Interview: Ghost of Tsushima

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4P|T@xtchef
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von 4P|T@xtchef »

Na denn mal abwarten, wie es sich tatsächlich kämpft. Sucker Punch hat sich alle Systeme des Schlitzens und Schlagens da draußen gut angeschaut - ohne Scheuklappen.;)

Ich hatte aber auch nicht das Gefühl, dass es in diesem Thread eine Lagerbildung gab. Die Beißreflexe bei der Erwähnung dieser oder jener Spielereihen gehören ja zur Forenfolklore. Meist gehen sie an der Realität der Spieler vorbei, die wesentlich vielfältiger zocken und auch wertschätzen können. Viele können vermutlich sowohl den Anspruch eines Sekiro genießen als auch den Flow eines Spider-Man, den Adrenalinkick im Feuergefecht eines Doom Eternal oder die taktische Ruhe einer Partie KARDS, bei der man gemütlich ne Pfeife raucht.

Und wenn man sich für eines entscheiden muss, das alles vereint, dann isses natürlich Dark Souls 3.:twisted:
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Civarello
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von Civarello »

CJHunter hat geschrieben: 24.05.2020 11:35
Civarello hat geschrieben: 23.05.2020 14:29 Eine gute Geschichte wäre auch von Vorteil, ist für mich aber nicht SO ausschlaggebend. Da kann die Geschichte noch so gut sein, wenn mich das Gameplay nicht motiviert kann auch die Story nix mehr rausreißen.
Man sollte dies etwas differenzierter betrachten wie ich finde. Bei storybasierten Games reicht ein absolut solides Gameplay, WENN die Story zu unterhalten weiß. Bei gameplayfokussierten Games reicht ggf. auch eine Story die auf einen Bierdeckel passt. Ich meine, ein GoT wird sich sicherlich ordentlich spielen, wobei ich manchmal echt nicht weiß weiss manche vom Gameplay immer so erwarten^^...Es wird halt das typische Gameplay was man aus rund 45638760932762676462 Games so kennt. Umherstreifen, Missionen annehmen, schleichen, klettern, kämpfen, craften...Da finde ich speziell bei einem GoT wichtiger was man aus der Welt, aus dem Setting macht, wie ist die Charakterdarstellung, wird die Story spannend erzählt, ist das Missionsdesign gelungen, packt einen die Atmosphäre und und und...Ob ich dann ein Gameplay auf "Souls-Niveau" oder "AC-Niveau" bekomme ist dann doch eher zweitranging wie ich finde.
Warum sollte ich das differenzierter betrachten ? Ich habe meine PERSÖNLICHEN Vorlieben vorgetragen; dass du das anders siehst ist ja fein, ändert doch aber nichts an meiner Sichtweise. Für MICH ist das Gameplay eben noch immer das wichtigste an einem Spiel. Mit guten Geschichten können ZIG Medien aufwarten. Mit gutem Gameplay nur eines........

Natürlich habe ich nix gegen eine gute Geschichte einzuwenden, und trägt auch zu meiner Motivation bei. Am liebsten ist mir wenn das Gameplay stimmt, UND das Spiel eine Geschichte erzählt die mich neugierig macht. Und ich brauche auch kein Gameplay-Meisterwerk, aber eines welches mich über die gesamte Länge motiviert. Und da scheitern bei mir eben so manche Spiele. Selbst für das "weiterentwickelte" God of War 2018 habe ich zig Wochen gebraucht bis ich durch war. Eben weil mich am Gameplay ZU viel genervt hat. Ganz schlimm, aber nur ein Grund: Die Übersicht in den Kämpfen.

Edit:
Noch etwas bzgl. der Soulsborne-Spiele: Ich find es allen voran unangebracht die Soulsborne-Spiele immer "nur" im Bezug zum Kampfsystem oder dem Schwierigkeitsgrad zu nennen. Diese Serie hat daneben noch so viele andere Qualitäten. Der Schwierigkeitsgrad war für mich persönlich nie ein Kaufgrund. Aber ich muss auch zugeben dass diese Serie eben auch aufgrund dieses Schwierigkeitsgrades für mich so gut funktioniert.
Darüber hinaus sind es aber andere Dinge die mich an der Serie begeistern. Die Welten, die FROM baut sind meiner Meinung nach ganz vorne mit dabei. Sei es diese Atmosphäre (wozu auch die geniale Sounduntermalung ihren Teil beisteuert; Demon´s Souls ist hier noch immer mein Favorit.......siehe zb. Tower of Latria 1). Das Leveldesign. Die ganze Geschichte und WIE sie erzählt wird. Erkundung wird immer belohnt...sei es eine neue Waffe, Upgrade-Material, Rüstung, Seelen etc. Was dann auch wieder einen Bezug nur Story/ Lore hat (durch die Gegenstandsbeschreibungen). Die Art wie FROM diese Erkundung einbaut gehört in der modernen Spielelandschaft zu meinen Favoriten (zusammen mit Spielen wie Deus Ex, den Dishonored-Spielen oder auch PREY 2017). Aber ich bin eh eher Fan von kleineren, aber dafür besser durchdachten Welten.
Zuletzt geändert von Civarello am 24.05.2020 17:57, insgesamt 3-mal geändert.
CJHunter
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von CJHunter »

Civarello hat geschrieben: 24.05.2020 17:25
CJHunter hat geschrieben: 24.05.2020 11:35
Civarello hat geschrieben: 23.05.2020 14:29 Eine gute Geschichte wäre auch von Vorteil, ist für mich aber nicht SO ausschlaggebend. Da kann die Geschichte noch so gut sein, wenn mich das Gameplay nicht motiviert kann auch die Story nix mehr rausreißen.
Man sollte dies etwas differenzierter betrachten wie ich finde. Bei storybasierten Games reicht ein absolut solides Gameplay, WENN die Story zu unterhalten weiß. Bei gameplayfokussierten Games reicht ggf. auch eine Story die auf einen Bierdeckel passt. Ich meine, ein GoT wird sich sicherlich ordentlich spielen, wobei ich manchmal echt nicht weiß weiss manche vom Gameplay immer so erwarten^^...Es wird halt das typische Gameplay was man aus rund 45638760932762676462 Games so kennt. Umherstreifen, Missionen annehmen, schleichen, klettern, kämpfen, craften...Da finde ich speziell bei einem GoT wichtiger was man aus der Welt, aus dem Setting macht, wie ist die Charakterdarstellung, wird die Story spannend erzählt, ist das Missionsdesign gelungen, packt einen die Atmosphäre und und und...Ob ich dann ein Gameplay auf "Souls-Niveau" oder "AC-Niveau" bekomme ist dann doch eher zweitranging wie ich finde.
Warum sollte ich das differenzierter betrachten ? Ich habe meine PERSÖNLICHEN Vorlieben vorgetragen; dass du das anders siehst ist ja fein, ändert doch aber nichts an meiner Sichtweise. Für MICH ist das Gameplay eben noch immer das wichtigste an einem Spiel. Mit guten Geschichten können ZIG Medien aufwarten. Mit gutem Gameplay nur eines........

Natürlich habe ich nix gegen eine gute Geschichte einzuwenden, und trägt auch zu meiner Motivation bei. Am liebsten ist mir wenn das Gameplay stimmt, UND das Spiel eine Geschichte erzählt die mich neugierig macht. Und ich brauche auch kein Gameplay-Meisterwerk, aber eines welches mich über die gesamte Länge motiviert. Und da scheitern bei mir eben so manche Spiele. Selbst für das "weiterentwickelte" God of War 2018 habe ich zig Wochen gebraucht bis ich durch war. Eben weil mich am Gameplay ZU viel genervt hat. Ganz schlimm, aber nur ein Grund: Die Übersicht in den Kämpfen.

Edit:
Noch etwas bzgl. der Soulsborne-Spiele: Ich find es allen voran unangebracht die Soulsborne-Spiele immer "nur" im Bezug zum Kampfsystem oder dem Schwierigkeitsgrad zu nennen. Diese Serie hat daneben noch so viele andere Qualitäten. Der Schwierigkeitsgrad war für mich persönlich nie ein Kaufgrund. Aber ich muss auch zugeben dass diese Serie eben auch aufgrund dieses Schwierigkeitsgrades für mich so gut funktioniert.
Darüber hinaus sind es aber andere Dinge die mich an der Serie begeistern. Die Welten, die FROM baut sind meiner Meinung nach ganz vorne mit dabei. Sei es diese Atmosphäre (wozu auch die geniale Sounduntermalung ihren Teil beisteuert; Demon´s Souls ist hier noch immer mein Favorit.......siehe zb. Tower of Latria 1). Das Leveldesign. Die ganze Geschichte und WIE sie erzählt wird. Erkundung wird immer belohnt...sei es eine neue Waffe, Upgrade-Material, Rüstung, Seelen etc. Was dann auch wieder einen Bezug nur Story/ Lore hat (durch die Gegenstandsbeschreibungen). Die Art wie FROM diese Erkundung einbaut gehört in der modernen Spielelandschaft zu meinen Favoriten (zusammen mit Spielen wie Deus Ex, den Dishonored-Spielen oder auch PREY 2017). Aber ich bin eh eher Fan von kleineren, aber dafür besser durchdachten Welten.
Die Spiele die eine wirklich tolle, atmosphärsich dichte und unterhaltsame Story UND darüber hinaus noch exzellentes Gameplay bieten, sind aber nun mal eine absolute Rarität;-)...Letzten Endes setzen Entwickler schon hier oder eben dort den Fokus und versuchen das andere dann jeweils so gut wie möglich zu gestalten das es nicht zu sehr abfällt...Klar ist mir auch beides wichtig und das ist der Idealfall, aber müsste ich mich entscheiden würde ich im Zweifelsfall dann doch immer Story vor Gameplay setzen. Liegt aber auch an meinen heutigen Spielgewohnheiten. Ich zocke heute bei weitem nicht mehr so viel wie früher und neben Familie, Beruf, anderen Hobbies ist eben auch die (fehlende) Zeit ein wichtiger Faktor...Da habe ich eben keine große Lust mich in "anstrengendes" Gameplay reinzufuchsen^^...Aber gut, ist ja Geschmacksache, da ticken wir etwas anders...Wollte ja auch nicht sagen das du es differenzierter sehen MUSST...

Die Souls-Reihe habe ich nie gespielt, ein Bloodborne ebenso nicht...Da passt der Schweirigkeitsgrad für mich einfach nicht, da kann die Story noch so besonders sein, auf 1000 Tode habe ich mal so gar keine Lust....

Ghost of Tsushima wird vermutlich ein gemütliches Spiel mit einer schönen Open World und einer tollen Atmosphäre...Das Kampfsystem darf gerne auch etwas einsteigefreundlicher sein, aber hier und da durchaus mal fordernder...so ist es ja nicht...Sowas wie Bloodborne mit den ganzen Tränken, zig Waffen, der ganzen Taktiererei etc..ne danke^^
Zuletzt geändert von CJHunter am 24.05.2020 18:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Civarello
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von Civarello »

CJHunter hat geschrieben: 24.05.2020 18:23

Die Souls-Reihe habe ich nie gespielt, ein Bloodborne ebenso nicht...Da passt der Schweirigkeitsgrad für mich einfach nicht, da kann die Story noch so besonders sein, auf 1000 Tode habe ich mal so gar keine Lust....
Hmmm....du hast die Reihe nie gespielt, denkst aber dass du 1000 Tode sterben wirst ? Das ist eben auch ein Problem mit der Reihe: Der Schwierigkeitsgrad wird oftmals MAßLOS übertrieben, und das schreckt dann viele Leute ab. Ich habe die komplette Reihe (von Demon´s Souls bis Bloodborne) über die Jahre zigmal durchgespielt; andere Soulslike-Vertreter ebenso. In den Soulsborne-Spielen sogar diverse Challenge-Runs. Und ich bin wahrlich kein überbegabter Spieler. Ich werd im Juni 43 Jahre alt; merke also durchaus dass meine Reflexe und/ oder Hand-Auge-Koordination nicht mehr so "frisch" sind/ ist wie noch vor 20 Jahren (merke ich immer schnell wenn ich mal wieder eine Runde Quake/Quake3/ Painkiller im 1on1 spiele).
Und trotzdem war ich weit davon entfernt "1000 Tode" in diesen Spielen zu sterben. Stirbt man in diesen Spielen öfter als in anderen, im Mainstream verankerten Spielen (wo die Soulsserie ja mittlerweile auch angelangt ist) ? Ja. Aber die Soulsborne-Serie ist dennoch weit davon entfernt zum schwierigsten Spielerlebnis überhaupt zu gehören. Zb. zu versuchen in diversen Bullet-Hell-Shootern den 2nd Loop oder gar den TLB (True Last Boss) zu sehen ist dann doch eine GANZ andere Hausnummer..........Aber ich glaube wirklich dass vielen Spielern ein klasse Erlebnis durch die Lappen geht, weil man sich eben vom "Image" dieser Serie abschrecken lässt.
Zuletzt geändert von Civarello am 24.05.2020 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
CJHunter
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von CJHunter »

Civarello hat geschrieben: 24.05.2020 19:51
CJHunter hat geschrieben: 24.05.2020 18:23

Die Souls-Reihe habe ich nie gespielt, ein Bloodborne ebenso nicht...Da passt der Schweirigkeitsgrad für mich einfach nicht, da kann die Story noch so besonders sein, auf 1000 Tode habe ich mal so gar keine Lust....
Hmmm....du hast die Reihe nie gespielt, denkst aber dass du 1000 Tode sterben wirst ? Das ist eben auch ein Problem mit der Reihe: Der Schwierigkeitsgrad wird oftmals MAßLOS übertrieben, und das schreckt dann viele Leute ab. Ich habe die komplette Reihe (von Demon´s Souls bis Bloodborne) über die Jahre zigmal durchgespielt; andere Soulslike-Vertreter ebenso. In den Soulsborne-Spielen sogar diverse Challenge-Runs. Und ich bin wahrlich kein überbegabter Spieler. Ich werd im Juni 43 Jahre alt; merke also durchaus dass meine Reflexe und/ oder Hand-Auge-Koordination nicht mehr so "frisch" sind/ ist wie noch vor 20 Jahren (merke ich immer schnell wenn ich mal wieder eine Runde Quake/Quake3/ Painkiller im 1on1 spiele).
Und trotzdem war ich weit davon entfernt "1000 Tode" in diesen Spielen zu sterben. Stirbt man in diesen Spielen öfter als in anderen, im Mainstream verankerten Spielen (wo die Soulsserie ja mittlerweile auch angelangt ist) ? Ja. Aber die Soulsborne-Serie ist dennoch weit davon entfernt zum schwierigsten Spielerlebnis überhaupt zu gehören. Zb. zu versuchen in diversen Bullet-Hell-Shootern den 2nd Loop oder gar den TLB (True Last Boss) zu sehen ist dann doch eine GANZ andere Hausnummer..........Aber ich glaube wirklich dass vielen Spielern ein klasse Erlebnis durch die Lappen geht, weil man sich eben vom "Image" dieser Serie abschrecken lässt.
Das mag sein, aber grundsätzlich mag ich ich eher die "leichteren" story-basierten Games. Es darf zwar durchaus mal ruppiger zur Sache gehen, aber ich bin da eben einer der relativ schnell die Flinte ins Korn wirft weil ich da einfach wenig Lust habe eine Passage immer und immer wieder zu probieren. Wirklich schwer dürfen bei mir nur JumpnRuns sein, da gehts aber auch nicht um irgendeine Taktik oder Strategie, sondern einfach um Skill...Das mag ich dann wiederum, ich liebe z.b. die DKC-Reihe, auch die beiden Ori-Teile find ich klasse, Cuphead muss ich auch endlich mal spielen..Aber sonst bevorzuge ich durchweg Spiele die ich fluffig spielen kann ohne das ich mich "überanstrengen" muss;-)...Kurz gesagt, ich mag keine Spiele wo ich mich taktisch irgendwie vorarbeiten muss, wo ich überlegen muss wie ich von Punkt A nach B komme, ich will einfach spielen und zügig vorankommen...An mangelnder Hand-Auge-Koordination oder Nachlassen der Reflexe liegts gar nicht (bin zwar einige Jahre jünger als du, aber klar bin ich halt auch keine 15 oder 20 ;-)), sondern einfach an den heutigen Spielgewohnheiten...Wenn ich abends mal ne Stunde zocke dann will ich Spielspaß und Unterhaltung, leicht zugängliches Gameplay und fertig...Du hast ja die Dishonored-Reihe angesprochen, Teil 1 habe ich durchgezockt und fands echt cool, Teil 2 war mir dann schon wieder etwas zu viel, zu viele Kräfte, zu viele Möglichkeiten und auch aus meiner Sicht echt nervige Passagen wo ich nicht so wirklich durchkam...Klar hätte ichs dann irgendwann geschafft, aber wie gesagt, wenn mir Spiele zu anstrengend werden zocke ich sie heute einfach nicht mehr weiter...Prey habe ich auch abegbrochen, Deus Ex nie gezockt...Kürzlich dann aber endlich mal Resi 2 gezockt weils ja als Klassiker gilt, also "musste" ichs auch mal spielen...Ja ganz ok, aber auch nicht mein Ding, die Rätsel und das Ressourcenmanagement nerven^^...Da ist halt auch nichts mit einfach gemütlich durchspielen...

Aber wir schweifen vollkommen ab, es ging ja eigentlich um GoT^^...Sorry
Zuletzt geändert von CJHunter am 24.05.2020 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Raskir
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von Raskir »

Civarello hat geschrieben: 24.05.2020 19:51
CJHunter hat geschrieben: 24.05.2020 18:23

Die Souls-Reihe habe ich nie gespielt, ein Bloodborne ebenso nicht...Da passt der Schweirigkeitsgrad für mich einfach nicht, da kann die Story noch so besonders sein, auf 1000 Tode habe ich mal so gar keine Lust....
Hmmm....du hast die Reihe nie gespielt, denkst aber dass du 1000 Tode sterben wirst ? Das ist eben auch ein Problem mit der Reihe: Der Schwierigkeitsgrad wird oftmals MAßLOS übertrieben, und das schreckt dann viele Leute ab. Ich habe die komplette Reihe (von Demon´s Souls bis Bloodborne) über die Jahre zigmal durchgespielt; andere Soulslike-Vertreter ebenso. In den Soulsborne-Spielen sogar diverse Challenge-Runs. Und ich bin wahrlich kein überbegabter Spieler. Ich werd im Juni 43 Jahre alt; merke also durchaus dass meine Reflexe und/ oder Hand-Auge-Koordination nicht mehr so "frisch" sind/ ist wie noch vor 20 Jahren (merke ich immer schnell wenn ich mal wieder eine Runde Quake/Quake3/ Painkiller im 1on1 spiele).
Und trotzdem war ich weit davon entfernt "1000 Tode" in diesen Spielen zu sterben. Stirbt man in diesen Spielen öfter als in anderen, im Mainstream verankerten Spielen (wo die Soulsserie ja mittlerweile auch angelangt ist) ? Ja. Aber die Soulsborne-Serie ist dennoch weit davon entfernt zum schwierigsten Spielerlebnis überhaupt zu gehören. Zb. zu versuchen in diversen Bullet-Hell-Shootern den 2nd Loop oder gar den TLB (True Last Boss) zu sehen ist dann doch eine GANZ andere Hausnummer..........Aber ich glaube wirklich dass vielen Spielern ein klasse Erlebnis durch die Lappen geht, weil man sich eben vom "Image" dieser Serie abschrecken lässt.
Dark Souls ist natürlich nicht so bockschwer wie sein Ruf. Aber es ist dennoch schwer genug um abschreckend zu wirken. Bei den meisten Games wäre ein dark souls "schwer". So gow oder Witcher als Beispiel genommen, hätte ich von den dks auf Stufe 3 von 4 eingeordnet. Durchaus machbar, auch ohne super gut oder geübt zu sein. Aber auch so schwer, dass die meisten dann doch einen der zwei niedrigeren Stufen wählen.

Nicht jeder mag es dauerhaft fordernd :)

Beim ks von got, ich bin sehr gespannt. Vor allem auf kämpfe gegen besondere Gegner. Wie sich das anfühlt, ich kanns mir nur einigermaßen vorstellen und freue mich auf die Erfahrung. Unabhängig davon ob sie gut oder schlecht wird :D
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von Gesichtselfmeter »

Auch wenn ich mich über die ganzen AC-Vergleiche ausgelassen habe...mal ein andere frischer Gedanke: warum hat eigentlich bislang niemand das Kampfsystem bzw. Teilaspekte des selbigen von For Honor kopiert? Das hätte wunderbar zu GoT gepasst. :Hüpf:
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von johndoe1741084 »

Gesichtselfmeter hat geschrieben: 24.05.2020 23:26 Auch wenn ich mich über die ganzen AC-Vergleiche ausgelassen habe...mal ein andere frischer Gedanke: warum hat eigentlich bislang niemand das Kampfsystem bzw. Teilaspekte des selbigen von For Honor kopiert? Das hätte wunderbar zu GoT gepasst. :Hüpf:
:mrgreen:

Sowas gibt es bereits.. zumindest in so Ähnlich. Komm grad nicht auf den Namen. War ein Souls-Like Always-On Fist-Fight Game.. ein SLAOFFG. (war auch im PSPlus enthalten, glaub 2017?)

Aber Spaß beiseite... ich denke zwar auch, dass das ein sehr geiles KS ist, aber es taugt mir nicht wirklich zum entspannten Zocken. Für eine Core-Audience womöglich ein feuchter Traum, den Schwertkampf in dieser taktischen "Schere, Stein, Papier, Brunnen & Ähtsch"-Ausrichtung zu gestalten, kann es jedoch mMn sehr frustrierend werden für die .."breite".. Masse. Eine Evolution durch Reduzierung, wäre natürlich auch nix Schlechtes, vA ohne Ähtsch :P

Aber der Interview-Partner hat ja ausgesagt, dass deren Ziel (allgemein) es ist, den Controller "wegschmelzen" zu lassen. Ich denke also, dass uns da ein sehr intuitives KS erwarten wird, dessen Tiefe, wenngleich vorhanden, eher optionaler Natur sein wird.
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von bohni »

Was die historische Seite betrifft, wurden wir sehr von diesem Ereignis inspiriert, bei dem 80 Samurai gegen tausende, vielleicht zehntausende Feinde kämpften, den sicheren Tod vor Augen.
Was ist daran historisch?
Zuletzt geändert von bohni am 25.05.2020 10:25, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe2057876
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von johndoe2057876 »

Danny. hat geschrieben: 22.05.2020 13:30 also als ich mal einen Bären gesehen habe, kam der nicht wie bescheuert auf mich zugerannt und wollte mich kalt machen... muss ich wohl geträumt haben :Blauesauge:
wäre schön wenn eine Tierwelt in einem Spiel auch einfach mal eine Tierwelt ist und nicht Mutter Naturs Söldnerarmee
Stimmt. Alle Lebewesen verhalten sich immer exakt so als wo du sie gesehen hast...
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von Balla-Balla »

4P|T@xtchef hat geschrieben: 24.05.2020 16:48 Na denn mal abwarten, wie es sich tatsächlich kämpft. Sucker Punch hat sich alle Systeme des Schlitzens und Schlagens da draußen gut angeschaut - ohne Scheuklappen.;)

Ich hatte aber auch nicht das Gefühl, dass es in diesem Thread eine Lagerbildung gab. Die Beißreflexe bei der Erwähnung dieser oder jener Spielereihen gehören ja zur Forenfolklore. Meist gehen sie an der Realität der Spieler vorbei, die wesentlich vielfältiger zocken und auch wertschätzen können. Viele können vermutlich sowohl den Anspruch eines Sekiro genießen als auch den Flow eines Spider-Man, den Adrenalinkick im Feuergefecht eines Doom Eternal oder die taktische Ruhe einer Partie KARDS, bei der man gemütlich ne Pfeife raucht.

Und wenn man sich für eines entscheiden muss, das alles vereint, dann isses natürlich Dark Souls 3.:twisted:
Zum Glück gibt´s in diesem thread keine Lagerbildung. :D
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von Ares101 »

bohni hat geschrieben: 25.05.2020 10:25
Was die historische Seite betrifft, wurden wir sehr von diesem Ereignis inspiriert, bei dem 80 Samurai gegen tausende, vielleicht zehntausende Feinde kämpften, den sicheren Tod vor Augen.
Was ist daran historisch?
https://en.wikipedia.org/wiki/Mongol_invasions_of_Japan

"The Yuan invasion force set off from Korea on 2 November 1274. Two days later they landed on Komodahama beach on Tsushima Island. Sō Sukekuni, the governor of Tsushima, led a cavalry unit of 80 to defend the island, but was overwhelmed and killed."

"Die Yuan-Invasionsstreitkräfte brachen am 2. November 1274 aus Korea auf. Zwei Tage später landeten sie am Strand von Komodahama auf der Insel Tsushima. Sō Sukekuni, der Gouverneur von Tsushima, führte eine 80 Mann starke Kavallerieeinheit zur Verteidigung der Insel an, wurde jedoch überwältigt und getötet."

Typische Side-Note in der Geschichte, aber schon historisch verbürgt. Wie viele Gegner da jetzt gelandet sind weis man nicht, aber in Korea sind um die tausend Schiffe während der ersten Invasion gen Japan gestartet.
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von bohni »

Ares101 hat geschrieben: 25.05.2020 18:12 Typische Side-Note in der Geschichte, aber schon historisch verbürgt ..
In der Wiki hatte ich schon gesucht - danke.

Soweit ich weiß bezieht man sich dabei in der Regel auf die Aufzeichungen "Mōko Shūrai Ekotoba" und bezeichnet zwei illustrierte Schriftrollen, die in der Kamakura-Zeit, zwischen 1275 und 1293, in Japan entstanden sind. Der Verfasser der Schriftrollen ist unbekannt, doch wurden sie vom Takezaki Suenaga, einem Samurai der Provinz Higo in Auftrag gegeben, um seine Leistungen und Erfolge während der Mongoleninvasionen in Japan zu verewigen.
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C5%8Dko ... ai_Ekotoba

Ergo eine Art Propagandaschrift und eben kein Versuch einer historischen Beschreibung daher fragte ich ob es da noch mehr und verlässlichere Quellen gibt. In dem von der Wiki genannten Buch ist der Quellenteil leider etwas dünn.

Gerade solche Details wie die eigene Truppenstärke und die der Gegner, werden gerne übertreiben.
Man liest z.B. auch, dass Sō Sukekuni mit seinen wenigen Truppen die Mongolen nicht aufhalten könnte. Das kann dann aber alles andere als 80 gewesen sein ... gegen 8000 ... 80 gegen 8000 sieht schon nach Literatur aus, oder?
Zuletzt geändert von bohni am 26.05.2020 16:44, insgesamt 3-mal geändert.
Ryan2k6
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von Ryan2k6 »

Warum? Wie jeder weiß hatte Leonidas nur 300 gegen eine Million! :D
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Raskir
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Re: Interview: Ghost of Tsushima

Beitrag von Raskir »

Ryan2k6 hat geschrieben: 26.05.2020 21:24 Warum? Wie jeder weiß hatte Leonidas nur 300 gegen eine Million! :D
Das wurde nicht mal so überliefert. Es waren 300 spartiaten und ein paar Tausend Athener. Gegen eine Millionen perser. Laut Überlieferung :D

Alles bestimmt wahr. :Häschen:
Zuletzt geändert von Raskir am 26.05.2020 23:11, insgesamt 1-mal geändert.
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