Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Jahre zwischen Episode 6 und 7

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Kajetan
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Kajetan »

Vielleicht ganz hilfreich zur besseren Bewertung von TFA und RO:

https://www.youtube.com/watch?v=gsIQa7sH5_Y
Eine detaillierte Analyse von Charakterdarstellung und Inszenierung in beiden Filmen unter filmischen Aspekten, Hervorhebung von Stärken und Schwächen, kundig und nachvollziehbar dargestellt. Auf Englisch. Mit englischen Untertiteln.

Den Analysen stimme ich größtenteils zu. Die Charakterdarstellung in TFA war besser, RO war vor allem zum Schluss stringenter und in sich stimmiger. TFA wollte insgesamt zu viel und scheiterte bei der Umsetzung dessen. Die Charaktere in RO blieben zu blaß, um dem für SW-Verhältnisse ungewöhnlichen Ende (alle (!) sterben) die nötige emotionale Tiefe zu geben.
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Erdbeermännchen
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Erdbeermännchen »

Oh ja...Star Wars ist ganz großes Anspruchsvolles Kino! Wie konnte ich als 10 Jähriger überhaupt diese tiefgründige Geschichte verstehen? 😉
Sorry aber SW, so sehr ich es liebe, war doch noch nie was mit viel Anspruch.

Falls ich euch richtig verstanden habe...
Falls nicht...ignoriert mich einfach! Bin betrunken!
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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von SethSteiner »

Ich empfehle noch mal die Diskussion zu lesen um zu verstehen was mit Anspruch gemeint ist. In Kurzform: Es geht nicht um hochtrabende Arthouse Werke, die man nur im kasachischen Original mit tschechischen Untertitel sehen sollte, sondern darum dass man auch einfache Dinge frisch und unkonventionell präsentieren kann. Star Wars hat sicher nicht nur geschlechter- und generationenübergreifend begeistert, weil es nur einen einzelnen tollen Aspekt gab, sondern weil das Gesamtwerk gestimmt hat, man also verschiedene Aspekte betrachten und sagen konnte, dass die Ausführung gut und erfrischend war.

@Kajetan
Ich finde eher, sowohl TFA als auch RO waren in der Charakterdarstellung so ziemlich gleich grottig aber das TFA Ensemble war sympathischer, was vielleicht auch daran lag, dass es quasi den halben Film lang Teil von Witzen war. Eine Strategie die ja auch in den Marvel Filmen sehr gut aufgegangen ist. Einfach halbe Komödien machen und schon liebt es das Publikum.
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Nightfire123456
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Nightfire123456 »

Ich weiß ja nicht, der Trailer sah ja gut aus aber ich hatte gehofft es gäbe wie bei Battlefield 1 kleine Kriegsgeschichten wo ich kleine Abenteuer bzw. Bekannte schlachten zwischen Episode 3 und 7 nach spielen könnte.
Neu hole ich mir das Game auf jeden fall nicht. Bin mir aber beim ersten Teil schon verarscht vorgekommen. Vollpreisspiel und dann nichts zu tun. Kein Singleplayer, unausgewogene Online Schlachten. Kein Wunder das man schon ein paar Wochen nach Release keine Spieler mehr online gefunden hat.
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Kajetan
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Kajetan »

SethSteiner hat geschrieben: 01.05.2017 17:41 Ich finde eher, sowohl TFA als auch RO waren in der Charakterdarstellung so ziemlich gleich grottig aber das TFA Ensemble war sympathischer, was vielleicht auch daran lag, dass es quasi den halben Film lang Teil von Witzen war. Eine Strategie die ja auch in den Marvel Filmen sehr gut aufgegangen ist. Einfach halbe Komödien machen und schon liebt es das Publikum.
Hmmm, als "witzig" empfand ich Rey oder Finn jetzt nicht gerade. Aber sie sind als neue Charaktere recht gut eingeführt worden. Zumindest von den beiden würde ich gerne das weitere Schicksal erfahren, da ist eine emotionale Bindung entstanden. Bei RO war es nur ein faszinierendes "Oh, jetzt sind ja alle tot ... nett!". Hier empfand ich die Charaktere immer nur als Mittel zum Zweck, um eine für SW-Verhältnisse ungewöhnliche Geschichte zu erzählen.
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Sir Richfield
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von Sir Richfield »

Ja, aber stellt euch vor (bezugnehmend auf das oben verlinkte Video) , Jyn wäre eine aktive Protagonistin gewesen und die anderen Charaktere auch in einer Weise geschrieben, dass wir etwas für sie empfinden.
Dann hätte ihr Tod uns ja berührt. Geht doch gar nicht, sowas!

Sollen die Leute doch Clone Wars oder Rebels gucken, wenn sie "tiefe" Geschichten wollen.
Nein, im Ernst: Ich finde, dass beide Serien durchaus ihre Zwischentöne haben. Gerade Rebels macht da das ein oder andere Fass auf.
Damit meine ich nicht, das die jetzt dringend guckbare Serien sind, bei denen man in der Lore ersaufen oder stundenlang philosophieren kann. Nur, dass ab und an mal etwas ernstere Themen durchblitzen.
Von einer Clone Wars binge würde ich sogar entschieden abraten, ich bin zwischenzeitlich leicht bekloppt geworden vom Intro...

Allerdings hat RO da Spoiler, zwei Protagonisten (Drei, wenn man das Schiff mitzählt) werden Rebels wenigstens bis kurz vor Episode IV überleben.)
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SethSteiner
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Re: Star Wars Battlefront 2: Keine Kriegsgeschichten; Einzelspieler-Story ist eine kontinuierliche Geschichte über 30 Ja

Beitrag von SethSteiner »

Kajetan hat geschrieben: 02.05.2017 10:25
SethSteiner hat geschrieben: 01.05.2017 17:41 Ich finde eher, sowohl TFA als auch RO waren in der Charakterdarstellung so ziemlich gleich grottig aber das TFA Ensemble war sympathischer, was vielleicht auch daran lag, dass es quasi den halben Film lang Teil von Witzen war. Eine Strategie die ja auch in den Marvel Filmen sehr gut aufgegangen ist. Einfach halbe Komödien machen und schon liebt es das Publikum.
Hmmm, als "witzig" empfand ich Rey oder Finn jetzt nicht gerade. Aber sie sind als neue Charaktere recht gut eingeführt worden. Zumindest von den beiden würde ich gerne das weitere Schicksal erfahren, da ist eine emotionale Bindung entstanden. Bei RO war es nur ein faszinierendes "Oh, jetzt sind ja alle tot ... nett!". Hier empfand ich die Charaktere immer nur als Mittel zum Zweck, um eine für SW-Verhältnisse ungewöhnliche Geschichte zu erzählen.
Witzig empfand ich sie auch nicht aber es gab viele Witze, komische Situationen. Rey fand ich auch hervorragend eingeführt, weswegen ich Rey auch sehr mag, auch wenn der Rest ziemlich in den Sand gesetzt wurde aber an und für sich bleibt sie toll. Finns Einführung dagegen existiert eigentlich gar nicht, er ist einfach da, macht seinen Job nicht und ist dann auch schon Verräter, ohne eine Vorgeschichte wie bei Rey. Bei Rogue One sieht es eigentlich ähnlich aus, nur dass die Charaktere weitestgehend noch passiver sind. Am besten sehe ich da im gesamten Ensemble noch Diego Lunas Charakter, der wenigstens sowas wie eine Entwicklung besitzt. Und auch der Überläufer Bhodi hätte denke ich wirklich großes Potential gehabt, so als Normalo der merkt dass etwas nicht stimmt und dann einen Unterschied machen will.