingeschrieben, ne kleine lieblose Welt zusammen geschustert und alle Grafiken, Einheiten, Helden, Items, Monster aus HOMM6 kopiert ..... also ich werde devinitiv keine Spiele mehr von diesen Entwicklern kaufen ....
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Diablokiller999
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Diablokiller999 »

Schade, vor allem weil der Staat gar kein Interesse daran hat, deutsche Entwickler auch nur im geringsten zu unterstützen - dabei gehört Crytek zu den Größten bzw. ist sogar der Größte soweit ich weiß.

Ich denke das größte Problem sind die Zukäufe der letzten Zeit ( Homefront-Lizenz, Vigil Games, Free Radical ( schon länger her ) ). Zudem ist Free2Play von Anfang an eine Totgeburt gewesen, das merken nun auch langsam die Publisher. Die Leute merken das etwas, das nix kostet, auch nix ist ( zumindest bei Games ). Die Entwickler haben kein Gefühl für Kosten, wie man an Dungeon Keeper sieht. Ich fühle mich eher wie ein Drogenkonsument den man anfüttert und dann ausraubt!

Ich fand' die Crysis-Games übrigens allesamt gut, schnelle und unkomplizierte Ballerkost mit variablem Gameplay ( Rambo oder Sam Fisher ) und verdammt hübscher Grafik. Leider stimmte die Vermarktung nie so ganz :(

Ryse wird übrigens auch zum Teil für den Genickbruch verantwortlich sein, wieso sie aber diese ( mit Verlaub ) scheiß Marke nicht an Microsoft abtreten und einen auf EPIC machen müssen, kapier ich nicht. Ryse wurde nun mal kein Gears of War, wenn man das hat, hat man auch eine ganz andere Verhandlungsposition...
Micoud
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Micoud »

Jeder kann sich ja auf Bundesanzeiger.de die Bilanzen der Firma angucken. Das sieht echt düster aus. Einen Gewinn haben die jedenfalls noch nie gemacht.
Aufgrund des im Geschäftsjahr 2012 entstandenen Jahresfehlbetrages von TEUR 9.424 ergibt sich zum 31. Dezember 2012 eine Erhöhung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages auf TEUR 20.599 (Vorjahr: TEUR 14.175).
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Kajetan
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Kajetan »

ankaz hat geschrieben:
Interrex hat geschrieben: dann kann es doch der entwickler direkt auf eigene kosten. fürchten die sich nicht vor image schaden?
Support auf eigene Kosten ist für Softwareunternehmen in der Regel der finanzielle Ruin.
Quatsch!
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Casualgamer
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Re: Crytek stand im April 2014 offenbar kurz vor der Pleite

Beitrag von Casualgamer »

Jaaawoll!
Ich gönne es denen das sie Pleite gehen...ich wünsch es so..weg mit crytek.... :Hüpf:
...und es sollte noch viel mehr spieleschmieden folgen, die den markt mit einfallslosen unfertigen dlc spielechen überschwemmen.

man kann ja nix unternehmen gegen spielefirmen, aber mitfiebern, welche wann als nextes Pleite geht.