
Hatred: Die ersten zehn Minuten
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- Nesta92
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Ist mir zu sehr eine Kopie eines anderen Spiels 

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- Clusterpain
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Das meinte ich eben, man muss sich nicht rechtfertigen für ein Spiel, dass man spielt. Das muss jeder selber wissen. Ich spiele es nicht. Aber es muss sich keiner bei mir rechtfertigen, wenn er es spielen will, fertig aus. Ich muss mich auch nicht rechtfertigen, warum ich es nicht spiele.Rebound68 hat geschrieben: Wenn Du eine Rechtfertigung dafür findest, so ein "Spiel" zu "spielen", bitte, nur zu - mir fallen keine ein, die man ernsthaft einem erwachsenen Menschen gegenüber anbringen kann, es sei denn, Du bist Journalist.
Trotzdem wäre ich dankbar, wenn das Spiel nicht soviel Aufmerksamkeit bekäme, dass ich meinem Sohn erklären muss, worum's da geht, und wie Jemand Idee kommt, so einen Scheiß zu verzapfen.
- TheLaughingMan
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Trotzdem lief es ja darauf hinaus das mindestens einer pro Level sterben musste damit man weiter kommt. Und dass das selbstredend böse böse Menschen waren war für mich immer ein Schwachpunkt der Serie.mr archer hat geschrieben:Aber wirklich nur dem Namen nach:TheLaughingMan hat geschrieben:Bei Hitman passt es doch auch ganz gut, oder?Hilljohnny hat geschrieben:Gespannt bin ich nur auf die ersten Berichte in der Presse. Das erste mal das der Begriff "Killerspiel" zutreffen würde.
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Boy Scout
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
In meinen Augen ja. Das ist ziemlich abartig. Satire kann man dem Spiel definitiv nicht unterstellen.DocManga hat geschrieben:Rebound68 hat geschrieben:Kranke Scheiße für kranke Kinder.ergo: wenn ich dieses Spiel spiele, bin ich ein Arschloch und krank?mr archer hat geschrieben:Toll war die Anti-Haarausfall-Werbung vorher.
Ansonsten - wie bereits vor Monaten festgestellt: ein Spiel von Arschlöchern für Arschlöcher.
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Rebound68
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Komisch, ich fand das schon damals scheiße. Gibt wohl doch mehr als einen Gamertyp, wie Du ja richtig feststellst. (Anekdotische Belege ftw!)Luststrolch hat geschrieben:
Sorry, aber da stellst du die meisten Gamer in einem sehr guten Licht dar.
Ich kann mich noch sehr gut an meine Abi/Studienzeiten erinnern, als Spiele wie Soldier of Fortune, Kingpin usw. angesagt waren. Zumindest in der Informatik Fakultät bei uns ging es dort der überwiegenden Mehrheit einfach nur um Gewaltdarstellung. ...
Gut, die Rechtfertigungen für dieses Töten kann man diskutieren.Luststrolch hat geschrieben:Ich finde diese Spiele aber nicht halb so schlimm, wie die "auf sauber" machenden politisch indoktrinierenden Militärshooter ala Call of Duty, Battlefield oder Medal of Honor, die das Moorhuhn-artige Fließbandtöten in meist amerikanischem Militärumfeld verherrlichen und gleichzeitig auch noch das gerade politisch gewünschte Feindbild (entweder die bösen Russen oder aktuell eben verstärkt bärtige Araber) pushen.
Bei Hatred nicht, weil es ja (anscheinend) keine gibt.
Was Du da verlangst, ist "mehr Realismus" in der Spielmechanik - fraglich, ob man dann noch spielt, und nicht vielmehr einen Lebenssimulator bedient.Luststrolch hat geschrieben:Wenn man meint, dass man in einem Spiel mit einem Sturmgewehr massenhaft Gegner zusammenschießen muss, dann sollte man die Folgen davon auch zeigen dürfen. Krieg ist nicht sauber und man erscheint nicht 5 Sekunden nach dem tot am anderen Ende des Schlachfeldes aufs Neue.
Und ob das dann noch Spaß macht...
Btw, welche Folgen hat das Gemetzel in Hatred für den Spieler?
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johndoe981765
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
MrLetiso hat geschrieben:Ich finde es schön, wie so viele Moralapostel diesem Spiel genau die Aufmerksamkeit schenken, die es erhaschen will.
Destructive Creations: 1
Moralapostel: 0
Es sind auch immer die üblichen Empörten, die dieses eklige Thema am köcheln halten.
- mr archer
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Nun ja. Ich vermute mal, da er am Anfang von seinem letzten Tag auf Erden fabuliert, wird es wohl eine GTA-mäßige Fandungslevel-Mechanik geben. Und irgendwann kümmert sich dann die GSG9.Rebound68 hat geschrieben:
Btw, welche Folgen hat das Gemetzel in Hatred für den Spieler?
- Temeter
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Kam übrigens alles durch Klickbaitartikel von Polygon. Das hier, gefolgt von ~10 weiteren Artikeln zum Spiel.BattleIsle hat geschrieben:Es sind auch immer die üblichen Empörten, die dieses eklige Thema am köcheln halten.
Ohne das hätte niemand je vom Spiel gehört.
Naja, mich stört der Schwachsinn gar nicht mehr. Gabs oft genug, wie z.B. die MW2-Szenen im Flughafen. Das ist einfach nur alberner Kindergarten.
Da gehts um die Feigheit des Entwicklers. Sie fahren die auf 13-jährige abzielende WE SO EDGY AND GRIM, NO RULES Marketingschiene, setzen sich in der Gewalt andererseits aber Regeln wie 'keine Kinder'. Sprich, in all der Selbstdarstellung sind die Devs doch ein ganzes Stück mehr feige, als sie es vorgeben.Wegputzer hat geschrieben:Ist das so? Dann war der Sarkasmus aber wirklich gut getarnt:Temeter hat geschrieben:Du solltest vielleicht nicht unbedingt den Forenpsychologe spielen, wenn du nicht mal bemerkst, dass diese Posts in den meisten Fällen einfach nur Sarkasmus sind...
Vielleicht sind meine psychologischen Fähigkeiten nicht ausreichend entwickelt. Aber ich konnte in dem PS zu dem von mir ursprünglich zitierten "Verbesserungswunsch" zu Hatred jetzt wirklich keinen Sarkasmus entdecken. Den Part mit dem Sarkasmus kannst Du mir aber bestimmt noch erklären ...frostbeast hat geschrieben:PS: Bevor sich jemand beschwert wie ich drauf bin. Das ist ein Spiel, das einen Amokläufer als Hauptrolle hat. Wenn man schon sowas macht, dann richtig. Es wäre wirklich schwach und "feige" sowas nicht einzubauen
Die meisten hier haben, wohl im Gegensatz zu dir, schonmal solche Spiele gespielt. Oder einfach einen Amoklauf in GTA gestartet, einfach nur weils Regeln bricht. Und ich kann dir ziemlich genau sagen, dass es ziemlich langweilig ist. Anfangs ist es maximal ein morbider Schockeffekt, danach wirds einfach langweilig. Gameplay gibts beim Schießen auf Unbewaffnete nicht, und natürlich kann man schwerlich eine emotionale Verbindung zu einem Amoklauf aufzubauen.
Davon aber auf Persönlichkeit zu schließen, ist einfach nur albern und in etwa auf dem Level der Killerspieldiskussion, welche hauptsächlich von Leuten geführt wurde, die maximal die Verpackung von Tetris in einem Kaufhaus begutachteten.
Zuletzt geändert von Temeter am 29.05.2015 16:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Rebound68
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Stimmt, bei mir muss sich auch niemand rechtfertigen, aber für Dich selbst wirst Du ja irgend einen Grund haben, ein Spiel zu spielen - oder eben nicht.Clusterpain hat geschrieben: Das meinte ich eben, man muss sich nicht rechtfertigen für ein Spiel, dass man spielt. Das muss jeder selber wissen. Ich spiele es nicht. Aber es muss sich keiner bei mir rechtfertigen, wenn er es spielen will, fertig aus. Ich muss mich auch nicht rechtfertigen, warum ich es nicht spiele.
Ich bin halt gedanklich über die "Grenze" gestolpert, die man angeblich nicht ziehen könne - das geht nämlich sehr wohl.
- Eisenherz
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Emo vs Zombies: Grey Edition
Mehr fällt mir zu diesem öden Machwerk nicht ein.
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- Skabus
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Bin ich völlig deiner Meinung. Aber genau das ist ja auch das wichtigste Gegenargument: Es gibt keinen sinnvollen Hinweis darauf, dass Hatred-Spieler nur Hatred spielen, weil sie "töten" wollen.mr archer hat geschrieben:Die Grundprämisse dieses Argumentes ist ironischerweise, dass man sich als Videospieler den Killerspielvorwurf zu eigen macht. Wenn das so stimmt, haben Pfeiffer und all die anderen immer schon Recht gehabt und Leute spielen diese Spiele, weil sie "töten" wollen. Ich halte das aber für nicht richtig.
Hatred also zu irgendwas besonderem zu machen, ergibt also anhand der von dir getätigtigen Aussage keinerlei Sinn...
Das trifft bei GTA aber dann ebensowenig zu wie auf Hatred. Oder wo bist du am Ende von GTA IV z.B. der Held? Du bist das ganze Spiel über irgendeine weinerliche Heulsuse. Ende der Geschichte...mr archer hat geschrieben:Es geht im Actionspiel nicht um "Gewalt". Genauso wie es im Actionfilm nicht um "Gewalt" geht, oder im Western oder im Mantel-und-Degen-Film. Es geht darum, dass der Held/die Heldin gewinnt und das einem das möglichst spannend erzählt wird.
Das könnte ich jetzt aber auch zu meinen Gunsten umdrehen. Wenn ständig behauptet wird, dass man in GTA keine Zivilisten töten muss, was zwingt mich denn in Hatred dazu? Was passiert denn, wenn ich aus dem Haus gehe und einfach gar nichts mache?mr archer hat geschrieben: Wenn ich in Doom den ersten Raum betrete, nehmen mich zwei Zombie-Marines unter Feuer. Tue ich nichts, ist nach einer Minute Game over. Wenn ich in Hatred vor die Tür meines Hauses trete, stehen dort zwei Leute an der Bushaltestelle. Thats it. Warum sollte ich auf die schießen?
Wenn man kleinlich ist, kann man also auch behaupten: "Man muss ja keine Zivilisten töten. Man kanns ja auch als Film Noire Stadterkundungs Simulator ansehen!"
MfG Ska
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Da haste aber etwas verpasst. Mindestens ein paar Stückchen Videospielgeschichte. Und Manhunt, so pöse die ganzen Kills da ja sein mögen, die Atmosphäre war zum gruseln, unheimlich beklemmend. Das war viel entscheidender als das man ein paar heftige Tötungsszenen zu sehen bekommen hat.studentenkopp hat geschrieben:So langsam komme ich auf den Trichter. Spiele wie Manhunt (sowieso zurecht verboten), Soldier of Fortune, Postal und wie ihr sie alle kennt und scheinbar mögt, hab ich nie gespielt. Dies war immer jenseits der Grenze der für mich akzeptablen Gewalt. Ich habe diese - selbstverständlich subjektive - Grenze gefunden. Ihr habt eine solche Grenze nicht.
Aber so ist das eben mit der Medienkompetenz.
Und SoF/Postal sind ordentliche Shooter, vor allem SoF. Postal ist einfach nur Trash(aber guter ^^).
Bei Hatred geht es mir auch nicht primär darum mit geschwollenen Adern vor dem PC zu sitzen und zu grunzen, beim töten der ganzen Pixelfigürchen, sondern mehr um das Spiel ansich. Hab einfach Bock auf ein sinnloses Ballerspiel und 2 Stick Shooter find ich klasse. Ich hoffe einfach auf viel Chaos was man anrichten kann, viel Physik, viele kleine Details die beim rumwüten, umfallen, kaputt gehen, durch die Gegend fliegen, zersplittern, etc.... das find ich cool daran ^^
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Gast
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Gemeint war wohl, dass man keine für jedermann allgemeingültige Grenze ziehen kann, sondern sich jeder diese selbständig nach seinem subjektivem Empfinden setzt. Während so für den/die eine/n ein Spiel wie Hatred noch im Bereich des hinnehmbaren liegt, würde der/die andere am liebsten alle USK-18-Actionspiele mit sofortiger Wirkung zu einem Paket zusammenschnüren und in der Sonne versenken.Rebound68 hat geschrieben:Ich bin halt gedanklich über die "Grenze" gestolpert, die man angeblich nicht ziehen könne - das geht nämlich sehr wohl.
- Temeter
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Ich weiß, ich pick mir das gerade ein bischen aus Post und Kontext heraus, aber das ist imo ein interessante Punkt.mr archer hat geschrieben:Es geht im Actionspiel nicht um "Gewalt". Genauso wie es im Actionfilm nicht um "Gewalt" geht, oder im Western oder im Mantel-und-Degen-Film. Es geht darum, dass der Held/die Heldin gewinnt und das einem das möglichst spannend erzählt wird.
Wenn es nicht um Gewalt geht, warum haben dann nicht-kontroverse Spiele teils heftige Gewaltdarstellungen? Zum Beispiel the Witcher 3. Passt zu einem Teil zum Setting, aber die aufwändige Animation, in der man einen Gegner in 2 Teile schneidet, oder die grässlichen Folgen einer Splittergranate (jep, die gibts im Spiel) fügen eigentlich nichts mehr zum Setting hinzu. Ähnlich Wolfenstein TNO. Kurz kann die Gewalt vielleicht schocken, aber ansonsten passiert es einfach nur im Hintergrund.
Klassiker wie Unreal Tournament machen nicht einmal einen Hehl darum, dass die Gibs visuelles Feedback hinzufügen, sprich letzlich Kills mehr befriedigend machen sollen.
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten
Mhm. Ich verstehe... Es gibt also bessere und schlechtere Gewalt. Es gibt gerechtfertigtes und ungerechtfertigtes töten. Töten mit Grund ist besser als ohne. Was man hier so alles liest...
Dann findet ein Nazifrauen Vergewaltigungssimulator wo Alliierte Soldaten deutsche Nazi-Ehefrauen knallen und töten können bestimmt auch anklang. Immerhin: Wir haben ein "klares Feindbild" und eine "vermeintlich Rechtschaffene Tätigkeit unter Berücksichtigung der Umstände".
Dann findet ein Nazifrauen Vergewaltigungssimulator wo Alliierte Soldaten deutsche Nazi-Ehefrauen knallen und töten können bestimmt auch anklang. Immerhin: Wir haben ein "klares Feindbild" und eine "vermeintlich Rechtschaffene Tätigkeit unter Berücksichtigung der Umstände".
