Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
Easy Lee
- Beiträge: 5375
- Registriert: 06.08.2008 17:03
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Ich frage mich immer wer das kauft. Sind das die FIFA / Call Of Duty Leute? Auf jeden Fall überwiegend nicht die Leute, die Magazine lesen und / oder sich im Netz über Spiele austauschen. Die wissen ja eigentlich wie der Hase läuft.
- sabienchen.banned
- Beiträge: 11341
- Registriert: 03.11.2012 18:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Nein das sind die GTA- und RDR-Leute...Serious Lee hat geschrieben: ↑19.03.2019 09:54 Ich frage mich immer wer das kauft. Sind das die FIFA / Call Of Duty Leute? Auf jeden Fall überwiegend nicht die Leute, die Magazine lesen und / oder sich im Netz über Spiele austauschen. Die wissen ja eigentlich wie der Hase läuft.
- MaxDetroit
- Beiträge: 1290
- Registriert: 13.05.2007 14:28
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Wir schreiben das Jahr 2130. Religionen sind schon lange ausgestorben, über Ideologien wie Kommunismus spricht keiner mehr, die neuen Kriege werden um Gaming Plattformen ausgefochten. Die Steam Jünger sind die letzte Bastion des guten Gamings und verteidigen standhaft die Frontlinie gegen die Epic Store Kiddies mit ihren fliegenden pinken Kampfbussen. Auf der andere Seite steht das EA Imperium, das von der Origin Bunker-Basis aus regiert wird. Ihre Panzer sehen von aussen her eindurchsvoll und blank-ploliert aus, sind von innen her aber meist eher marode. Und irgendwo auf einer Insel gibt es noch das Battle.net, das sich aber konstant in Bürgerkriegen selbst zerlegt. Und dann ist da noch die SEUCHE, Kleinstlebewesen, die alles Gaming vernichten und mit mikroskopisch kleinen Transaktionen infiziert, keiner weiß woher sie kam, aber sie zerstört alles von innen her ...PixelMurder hat geschrieben: ↑19.03.2019 05:28 Ich spüre gerade eine Verschiebung der Macht. Ein neues EA ist am Entstehen und wir werden es alle bereuen, dass wir es nicht sofort abgestellt haben, solange wir noch konnten.
Ich musste diesen Artikel mehrfach lesen und jedes Mal hätte ich fast auf den Bildschirm gekotzt(und zwar nicht ab der Vorstellung, ich müsste ein Game in einem anderen Launcher als Steam starten). Der Epic Store wird ein weiterer Sargnagel in meiner dreissigjährigen "Karrierre" als Gamer sein. Ich komme mit diesen Games as a service, Pay to win und anderen Modellen einfach nicht klar und boykottiere jeden, der sich daran beteiligt. Und da ich es eigentlich verstehe, dass Zecken sind, wie sie sind und halt einfach Blut saugen müssen, hasse ich inzwischen mehr die Impfgegner unter uns Gamern, solche die EA, Epic und Konsorten verteidigen und unbesehen ihren Dreck kaufen, was dazu führt, dass sich die SEUCHE halten und verbreiten kann. War schon mit Fallout 76 so, ich verachte Bethesda dafür und ich hasse die Gamer dafür und sogar mich, weil ich Fallout 4 damals nicht zurückgegeben habe, weil ich dachte, Modder könnten auch aus Scheisse Gold machen. Eigentlich sind wir bereits im Krieg, Shareholder gegen das Gaming und wer dabei auf der falschen Seite ist, ist eigentlich ein Verräter.
- thormente
- Beiträge: 948
- Registriert: 03.11.2017 16:15
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Bis hier hin gehe ich mit dir mit.
Allerdings wünsche ich mir das sie mit eigenen Produkten/Services überzeugen.
Nicht das sie einfach eine Möhre kaufen, und damit den Kunden am Nasenring durch die Manege führen :wink:
[/quote]
Das sagt sich immer so leicht. In der Praxis fällt die Angelegenheit weit komplexer, wenig idealistisch und versprechend aus. Sieht man an GoG, die Jahre ein Schattendasein führten, so hindümpelten und nun gehts abwärts noch ein paar Stufen runter in der Fressordnung. CDP, die mit Witcher3 eines der bekanntesten und erfolgreichsten RPG dieser Generation geschaffen haben, sind so wenig selbstsicher, das sie ihr eigenen Produkte bereitwillig der Konkurrenz überlassen. Man hat zaghaft Exklusivität versucht mit diesem kleinen WitcherSpinoff oder was auch immer. Nur um ganz schnell hasenfüßig kleinbei zugeben, weil die Verkaufszahlen schlecht ausfielen. Auch CP2077 wird zeitgleich erscheinen - nach bisherigem Stand.
Evtl. würde es GoG besser gehen, wenn W3 etc. exklusiv wären, aber sowas muss man erstmal auf die Beine stellen und in einer Menge, die für Traktion sorgt, damit man über lange Zeit sicher wettbewerbsfähig bleiben kann. Schaffen tut man dss nicht mit läppischen Features und Indiepiep. Warum sollte ich mir GoG installieren? Dort gibt es nichts, was es nicht auch auf Steam in der selben oder ähnlichen low quality Form gibt, und wenn, dann hab ich nie davon gehört. Wegen ein bisserl DRMfrei mach ich mir nicht den Aufwand. Wie der Rest der Mehrheit.
Ich persönlich finde an diesem Drama ungemein Befriedigung. Wie diese Kackphrase undifferenzierz heruntergeleihert wurde "Konkurrenz belebt das Geschäft, isssa gutt fur Kunde un so". Jetzt, wo endlich belebt wird und in die Gänge kommt, ist das Gejammer am größten. Jahr um Jahr konnte sich Valve auf die Fremderzeugnisse und die duckmäuserische, unfähige Konkurrenz verlassen. So kann man sichs fettfaul auf seiner privat Insel gut gehen lassen und ungestört sein Gehänge in den schön prickelnden Cristal tauchen. Jaja.
- James Dean
- Beiträge: 3602
- Registriert: 04.04.2013 10:05
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
GOG könnte seine Stellung mit etwas Risikofreude behaupten. Einfach CP2077 erstmal für eine begrenzte Zeit bei GOG anbieten und dann bei Steam. Gleichzeitig aber auch ehrlich sein und sagen: "Hey, wir machen das, um GOG zu pushen und die Plattform am Leben zu halten, denn uns geht es derzeit nicht sooo gut. Aber keine Sorge, wir hauen es auch später auf Steam raus." Geschickt wäre dann auch ein angenehmer Zeitraum, 1 Jahr wäre zu viel und würde zu sehr an die bösen Geschichten vom Epic Games Store, aber gegen 3 Monate hätte sicherlich keiner was einzuwenden.thormente hat geschrieben: ↑19.03.2019 19:04 Auch CP2077 wird zeitgleich erscheinen - nach bisherigem Stand.
Evtl. würde es GoG besser gehen, wenn W3 etc. exklusiv wären, aber sowas muss man erstmal auf die Beine stellen und in einer Menge, die für Traktion sorgt, damit man über lange Zeit sicher wettbewerbsfähig bleiben kann.[...]
EDIT: Gleichzeitig wäre es auch gut für GOG, das eigene Portfolio zu erweitern. Ich persönlich nutze GOG nicht, um irgendwelche Indiespiele zu kaufen, die teils auch noch teurer als auf Steam sind (Factorio: 25 € auf Steam, 26,49 bei GOG), sondern für den Kauf von GOG: Good Old Games. Das war eigentlich immer DAS Nutzungsargument für GOG. Und wenn ich heute auf den "Coming Soon"-Reiter schaue, sehe ich alles außer Spieleklassiker. Unter Bestselling dagegen einen Haufen GOG ... hm ...
- Leon-x
- Beiträge: 12272
- Registriert: 04.02.2010 21:02
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Vermute dass die Aufregung bei Epic oft bei den Leuten eintritt die vorbestellen oder zumindest ab Tag 1 loslegen wollen. Für die macht es doch keinen Unterschied ob sie jetzt 3 Monate oder 12 Monate warten müssen. Ihnen wird etwas vorenthalten was andere längst zocken und drüber reden.James Dean hat geschrieben: ↑20.03.2019 01:06
GOG könnte seine Stellung mit etwas Risikofreude behaupten. Einfach CP2077 erstmal für eine begrenzte Zeit bei GOG anbieten und dann bei Steam. Gleichzeitig aber auch ehrlich sein und sagen: "Hey, wir machen das, um GOG zu pushen und die Plattform am Leben zu halten, denn uns geht es derzeit nicht sooo gut. Aber keine Sorge, wir hauen es auch später auf Steam raus." Geschickt wäre dann auch ein angenehmer Zeitraum, 1 Jahr wäre zu viel und würde zu sehr an die bösen Geschichten vom Epic Games Store, aber gegen 3 Monate hätte sicherlich keiner was einzuwenden.
Die Leute die Spiele eh nicht gleich kaufen und auf Angebote warten bekommen das Game dann so oder so später bei Steam.
Ich sehe keinen sehr großen Unterschied da in beiden Fällen Zeitexklusivität eintritt.
- Levi
- Beiträge: 44988
- Registriert: 18.03.2009 15:38
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Redet man eigentlich gegen eine Wand, wenn man breit und lang erklärt wo der Unterschied liegt?
Und vor allem, warum es es einen sehr wohl interessieren kann, was mit Geld passiert, welches man als Kunde ins System einbringt?
Und vor allem, warum es es einen sehr wohl interessieren kann, was mit Geld passiert, welches man als Kunde ins System einbringt?
- sabienchen.banned
- Beiträge: 11341
- Registriert: 03.11.2012 18:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Meinst du den Unterschied zwischen gekauft und selbst-entwickelt?
Wir reden wohl alle gegen Wände..
Und wenn dich als "kritischer Konsument" interessiert was mit deinem Geld passiert, dann kauf nur dort wo du s vertreten kannst einzukaufen. Ist das jetzt denn nicht mehr möglich?
-
johndoe1904612
- Beiträge: 1304
- Registriert: 09.08.2017 15:07
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Der kritische Konsument möchte alles bei einem Anbieter bzw. Steam kaufen. Wenn Cyberpunk nur bei GOG kommt, dann gibts wieder ein Geheule der Steamjünger, siehe Thronebreaker. Konkurrenz ist dann doch nicht so gern gesehen.
- Levi
- Beiträge: 44988
- Registriert: 18.03.2009 15:38
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Ich mein den Unterschied zwischen Geld für Entwicklung ausgeben und Geld dafür ausgeben dass Software nicht in anderen Shops erscheint.sabienchen hat geschrieben: ↑20.03.2019 09:12 Meinst du den Unterschied zwischen gekauft und selbst-entwickelt?
Wir reden wohl alle gegen Wände..
Und wenn dich als "kritischer Konsument" interessiert was mit deinem Geld passiert, dann kauf nur dort wo du s vertreten kannst einzukaufen. Ist das jetzt denn nicht mehr möglich?
Und ja. Ich kaufe nur dort wo ich mit dem zufrieden bin was passiert. (dass mir irgendwas entgehen kann steht außer Frage). Warum soll ich aber aufhören, Leute zu erklären, was hier meiner Meinung nach schief geht? Du wirst es ja auch nicht müde, das gebaren von Epic zu verteidigen/zu relativieren
Und ganz davon ab ist es eben dank Epics Mist,nicht mehr möglich ansonsten ungebundene Software einfach irgendwo anders zu kaufen.
@Pommern: langsam wirds lächerlich.
- sabienchen.banned
- Beiträge: 11341
- Registriert: 03.11.2012 18:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Na weil du dich "beschwerst", dass du gegen eine Wand sprichst.. :wink:
Und jupp, am PC mit seinem DRM seinen zig-launchern und exklusivStores läuft schon seit Jahren soviel schief, dass ich das was Epic hier macht nicht als "das geht jetzt aber wirklich zu weit" empfinde.
Hätte Epic jetzt besser die Studios kaufen sollen, und dann wäre alles bestens, weil es ja "IHRE" Spiele sind?
- Levi
- Beiträge: 44988
- Registriert: 18.03.2009 15:38
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Wenn Leute scheinbar nicht verstehen, was einen daran stört... Dann ist die Frage wohl berechtigt.sabienchen hat geschrieben: ↑20.03.2019 10:10Na weil du dich "beschwerst", dass du gegen eine Wand sprichst.. :wink:
Und jupp, am PC mit seinem DRM seinen zig-launchern und exklusivStores läuft schon seit Jahren soviel schief, dass ich das was Epic hier macht nicht als "das geht jetzt aber wirklich zu weit" empfinde.
Hätte Epic jetzt besser die Studios kaufen sollen, und dann wäre alles bestens, weil es ja "IHRE" Spiele sind?
Und ja. Hätten sie Studios gekauft, dann hätten sie investieren müssen. Das wäre meiner Meinung nach okay... Oder zumindest nicht verwerflich. Wenn sie aber Studios kaufen nur um sie zu schließen, dann nicht.
Nochmal: was passiert mit Geld ist die Frage: wird es genutzt um etwas zu schaffen? Das ist gut. Wird es genutzt um etwas zu verhindern: das ist schlecht. (und hat erst recht nichts mit Konkurrenz zu tun @ Pommern)
-
johndoe527990
- Beiträge: 9230
- Registriert: 23.10.2006 08:18
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Das ist doch der größte Bullshit. Wie kommt man darauf nur weil sie exklusives anbieten, seien sie keine Konkurrenz?
Hätten wir nur drei Spiele weltweit und Epic besitzt das Vetriebsrecht. Ok, dann geh ich da mit. Aber ansonsten entbehrt dieser Aussage jegliche Logik.
(Sorry für das Aufrüsten, aber ich kann sowas Falsches nicht mehr lesen)
Zuletzt geändert von johndoe527990 am 20.03.2019 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
- sabienchen.banned
- Beiträge: 11341
- Registriert: 03.11.2012 18:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Und genau das kann ich nicht nachvollziehen.
Du fändest es besser Epic würde ganze Studios und IPs in "geiselhaft" nehmen, als dass sie das ein oder andere Spiel zeitexklusiv in ihrem Store anbieten.
"Weil ist nicht von ihnen, und deswegen führt DAS zur Fragmentierung der Spieleplattform PC und ist verwerflich."
- Peter__Piper
- Beiträge: 6852
- Registriert: 16.11.2009 01:34
- Persönliche Nachricht:
Re: Epic-Chef erwartet massive Veränderungen im Spiele-Markt; Status quo wird durch Spiele-Angebot aufgebrochen
Setze doch einfach mal Pommerns Post im Kontext zu dem was Levi gesagt hat.douggy hat geschrieben: ↑20.03.2019 10:37Das ist doch der größte Bullshit. Wie kommt man darauf nur weil sie exklusives anbieten, seien sie keine Konkurrenz?
Hätten wir nur drei Spiele weltweit und Epic besitzt das Vetriebsrecht. Ok, dann geh ich da mit. Aber ansonsten entbehrt dieser Aussage jegliche Logik.
(Sorry für das Aufrüsten, aber ich kann sowas Falsches nicht mehr lesen)
Dann wird es vielleicht ein wenig klarer und man muss nicht verbal Aufrüsten :wink:
