Also Strukturkonservativ kann man mich nicht nennen und Herumheulen tue ich auch nicht (sitze hier mit in Stein gemetzeltem bitterernstem Gesichtsausdruck :9)Kajetan hat geschrieben:Man könnte solche Sorgen als das übliche, strukturkonserbative Herumheulen veränderungsunwilliger Betonköpfe bezeichnen, ja.Tettsui hat geschrieben:Umso ernster nehme ich diese Entwicklung dann, wenn dann auch noch Valve als "letzte Bastion", von dem Wandel eingenommen wird.
Immerhin wie du sagst bringen sie viel kostenlosen Content. Noch. Natürlich das Spiel bekommt man kostenlos, aber ist es dann noch wert zu spielen wenn hier und da alles erst zusammen gekauft werden muss, um ein volles Spielerlebnis zu erhalten ?
Wenn man sich allerdings bewusst macht, dass immer mehr dieser F2P-Spiele dank wissenschaftlich fundierter, psychologischer Tricks und Kniffe (schliesslich sollen sie den Investoren auch garantiert Geld bringen) so designed werden, dass der Spieler im wahrsten Sinne des Wortes abhängig gemacht werden soll, damit er willenlos zB. im Item-Shop einkauft und gar nicht merkt, dass er über Microtransactions nach Strich und Faden ausgenommen wird (siehe Berichte über Zynga und deren Design-Philosophie), dann scheinen diese Sorgen durchaus berechtigt. Denn viele von uns sind eh schon emotional abhängig von ihrem Hobby und seinen Dealern und das schon mit "normalen" Spielen.
Offen für Neues bin ich alle mal, aber dann will ich nicht blöd über den Tisch gezogen werden.
Ein neues Geldmach-Konzept ist nichts was mich als Spieler begeistern kann. Da hat meine Ablehnung also nichts mit Konservativität zu tun.
