Aber danke für den Google-Tipp, vielleicht kämpf ich mich später hier durch: http://forum.ea.com/eaforum/posts/list/260609.page
Steht sogar was von Starcraft drin.
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
Es ist ganz sicher Bioshock und nicht Dead Space.Brakiri hat geschrieben: Ich glaaaaube nicht...
Gib einfach mal "dead space system shock" bei Google ein.
Gibt massig Links wo Parallelen gezogen werden, vermutet wird, dass das der inoffizielle Nachfolger wäre, dass es vom Grund"vibe" sehr ähnlich ist usw.
Aber im Grunde sind es 2 sehr verschiedene Games. Wärend System Shock 2 eher ein Rollenspiel mit interessanten Texten, subtilem Horror, Mangel an Mun usw. war geht DS eher Richtung Space-Horror-Action.
Naja..Wikipedia..heheZapp Brannigan hat geschrieben: Es ist ganz sicher Bioshock und nicht Dead Space.Kannst es auch bei Wikipedia nachlesen.
Ken Levine sagt es aber auch.Brakiri hat geschrieben:
Naja..Wikipedia..hehe
Auf jeden Fall kommt DS vom Space-Horror näher an SS2 als das Unterwasser-Abenteuer.
Aber ist auch egal, Bioshock habe ich nie gespielt, DS hab ich nach 2h aufgegeben. Nicht mein Ding.
Daher maße ich mir besser kein Urteil an.
Quelle: ign.comIGNPC: Is Bio a true sequel or prequel to System Shock 2, or is it a spiritual successor?
Ken Levine: BioShock has absolutely no relation to the System Shock series in terms of the intellectual property, characters, settings etc. However, it is inspired by the open-ended design principles pioneered by Looking Glass. Irrational is dedicated to maintaining that tradition.
BioShock is also being created by the majority of the team who created System Shock 2 and many of the games which helped inspire it. This group includes me, Jon Chey (project lead), Steve Kimura (Art), Mauricio Tejerina (art), Nate Wells (art), Ian Vogel (design), and Alexx Kay (design). When Looking Glass went out of business (RIP, man, that place rocked the world and never got the credit they deserved), we were able to hire Eric Brosius (sound guru who created the sound for both Shock 2 and the entire Thief series), Dorian Hart (design on Shock 2, Thief and Terra Nova), Shawn Robertson (art), Darren Lafreniere (programming) and Sara Verrilli (design on Thief).
We're also incredibly lucky to have Robb Waters at Irrational, who not only created the look of Freedom Force, but was also the man who did the concept art for System Shock 1 and Terra Nova.
Hui,Brakiri hat geschrieben: Zur völligen Entlegitimisierung dieser gewaltigen Bewertung eines fundamental langweiligen, uninspirierten, klopplastigen Games mit geklauter Story, banalen Charakteren und 0815-Quests. Ein hässliches Entlein angefüllt mit den billigsten und ältesten Fantasyklischees die man sich vorstellen kann. Das ist das 90% Spiel Dragon Age.
Aber recht hat er, der "Verriss" von Brakiri ist die erste realistische Kritik, die ich bezüglich DA:O lese. Sehr hart, aber treffend.4P|T@xtchef hat geschrieben:Hui,Brakiri hat geschrieben: Zur völligen Entlegitimisierung dieser gewaltigen Bewertung eines fundamental langweiligen, uninspirierten, klopplastigen Games mit geklauter Story, banalen Charakteren und 0815-Quests. Ein hässliches Entlein angefüllt mit den billigsten und ältesten Fantasyklischees die man sich vorstellen kann. Das ist das 90% Spiel Dragon Age.
kaum kommt man aus Köln zurück, liegt der alte Drache zerstückelt im Forum. Ich finde heißblütige Verrisse klasse - egal, welches Spiel vernichtet wird. Aber du machst ja regelrecht BioWare-Hackfleisch! Da bleibt nix mehr übrig, nicht mal ein Spaßkrümel. :wink:
Was ich damit (mit eingen davon) in den letzten Jahren getan habe ist folgendes: mich wochen-, teils monatelang darauf gefreut, gekauft, freudig installiert, gespielt und nach einigen Stunden, teils Tagen (ich bin hartnäckig und gebe nicht so schnell auf, manchmal versteckt sich der gute Kern einiger Spiele GANZ tief drinnen) frustriert aufgegeben und den ganzen Müll wieder verkauft.4P|T@xtchef hat geschrieben:Aber wenn das da oben dein Eindruck von Dragon Age ist, was machst du dann mit all den anderen Rollenspielen von Risen bis Two Worlds, von Drakensang bis Arcania, von FFIX bis Fallout?
Na super, EIN innovativer Aspekt unter hunderten Klischees.4P|T@xtchef hat geschrieben:Und seit wann ist Homosexualität z.B. ein altes Klischee in Rollenspielen - gab es das vor Dragon Age in einem Fantasy-RPG?
Richtig, eine eindeutige Definition, was denn nun ein Rollenspiel ausmacht, wird man nicht finden, da dies von Spieler zu Spieler sehr verschieden sein dürfte. Ich für meinen Teil kann mich mit vielem anfreunden. Ich kann sogar mit Klischees leben, wenn sie denn überzeugend dargestellt werden. Aber was überhaupt nicht geht in einem RPG ist stundenlanges, unmotiviertes Metzeln, und wer behauptet, dies würde in DA:O nicht vorkommen, der hat ein anderes Spiel als ich gespielt. Die tiefen Wege wurden ja schon mehrmals erwähnt und sind sicherlich der negative Höhepunkt dieses Aspektes. Aber ich für meinen Teil hatte einfach das Gefühl, dass ich nahezu nichts anderes in diesem Spiel getan habe. Sicher, auch in meinem heiligen Gral Baldur's Gate gibt es viele Kämpfe, aber ich hatte und habe nie das Gefühl wie in DA:O, dass die Kämpfe die Grundessenz des Spiels sind. Und wenn ich die gewaltige Größe der Spielwelt von BG (wie gesagt, ich rede immer von der ganzen Saga) mit dem kümmerlichen Abklatsch einer Fantasywelt in DA:O vergleiche...4P|T@xtchef hat geschrieben:Ich denke, die Einschätzung von Dragon Age steht und fällt mit der Wertschätzung moderner Rollenspielelemente - und da gibt es so viele Standpunkte, was denn relevant ist, da kann man Stunden streiten. Wer das grundlegende Regelwerk braucht, sollte besser zu klassischem D&D greifen. Aber das gab es so viele Jahre lang, die Schwertküste hoch und runter, bis man das Langschwert +2 und Melfs Säurepfeil nicht mehr sehen konnte.
Doch, genau so bin ich durch DA:O gekommen. Ich habe einen Magier gespielt, der so was von übermächtig war, dass ich immer die gleiche Taktik angewendet habe: 2 Tanks nach vorne, mein Magier lähmt alle Gegner, metzelt sie dann um, und der vierte Charakter hatte die ganzen Heilzauber und hat die Tanks geheilt. Ganz simpel, und damit habe ich wirklich ca. 90 % der Kämpfe locker und leicht bestritten, auf hohem Schwierigkeitsgrad.4P|T@xtchef hat geschrieben:Man kommt nicht durch Dragon Age, indem man einfach nach vorne stürmt und alles heilt
Ich nehme an, du meinst die Gnollfestung? Tut mir leid, aber da habe ich bisher höchst selten auch nur einen Heiltrank benötigt, und ich habe das Spiel SEHR oft durchgespielt. Mit dem einfachen Schlafzauber kann man hier wahre Wunder bewirken...4P|T@xtchef hat geschrieben:Und wer Baldur's Gate 1 & 2 kennt, der weiß auch um die vielen Kloppmist-Abschnitte, die man schon damals durchpflügen musste - ich sage nur Hobgoblinburg. Da ging es nur um Heiltränke einschmeißen, Augen zu und gib ihm wie in Diablo.
Auch wenn ich schon seit Pong-Zeiten Computer- und Videospiele spiele, bin ich bestimmt niemand, der verklärt auf die alten Zeiten zurückblickt. Ich selber mag diese "früher-war-alles-besser-Sager" auch nicht. Ich liebe so viele Spiele der modernen Generation: Demons Souls, Red Dead Redemption, Bayonetta, alles geniale Spiele, die ich mit viel Spaß und Genuss durchgezockt habe und immer wieder gerne einlege. Aber gerade im Rollenspielgenre (Demons Souls ist FÜR MICH kein Rollenspiel!) geht der Trend in eine Richtung, die mir persönlich keinen Spaß mehr macht: viel zu viele Kämpfe, so gut wie keine Rätsel, kein Erforschen mehr, leblose Welten. Das mit dem Kämpfen ist so eine Sache: beim Witcher stört es mich nicht, aber bei DA:O oder NWN 2 zehrt es gewaltig an meinen Nerven, es artet einfach in Arbeit aus.4P|T@xtchef hat geschrieben:Aus heutiger Sicht verklärt man gerne die Klassiker zu großen Meisterwerken, was bei manchen sogar verständlich ist: Kein Spiel kommt an Planescape Torment heran, was Wortwitz und Dialoge angeht - aber es war zäh zu spielen, ein einziger Buchstabenbosskampf. Ich bin froh, dass man heutzutage anders erzählt und präsentiert.