Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
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- hydro skunk 420
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Was mir persönlich des Öfteren aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass bei meta bei new releases insb. extrem schlechte Wertungen zunächst noch da sind, am Tag darauf aber wieder von der Bildfläche verschwunden sind.
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scatback
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Echt ? Ohne Scheiß jetzt ?? Aber was ist den dann mit Pressefreiheit und keine Zensur ?? Nur ein Märchen in unserer schönen freien westlichen Welt ??hydro-skunk_420 hat geschrieben:Was mir persönlich des Öfteren aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass bei meta bei new releases insb. extrem schlechte Wertungen zunächst noch da sind, am Tag darauf aber wieder von der Bildfläche verschwunden sind.
Ich bin bestürzt, ein Skandal !!!! ^^
Zuletzt geändert von scatback am 11.02.2015 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Flat Eric
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Klasse Entwicklung, Eurogamer! Steigt sehr in meiner Gunst! Endlich weg von diesen 100%-Punkte-Wertungsdesastern!
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Gast
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
SKANDAAAAAAAAAL!!!scatback hat geschrieben:Echt ? Ohne Scheiß jetzt ?? Aber was ist den dann mit Pressefreiheit und keine Zensur ?? Nur ein Märchen in unserer schönen freien westlichen Welt ??hydro-skunk_420 hat geschrieben:Was mir persönlich des Öfteren aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass bei meta bei new releases insb. extrem schlechte Wertungen zunächst noch da sind, am Tag darauf aber wieder von der Bildfläche verschwunden sind.![]()
Ich bin bestürzt, ein Skandal !!!! ^^
Edit: Okok, zumindest den Punkt nehm' ich zurück.
Dass bestimmte Magazine ihre Reviews verspätet einsenden, kann man wirklich nicht Metacritic ggü. als Undurchsichtigkeit anlasten.
Zuletzt geändert von Gast am 11.02.2015 18:20, insgesamt 1-mal geändert.
- sourcOr
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Die Magazine müssen ihre Tests selbst hinzufügen bzw. hinzufügen lassen. Also ganz so undurchsichtig ist das System dann auch wieder nicht 
- Kajetan
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Du könntest Dir diese Thesen auch sparen und einfach lesen, wie die Leute von Eurogamer selbst ihre Entscheidung begründen.ronny_83 hat geschrieben: Ich könnte eigentlich auch die These aufstellen, dass die Redakteure von Eurogamer einfach kein Bock mehr haben, viel Zeit in die Zusammensetzung einer differenzierten Wertung zu investieren. Oder vielleicht, dass sie die Schnauze voll haben von den Kommentaren zu den Artikeln. Für die Öffentlichkeit natürlich wortgewandter verpackt. Sind natürlich nur Thesen.
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maho76
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
metacritic ist for die gamingbranche das was ratingagenturen für die finanzmärkte ist ... leider KEIN dreck unterm fusszeh. Geldgeber stehen halt auf listings und zahlenspielereien die seriösität in der Grauzone vorgaukeln, man muss sich nur oft genug experte nennen, dann nehmen es einem genug deppen ab. dass 7 von 10 Prognosen völlig in die hose gehen interessiert nicht wenn man nur die anderen 3 publiziert. 
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unknown_18
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
@News: finde ich gut. Wir haben uns damals schon bei meiner Nintendo Seite gegen eine Wertungszahl entschieden gehabt, einfach weil die gängigen Systemen viel zu weit gefasst sind, am übelsten ist da das 100% System, wenn man dann entscheiden muss, ob es nun 82 oder vielleicht 83% sind. 100 mögliche Bewertungen eines Spiels ist einfach nur irrsinnig. Das 10er System war da schon besser, aber immer noch zu viel. Das 4er System, wie es Eurogamer nun hier hat, ist völlig ausreichend, mehr braucht es nicht.
Und zu den lesefaulen Spielern kann man eh nur sagen: euer Problem. Als ob es besser ist nach Bewertungen einzukaufen, das heißt noch lange nicht, dass das Spiel am Ende auch für euch gemacht ist, kann trotzdem ein Fehlkauf sein. Und dann geht wieder das Gejammer los wie scheiße das Spiel in Wirklichkeit doch ist und der Entwickler soll gefälligst dies und das ändern... und das alles nur weil man sich vor dem Kauf nicht richtig informiert hat.
Nur mal so: ich kann mich nicht erinnern in den letzten 10 Jahren auch nur ein Spiel wegen der Benotung gekauft / nicht gekauft zu haben. Wichtig waren mir am Ende immer Worte (von mehreren Quellen), nicht die Zahlen.
Hätte daher überhaupt nicht dagegen, wenn 4P dem Beispiel folgen würde. Im Gegenteil, ich würde es begrüßen.
Und zu den lesefaulen Spielern kann man eh nur sagen: euer Problem. Als ob es besser ist nach Bewertungen einzukaufen, das heißt noch lange nicht, dass das Spiel am Ende auch für euch gemacht ist, kann trotzdem ein Fehlkauf sein. Und dann geht wieder das Gejammer los wie scheiße das Spiel in Wirklichkeit doch ist und der Entwickler soll gefälligst dies und das ändern... und das alles nur weil man sich vor dem Kauf nicht richtig informiert hat.
Nur mal so: ich kann mich nicht erinnern in den letzten 10 Jahren auch nur ein Spiel wegen der Benotung gekauft / nicht gekauft zu haben. Wichtig waren mir am Ende immer Worte (von mehreren Quellen), nicht die Zahlen.
Hätte daher überhaupt nicht dagegen, wenn 4P dem Beispiel folgen würde. Im Gegenteil, ich würde es begrüßen.
- Kumbao
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Sehe ich ganz genau wie Du. Eine abschliessende Wertung ist ja vollkommen in Ordnung, mehr als bspw. die drei Daumen bei TV Spielfilm braucht es dabei aber nicht. Dazu noch ein paar Sonderwertungen a la "Spiel des Monats" oder "Enttäuschung des Monats", und gut ist. Ironischerweise glauben einige, dass ein Wertungssystem mit möglichst vielen Zählern ein gutes Wertungssystem sei. Das ist in meinen Augen aber quatsch. Alles was über "gut", "mittel" und "schlecht" hinaus geht, mag zwar bei einem Abstimmungsforum wie der IMDB noch Sinn machen, ist sonst aber bloß verkopfter Unsinn.Balmung hat geschrieben:Hätte daher überhaupt nicht dagegen, wenn 4P dem Beispiel folgen würde. Im Gegenteil, ich würde es begrüßen.
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unknown_18
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Wobei man auch: schlecht, mittel, gut, Award machen könnte. Die Unterscheidungen wären schon ok so. Könnte man dann auch mit 3 Daumen machen und Award ist halt dann ein goldener Daumen nach oben. ^^
Im Grund entspricht das ja dann dem Eurogamer System, nur halt mit Daumen. Dann käme man sogar ohne Text aus.
Im Grund entspricht das ja dann dem Eurogamer System, nur halt mit Daumen. Dann käme man sogar ohne Text aus.
- hydro skunk 420
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Weiß nicht, ich mag das Hunderter System irgendwie.
Finde es sogar noch besser als das 10er oder andere, noch weniger differenzierte Methoden.
Umso mehr Indikatoren und versuchte Genauigkeit vorhanden sind (Text, Fazit, Pro/Contra und auch Wertung), desto mehr Anlaufstellen hat der Konsument. Ist einfach für jeden was dabei.
Beim 10er System denke ich mir schon manchmal: ok, tendiert die 7/10 jetzt eher zur 6 oder zur 8 (was für mich einen beträchtlichen Unterschied ausmacht, was aber nicht heißt, dass ich Spiele unter 70% von vornerein ausschließe).
Naja, ich hoffe einfach, dass wenigstens hier bei 4P alles so bleibt, wie es ist. Wie gesagt - jeder wird somit bedient.
Finde es sogar noch besser als das 10er oder andere, noch weniger differenzierte Methoden.
Umso mehr Indikatoren und versuchte Genauigkeit vorhanden sind (Text, Fazit, Pro/Contra und auch Wertung), desto mehr Anlaufstellen hat der Konsument. Ist einfach für jeden was dabei.
Beim 10er System denke ich mir schon manchmal: ok, tendiert die 7/10 jetzt eher zur 6 oder zur 8 (was für mich einen beträchtlichen Unterschied ausmacht, was aber nicht heißt, dass ich Spiele unter 70% von vornerein ausschließe).
Naja, ich hoffe einfach, dass wenigstens hier bei 4P alles so bleibt, wie es ist. Wie gesagt - jeder wird somit bedient.
- Kajetan
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Ok, dann füge ich noch hinzu "... und verstehen".ronny_83 hat geschrieben:Warum? Deswegen sagte ich "für die Öffentlichkeit schön verpackt".Kajetan hat geschrieben:Du könntest Dir diese Thesen auch sparen und einfach lesen, wie die Leute von Eurogamer selbst ihre Entscheidung begründen.
- die-wc-ente
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Bei manch einem Choleriker mag das auch wohl besser sein wenn die Zahl verschwindet.
- superboss
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
find ich interessant, wird dem einen oder anderen Publisher "gefallen" (oder nicht, wenn die Spiele trotzdem irgendwo abgestraft werden) , andere wiederum möglicherweise kreativer werden lassen, weil man kein "perfektes" Spiel abliefern muss.................
das Probleman der begründnung ist nur, dass man bei jedem Spiel trotzdem abwägen und werten muss, ob es funktioniert oder nicht, gerade weil sich Spiele verändert haben.
Für den einen ist dark souls ne "Herausragend", für den anderen "gar nichts" (im wahrsten Sinn).
Also sind genau diese Namen wie Empfehlung genauso ne klare Augenwischerei wie die Zahlen vorher.
Und die Namen der Bewertungen (das Drittschlechteste hat gar keinen Namen) sowie die Google Suchanzeige (Empfehlung sind noch 4 Sterne) zeigen doch schon, dass ihnen so ein bisschen die Düse geht und alles so ein bisschen schöngefärbt ist bzw so sein soll wie vorher.
also wird sich warscheinlich gar nicht so viel ändern, außer dass mittendrin genaue Unterscheidungen wegfallen und je nach Interpretation es ne Verharmlosung oder Abstrafung gibt..
Und das widerspricht eigentlich der großen Ankündigung...................
Aber jetzt mal losgelöst von Eurogamer hab ich ansich gegen weniger Zahlen, die häufig eh nicht aussagekräftig sind, und vielen guten Titeln eher schaden, gar nichts.
Die Forums und Magazine sollten stark genug sein, Meinungen zu haben und Diskussionen zu führen, ohne genaue 100er Wertungen.
Denke ich zumindest..in der Mehrheit wird sich auch des geniale Indy Spiel oder sperrige anti Mainstream Titel irgendwo durchsetzen:Hüpf:
ok viel zu viel geschrieben...
das Probleman der begründnung ist nur, dass man bei jedem Spiel trotzdem abwägen und werten muss, ob es funktioniert oder nicht, gerade weil sich Spiele verändert haben.
Für den einen ist dark souls ne "Herausragend", für den anderen "gar nichts" (im wahrsten Sinn).
Also sind genau diese Namen wie Empfehlung genauso ne klare Augenwischerei wie die Zahlen vorher.
Und die Namen der Bewertungen (das Drittschlechteste hat gar keinen Namen) sowie die Google Suchanzeige (Empfehlung sind noch 4 Sterne) zeigen doch schon, dass ihnen so ein bisschen die Düse geht und alles so ein bisschen schöngefärbt ist bzw so sein soll wie vorher.
also wird sich warscheinlich gar nicht so viel ändern, außer dass mittendrin genaue Unterscheidungen wegfallen und je nach Interpretation es ne Verharmlosung oder Abstrafung gibt..
Und das widerspricht eigentlich der großen Ankündigung...................
Aber jetzt mal losgelöst von Eurogamer hab ich ansich gegen weniger Zahlen, die häufig eh nicht aussagekräftig sind, und vielen guten Titeln eher schaden, gar nichts.
Die Forums und Magazine sollten stark genug sein, Meinungen zu haben und Diskussionen zu führen, ohne genaue 100er Wertungen.
Denke ich zumindest..in der Mehrheit wird sich auch des geniale Indy Spiel oder sperrige anti Mainstream Titel irgendwo durchsetzen:Hüpf:
ok viel zu viel geschrieben...
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
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Re: Eurogamer: Spielemagazin schafft Wertungszahl ab
Nein, eben nicht. Weil durch den Wegfall der Zahlen der Aufbau einer Pseudo-Objektivität vermieden wird. Wenn da steht "Recommended", dann ist das nicht Wertung X auf einer Skala von Y, sondern die Empfehlung des Autoren von Eurogamer. Seine subjektive Empfehlung, die er dann im Text begründet. Nicht, damit alle seiner Meinung sein können, sondern damit alle nachvollziehen können, warum ER das Spiel für empfehlenswert hält.superboss hat geschrieben:Also sind genau diese Namen wie Empfehlung genauso ne klare Augenwischerei wie die Zahlen vorher.
Wenn da steht 85% und er begründet im Text ausführlich, was ihm am Spiel gefallen und mißfallen hat ... warum ausgerechnet 85? Warum nicht 87? Oder nur 79? Er spricht eh immer nur von seinem persönlichen Geschmack, muss das aber in eine sinnlose 100-Punkte-Skala pressen, die eben diese Pseudo-Objektivität vorgaukelt.
So aber kann er sagen: "Mir hats deswegen gefallen, aber das ist nicht so gut, aber insgesamt ist das eine Empfehlung." Er hat es damit leichter. Zudem wird sein Text mehr in den Vordergrund geschoben. "Was meint er zu diesem Spiel" im Gegensatz zum sonst üblichen "Wie gut ist das Spiel?". Weil das "Ist das Spiel gut" ja jeder für sich selber entscheiden muss.
