Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

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Sevulon
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von Sevulon »

Oldholo hat geschrieben:Edit: Kriegst Du von Michael Moore eigentlich Geld dafür, dass Du seinen Namen und den Namen seines Buches fettgedruckt schreibst?
Eigentlich fehlt wirklich nur noch, dass der Name auch noch direkt zu einem Onlineshop linkt, wo man sich den Film auf DVD kaufen kann ;)
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sourcOr
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von sourcOr »

f1f2f3 hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:Die Gewichtung eines hoch frequentierten Magazins wie IGN sollte schon höher liegen als die irgendeines kleinen Hobbyreviewers, der zwanzig Klicks pro Tag auf seiner Seite produziert.
Oder umgekehrt. Es geht gar nicht konkret um IGN, aber ich gebe sehr viel mehr auf die Wertung von Personen, die bezahlt haben, um das Spiel zu spielen, als auf die Meinung von jenen, die für das Spielen bezahlt werden. Denn wer für das Spiel mit seinem Geld bezahlt hat, erwartet in der Regel auch ein wirklich gutes Spiel und hat kaum einen Grund, Nachteile desselben zu verschweigen. Dass die meisten Spielemagazine hingegen in vielerlei Hinsicht genau von jenen Firmen abhängig sind, deren Produkte sie eigentlich neutral bewerten sollten, ist ja nun bekannt.

Auf die allermeisten dieser sogenannten Tests gebe ich jedenfalls gar nichts mehr. Ebenso wie Amazon ist Metacritic ist aber sehr nützlich, um Meinungen von anderen Spielern zu erfahren. Und natürlich ist es ein gutes Medium, um selbst die eigene Meinung zu veröffentlichen. Und anders als in irgendwelchen Foren kann das dort sogar bei den Publishern ankommen.
Käufer haben sogar sehr gute Gründe, Negatives zu verschweigen bzw. herunterzuspielen, teilweise sogar aufzublähen. Sieht man doch täglich bei amazon. Nur die reine Masse aus Idioten, die ihr teuer erworbenes Produkt schönreden oder unter Geschmacksverirrung leiden und dem jeweiligen Gegenpol, der alles schlechtmacht und den recht wenigen wirklich sinnvollen Rezensionen macht eine Wertung, an der man sich wirklich orientieren kann. Wie du schon sagst: Für einen Überblick über viele Meinungen sehr nützlich.
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AkaSuzaku
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von AkaSuzaku »

KATTAMAKKA hat geschrieben:
AkaSuzaku hat geschrieben:@KATTAMAKKA:

Bestenfalls niemanden. Scheint nur nicht zu klappen. :wink:
Aber sonst scheint hier im Forum ja auch der Konsens zu herrschen, dass man deine Posts am besten nicht zu Lehrzwecken liest. :P

Also beeinflusst deiner Meinung nach Metacritic entscheidend das Kaufverhalten der Konsumenten?
Lies meine Posts :D
Es scheint also irgendetwas mit diesem Roger Moore tun zu haben.
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KATTAMAKKA
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von KATTAMAKKA »

Oldholo hat geschrieben:
KATTAMAKKA hat geschrieben: @sevulon speziell du solltest dir Michael Moore Kapitalismus anschauen und hinterher wirst du über deine Naivität lachen können.
Spoiler
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Jetzt mal ganz im Ernst..liest Du überhaupt, was die Anderen hier so schreiben, oder bist Du die ganze Zeit damit beschäftigt, Dich zu beömmeln?

Edit: Kriegst Du von Michael Moore eigentlich Geld dafür, dass Du seinen Namen und den Namen seines Buches fettgedruckt schreibst?
Es ist doch total witzig wie all die Selbsternannten Studierten und Gebildeten ( Du auch? :D )auf Michael Moore reagieren. Und das allerbeste sind die Gegenargumente oder die Argumentation an sich. Also wenn das die bildungselite von Deutschland sein soll, dann gute nacht. Verklemmter und rückständiger gehts schon beinahe nicht mehr. Snobismuss auf einem depresiven polemischen Niveau der geradezu peinlich ist . Keine Argumente haben ( Ausser das übliche hilflose CDU/FDP Wirtschafts Irgendwas System Mantra Gesülze) aber rumpöbeln. :D
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 28.03.2013 16:28, insgesamt 1-mal geändert.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von Nanimonai »

Oldholo hat geschrieben: Jetzt mal ganz im Ernst..liest Du überhaupt, was die Anderen hier so schreiben, oder bist Du die ganze Zeit damit beschäftigt, Dich zu beömmeln?
Zur Sinnhaftigkeit einer Diskussion mit bestimmten Leuten hier im Forum fällt mir nur ein altes, indianisches Sprichwort ein:

"Wenn Du bemerkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."

Den Rest überlasse ich Deiner Phantasie.
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AkaSuzaku
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von AkaSuzaku »

Oldholo hat geschrieben:
KATTAMAKKA hat geschrieben:Edit: Kriegst Du von Michael Moore eigentlich Geld dafür, dass Du seinen Namen und den Namen seines Buches fettgedruckt schreibst?
Es ist doch total witzig wie all die Selbsternannten Studierten und Gebildeten ( Du auch? :D )auf Michael Moore reagieren. Und das allerbeste sind die Gegenargumente oder die Argumentation an sich. Also wenn das die bildungselite von Deutschland sein soll, dann gute nacht. Verklemmter und rückständiger gehts schon beinahe nicht mehr. Snobismuss auf einem depresiven polemischen Niveau der geradezu peinlich ist . Keine Argumente haben aber rumpöbeln. :D
Was Moore gut macht, ist hinter die Fassade zu blicken. Dabei versteht er sich als "Augenöffner", der seiner Meinung nach völlig fehlgeleiteten Bevölkerung.
Das Problem: Auch er zeigt sicherlich nicht die Wahrheit auf, sondern betreibt seinerseit Lobbyarbeit für Anti-Kapitalisten, Verschwörungstheorretiker, etc. Das soll nicht heißen, dass er uns Lügen auftischt, sondern er nennt Fakten, bei denen aber häufig leider wichtige Dinge fehlen, die das Gnaze wieder relativieren würden.
So wie sich die Befürworter von Xy alles so legen, wie sie es gerade brauchen, betreibt er das genaue Gegenteil.
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KATTAMAKKA
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von KATTAMAKKA »

Nanimonai hat geschrieben:
Oldholo hat geschrieben: Jetzt mal ganz im Ernst..liest Du überhaupt, was die Anderen hier so schreiben, oder bist Du die ganze Zeit damit beschäftigt, Dich zu beömmeln?
Zur Sinnhaftigkeit einer Diskussion mit bestimmten Leuten hier im Forum fällt mir nur ein altes, indianisches Sprichwort ein:

"Wenn Du bemerkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."

Den Rest überlasse ich Deiner Phantasie.
Er hat keine Fantasie , dein Indianisches Sprichwort hast du von Michael Moore geklaut ., der in seiner Doku Kapitalismus darlegt wie das tote Pferd Kapitalismus langsam zum stinken anfängt :D
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 28.03.2013 16:39, insgesamt 2-mal geändert.
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redline
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von redline »

Schöner Artikel, ich frage mich bloß ob die Forscher wirklich so falsch liegen wie Metacritic behauptet.

Aber ich würd sogar fast sagen das Metacritic für zu wichtig genommen wird, Coregamer lassen sich davon eher nicht beeinflussen, und ich behaupte jetzt einfach mal das die Masse der "Casuals" die Seite entweder nicht kennt oder nutzt.
Zumindest ich benutz Metacritic nur so als groben Richtwert um zu gucken wie ein Spiel denn so aufgenommen wird.Aber danach entschieden hab ich mich noch nie.
Am Ende ists mehr ein virtueller Schwanzvergleich für Publisher und Magazine...."Wer hat die Größte (Wertung)?"
Zuletzt geändert von redline am 28.03.2013 16:40, insgesamt 1-mal geändert.
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von muecke-the-lietz »

KATTAMAKKA hat geschrieben:
Oldholo hat geschrieben:
KATTAMAKKA hat geschrieben: @sevulon speziell du solltest dir Michael Moore Kapitalismus anschauen und hinterher wirst du über deine Naivität lachen können.
Spoiler
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Jetzt mal ganz im Ernst..liest Du überhaupt, was die Anderen hier so schreiben, oder bist Du die ganze Zeit damit beschäftigt, Dich zu beömmeln?

Edit: Kriegst Du von Michael Moore eigentlich Geld dafür, dass Du seinen Namen und den Namen seines Buches fettgedruckt schreibst?
Es ist doch total witzig wie all die Selbsternannten Studierten und Gebildeten ( Du auch? :D )auf Michael Moore reagieren. Und das allerbeste sind die Gegenargumente oder die Argumentation an sich. Also wenn das die bildungselite von Deutschland sein soll, dann gute nacht. Verklemmter und rückständiger gehts schon beinahe nicht mehr. Snobismuss auf einem depresiven polemischen Niveau der geradezu peinlich ist . Keine Argumente haben aber rumpöbeln. :D
So sehr ich deine "neue" Revoluzzer Masche auch befürworte, bitte ich doch um eine bessere Grammatik - gerade die Groß- und Kleinschreibung lässt doch stark zu wünschen übrig.
Desweiteren würde ich dich bitten, nicht allzu sehr auf Micheal Moore zu bauen, da die Dokumentationen schon erschreckend in die Jahre gekommen sind und zum Großteil auch schon recht reflektiert behandelt wurden. Im Kern muss man leider feststellen, dass der Herr Moore am Ende wieder nur die ur-amerikanische Schiene der Polemik und Vereinfachung gefahren ist, das ganze mit ein bisschen Verschwörungstheorien angereichert und fertig ist die Suppe.

Auch wenn einige Statements absolut zu unterstützen sind, muss man doch im Großen und Ganzen feststellen, dass die Argumentionen nicht ausreichen, um seine Thesen ausreichend zu stützten. Nicht zuletzt ist er aber dafür zu kritisieren, Kausalitäten aufgestellt zu haben, die sich nüchtern betrachtet gar nicht beweisen lassen.

Ich würde dir daher ein kleines Studium in dieser Richtung empfehlen:

Als erstes einmal der Einstieg in die Gesellschaftskritik, da reichen einfache 1. Semester Werke. Speziell zu empfehlen wäre da sicherlich: Michael Heinrich: Kritik der politischen Ökonomie: Eine Einführung. 5. Auflage. Schmetterling Verlag, Stuttgart 2007.

Dann könntest du dich mal mit einigen zeitgenössischen Werken auseinander setzten. Da könnte ich dir dann Robert Kurz, Joachim Hirsch, Gilbert Rist, Michel Henry, u.a. empfehlen.

Die Klassiker kannst du dir dann ja selber raus suchen.

Aber Moore ist am Ende nichts anderes als ein linker Sarrazin.
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MaxDetroit
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von MaxDetroit »

Zwischen den Wertungen und dem Absatz gebe es auch einen statistischen Zusammenhang: Ab einem Durschnitt von 83 würden die Verkaufszahlen deutlich besser ausfallen.
Mal ganz ehrlich, auch wenn einige Magazine geschmiert sind, die meisten Spiele die einen hohen Durchschnitt erreichen sind meist echt sehr gute Spiele, siehe z.B. jetzt wieder Bioshock Infinite. Ich glaube nicht das man ein Spiel mit ein paar geschmierten Magazinen künstlich über 90 pushen kann.

Und die entscheidende Frage ist doch, verkaufen sich die Spiele so gut weil der Durchschnitt auf Metacritic so hoch ist, oder weil diese Spiele tatsächlich gut sind? Ich glaube immer noch daran das sich gute Spiele auch gut verkaufen, meist auch über virale Empfehlungen, und klar das es für gute Spiele am Ende auch hohe Durchschnittswertungen gibt. Das man ein schlechtes Spiel künstlich hochpushen kann und es sich dann wie geschnitten Brot verkauft ... ich bin da immer noch skeptisch in welchem Maße das möglich ist. Sicher wird ab und zu eine Wertung 'erkauft', aber sicher nicht in den Ausmaßen die hier einige heraufbeschwören.

Metacritic ist ganz witzig für mich persönlich, ich schaue mir ab und zu Meinungen und Wertungen ganz gerne an. Aber das es angeblich so einen Einfluß auf irgendwelche Boni und Gehälter bei manchen Unternehmen haben soll, finde ich aberwitzig. Ich glaube auch nicht das dies oft vorkommt oder die Regel ist, normalerweise sollten sich solche Dinge nur am Umsatz und den Verkaufszahlen des Spiels gekoppelt sein - das das ist für die Firma auch das was am Ende zählt, schöne Wertungen hin und her, am Ende ist es immer noch ein Business.
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KATTAMAKKA
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von KATTAMAKKA »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
So sehr ich deine "neue" Revoluzzer Masche auch befürworte, bitte ich doch um eine bessere Grammatik - gerade die Groß- und Kleinschreibung lässt doch stark zu wünschen übrig.
Desweiteren würde ich dich bitten, nicht allzu sehr auf Micheal Moore zu bauen, da die Dokumentationen schon erschreckend in die Jahre gekommen sind und zum Großteil auch schon recht reflektiert behandelt wurden. Im Kern muss man leider feststellen, dass der Herr Moore am Ende wieder nur die ur-amerikanische Schiene der Polemik und Vereinfachung gefahren ist, das ganze mit ein bisschen Verschwörungstheorien angereichert und fertig ist die Suppe.

Auch wenn einige Statements absolut zu unterstützen sind, muss man doch im Großen und Ganzen feststellen, dass die Argumentionen nicht ausreichen, um seine Thesen ausreichend zu stützten. Nicht zuletzt ist er aber dafür zu kritisieren, Kausalitäten aufgestellt zu haben, die sich nüchtern betrachtet gar nicht beweisen lassen.

Ich würde dir daher ein kleines Studium in dieser Richtung empfehlen:

Als erstes einmal der Einstieg in die Gesellschaftskritik, da reichen einfache 1. Semester Werke. Speziell zu empfehlen wäre da sicherlich: Michael Heinrich: Kritik der politischen Ökonomie: Eine Einführung. 5. Auflage. Schmetterling Verlag, Stuttgart 2007.

Dann könntest du dich mal mit einigen zeitgenössischen Werken auseinander setzten. Da könnte ich dir dann Robert Kurz, Joachim Hirsch, Gilbert Rist, Michel Henry, u.a. empfehlen.

Die Klassiker kannst du dir dann ja selber raus suchen.

Aber Moore ist am Ende nichts anderes als ein linker Sarrazin.

Ich danke für deine Post, weis es zu schätzen. Aber dein schlusssatz Moore gleich Sarrazin zeigt eigentlich nur das das was du lernst /gelernt hast oder studierst dich keinen Meter weiterbringt ausser verdammt viel auswendig zu wissen. Es ist Wissen für nichts , es ist umsonst.
Die!Coloss
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von Die!Coloss »

Culgan hat geschrieben: Früher hätte man solche Leute vor das Haus gezerrt und ordentlich geknüppelt, heute frisst man die Scheiße und bedankt sich.
ich mag dich :D
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von Nanimonai »

MaxDetroit hat geschrieben: Und die entscheidende Frage ist doch, verkaufen sich die Spiele so gut weil der Durchschnitt auf Metacritic so hoch ist, oder weil diese Spiele tatsächlich gut sind?
Nicht "oder", "und".
Das Eine schließt das Andere nicht aus.

Die Antwort ist also: Ja. Spiele verkaufen sich so gut, weil sie gut sind und gute Bewertungen bekommen.

Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen guten Spielen, guten Bewertungen und guten Verkaufszahlen. Simple as that.
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KATTAMAKKA
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von KATTAMAKKA »

Culgan hat geschrieben:Wer häts gedacht, in der Spieleindustrie ist alles erkauft, erlogen und erstunken. Ich finde das schon irgendwie schade, überall liest man nur über gekaufte Bewertungen und sonstige Skandale und Lügengeschichten.

Also mein Vertrauen ist schon komplett weg. Reviewseiten darf man eh nicht glauben, keiner einzigen. Da wird den Leuten teilweise die letzte Scheiße auf einem silbernen Tablett presentiert nur weil Werbekohle geflossen ist.

Früher hätte man solche Leute vor das Haus gezerrt und ordentlich geknüppelt, heute frisst man die Scheiße und bedankt sich.
ich mag ihn noch viel mehr :D
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KATTAMAKKA
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Re: Spielkultur: Metacritic unter die Haube geschaut

Beitrag von KATTAMAKKA »

Nanimonai hat geschrieben:
MaxDetroit hat geschrieben: Und die entscheidende Frage ist doch, verkaufen sich die Spiele so gut weil der Durchschnitt auf Metacritic so hoch ist, oder weil diese Spiele tatsächlich gut sind?
Nicht "oder", "und".
Das Eine schließt das Andere nicht aus.

Die Antwort ist also: Ja. Spiele verkaufen sich so gut, weil sie gut sind und gute Bewertungen bekommen.

Es besteht eine Wechselbeziehung zwischen guten Spielen, guten Bewertungen und guten Verkaufszahlen. Simple as that.

Falsch das Kriterium ob ein Spiel wirklich gut ist spielt praktisch gar keine Rolle bei Metacritik

Michael Moore in seiner Doku Kapitalismus macht klar warum das so ist und was der Kalte krieg damit zutun hat
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 28.03.2013 17:03, insgesamt 1-mal geändert.