FuerstderSchatten hat geschrieben:BigBamDaddy hat geschrieben:
Dupes kann es nicht geben wenn alles Serverseitig geregelt ist, was bei Diablo 3 eben wie bei WoW abläuft (wo es auch keine Dupes gibt). Dieser Makel ist also schonmal beseitigt. Was Bots angeht muss man schauen wie Blizzard dort vorgeht, durch die Accountbindung von Keys, ist es aber auch hier wieder leichter gegen vorzugehen, als es im alten Battle.net der Fall war. Auch gegen eventuelle Hacks ist man z.B. mit dem Authenticator von Blizzard sehr gut geschützt. Das klingt alles besser als zu Diablo 2-Zeiten.
Blizzard hat jedenfalls ein Interesse daran, dass die Wirtschaft nicht von Bots ruiniert wird und dadurch Preisdumping entsteht, da sie direkt an dem Transaktionsumsatz im Echtgeld-AH interessiert sind. Da wird Blizzard bedacht drauf sein entsprechende Gegenmaßnahmen zu tätigen; für das Unternehmen ist es so wichtig wie nie zuvor dagegen anzugehen.
Verstehe ich nicht, sie wollen ja gerade Masse generieren, denn sie beziehen eine Gebühr pro Item, oder bekommen sie einen prozentualen Anteil am Verkaufspreis? Und selbst wenn sie einen prozentualen Anteil bekommen, kann es ihnen egal sein, ob sie ihn durch die Masse oder durch die Qualität bekommen.
So wie mir das bekannt ist, ist durchaus ein prozentualer Anteil drin, deswegen die Überlegung. Aber selbst mit fixen Gebühren, sind Bots da nachteilig.
Wenn Massenweise durch Bots generierte Auktionen gestartet werden, führt das zu Dumping-Preisen. Das bedeutet, damit aber auch, dass mehr Ware für einen niedrigeren Preis angeboten wird. Statt also z.B. 1 Edelstein für 2€ zu kaufen, erhält man dann schon 10 Edelsteine für 2€. Im ersten Fall hätten nun vllt. 10 Leute jeweils einen Edelstein gekauft, nun aber braucht sich theoretisch nur eine Person die Edelsteine kaufen und tauscht sie anderweitig (eventuell ohne Geld) mit anderen Spielern.
Die Sache mit Diablo 3 ist ja, dass es wohl kaum neue Content-Patches abseits von Addons geben wird. Die Spielmechaniken bleiben also gleich und die benötigten Ressourcen fürs Craften oder ähnliches werden von den Entwicklern nicht künstlich nach oben hin angepasst.
Es ist also wichtig für Blizzard die Wirtschaft so "stabil" zu halten wie möglich, wo es insgesamt (ausgehend von nur fixen Gebühren) die meisten Transaktionen gibt. Da eben der Tausch von Spieler zu Spieler ebenso möglich ist, sind eine möglichst große Menge an Items und niedrige Preise, nicht das Optimum.
Letztendlich bin ich mir aber nicht sicher, wie man das balancen will. In unserer Welt gibt es knappe Ressourcen, in Videospielen sind Ressourcen unerschöpflich. D.h. über längere Zeit verringern sich die Preise automatisch und die Angebote Menge steigt auch automatisch. Da kann man wirklich nur durch irgendwelche künstlichen Eingriffe die Wirtschaft aufrecht erhalten.