Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne gegen Clinton: "Es tut mir zutiefst leid"

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Kajetan
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kajetan »

Skabus hat geschrieben:
Jondoan hat geschrieben:"Nein, Meinungsdiktatur ist, wenn ich den Nazis nicht mehr sagen darf, dass sie Nazis sind, wenn mir dafür ernsthafte Gefahren für Leib und Leben drohen.
Unsinn. Du hast nicht das Recht Menschen als Nazis zu bezeichnen, zumindest dann nicht, wenn es nicht der Wahrheit entspricht.
Halt! Stop! Dieses Recht habe ich. Ich darf das sagen!

Allerdings muss ich auch damit rechnen Gegenfeuer zu bekommen, wenn diese Person kein Nazi ist. Und ich brauche mich dann auch nicht zu beschweren, wenn sich diese Person gerichtlich gegen meine Aussage zur Wehr setzt und das Gericht dieser Person auf Basis "Die Würde des Menschen usw." Recht gibt. Wenn sie kein Nazi ist.

Trenne bitte das Recht auf freie Meinungsäusserung von den Folgen, die manche Äusserungen haben können. Ich habe das Recht mich in der Öffentlichkeit als totales Arschloch zu verhalten, muss aber dann auch die Folgen meiner Handlungen akzeptieren.
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Mr_v_der_Muehle
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Mr_v_der_Muehle »

Skabus hat geschrieben:
ronny_83 hat geschrieben:Zumal die Entwickler, die die Unterstützung beenden, ja auch diskriminierend handeln, weil sie Luckey nicht seine freie Meinung erlauben unabhängig vom Unternehmen.
Sehe ich auch so. Aber es scheint dieser Tage Gang und Gäbe zu sein, dass viele Menschen das vermeintliche Ideal der "Meinungsfreiheit" hochhalten, es aber für Recht und billig halten, Meinungen zu diskriminieren, die ihnen nicht gefallen.

Und nein, niemand muss eine Meinung gutfinden und jeder, der eine Meinung äußert muss damit rechnen, dass es Reaktionen gibt, die einem u.U. nicht gefallen. Es hört aber IN DEM MOMENT auf, eine Meinung zu sein, sobald man die Würde oder die Rechte eines anderen Menschen verletzt.

Diesen feinen aber wichtigen Unterschied scheinen gefühlt 70% der modernen Gesellschaft nicht zu begreifen, wie man in dem anderen Tread zuhauf und in erschreckendem Maße zu lesen bekam :(

MfG Ska
Na was denn nun? Wurde durch das Einstellen des Projekts für Oculus ein Menschenrecht verletzt? Genau das findest du ja anscheinend verwerflich, obwohl du doch selbst sagst, dass jeder machen kann was er will, solange keine Rechte oder Verträge verletzt werden.
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Skabus
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Skabus »

Kajetan hat geschrieben:Halt! Stop! Dieses Recht habe ich. Ich darf das sagen!
Vielleicht solltest du Beiträge mal zuende lesen, bevor du was zitierst ;)

Dieses Recht hast du eben nicht. Beweise? Bitteschön:

http://www.zeit.de/kultur/musik/2014-05 ... chaedigung

Warum hat Jan Delay wohl den Ausgleich bezahlt? Weil er wusste, dass es vor Gericht mit einer satteren Strafe hätte rechnen müssen.

Du siehst: Du hast das Recht nicht. Punkt. Da gibts nicht viel zu diskutieren. Und dein Versuch die Meinungsfreiheit vom geltenden Recht zu entkoppeln, ändert auch nichts daran.
Kaaruzo hat geschrieben:Genauso schafft man unkritische Bürger, die sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen, aus Angst vor ihrer beruflichen Zukunft.

Und solche Zustände soll man denn auch noch gutheißen?
Und genau das ist es, was mir dabei immer so große Sorgen macht. Wenn die Gesellschaft durch indirekten oder direkten Druck, der zu allem Überfluss auch noch völlig legal ist und für die meisten Menschen auch moralisch keinerlei Problem darstellt, auf die freie Meinungsäußerung von Personen einwirken können, dann ist das für micht nicht "normal", sondern eine sehr gefährliche Entwicklung.

Wer soll in so einem Klima noch den Mut finden, kontroverse Meinungen zu äußern? Und "kontrovers" heißt nicht immer gleich "Nazi-Meinungen". Oft ist es ja schon kontrovers, wenn man einfach nur das Establishment kritisiert. Die Partei "Die Linke" wird ja auch politisch demontiert, weil es den Etablierten nicht schmeckt, dass sie sich nicht in ihrem politischen Einheitsbrei einreihen wollen. Wenn wir also billigend zulassen, dass Menschen kontroversen Meinungen nicht mehr äußern (wollen), aus Angst vor dem gesellschaftlichen Druck und den Konsequenzen, was sagt das wohl über unsere Demokratie aus?

Ich persönlich halte es dann doch eher hiermit:

„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“

Voltaire

MfG Ska
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Chibiterasu
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Chibiterasu »

Naja, das ist aber ein Unterschied.

Hätte Heino sich nicht zu Wehr gesetzt, wäre Jan Delay nix passiert. Von selbst wird die Justiz in so einem Falle nicht tätig.
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von danke15jahre4p »

Skabus hat geschrieben:Und genau das ist es, was mir dabei immer so große Sorgen macht. Wenn die Gesellschaft durch indirekten oder direkten Druck, der zu allem Überfluss auch noch völlig legal ist und für die meisten Menschen auch moralisch keinerlei Problem darstellt, auf die freie Meinungsäußerung von Personen einwirken können, dann ist das für micht nicht "normal", sondern eine sehr gefährliche Entwicklung
dann wähle keinen job in dem es eben dazu gehört neutral zu sein, sondern bleibt unscheinbarer angestellter und geh in deiner freizeit den dingen nach nach denen es dir beliebt, weil dann besteht die chance, dass sich keiner für deine aktivitäten außerhalb deines jobs interessiert, auch nicht dein arbeitgeber und auch nicht die geschäftspartner deines arbeitgebers.

du denkst hier einfach viel zu pauschal, denn es gibt halt arbeitsbeschreibungen wo du in erster linie das unternehmen representierst und dort musst du dem dogma der firma folgen und kannst nicht unbedacht in deinem privatleben machen was du willst, weil es dazu gehört wie du dich auch im privatleben gibst.

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Zuletzt geändert von danke15jahre4p am 27.09.2016 09:21, insgesamt 1-mal geändert.
Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

Chibiterasu hat geschrieben:Naja, das ist aber ein Unterschied.

Hätte Heino sich nicht zu Wehr gesetzt, wäre Jan Delay nix passiert. Von selbst wird die Justiz in so einem Falle nicht tätig.
Fakt bleibt trotzdem, dass man sowas nicht straffrei sagen darf. Das Beleidigung nunmal ein Antragsdelikt ist, kann die Justiz nicht von sich aus tätig werden.

Ich kann mich auch nicht auf die Meinungsfreiheit berufen und sagen "Herr XYZ ist Pädophiler", so funktioniert Meinungsfreiheit nicht.

Aber diese "ich will Nazi sagen, wenn ich es will" ist ein typisches Verhalten der Gutmenschen. Insofern stimmte der von mir verlinkte Artikel.

Der Gutmensch glaubt, dass er, im Kampf für das, was er für "das Gute" hält, von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und jeder zivilisatorischen Regel entpflichtet ist. Beleidigungen, Demütigungen und sogar Gewalt sind erlaubt.

Genau so verhalten sich die Schwinger der Nazi-Keule. Selbst Herr Lucke, wurde ja für seine Euro-Kritk vorgeworfen "Nazi" zu sein. Daran merkt man doch, wie inflationär der Begriff mittlerweile benutzt wird.
leifman hat geschrieben:
Skabus hat geschrieben:Und genau das ist es, was mir dabei immer so große Sorgen macht. Wenn die Gesellschaft durch indirekten oder direkten Druck, der zu allem Überfluss auch noch völlig legal ist und für die meisten Menschen auch moralisch keinerlei Problem darstellt, auf die freie Meinungsäußerung von Personen einwirken können, dann ist das für micht nicht "normal", sondern eine sehr gefährliche Entwicklung
dann wähle keinen job in dem es eben dazu gehört neutral zu sein, sondern bleibt unscheinbarer angestellter und geh in deiner freizeit den dingen nach nach denen es dir beliebt, weil dann besteht die chance, dass sich keiner für deine aktivitäten außerhalb deines jobs interessiert, auch nicht dein arbeitgeber und auch nicht die geschäftspartner deines arbeitgebers.

du denkst hier einfach viel zu pauschal, denn es gibt halt arbeitsbeschreibungen wo du in erster linie das unternehmen representierst und dort musst du dem dogma der firma folgen und kannst nicht unbedacht in deinem privatleben machen was du willst, weil es dazu gehört wie du dich auch im privatleben gibst.

greetingz
Durch ständiges Wiederholen wird dieser Punkt auch nicht wahrer. Erstens bist du nicht 24/7 Angestellter deiner Firma und zweitens kann dir auch deine Firma nicht deine Grundrechte einschränken.
Zuletzt geändert von Kaaruzo am 27.09.2016 09:24, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe1044785
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von johndoe1044785 »

es fehlt immernoch der kotze-smilie
Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

Flextastic hat geschrieben:es fehlt immernoch der kotze-smilie
Stimmt. Bei den ganzen Leuten hier, die ein Problem damit haben, dass ein Bürger seine Grundrechte ausüben darf, wäre das angebracht.

Vielleicht sollte die entsprechenden User mal ihren Job verlieren, wegen ihres Privatlebens, vielleicht setzt dann ein Umdenken ein.
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von danke15jahre4p »

Kaaruzo hat geschrieben:Der Gutmensch glaubt, dass er, im Kampf für das, was er für "das Gute" hält, von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und jeder zivilisatorischen Regel entpflichtet ist. Beleidigungen, Demütigungen und sogar Gewalt sind erlaubt.
palmer ist also ein gutmensch? er ist anscheinend "von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und jeder zivilisatorischen Regel entpflicht", denn er beleidigt und demütigt mit internetmemen hillary clinton.

und das als repräsentant einer firma, nicht gut.

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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

leifman hat geschrieben:
Kaaruzo hat geschrieben:Der Gutmensch glaubt, dass er, im Kampf für das, was er für "das Gute" hält, von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und jeder zivilisatorischen Regel entpflichtet ist. Beleidigungen, Demütigungen und sogar Gewalt sind erlaubt.
palmer ist also ein gutmensch? er ist anscheinend "von jeder zwischenmenschlichen Rücksicht und jeder zivilisatorischen Regel entpflicht", denn er beleidigt und demütigt mit internetmemen hillary clinton.

und das als repräsentant einer firma, nicht gut.

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A) Tut er ja nicht.
B) Tut er ja gerade nicht als Repräsentant einer Firma, sondern als Privatperson. Aber dieser Unterschied überfordert dich ja offensichtlich.
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Chibiterasu
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Chibiterasu »

Kaaruzo hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben:Naja, das ist aber ein Unterschied.

Hätte Heino sich nicht zu Wehr gesetzt, wäre Jan Delay nix passiert. Von selbst wird die Justiz in so einem Falle nicht tätig.
Fakt bleibt trotzdem, dass man sowas nicht straffrei sagen darf. Das Beleidigung nunmal ein Antragsdelikt ist, kann die Justiz nicht von sich aus tätig werden.
Du solltest dich mal mit Begriffen wie Fakt etc. auseinandersetzen und du brauchst auch nicht immer Querverbindungen zu deinen seltsamen Artikeln herstellen.

Wenn Heino gewisse Dinge tun würde, die ihn als Nazi ausweisen würden, käme es auch bei einem Gerichtsprozess zu keiner Verurteilung von Jan Delay.
Ich schätze das ist in Deutschland ähnlich wie in Österreich:
http://derstandard.at/2000042027368/Pro ... Nazi-Sager

Man darf die Dinge beim Namen nennen. Wenn es aber nicht zutrifft und somit einer schlichten Beleidigung/Rufschädigung gleichkommt, dann kann man als Betroffener auch gegen solche Sager vorgehen.
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von billy coen 80 »

Kajetan hat geschrieben:
Skabus hat geschrieben:
Jondoan hat geschrieben:"Nein, Meinungsdiktatur ist, wenn ich den Nazis nicht mehr sagen darf, dass sie Nazis sind, wenn mir dafür ernsthafte Gefahren für Leib und Leben drohen.
Unsinn. Du hast nicht das Recht Menschen als Nazis zu bezeichnen, zumindest dann nicht, wenn es nicht der Wahrheit entspricht.
Halt! Stop! Dieses Recht habe ich. Ich darf das sagen!

Allerdings muss ich auch damit rechnen Gegenfeuer zu bekommen, wenn diese Person kein Nazi ist. Und ich brauche mich dann auch nicht zu beschweren, wenn sich diese Person gerichtlich gegen meine Aussage zur Wehr setzt und das Gericht dieser Person auf Basis "Die Würde des Menschen usw." Recht gibt. Wenn sie kein Nazi ist.

Trenne bitte das Recht auf freie Meinungsäusserung von den Folgen, die manche Äusserungen haben können. Ich habe das Recht mich in der Öffentlichkeit als totales Arschloch zu verhalten, muss aber dann auch die Folgen meiner Handlungen akzeptieren.
Hier werden jetzt glaub ich grundsätzlich rechtliche Ebenen miteinander vermengt. Keine Privatperson wird wegen "Verletzung der Menschenwürde" verurteilt. Angezeigt und verurteilt wird man auf Basis des Strafrechtes, welches natürlich die Grundrechtsnormen berücksichtigen und umsetzen muss.

Eine Verfassung bzw. unser Grundgesetz schafft in erster Linie Rahmenbedingungen, an die sich vorrangig die drei Säulen des Staates (Legislative, Exekutive und Judikative) zu halten haben. Grundrechte sind ein Schutz des Bürgers vor willkürlicher Gewaltausübung des Staates.

Für die Bürger untereinander sind in erster Linie die untergeordneten Gesetze relevant. Diese machen Grundrechtsnormen einerseits "alltagstauglich" andererseits geben sie ihnen auch Schranken bzw. lösen grundrechtliche Konflikte auf (z. B. eben der Konflikt zwischen freier Meinungsäußerung und der Menschenwürde).

Die pauschale Aussage, dass man etwas darf, weil es ja zunächst ein Grundrecht ist, ist insofern ebenfalls nicht korrekt, wenn es klar im Strafrecht Möglichkeiten gibt, dies unterbinden zu lassen. Im genannten Fall wäre das wohl, bei direkter Bezeichnung, die Beleidigung oder, bei öffentlichkeitswirksamer Verbreitung, die üble Nachrede.
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von danke15jahre4p »

Kaaruzo hat geschrieben:Durch ständiges Wiederholen wird dieser Punkt auch nicht wahrer. Erstens bist du nicht 24/7 Angestellter deiner Firma und zweitens kann dir auch deine Firma nicht deine Grundrechte einschränken.
willst du oder kannst du es nicht verstehen? als pr mensch bist du über deine 8 stunden schicht hinaus repräsentant einer firma, dazu gehört es, dass dein provat leben keine kontrovers zulässt welche die fimra schädigen können, das ist dein job. genauso wie es dein job ist sich auf charityveranstaltungen blicken zu lassen, im urlaub am strand ein robbenbaby zurück ins meer zu schubesen und der oma nach dem einkauf über die straße zu helfen, natürlich alles rein privat.

als pr mann ist es dein job das unternehmen zu repräsentieren, und nicht mal eben potentiell der hälfte der us bürgern vor den kopf zu stoßen.

wieso ist das so schwer zu verstehen?

such dir nen anderen job wenn du nicht für in der öffentlichkeit stehen bezahlt werden willst.

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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

Chibiterasu hat geschrieben:Du solltest dich mal mit Begriffen wie Fakt etc. auseinandersetzen und du brauchst auch nicht immer Querverbindungen zu deinen seltsamen Artikeln herstellen.

Wenn Heino gewisse Dinge tun würde, die ihn als Nazi ausweisen würden, käme es auch bei einem Gerichtsprozess zu keiner Verurteilung von Jan Delay.
Ich schätze das ist in Deutschland ähnlich wie in Österreich:
http://derstandard.at/2000042027368/Pro ... Nazi-Sager

Man darf die Dinge beim Namen nennen. Wenn es aber nicht zutrifft und somit einer schlichten Beleidigung/Rufschädigung gleichkommt, dann kann man als Betroffener auch gegen solche Sager vorgehen.
Na jetzt wird es spannend. Welche "Dinge" weisen einen denn als Nazi aus?

Bin mal auf eine fachkündige Definition gespannt :lol:
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von danke15jahre4p »

Kaaruzo hat geschrieben:B) Tut er ja gerade nicht als Repräsentant einer Firma, sondern als Privatperson. Aber dieser Unterschied überfordert dich ja offensichtlich.
ein letztes mal, in der hoffnung du wirst es verstehen. als pr mann der in der öffentluchkeit steht, bist du nicht mehr privat. egal wo luckey hinkommt, er wird entsprechend abgelichtet, interviewt, als aushängeschild für oculus und facebook gesehen, er hat kein privatleben mehr und genau dafür bekommt er geld.

du meinst als luckey hat einen strikten 40 stunden die woche job und danach kann er tun und lassen was er will?

naiv.

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