Allgemein: Kreuzzug gegen Softwarepiraterie

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4P|Bot
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Allgemein: Kreuzzug gegen Softwarepiraterie

Beitrag von 4P|Bot »

<P>Auch im Namen der Spielebranche wird derzeit offenbar ein Kreuzzug gegen die Softwarepiraterie in Deutschland inszeniert. So berichtet <A href="http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe ... m?id=20389" target=_blank>Focus Online</A> jetzt über eine wahre Flut an Anzeigen gegen Raubkopierer, die sich auf den Schreibtischen von Polizei und Staatsanwaltschaften türmen. Allein der Staatsanwalt in Karlsruhe und seine Helfer seien mit 20.000 Anzeigen über sechs Monate wenn nicht sogar Jahre hinaus damit beschäftigt, sich mit der vergleichsweise geringfügigen Kriminalität zu beschäftigten. Nicht wenige Staatsanwalte befürchten gar, dass durch die umfangreichen Ermittlungen schwerere Vergehen unbearbeitet blieben. Die Kino-, Musik-, Spiele- und Softwarebranche scheint das laut Focus nicht zu interessieren, denn sie verklagt munter weiter Tausende von Raubkopieren. Bei den Anzeigen handelt es sich um mit spezieller Software massenhaft erstellte Protokolle, die schließlich auf Papier oder DVD bundesweit an die Staatsanwaltschaften weitergeleitet werden.</P><P>Besonders hervor tat sich dabei wohl auch die <A href="http://www.gvu.de" target=_blank>GVU</A>, die laut Focus im ersten Halbjahr dieses Jahres 1391 Verfahren und 1006 Durchsuchungen von Privathaushalten, Büros und Industrieanlagen in die Wege leitete. Gerade diese Hausdurchsuchungen seien es, die die Ermittler letztlich viel Zeit kosteten. Spektakuläre Verurteilungen seien aber eher die Ausnahme, die auch lediglich als Drohkulisse für die Öffentlichkeit dienten, so die Ermittler weiter. Die Kosten der ins Leere laufenden Verfahren hat allerdings stets der Steuerzahler zu tragen. Die GVU <A href="http://www.mediabiz.de/newsvoll.afp?Nnr ... 000000&T=1" target=_blank>verteidigt</A> ihr Vorgehen nun auf GamesMarkt und stellt sich als verlässlicher Partner der Strafverfolgungsbehörden dar. Die Ermittler der GVU lieferten den Staatsanwaltschaften eine umfassende und aussagekräftige Beweislage, so die GVU weiter.         </P><br><br>Hier geht es zur News: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?L ... wsid=46954" target="_blank">Allgemein: Kreuzzug gegen Softwarepiraterie</a>
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Black_Hand
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Gleich 20.000 da sind sicher par freunde dabei.

Beitrag von Black_Hand »

*Gespannt ist wer von seinen Freunden aus Karlsruhe demnächst so nen netten Brief aufm Schreibtisch hat*
purchaser
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Zum Beitrag

Beitrag von purchaser »

Da scheint ein getroffener Hund zu bellen.
amiga_md
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...

Beitrag von amiga_md »

... wir müssen einfach nur die gesetze ändern. dann können nicht mehr tausende verklagt werden. software sollte grundsätzlich gemeingut sein. jetzt kommt wieder einer mit solchem mist wie : \" dann wird doch niemand mehr programmieren \". quatsch. es wird niemand mehr daran verdienen das ist wahr, aber ein auskommen wird es immer ermöglichen. nur solchen elenden geldsäcken wie gates, wäre dann ein dicker riegel vorgeschoben. und die software würde auch nicht schlechter, siehe linux. man sollte software schreiben, weil man es drauf hat und nicht um irgendeinem geldgeilen arschloch die taschen zu füllen, denn die die wirklich an software verdienen, sind grundsätzlich (ok ausnahme gates) leute, welche nicht pascal von byzantinisch unterscheiden können. nieder mit EA den wahren softwarepiraten !
johndoe-freename-82921
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Re: ...

Beitrag von johndoe-freename-82921 »

amiga_md hat geschrieben:... wir müssen einfach nur die gesetze ändern. dann können nicht mehr tausende verklagt werden. software sollte grundsätzlich gemeingut sein. jetzt kommt wieder einer mit solchem mist wie : " dann wird doch niemand mehr programmieren ". quatsch. es wird niemand mehr daran verdienen das ist wahr, aber ein auskommen wird es immer ermöglichen. nur solchen elenden geldsäcken wie gates, wäre dann ein dicker riegel vorgeschoben. und die software würde auch nicht schlechter, siehe linux. man sollte software schreiben, weil man es drauf hat und nicht um irgendeinem geldgeilen arschloch die taschen zu füllen, denn die die wirklich an software verdienen, sind grundsätzlich (ok ausnahme gates) leute, welche nicht pascal von byzantinisch unterscheiden können. nieder mit EA den wahren softwarepiraten !
Sag mal, in welcher Welt lebst du eigentlich?

Der Beitrag ist eigentlichg so schwachsinnig, dass ich garn icht weiß wo ich zuerst anfangen soll...


1, Gates ist zwar verdammt reich, aber er spendet unglaublich viel Kohle davon. Er wird sogar noch während seines Lebens sein gesamtes Privatvermögen spenden; siehe auch seine Stiftung. Seine Kinder bekommen jeder "nur" 10 Millionen vererbt.
Der pure Neid der da aus dir spricht ist echt zum Kotzen. *mit BillGates-Fan-Fähnchen wink* ;)

2, Wenn es soooooo unglaublich einfach wäre, eine Supi-Dupi-Betriebssystem zu programmieren, dann gäbs massenhaft viele davon.
Windows hat zwar seine Macken, aber dafür garantiert es unglaubliche Kompatibilität, welche man bei Linux teilweise vergeblich sucht... An dieser Stelle warte ich einfach mal auf Ogami, der mir da sicherlich widersprechen wird... ;)
Außerdem: die Linux-Szene ist aus einem Grund so aktiv: "Hass" auf Microsoft. Hätte MS mit Windows nicht eine derartige Monopolstellung, würden sich nicht so viele motiviert fühlen, ein freies Konkurenzprodukt zu schaffen.

3,Allgemeingut? Niemand soll mehr dran verdienen?
Und wer bezahlt die Programmierer? Nicht alles findet seinen Sponsor, nicht alles wird von Geeks in der Freizeit gemacht. Es soll ja angeblich Leute geben die das Hauptberuflich machen... und wenn niemand was daran verdient, wird's auch niemand machen.
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Mo-2
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Beitrag von Mo-2 »

Übrigens wird mit Linux auch Geld verdient. Tut mir leid, dass ich deine schönen Arnachie-Träume zerstöre.
Pff, Programmierte Software allgemeingut, Bullshit. Was meinst du, mit was die Linux-Coder ihr Leben finanzieren? Meinst du nicht, dass die in ihrem richtigen Job evtl auch Programmieren um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Schreib deinen Beitrag bei Heise, du Troll
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ogami
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Beitrag von ogami »

... oh mann, wenn man so nett gerufen wird, kommentiere ich Evins Ansicht mal aus allgemeiner Sicht.
Wenn es soooooo unglaublich einfach wäre, eine Supi-Dupi-Betriebssystem zu programmieren, dann gäbs massenhaft viele davon.
Wieso massenhaft viele? Es gibt drei Größen, Windows ,MacOS und die Linuxecke (da zähle ich einfach mal alle Unix verwandten mit hinein, also auch BSD .. und ich weiß MacOS baut Kerneltechnisch mittlerweile auf einen abgewandelten BSD Kernel). Und wer was benutzt ist einfach subjektives Empfinden. Im Endeffekt machen alle 3 dasselbe, sie bieten eine Oberfläche zum Ausführen von Programmen. Und das Windows die größte Kompatibilität bietet ist ebenso logisch. Ich veröffentliche dort wo ich Geld verdiene. Die gleiche Diskussion haben wir hier immer mit den Konsolen, die Playstation ist beim besten Willen nicht die beste Konsole, aber die am meisten verbreitete. Also programmiert jeder Hinz und Kunz dafür, sind die Chancen höher noch etwas Geld zu verdienen. Gibt es nun Umsetzungen für Xbox und Cube von jedem Spiel? .. nö ... gibt es jedes Programm für Linux ... nö ...
Ich hoffe du verstehst worauf ich hinaus will Evin ;)
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Zwutz
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Beitrag von Zwutz »

ich gehör zu den leuten, die sich mit progrommieren ihren lebensunterhalt verdienen.
wir müssen einfach nur die gesetze ändern. dann können nicht mehr tausende verklagt werden
einfach die gesetzte abändern und gut is???
wieso ändern wir nicht gleich noch die StVO ab, damit niemand mehr ein knöllchen bekommt, oder die sozialgesetze, damit es mit deutschland bergauf geht...

an diesem gesetzt, dass für dich ja ach so sinnlos ist, hängt die existenz zahlloser firmen und privatpersonen. also denk nächstesmal zweimal nach, bevor du so nen bullshit verzapfst.
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Mo-2
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Beitrag von Mo-2 »

ich würd ja sogar auf Linux umsteigen, soo schwer ist es auch nicht. Aber mich nervt es halt, dass die Spiele nur teilweise nativ laufen (ok, NWN und UT2k4 sind verdammt gute Gründe) und ich für Cedega jeden Monat extra blechen muss.
Damn YOU DirectX ;)
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Behelith
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Beitrag von Behelith »

@amiga_md

Ich stimme zwutz' Aussage zu und möchte nur mal anmerken.

Auch wenn wir die Gesetze in Deutschland abändern würden. Würde es auf internationaler Ebene überhaupt nichts bringen. Denn die großen Firmen sind nicht den deutschen Gesetzen unterstellt.

z.B. Australien wird nicht mehr offiziel von M$ und Sony mit Konsolen und Spielen beliefert (Hintergrund: Sony und M$ klagten gegen Raubkopierer und wollten endlich richtige Softwarepiraterie-Gesetze in Australien durchsetzen. Das Gericht entschied zugunsten der Raubkopierer und Sony und M$ sagten in einem Statement, das der australische Markt nun nicht mehr interessant für Sie ist).

Du siehst im schlimmsten Fall weigern sich die Firmen einfach den Deutschen Markt in ihre Plannung einzubeziehen und beliefern sie nicht mehr.

Damit hättest du das Gegenteil erzielt.
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speedfrenzy
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Beitrag von speedfrenzy »

...so.... nachdem sich alle hinreichend über amiga_mds statement aufgeregt haben, muss ich seine position zumindest ein kleines bißchen verteidigen.
in unserer kapatalischtischen welt ist es natürlich nicht umzusetzen, dass spiele von hoher qualität einfach freeware wären. zumal hinter heutigen games ja in der regel ein ganzes team von leuten mit existenzen, familien usw. steht. aber mal ein anderes beispiel:
wäre es wirklich so unglaublich schlimm, wenn die musikbranche dank dem kostenlosen und nicht immer legalen download der mp3s aus dem netz irgendwann ihren "komplett- absturz" erlebt, sprich niemand ist mehr in der lage, damit gescheit geld zu verdienen?? es würde sicher viel weniger musik am markt geben, aber würde sie dadurch auch zwangsläufig schlechter werden? ich glaube vielmehr, dass eine verlagerung stattfinden würde, weg von kommerz- furzern wie dieter bohlen oder dj ötzi hin zu kleinen underground projekten, die ihre musik ganz einfach kostenlos im web zum download anbieten. denn es gibt weißgott genug leute, die musik produzieren, weil es ihnen spaß macht, ihnen etwas gibt und eben nicht hauptsächlich, um damit geld zu verdienen. hier seien einige meiner bekannten genannt, die auf elektronischem oder akustischen wege musizieren, dabei hinterher immer mit + - 0 dastehen, aber dennoch weitermachen.
da ich gern elektronischen sound höre, habe ich mir schon öfter die frage gestellt, ob es gerechtfertigt ist, wenn ein dj nur fürs plattenauflegen gagen über 10000 € erhält. wenn ka 8000 leute nur wegen seines namens in den club gehen, ist das für den veranstalter sicherlich eine sinnvolle investition. betrachtet man aber mal nur die leistung, die er in den paar stunden seines gigs abliefert, erscheinen solche summen schlicht utopisch.
wie gesagt, diese thesen kann man natürlich nicht ohne weiteres auf die spielebranche beziehen (kleine einwurf: mit dem jährlichen weihnachtsbaumverkauf wird mehr umsatz gemacht als mit der gesamten musikindustrie, die game- hat die filmbranche allerdings schon überholt). was ich nur herausstellen möchte ist: qualität muss nicht immer viel geld kosten!!!