Neuer Träger für die USK

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4P|BOT2
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Neuer Träger für die USK

Beitrag von 4P|BOT2 »

In der kommenden Woche wird die vom Hans von Bredow-Institut verfasste Studie über den Jugendschutz in Deutschland veröffentlicht. Die Untersuchung könnte durchaus Einfluss auf etwaige Bestrebungen der Killerspielgegner aber auch auf das von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen angedachte Neuer Träger für die USK
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johndoe-freename-1484864
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USK

Beitrag von johndoe-freename-1484864 »

Hab ich das jetzt richtig verstanden?
Soll das zusammengefasst jetzt heißen, das die Killerspiel-Gegner geloost haben und die Publisher, Entwickler und erst recht alle Gamer Freudetänze veranstalten können :Jokerfarbe: ? Ich mein das würde ja bedeuten, das aufgrund des neuen Trägers die USK noch enger mit Publishern und Entwicklern koopieren wird und dadurch warscheinlich viel weniger geschnitten oder gar indiziert wird.
Wenn ich jetzt komplett falsch liege, bitte ich um Aufklärung. :)
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Seth666
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Re: USK

Beitrag von Seth666 »

360-Fetisch hat geschrieben:Hab ich das jetzt richtig verstanden?
Soll das zusammengefasst jetzt heißen, das die Killerspiel-Gegner geloost haben und die Publisher, Entwickler und erst recht alle Gamer Freudetänze veranstalten können :Jokerfarbe: ? Ich mein das würde ja bedeuten, das aufgrund des neuen Trägers die USK noch enger mit Publishern und Entwicklern koopieren wird und dadurch warscheinlich viel weniger geschnitten oder gar indiziert wird.
Wenn ich jetzt komplett falsch liege, bitte ich um Aufklärung. :)
So ähnlich könnte man es verstehen, doch ich denke die Publisher werden die Zusammenarbeit dazu benützen, dass die Spiele nicht mehr indiziert werden. Also während der Entwicklung könnte man schon die richtigen Schritte in die Wege leiten damit das Spiel ohne Probleme auf den Markt kommt.
Verbote gibt es ja nur bei den seltensten Spielen.

Auch hier schreibe ich nochmal meinen Grundsatz hin:
Ich möchte die Spiele so spielen, wie es sich die Entwickler von Anfang an gedacht haben. Ich möchte keine geschnittenen Spiele haben und erst Recht keine Zensur insgesamt, egal welches Medium.

MfG
Seriouskano
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Beitrag von Seriouskano »

Was mich irritiert ist, dass kritisiert wurde, dass die USK zu sehr mit den Publishern, diesem Spielemuseum usw. zusammengearbeitet haben. Ich meine, wenn nicht die, wer dann? Womöglich Leute, die gar keine Ahnung von der Materie haben (flüchtiger Blick Richtung Kaiserreich Bayern)? Wenn solche Nasen wie der gute Herr Beckstein mitpfuschen dürfen, seh ich ehrlich gesagt schwarz.

Auf jeden Fall scheint das, wenn die Beschreibung von Spiegel Online zutrifft, ein kleiner Sieg für die Gamer zu sein. Mal sehen, ob das Thema in den Medien genauso breitgetreten wird wie die ganze Diskussion um ein Verbot. Schließlich wurde die USK sogar von den öffentlich rechtlichen (Stichword: Panorama, ARD) fertig gemacht, keine Kompetenz, kaum Spiele verboten, Kinder töten den ganzen Tag als Nazisoldaten usw. :roll:
Blasebalken
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Beitrag von Blasebalken »

Genau Seth, keine Zensur!
Also los mit der Volksverhetzung, Diskriminierung und menschenverachtender Brutalität! Super!

Zum Thema:
Ich verstehe nicht ganz, warum das ein Sieg für die Gamer sein soll? Da steht doch drin, dass die USK nicht mehr an eine Orginisation gebunden ist (was vorher als kritikpunkt gesehen wurde, aufgrund der nicht gegebenen Unabhängigkeit). Wäre doch total unsinnig, die USK der Gaming Indutrie dirket zu unterstellen, da den Kritikern damit noch mehr Nährboden geboten wäre.

Außerdem ist doch sowas sowieso nur politisches Tamtam; wie so oft. Im Endeffekt wird sich sicherlich nicht viel ändern, warum auch? Die angebrachte Kritik, von wegen die USK sei zu lasch, hatte doch sowieso keine wirklich fundierte Grundlage und Vorschläge zur Verbesserung gabs auch nicht wirklich. Politik halt...
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Weavel[GER]
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Beitrag von Weavel[GER] »

Seriouskano hat geschrieben:Was mich irritiert ist, dass kritisiert wurde, dass die USK zu sehr mit den Publishern, diesem Spielemuseum usw. zusammengearbeitet haben. Ich meine, wenn nicht die, wer dann? Womöglich Leute, die gar keine Ahnung von der Materie haben (flüchtiger Blick Richtung Kaiserreich Bayern)? Wenn solche Nasen wie der gute Herr Beckstein mitpfuschen dürfen, seh ich ehrlich gesagt schwarz.
Das mit der "Zusammenarbeit" hat der gute Herr Pfeiffer vom Stapel gelassen, weil er (angeblich) die Arbeit USK übernehmen und so die gebühren einstreichen wollte. Alles in allem denke ich, dass sich sowohl Beckstein als auch Pfeiffer in den Arsch beissen werden.
Seriouskano hat geschrieben:Auf jeden Fall scheint das, wenn die Beschreibung von Spiegel Online zutrifft, ein kleiner Sieg für die Gamer zu sein. Mal sehen, ob das Thema in den Medien genauso breitgetreten wird wie die ganze Diskussion um ein Verbot. Schließlich wurde die USK sogar von den öffentlich rechtlichen (Stichword: Panorama, ARD) fertig gemacht, keine Kompetenz, kaum Spiele verboten, Kinder töten den ganzen Tag als Nazisoldaten usw. :roll:
Ich glaub kaum, dass jetzt mit mehr Objektivität ans Thema rangegangen wird. Panorama wird diese verlorene "Schlacht" bestimmt nich so auf sich sitzen lassen. Entschuldigt haben sie sich ja immer noch nich.

Und ich hoffe dass sich unser Zensurstaat (siehe Sig) mit diesem Schritt langsam wieder Richtung Medienfreiheit zurück bewegt.
Blasebalken hat geschrieben: Außerdem ist doch sowas sowieso nur politisches Tamtam; wie so oft. Im Endeffekt wird sich sicherlich nicht viel ändern, warum auch? Die angebrachte Kritik, von wegen die USK sei zu lasch, hatte doch sowieso keine wirklich fundierte Grundlage und Vorschläge zur Verbesserung gabs auch nicht wirklich. Politik halt...
Wenn Pfeiffer schon die USK für lasch hält, dann kriegter bei Beurteilung der ESRb sicher nen Herzkasper...
|Dante|
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Registriert: 22.05.2007 09:13
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Beitrag von |Dante| »

Ich versteh das nicht warum man jetzt an den Strukturen der USK rumbschrauben muss... meiner Ansicht nach ist die USK die einzige Jugenschutzorganisation die Funktioniert (hat). Das Alkoholgesetz ist undurchsichtig, Zigaretten bekommt man überall, Pornographie wo man nur hinschaut.. und dann gibts da die Games welche geprüft werden und wo am Ende klipp und klar draufsteht ab wieviel Jahren die Software freigegeben ist. Soviel klarheit gibts bei keinem anderen Produkt. Die USK hat bisher einwandfrei funktioniert aber man ist ja gewöht das man in deutschland das running system umkrempelt.
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johndoe-freename-1484864
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Beitrag von johndoe-freename-1484864 »

Blasebalken hat geschrieben:Wäre doch total unsinnig, die USK der Gaming Indutrie dirket zu unterstellen, da den Kritikern damit noch mehr Nährboden geboten wäre.
So könnte man es natürlich auch sehen.
Aber ich glaube, das sie die erhöhte Kritik dann nur noch an sich abprallen lassen und sich sicherer fühlen, da die komplette Gaming-Industrie hinter ihnen stehen wird.
Zu Deiner Kritik an Seth: Oft ist es ja so, das nicht nur der rote Lebenssaft rausgenommen wird, sondern teilweise auch storyelemente o.ä. Also ich hätte das Spiel doch auch gerne bitte so, wie sich die Entwickler das vorgestellt haben.
Und´n bißchen Gore - mein Gott, es bleibt virtuell. :roll:
TNT.sf
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Beitrag von TNT.sf »

ist doch gut, das die usk näher an die industrie gerückt wird. das stärkt die lobby :)
Phnx
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Beitrag von Phnx »

Wenn die Menschen besser erzogen würden, wäre die Zensur überflüssig!
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gracjanski
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Beitrag von gracjanski »

Phnx hat geschrieben:Wenn die Menschen besser erzogen würden, wäre die Zensur überflüssig!
es ist schon in der Sache der Wahrscheinlichkeit impliziert, dass es immer Idioten bei einer grossen Masse an Menschen geben wird, deswegen wird es immer vernachlässigte Menschen geben, die sich bestimmte Fähigkeiten in der Welt antrainieren können (Armee, Spiele, Sport) und mit ihnen eigentlich nicht umgehen können und durchdrehen.

Eigentlich finde ich die USK nicht schlecht, jedenfalls besser als damals die bpjm (was damals durch diese Vollpfosten nicht alles verschändelt wurde...). Wenn wir aber eine noch bessere USK bekommen, um so besser. Ich hoffe nur, dass nicht gleich der rote Striche kommt, nur weil da was von Nazi drauf ist, siehe RTCW, peinlich.