Microsoft: Halo häufiger

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hardcoreHARALD
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Beitrag von hardcoreHARALD »

Game&Watch hat geschrieben:[...]Also man kann ja viel sagen, aber wenn es etwas gibt was Halo besser macht als millionen andere Shooter, dann auf jeden Fall die Story
ehm... schon mal the darkness gezockt? da hauts auch ein halo aus den socken... gut, find ich, bin halt auch nicht so DER sci-fi mensch, en bissi is gut aber mir wirds irgendwann auch zu viel... sprich: half-life find ich da auch weit beser. aber warum erfreuen wir uns nicht an der tatsache dass es in der frage keine objektiv 100%ig richtige antwort gibt. man darf auch die story von postal2 toller finden als die von mgs...
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The Man in the Mirror
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Beitrag von The Man in the Mirror »

hardcoreHARALD hat geschrieben:
Game&Watch hat geschrieben:[...]Also man kann ja viel sagen, aber wenn es etwas gibt was Halo besser macht als millionen andere Shooter, dann auf jeden Fall die Story
ehm... schon mal the darkness gezockt? da hauts auch ein halo aus den socken... gut, find ich, bin halt auch nicht so DER sci-fi mensch, en bissi is gut aber mir wirds irgendwann auch zu viel... sprich: half-life find ich da auch weit beser. aber warum erfreuen wir uns nicht an der tatsache dass es in der frage keine objektiv 100%ig richtige antwort gibt. man darf auch die story von postal2 toller finden als die von mgs...
Naja The Darkness ... das Gameplay und die Musik war klasse, aber die Story ..

"Die Mächte der Finsternis gehorchen mir, meine Augen leuchten im Dunkeln und zwei schlangenartige Monster leben auf meinem Rücken. Egal, ich geh jetzt mit meiner Freundin fernsehgucken, und schieße auf dem Weg dorthin dreißig Mafiosi tot"

Was mich halt ziemlich an dem Spiel gestört hat, war dass der Held sich irgendwie so gar nicht mit der Darkness auseinandergesetzt hat, nur irgendwann mal kurz in der Mitte des Spiels, hinterher nicht mehr. Die ganze Zeit ging es nur darum sich an der Mafia zu rächen, da hätte man wesentlich mehr draus machen können finde ich.
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The SPARTA
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Beitrag von The SPARTA »

Die Extended Edition von der Herr der Ringe Trilogie ist einfach nur Episch, vorallem auf HD. Beste Trilogie 4ever, da kann sogar Jason Bourne nicht mithalten.
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hardcoreHARALD
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Beitrag von hardcoreHARALD »

4utzz hat geschrieben:[...]Naja The Darkness ... das Gameplay und die Musik war klasse, aber die Story ..

"Die Mächte der Finsternis gehorchen mir, meine Augen leuchten im Dunkeln und zwei schlangenartige Monster leben auf meinem Rücken. Egal, ich geh jetzt mit meiner Freundin fernsehgucken, und schieße auf dem Weg dorthin dreißig Mafiosi tot"

Was mich halt ziemlich an dem Spiel gestört hat, war dass der Held sich irgendwie so gar nicht mit der Darkness auseinandergesetzt hat, nur irgendwann mal kurz in der Mitte des Spiels, hinterher nicht mehr. Die ganze Zeit ging es nur darum sich an der Mafia zu rächen, da hätte man wesentlich mehr draus machen können finde ich.
die scene mit der freundin allein haut halo komplett weg, weiss net, konnt mich in dem augenblick halt mehr in die lage von johnny setzen als bei einer ausserirdischen invasion in die rolle eines soldaten... ist halt subjektiv, das ist ja das tolle dran^^
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muskeljesus
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Beitrag von muskeljesus »

Culgan hat geschrieben:
muskeljesus hat geschrieben:
Culgan hat geschrieben: Wenn zb. Star Wars ja so beschissen ist, warum ist es dann immer noch so beliebt nach all den Jahren? Oh ja kommt halt einfach so, hat auch nichts damit zu tun das es sehr vielen gefällt, ne?
Eat shit, millions of flies can't be wrong.
Wau, grattuliere was sagt uns das? Ich mag Star Wars nicht und alle die es gut finden sind doof.... muskeljesus hat gesprochen und so ist es dann auch nunmal.

Sowas großes kann man nicht unterbuttern und deine schlauen Einzeiler ändern daran auch nichts.

Wenn du Star Wars nicht magst ist das deine Sache.
Ich bin mir sicher so manchen Schund den du gut findest, würde mich auch zum würgen bringen.
Tja, aber ich hab die schlauen Einzeiler wenigstens drauf.

Außerdem gefällt mir Star Wars eigentlich ganz gut. Aber erzählerisch und "storytechnisch" ist es einfach ziemlicher Mist. Und dass ich irgendwelche Nerds in weißen Phantasierüstungen nicht ernst nehme, kann man mir kaum verübeln. Das ist es doch außerdem, was den wahren Fan ausmacht, er zieht sein ding durch, obwohl andere darüber lachen.

Wow, da hab ich doch glatt ne Lanze für die Fanboys gebrochen. Man reiche mir den Friedensnobelpreis! Dankeschön, wünsche euch viel spaß auf der nächsten Star-Wars-Convention, ihr Nerds.
Themios
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Beitrag von Themios »

muskeljesus hat geschrieben: Merci. :D
Den Herrn der Ringe habe ich sogar mehrmals gelesen, ist auch mit sehr viel Akribie geschrieben usw. Der Tolkien hat da schon was einzigartiges erschaffen, gar keine Frage.
Warum liest man ein Buch mehrfach, dass man "öde" findet?
(im übrigen finde ich auch, dass der reine Schreibstil von Tolkien recht schwerfällig ist. Aber die Qualität von Literatur ergibt sich immer erst aus dem Gesamtkontext von Schreibstil, Handlung, Innovation, Spannungsbogen, Bildsprache etc.)
Aber großartige Literatur ist das nicht (versteh mich nicht falsch, die Halo-Bücher sind's vermutlichnoch weniger. ( :lol: Das Buch zum Spiel, eine große Gaudi, Spaß in Tüten. :lol: ).
Die Schnellschussmassenbücher zu Videospielen (und Filmen) sind meistens eher minderwertig. Von daher würde ich auch nicht viel drauf verwetten, dass die Halo Bücher gut sind. ;-)
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Infi88
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Beitrag von Infi88 »

The SPARTA hat geschrieben:Die Extended Edition von der Herr der Ringe Trilogie ist einfach nur Episch, vorallem auf HD. Beste Trilogie 4ever, da kann sogar Jason Bourne nicht mithalten.
Hau mich mit der Schaufel Sparta, aber die HD Versionen der Extended gibts noch gar nicht ;), Da steht uns bald sogar noch ein Schmankerl vom dicken Peter ins Haus. http://www.filme-bluray.de/001772-herr- ... n-in-2010/
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darkmojo
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Beitrag von darkmojo »

@ wulgaru
hab ja auch nie behauptet das dhdr langweilig sei, sondern tolkiens schreibstil nicht gerade aufregend ist und da waren/sind ja iwie alle meiner meinung...die geschichte als solche und die detalverliebheit etc. standen nie zur debatte

an halo ist das epischste der ausmaß des ringes gewesen und der wurde von niven gezogen...

is alleine schon sinnloser vergleich da halo nie so episch konzipiert war wie viele es vllt. gerne sehen würden

das war anfangs ne bessere techdemo von grafikhuren(bungie) für grafikhuren ... die story (*hüstel*) musste lediglich n setting schaffen in dem sich verschiedene fraktionen taktisch in opulenter grafik um ressourcen balgen können ... mit anderen worten nivens ringwelt (bzw. streicht *welt* wieder aus dem wort raus^^)

das game wurde als xbox launch zugpferd etwas geändert ... man hatte es als exklusiv vorgesehen um die pc fraktion, in der das game für viel aufruhr gesorgt hatte, zum kauf der ersten xbox zu animieren (es war auch beispielsweise als 3rd person geplant, wurde aber wohl aus limitierungen der box zum egoshooter umgemodelt...und von dem bunten scheiss war auch erst nix zu sehen)

die ganzen story sachen hat man später als der erfolg da war drumherum erfunden .... muss jetzt nicht automatisch deswegen schlecht sein aber da es iwer mit tolkien verglichen hat wollt ichs mal erwähnen, denn bei hdr wras wohl eher umgekehrt ... setting etc. mit unfassbar viel akribie erarbeitet und dann die story reingebastelt (würde auch erklären warum es so lahm geschrieben ist...und das ist es ,-) ... ich beneide iwie die leute, dies buch erst nachdem film gelesen haben, für die vor deren auge gewiss n ewig langer jackson gelaufen ist^^)
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

@darkmojo
Völlig legitimer Standpunkt, man kann HDR finden wie man will, es ging in dieser Diskussion ja auch nur über die Komplexität des Universums und da hat Tolkien mit Mittelerde zwar nichts völlig einzigartiges erschaffen, aber etwas nur schwer erreichbares. Und Halo ist da eben als Vergleich völlig fehl am Platz, egal wie gut oder schlecht man die Story von Halo findet.
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

In der Komplexität mit den Sprachen und kulturellen Hintergünden ist das Tolkien-Universum mit Sicherheit sogar einzigartig. Es mag Universen geben, die komplexere politische Strukturen besitzen, aber was die kulturellen und vor allem sprachlichen (elbisch, orkisch...) Hintergründe angeht ist Tolkien einfach unschlagbar.

Und ich kenne KEIN Spieleuniversum, dass auch nur ansatzweise mit einem guten Buch mithalten kann. Kein Resi, kein Halo und mit Sicherheit auch kein Metal Gear. Wir reden hier von kleinen niedlichen Geschichten, die den Spieler während der Spielzeit über Wasser halten. Wer jemals ein paar Seiten aus einem Halo-, Resi- oder WoW-Roman gelesen hat weiß, dass die Universen nicht für mehr als ein Spielchen taugen.

Selbst eines der besseren Universen wie das von Mass Effect besteht nur aus zusammengeklauten Klischees. Welten wie HDR oder Scheibenwelt lassen sich eben nicht in ein Spiel transportieren, denn dann gäbe es nur noch Story und Hintergrundwissensvermittlung und kein Gameplay mehr. Und nebenbei... wie sagte es Carpenter so schön: Wozu brauchen Ego-Shooter ein Story? Pornos funktionieren doch auch ohne.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Howdie hat geschrieben:Und ich kenne KEIN Spieleuniversum, dass auch nur ansatzweise mit einem guten Buch mithalten kann.
Planescape Torment
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GoreFutzy
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Beitrag von GoreFutzy »

Ist doch toll. Alle zwei Jahre ein Halo ist doch was Feines.
Und dass Bungie nun über Activision jedes Jahr vertreiben möchte, ist doch nun aus den Fingern gesaugt. Das steht nirgendwo!
Ich bin mir sicher, dass 343Industries das auch gut hinbekommen, sie haben zumindest gute Vorlagen.
Also sollen die Hater meinetwegen rumbölken, die können sich ja CoD, Final Fantasy oder Dragon Quest kaufen. Aber Halo so runterzuputzen ist von keiner Seite gerechtfertigt. Es gibt jetzt 6 Halo Ableger, das haben andere Serien schon wesentlich früher vorgemacht. Und ich wette, einer dieser Heuchler hat einen Teil dieser Serien bei sich liegen. Mehr als Schmunzeln kann ich hier nicht. Wenn die Halo Spiele schlecht wären, könnte ich es ja nachvollziehen. Aber das sind alles beleidigte Lberwürstchen hier. Nene...
Heruwath
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Beitrag von Heruwath »

Howdie hat geschrieben:In der Komplexität mit den Sprachen und kulturellen Hintergünden ist das Tolkien-Universum mit Sicherheit sogar einzigartig. Es mag Universen geben, die komplexere politische Strukturen besitzen, aber was die kulturellen und vor allem sprachlichen (elbisch, orkisch...) Hintergründe angeht ist Tolkien einfach unschlagbar.

Und ich kenne KEIN Spieleuniversum, dass auch nur ansatzweise mit einem guten Buch mithalten kann. Kein Resi, kein Halo und mit Sicherheit auch kein Metal Gear. Wir reden hier von kleinen niedlichen Geschichten, die den Spieler während der Spielzeit über Wasser halten. Wer jemals ein paar Seiten aus einem Halo-, Resi- oder WoW-Roman gelesen hat weiß, dass die Universen nicht für mehr als ein Spielchen taugen.

Selbst eines der besseren Universen wie das von Mass Effect besteht nur aus zusammengeklauten Klischees. Welten wie HDR oder Scheibenwelt lassen sich eben nicht in ein Spiel transportieren, denn dann gäbe es nur noch Story und Hintergrundwissensvermittlung und kein Gameplay mehr. Und nebenbei... wie sagte es Carpenter so schön: Wozu brauchen Ego-Shooter ein Story? Pornos funktionieren doch auch ohne.
Wieso vergleichen alle immer die Schwanzlänge. Wird die Qualität eines Universums an der Menge des Content festgemacht? Eine Typisch deute Denkweise. Sobald es nicht "mehr" ist kann es auch nicht besser sein. Keine Frage die Erschaffung einer kompletten Sprache verdient schon Respekt trägt aber null zur Qualität der Story bei. Ich kenne viele Game-Universen, die mit einem guten Buch mithalten können. Da es Geschmackssache ist, ist jedem selbst überlassen wie er das betreffende Buch/Spiel/Film und die dahinter stehenede Story/Universum findet.

Gerade Kleine und niedliche Geschichten können sehr oft viel mehr begeistern. Hab in meiner Schulzeit ein Buch mit 130 Seiten gelesen. In dieser kleinen Geschichte war mehr Gefühl und Story verpackt als in jedem von Tolkiens Werken. Jeden Spricht eine Geschichte anders an.

Nur weil Tolkien das Fantasy Universum etwas umstrukturiert hat und neue Idee entworfen hat wird er als Gott gehandelt. Als ob er das Genre begründet hat. Allerdings hat er nichts neues Erfunden was nicht bereits in der Bibel oder anderen Mythologien vorhanden war. Wer das Silmarilion gelesen hat und sich ein wenig mit Mythologie auskennt wird die Zusammenhänge sofort erkennen.

HDR läßt sich sogar seh gut in ein Spiel transportieren. Es gibt viele Spieladoptionen des Universums die sehr gutes Gameplay haben. Man muss nur wissen wie man es machen könnte. Aber was rede ich denn vor 30 Jahren haben die Leute auch geglaubt HDR lasse sich nicht verfilmen.

Grüße
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Heruwath hat geschrieben: Nur weil Tolkien das Fantasy Universum etwas umstrukturiert hat und neue Idee entworfen hat wird er als Gott gehandelt. Als ob er das Genre begründet hat. Allerdings hat er nichts neues Erfunden was nicht bereits in der Bibel oder anderen Mythologien vorhanden war. Wer das Silmarilion gelesen hat und sich ein wenig mit Mythologie auskennt wird die Zusammenhänge sofort erkennen.
Natürlich ist das sofort zu erkennen. Es ist auch an der katholischen Religion orientiert und gerade im Prolog klar als Schöpfungsmythos zu erkennen (Eru=Gott, Melkor=Luzifer usw.) Tolkien war strenggläubig und wollte mit diesem Mittelerdeuniversum einen modernen Mythos erschaffen der sich an den klassischen Legendensammlungen orientieren sollte. Die Parallelen sind gewollt.

Und dieses Ziel hat er erreicht, das hat nichts mit Content zu tun. Wenn man das ganze inhaltlich nicht mag, hat das nichts damit zu tun, dass nicht alles bis in die Details hinein sehr gut ausgearbeitet ist.

Natürlich ist es möglich auf 30 Seiten mehr zu sagen als andere auf 1000, dass hat damit aber auch gar nichts zu tun. Wir reden hier nicht darüber wie gut oder schlecht Tolkiens Plots sind, sondern nur über die Komplexität seiner Welt.
Heruwath
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Beitrag von Heruwath »

Wulgaru hat geschrieben:
Heruwath hat geschrieben: Nur weil Tolkien das Fantasy Universum etwas umstrukturiert hat und neue Idee entworfen hat wird er als Gott gehandelt. Als ob er das Genre begründet hat. Allerdings hat er nichts neues Erfunden was nicht bereits in der Bibel oder anderen Mythologien vorhanden war. Wer das Silmarilion gelesen hat und sich ein wenig mit Mythologie auskennt wird die Zusammenhänge sofort erkennen.
Natürlich ist das sofort zu erkennen. Es ist auch an der katholischen Religion orientiert und gerade im Prolog klar als Schöpfungsmythos zu erkennen (Eru=Gott, Melkor=Luzifer usw.) Tolkien war strenggläubig und wollte mit diesem Mittelerdeuniversum einen modernen Mythos erschaffen der sich an den klassischen Legendensammlungen orientieren sollte. Die Parallelen sind gewollt.

Und dieses Ziel hat er erreicht, das hat nichts mit Content zu tun. Wenn man das ganze inhaltlich nicht mag, hat das nichts damit zu tun, dass nicht alles bis in die Details hinein sehr gut ausgearbeitet ist.

Natürlich ist es möglich auf 30 Seiten mehr zu sagen als andere auf 1000, dass hat damit aber auch gar nichts zu tun. Wir reden hier nicht darüber wie gut oder schlecht Tolkiens Plots sind, sondern nur über die Komplexität seiner Welt.
Aber woran macht ihr die Komplexität fest? An der Anzahl der Protagonisten? An der Anzahl der Völker? Anzahl der Geschichten? ich mag Tolkiens Werke. Habe alle gleich zwei mal gelesen. Aber es ist nichts außergewöhnlich Komplexes. Es gibt heutzutage 1000 Universen, welche nicht minder Komplex sind. Allein das Mass Effect Universum braucht sich davor nicht zu verstecken, genausowenig Halo. Aber diesen Universen wird ja vorgeworfen, dass sie eine Ansammlung von Klischees darstellen. Und genau hier unterscheidet sich kein Universum von dem anderen. Alle Geschichten sind Ansammlungen von Klischees. Selbst die detailierteste Ausarbeitung besteht aus Klischees. Ist es was Besonderes jede Kleinigkeit des Universums festzulegen, wenn man dazu bereits Vorhandenes verwendet? Das für mich Umfangreichste Universum stellt die Bibel dar und dieses Universum ist unser eigenes.