Mass Effect 3: Action, Story oder beides?

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PixelMurder
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Beitrag von PixelMurder »

Schon lustig, wie sich mit der Zeit alles verklärt. Dabei musste ich in beiden Spielen das Team hinter die Wand stellen, damit es überlebt und mir die Skills nicht ausgehen.
Damn good coffee
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Beitrag von Damn good coffee »

PixelMurder hat geschrieben:Schon lustig, wie sich mit der Zeit alles verklärt. Dabei musste ich in beiden Spielen das Team hinter die Wand stellen, damit es überlebt und mir die Skills nicht ausgehen.
Früher war alles per Definition besser. Als ME2 erschien mutierte ME1 plötzlich zum echten RPG (was es vorher nicht war) und nach dem Erscheinen des zweiten Witcher hatte der erste Teil auf einmal ein superanspruchsvolles RPG Kampfsystem.
blair69
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hmmm

Beitrag von blair69 »

Ja klar ausversehen.........
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PanzerGrenadiere
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Beitrag von PanzerGrenadiere »

Damn good coffee hat geschrieben:
PixelMurder hat geschrieben:Schon lustig, wie sich mit der Zeit alles verklärt. Dabei musste ich in beiden Spielen das Team hinter die Wand stellen, damit es überlebt und mir die Skills nicht ausgehen.
Früher war alles per Definition besser. Als ME2 erschien mutierte ME1 plötzlich zum echten RPG (was es vorher nicht war) und nach dem Erscheinen des zweiten Witcher hatte der erste Teil auf einmal ein superanspruchsvolles RPG Kampfsystem.
also ich für meinen teil fand die spiele auch schon vor den nachfolgern super.
Damn good coffee
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Beitrag von Damn good coffee »

@ PanzerGrenadiere

Ich auch, aber es war schon erstaunlich wie den Vorgängern auf einmal Qualitäten zugesprochen wurden, die sie vorher über Jahre hinweg nicht gehabt hatten.
Blasebalken
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Beitrag von Blasebalken »

Damn good coffee hat geschrieben:
PixelMurder hat geschrieben:Schon lustig, wie sich mit der Zeit alles verklärt. Dabei musste ich in beiden Spielen das Team hinter die Wand stellen, damit es überlebt und mir die Skills nicht ausgehen.
Früher war alles per Definition besser. Als ME2 erschien mutierte ME1 plötzlich zum echten RPG (was es vorher nicht war) und nach dem Erscheinen des zweiten Witcher hatte der erste Teil auf einmal ein superanspruchsvolles RPG Kampfsystem.
Ich hab The Witcher 1 4 mal Durchgezockt, wärhend der 2te Teil immer noch aufs erste mal wartet.
Bei ME1 waren es 2 Durchgänge, wenn auch nicht mit viel Wohlwollen, während es bei Teil 2 nach mehr als 1 Monat zum Durchspielen gebraucht habe...

Für mich persönlich gibt es da nicht viel zu verklären, außer, dass ich von The Witcher 2 sowas von enttäuscht war.
Bei Bioware war das anders, von denen erwarte ich ja nicht mehr sonderich viel.
Damn good coffee
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Beitrag von Damn good coffee »

@ Blasebalken

Die Spiele müssen dir ja nicht gefallen. Es geht eher um das Phänomen, dass nach Erscheinen einer Fortsetzung der Vorgänger absurd verklärt wird. ME2 mag kein RPG sein, dann ist ME1 aber auch keines. Und der Witcher 2 hat QTEs, aber das Kampfsystem vom Witcher 1 war ein einziges QTE.
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magandi
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Beitrag von magandi »

haha ja VERSEHENTLICH ist mal so zack einfach so eine demo aufgetaucht. passiert ja mal so, da kommt der praktikant und rutscht mit der hand über die maus so dass der ordner mit der demo plötzlich aufm marktplatz landet. immer dieser reiner zufall der zufällige dinge in der random factory herstellt.
Blasebalken
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Beitrag von Blasebalken »

Damn good coffee hat geschrieben:@ Blasebalken
Die Spiele müssen dir ja nicht gefallen. Es geht eher um das Phänomen, dass nach Erscheinen einer Fortsetzung der Vorgänger absurd verklärt wird. ME2 mag kein RPG sein, dann ist ME1 aber auch keines. Und der Witcher 2 hat QTEs, aber das Kampfsystem vom Witcher 1 war ein einziges QTE.
Mir persönlich ist es wurscht, ob es ein RPG ist oder nicht oder wie man es nun nennt.
Ich brauch ne Story mit Wendungen und Charakteren und Spannung, vielleicht noch nen Kampfsystem, dass etwas interessant ist und nen paar Skills.
Ich krame gerne alte Spiele raus, die mir früher Spaß gemacht haben und was ist? Sie machen mir immer noch Spaß!
Ich habs mit ME1 versucht, ging nicht. Mit ME2 hab ichs erst garnicht versucht.
Über The Witcher 2 könnte ich mich ewig auslassen, selten mich so über ein Spiel nach solch einem genialen Vorgänger geärgert. Wieder dem Mainstream geopfert.
War mir einfach zu drenzdebil wie ein Bekloppter auf der linken Maustaste herumzuhacken und mich durch die Gegend zu rollen (nein, nicht auf dem, du stribst einmal und kannst wieder von vorne anfangen Schwierigkeitsgrad, sondern auf sehr schwer).
Dann sagt der Geralt irgendwas, was ich garnicht angeklickt habe, bzw. ich einfach mal garnicht die Möglichkeit dazu hatte es anzuklingen.
Mit diesem lächerlichen Skilltree will ich garnicht erst anfangen. Da war es ja beinah egal, was man da ausgewählt hat.

Zocke gerade BG2 mit Mods (da wird wohl kaum jemand kommen und verklärt behaupten, dass BG1 das bessere Spiel sei) und Morrowind mit Mods [zu dem Thema, ich fand Oblivion (abgesehen von der Dunkeln Bruderschaft), unglaublich langweilig, diese Mainstory...].

Dies dann einzig auf "den verklären" Blick zu schieben, naja...
Außerdem sieht man sich die "große" Presse an, bekommen die Nachfolger von groß gewordenen Marken doch meist mehr Punkte.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Blasebalken hat geschrieben:Zocke gerade BG2 mit Mods (da wird wohl kaum jemand kommen und verklärt behaupten, dass BG1 das bessere Spiel sei) und Morrowind mit Mods [zu dem Thema, ich fand Oblivion (abgesehen von der Dunkeln Bruderschaft), unglaublich langweilig, diese Mainstory...]
Baldurs Gate ist eines der wenigen Beispiele, wo der Nachfolger tatsächlich in allen (!) Belangen besser als der Vorgänger ist.

Und Oblivion ist hingegen das typische Beispiel von: "Eigentlich ist der Nachfolger nur hübscher." Spielerisch ist Morrowind auf Grund des fehlenden Dynamic Levelings um Größenordnungen besser. Die Hauptquest kann sich zB. nicht selbst ins Aus schiessen, wenn total overpowerte Gegner wichtige Quest-NPCs abschlachten, nur weil man es gewagt hat zuerst einige Stunden die OpenWorld zu erkunden, die Bethesda dem Spieler zum Erkunden gab aber Bethesda vergessen hat die NPCs mitzuskalieren ...
Damn good coffee
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Beitrag von Damn good coffee »

@ Blasebalken

Wie gesagt, dir muss der Witcher 2 nicht gefallen, aber wenn ich an dieses ganze Gemecker wegen des Kampfsystems denke, dann war das bei vielen Usern einfach nur idiotisch, weil das Kampfsystem vom Witcher 1 war auch Müll und dennoch war das Spiel toll.

Mit dem Mainstream (was immer das auch sein soll) hat der Witcher 2 aber immer noch nichts zu tun. Das mit dem Skilltree ist hingegen einfach falsch. Er ist zwar kleiner, aber man muss sich dennoch viel genauer überlegen, welche Fähigkeiten man nimmt. Ich fand es für meinen Teil toll, dass man beim Witcher 2 auch noch im Endgame sterben kann, während man beim Witcher 1 im gesamten letzten Spieldrittel auch auf hart quasi unsterblich ist (warte mal, ist sowas nicht Mainstream?).

Über BG2 müssen wir uns nicht unterhalten, tolles Spiel. Allerdings ist mir dieses Phänomen der Verklärung auch erst in den letzten Jahren aufgefallen.
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Brakiri
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Beitrag von Brakiri »

@Kajetan

Deus Ex:HR ist natürlich nahe an einem Shooter, aber es ist eben kein grenzdebiles Geballer, sondern es benutzt ein Shooter-like Interface.

System Shock 2 würde ich jetzt auch nur mit viel Bauchschmerzen als Shooter bezeichnen, weil die Kategorie dem Spiel unrecht tun würde.

@Bezüglich der ME2-Diskussion

Das MAKO-Rumgefahre war natürlich nicht wirklich toll. Aber wie einige hier schon sagten, hätte man den Erkundungsreiz durchaus drin lassen können, und ordentlich verbessern. Alles zu streichen was nix mit Shooter zu tun hat, oder noch nicht optimal umgesetzt wurde, führt zu einer Gameplayarmut, die ich nicht als Verbesserung empfinde.

Es gab einige akzeptable Nebenmissionen in ME2 aber nix was vom Hocker gerissen hat.

@ME-Setting

Es stimmt natürlich, das so gut wie alles im ME-Universum aus anderer SF zusammengestückelt wurde, aber ich persönlich fand, das es zu einem interessanten und auch nachvollziehbaren Universum zusammengezimmert wurde. Die Rassen, deren gemeinsame Geschichte, die Hannar und die Elcor, mit denen man reden konnte, die Story des Rates, die Protheans und die Geschichte der Citadelle.

In ME2 wurde dieses Setting eben nicht weiter ausgebaut sondern "verbraucht", was ich sehr schade fand.
Ponte hat geschrieben:
Blasebalken hat geschrieben:DA:O war öde, DA2 war öde, ME1 war öde, ME2 war öde.
ME3 wird genauso öde.

Grenzdebile Farbendrückerei in den Dialogen, Story zum Lachen oder Weinen und Kampfsysteme, bei denen man an der Zurechnungsfähigkeit der Entwickler oder Designer zweifeln muss.

Nur zum Spielen geeignet, wann mal garnichts geht.
Etwas hart ausgedrückt und mit viel Pessimismus bestreut, aber im Kern auch mein Empfinden. Ich weiß nicht wie Mass Effect 3 im Endeffekt abschneidet, aber da ich bei Bioware keine Quantensprünge erwarte, gehe ich davon aus das es eine Erweiterung des vorhandenen Systems sein wird - und das fand ich nicht wirklich herausstechend.

Es ist zwar löblich das man das Spiel in diese 3 Prinzipien aufteilt, wer jedoch erwartet einen super Shooter oder eine super Rollenspiel oder einen mega Hybriden zu bekommen, wird wohl auf die Schnauze fliegen. :wink:
Im Kern stimme auch ich da zu. Der ganze Aufwasch der um diese 2 Serien gemacht wird, geht mir völlig ab. Bis auf ME1, was ich als "gut" bezeichnen würde, weil es mein Interesse an SF und "Progenitor-Stories" anspricht, sind diese Spiele im Kern altbacken, phantasielos, und spielerisch durchschnittlich.

Mich persönlich ermüdet der immer grösser werdene "Kampfanteil" nurnoch. Anstatt clevere Stories zu erzählen oder breites/interessantes Gameplay zu bieten, wird alles nurnoch mit repetiver Gewalt gestreckt.
Bei Shootern geht das ja ok, aber wenn ein Rollenspiel zu 75%(DA:O) aus Kampf besteht, dann steht das doch in keinem Verhältnis zum Rest.
Damn good coffee
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Beitrag von Damn good coffee »

@ Brakiri

Das Problem an DA ist nicht die Menge der Kämpfe, sondern ihre Eintönigkeit. Bei BG2 hat man auch sehr viel gekämpft, aber die Gefechte wurden nie so langweilig.
Blasebalken
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Beitrag von Blasebalken »

@Damn good coffee

Nochmal, das Kampfsystem war mir garnicht so wichtig, denn ich habe nie behauptet, dass The Witcher 1 nen gutes Kampfsystem hatte.
Rythmisches Sportdrücken, aber ohne die Einblendung auf halbwegs interessant die maxcombo hinzubekommen fand ich schon spaßig, da man sich das Timing doch gut merken musste. Aber dieses Kampfsystem erfüllte seinen Zweck und ich musste noch nen bisschen überlegen.
Ansonsten war es das anderes sein, endlich mal nen "erwachsenes" Spiel ohne groß besondere Story, aber das machte es so besonders. Geralt, keinen Bock auf garnichts, aber trotzdem wird er überall mit reingezogen.

Beim 2ten Teil habe ich mich einfach wie ein Klickzombie gefühlt, der auf Movie-Schienen durch die auf viel zu cool getrimmte Welt geschoben wurde. Da lief kein Kopfkino ab wie im Teil 1, sondern nur gähende Leere.
Besonders daneben fand ich dabei die "Sex"-Szenen, die, warum auch immer, die Karten abgelöst haben.
Naja, ich fang schon wieder mich über die Sachen aufzuregen.
Vielleicht schaffe ich es noch, mich irgendwie dazu durchzuringen, den letzten Akt doch noch zu Ende zu spielen, irgendwann...

Ach und für mich ist Mainstream genau das: Als Klick- oder Ballerzombie durch eine durchgestylte und auf cool getrimmte Welt auf Movie-Schienen zu klicken.

Edit zum Skilltree: Das ist doch nicht dein ernst?
Ich bin einer, der sich schon mal länger überlegt, was ich nun auswähle und mir auch mal nen paar Sachen weiter anschaut. Aber ein guter Spruch an dieser Stelle fand ich: Es ist ein Unterschied wählen zu können oder wirklich eine Wahl zu haben.
Für mich waren die Skills alle so ähnlich, MMO like.
+ Mana, + Schaden, + Ausdauer...
Am Ende habe ich nur + Schaden geskill, Yreden (oder so), und noch den Schutz, das wars. Und selbst ich als eher "Action-Noob" habe es auf sehr schwer (bis ich keinen Bock mehr hatte) bis zur Mitte des letzten Akts geschafft, recht problemlos.
Und den Alchemie-Pfad hätten sie meiner Meinung nach mal komplett herauslassen könnten. Vielleicht habe ich es nicht mitbekommen, aber ich fand ihn sooo sinnfrei. Wie auch die ganze Alchemie...
Damn good coffee
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Beitrag von Damn good coffee »

@ Blasebalken

Wie gesagt, es muss dir nicht gefallen. Ich teile deine Einschätzung nicht und halte sie teilweise für das Resultat extremer Voreingenommenheit, aber auch das spielt keine Rolle. Und für die Sache mit dem Mainstream gilt eigentlich genau das, was ich in meiner Sig zu den Begriffen casual und hardcore feststelle.

Mir ging es eher um dieses allgemeine Gemeckere beim Witcher 2 und ganz besonders bei ME2, mit dem eine Überhöhung des Vorgängers einhergeht. Das war aber auch eher allgemein gemeint.