4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

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nawarI
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von nawarI »

xKepler-186f hat geschrieben: 27.03.2019 07:53 Auch schön, war das Anbringen von Sprengladungen. Ich wette Sony hat Guerilla vorgeschrieben mindestens ein Gameplayelement für Sixaxis ins Spiel zu bringen. Beim Anbringen hab ich mich eher an eine scharfe links/rechts Kurve in der Formel 1 gedacht. :)
JA! Die Sprengladungen! :verliebt: Oder Ventil aufdrehen in der ersten Mission! Ich weiß nicht wieso, aber diese Sixaxis-Einlagen fand ich auch super.
Find ich eh schade, dass derlei Controller-Funktionen zu selten benutzt werden.
In inFamous Second Son musste man den Controller auch schütteln, wenn man die Sprühdosen benutzen wollte und der Controller-Lautsprecher hat entsprechende Geräusche von sich gegeben. War auch nett, aber nach den Anfangstiteln bentzt leider kaum mehr ein Spiel derleit Features.
godsinhisheaven
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von godsinhisheaven »

schockbock hat geschrieben: 26.03.2019 17:42 "Spiele funktionieren nur im Kontext ihrer Zeit."

Find ich ne streibare Aussage, denn damit wird ja quasi ausgedrückt: "Ich finds gut, solange ich nichts Besseres kenne."
Aber im Fall von Killzone 2 stimme ich komplett zu, denn als ich das Game vor ner Weile nachgeholt hab, hats mich - technisch und in Sachen Gameplay - nicht vom Stuhl gehauen.
Der Erste war da ne andere Kiste, den hatte ich noch "nativ" auf PS2 gespielt, und der hatte einen bleibende(re)n Eindruck hinterlassen.

Hm, vielleicht ist die Aussage ja gar nicht so streitbar. :wink:
Das ist ja das gleichzeitig Schöne, Schwierige und Besondere am Hobby Videospiele. Der Puls der Zeit. Oft hat insbesondere der Releasezustand und die soziale Komponente unterschiedlich Spielgefühle zur Folge. Gerade im stark geprägten Multiplayer Zeitalter kann es einen himmelweiten Unterschied machen ob man eine Spielwelt "neu" erkundet, alle erst einmal gleich "schlecht" sind und eine ausreichende Mitspieleranzahl vorhanden ist.

Die hammermäßige Grafik sowie Story und Sound eines Final Fantasy VI zu Release ist 20 Jahre später schwer nachzuvollziehen.
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xKepler-186f (f*ck marquard)
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von xKepler-186f (f*ck marquard) »

nawarI hat geschrieben: 27.03.2019 10:47
xKepler-186f hat geschrieben: 27.03.2019 07:53 Auch schön, war das Anbringen von Sprengladungen. Ich wette Sony hat Guerilla vorgeschrieben mindestens ein Gameplayelement für Sixaxis ins Spiel zu bringen. Beim Anbringen hab ich mich eher an eine scharfe links/rechts Kurve in der Formel 1 gedacht. :)
JA! Die Sprengladungen! :verliebt: Oder Ventil aufdrehen in der ersten Mission! Ich weiß nicht wieso, aber diese Sixaxis-Einlagen fand ich auch super.
Find ich eh schade, dass derlei Controller-Funktionen zu selten benutzt werden.
In inFamous Second Son musste man den Controller auch schütteln, wenn man die Sprühdosen benutzen wollte und der Controller-Lautsprecher hat entsprechende Geräusche von sich gegeben. War auch nett, aber nach den Anfangstiteln bentzt leider kaum mehr ein Spiel derleit Features.
Die beste Sixaxis-Implementierung war allerdings in einem anderen Titel vorzufinden: The Last of Us. Taschenlampe flackert ... Controller schütteln und schon leuchtet sie wieder normal. Ein kleines aber sehr amüsantes Detail. :)

EDIT:

Zum "im Kontext der Zeit": Ich habe letztens God of War beendet und danach direkt mit The Last of Us angefangen. Vielleicht war ich dadurch nicht in der richtigen Stimmung, aber mich hat Tlou nicht komplett abgeholt. Vielleicht war die Inszenierung für 2012/13 noch richtig stark, aber mittlerweile ist man einen anderen Standard gewöhnt. Bin mir bei der Einschätzung aber unsicher, weil es viele auch jetzt noch hoch loben.
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Jörg Luibl
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von Jörg Luibl »

Manchmal erscheinen Spiele einfach genau zur richtigen Zeit, weil sie abseits ihrer Qualität oder der allgemeinen Nachfrage nach einem bestimmten Genre (Rollenspiele; Shooter, Adventure etc. hatten alle ihre Zyklen mit Aufs und Abs) einen Nerv treffen, der vielleicht mit so etwas wie "Zeitgeist" zu tun hat. Kultur, Politik, Technik, Mode, Familie - wir nehmen ja zig Eindrücke ganz unabhängig auf.

Es gibt natürlich auch "zeitlose" Faszination. Aber das schaffen nur die wenigsten Spiele. Killzone 2 gehört nicht dazu, aber Shadow of the Colossus besetzt für mich diese Kategorie.

Manchmal bin ich auch erschrocken, wie plötzlich alte Liebe rostet, weil man mit ganz anderen Augen und Vergleichen spielt.
gauner777
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von gauner777 »

Ohh man Killzone 2 habe ich geliebt die Waffen fühlten sich fantastisch an beim abfeuern,was auch an der Trägheit lag,was ja viel kritisiert wurde.Online hatte ich das etwa 400 Stunden gezockt.Für mich gab es kein anderer Shooter der so schön wuchtige Granaten hatte dieses herrliche Bumms Geräusch das fetzte so wunderbar.Auch richtig geil war wie auf dieser Wüsten Karte der Sand bei Granaten einschlag der Staub aufgewirbelt wurde.Oder bei der Zug Katrte die Abdeckmatten herum flatterten das war technisch aller erste sahne.Kann gar nicht glauben das dass schon 10 Jahre her ist😥

Seit dem ist mir der Tester sehr sympathisch🙂 Ich liebe meine PS4 aber die PS3 Ära war für mich die intensivste.Dann mal auf die nächsten 10 Jahre wenn wir sie denn erleben dürfen.Vielen Dank für die Rückblende!!!!
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Balla-Balla
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von Balla-Balla »

xKepler-186f hat geschrieben: 27.03.2019 11:45 ....
EDIT:

Zum "im Kontext der Zeit": Ich habe letztens God of War beendet und danach direkt mit The Last of Us angefangen. Vielleicht war ich dadurch nicht in der richtigen Stimmung, aber mich hat Tlou nicht komplett abgeholt. Vielleicht war die Inszenierung für 2012/13 noch richtig stark, aber mittlerweile ist man einen anderen Standard gewöhnt. Bin mir bei der Einschätzung aber unsicher, weil es viele auch jetzt noch hoch loben.

Es gibt durchaus Kritik an TLOU. Neben der damals großartigen Grafik, ist einerseits die Darstellung der Beziehung der beiden Protagonisten ziemlich gut inszeniert, was es bis dato in Spielen so nicht gab (so wie in GoW, nur dort eben viel später) andererseits ist die Story äußerst dünn. Bringe Ellie von A nach B. Die Aufgabe des Spielers ist es quasi nur, die Hindernisse dabei aus dem Weg zu räumen.
Es ist ein emotionales Spiel und wie immer dadurch mit einem riesigen Hype verbunden. Das polarisiert und somit hat TLOU imho ein paar Punkte zuviel eingeheimst. Leider ist es offensichtlich weitverbreitet im Westen, dass man Identitätsprobleme hat. So nimmt man Fußballvereine, Computer, Handys, Konsolen oder eben auch Spiel, das einen besonders ergreifet, als Ersatz wo jede Kritik einen Beißreflex auslöst, man schaltet das Hirn aus und meint sich gegen den somit als persönlich empfundenen Angriff zur Wehr setzen zu müssen.

Wenn dir TLOU ganz gut gefiel, du es aber nicht als gotl (game of the lifetime) empfindest, liegst du, glaubich, ganz richtig.
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Balla-Balla
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von Balla-Balla »

Ich glaube, ich habe damals Killzone als bundle mit meiner PS3 bekommen. Vorher habe ich am Mac in einer Windows Partition PC Spiele gezockt und die PS war als bluray player gedacht, die ungefähr für den gleichen Preis auf dem Markt waren.
Da Militärshooter nicht so meins sind, habe ich nur noch die coole action plus Grafik in Erinnerung und daraufhin beschlossen nun auch mal ein paar andere Games zu spielen, wenn die Konsole denn nun schon mal da ist.
Tja, heute zocke ich fast ausschließlich vom Sofa aus.

Insofern nette Erinnerung, die der Video hervorruft, wenn auch nur ganz persönlich.
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xKepler-186f (f*ck marquard)
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von xKepler-186f (f*ck marquard) »

Balla-Balla hat geschrieben: 27.03.2019 15:13 Es gibt durchaus Kritik an TLOU. Neben der damals großartigen Grafik, ist einerseits die Darstellung der Beziehung der beiden Protagonisten ziemlich gut inszeniert, was es bis dato in Spielen so nicht gab (so wie in GoW, nur dort eben viel später) andererseits ist die Story äußerst dünn. Bringe Ellie von A nach B. Die Aufgabe des Spielers ist es quasi nur, die Hindernisse dabei aus dem Weg zu räumen.
Es ist ein emotionales Spiel und wie immer dadurch mit einem riesigen Hype verbunden. Das polarisiert und somit hat TLOU imho ein paar Punkte zuviel eingeheimst. Leider ist es offensichtlich weitverbreitet im Westen, dass man Identitätsprobleme hat. So nimmt man Fußballvereine, Computer, Handys, Konsolen oder eben auch Spiel, das einen besonders ergreifet, als Ersatz wo jede Kritik einen Beißreflex auslöst, man schaltet das Hirn aus und meint sich gegen den somit als persönlich empfundenen Angriff zur Wehr setzen zu müssen.

Wenn dir TLOU ganz gut gefiel, du es aber nicht als gotl (game of the lifetime) empfindest, liegst du, glaubich, ganz richtig.
Erstmal: "Game of the Lifetime" ist sehr schön ausgedrückt :)

Was ich zum Beispiel an Tlou grandios fand war der eine Moment, in dem Joel und Ellie an einem Plakat zum imaginären Film
Spoiler
Show
"Dawn of the Wolf", was ein witziger Nebenhieb auf "Twighlight" ist, vorbeilaufen und es zu einem kurzen Gespräch kommt. Ellie fragt nach dem Film, woraufhin Joel ihr antwortet. Er sei von einer Person in den Film gezerrt worden, dann fragt Ellie nach wer das gewesen sei und er antwortet, er könne sich nicht mehr erinnern. Für den Spieler ist aber glasklar, dass er weiß mit wem er im Kino war, mit seiner Tochter. Das ist geniales Storytelling.

Das krasse Gegenteil davon passiert etwas später in der Hauptstory. Wenn die beiden bei Joels Bruder ankommen, stellt sich heraus, dass Joel Ellie abgeben will. Das führt zu einem Konflikt zwischen beiden, von dem aber von Anfang an klar ist, dass es damit endet, dass Joel und Ellie gemeinsam weiterreisen. Und da war ich dann doch eher enttäuscht. Genauso mit der Auflösung am Ende, dass "die Guten" doch "die Bösen" sind. Der übergreifende Handlungsstrang war sehr durchschnittlich.
Spoiler, da ich auf die Story von Tlou eingehe ... nur für alle Fälle.
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Balla-Balla
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von Balla-Balla »

xKepler-186f hat geschrieben: 27.03.2019 15:37
Balla-Balla hat geschrieben: 27.03.2019 15:13 Es gibt durchaus Kritik an TLOU. Neben der damals großartigen Grafik, ist einerseits die Darstellung der Beziehung der beiden Protagonisten ziemlich gut inszeniert, was es bis dato in Spielen so nicht gab (so wie in GoW, nur dort eben viel später) andererseits ist die Story äußerst dünn. Bringe Ellie von A nach B. Die Aufgabe des Spielers ist es quasi nur, die Hindernisse dabei aus dem Weg zu räumen.
Es ist ein emotionales Spiel und wie immer dadurch mit einem riesigen Hype verbunden. Das polarisiert und somit hat TLOU imho ein paar Punkte zuviel eingeheimst. Leider ist es offensichtlich weitverbreitet im Westen, dass man Identitätsprobleme hat. So nimmt man Fußballvereine, Computer, Handys, Konsolen oder eben auch Spiel, das einen besonders ergreifet, als Ersatz wo jede Kritik einen Beißreflex auslöst, man schaltet das Hirn aus und meint sich gegen den somit als persönlich empfundenen Angriff zur Wehr setzen zu müssen.

Wenn dir TLOU ganz gut gefiel, du es aber nicht als gotl (game of the lifetime) empfindest, liegst du, glaubich, ganz richtig.
Erstmal: "Game of the Lifetime" ist sehr schön ausgedrückt :)

Was ich zum Beispiel an Tlou grandios fand war der eine Moment, in dem Joel und Ellie an einem Plakat zum imaginären Film
Spoiler
Show
"Dawn of the Wolf", was ein witziger Nebenhieb auf "Twighlight" ist, vorbeilaufen und es zu einem kurzen Gespräch kommt. Ellie fragt nach dem Film, woraufhin Joel ihr antwortet. Er sei von einer Person in den Film gezerrt worden, dann fragt Ellie nach wer das gewesen sei und er antwortet, er könne sich nicht mehr erinnern. Für den Spieler ist aber glasklar, dass er weiß mit wem er im Kino war, mit seiner Tochter. Das ist geniales Storytelling.

Das krasse Gegenteil davon passiert etwas später in der Hauptstory. Wenn die beiden bei Joels Bruder ankommen, stellt sich heraus, dass Joel Ellie abgeben will. Das führt zu einem Konflikt zwischen beiden, von dem aber von Anfang an klar ist, dass es damit endet, dass Joel und Ellie gemeinsam weiterreisen. Und da war ich dann doch eher enttäuscht. Genauso mit der Auflösung am Ende, dass "die Guten" doch "die Bösen" sind. Der übergreifende Handlungsstrang war sehr durchschnittlich.
Spoiler, da ich auf die Story von Tlou eingehe ... nur für alle Fälle.
Keine Frage, TLOU ist ein tolles game und hat seine Momente. (Für mich zB der, wo sie aus dem Gebäude kommen und die Zootiere vorbeilaufen plus das Gespräch und sound dazu) Ich habe es sogar in aufgehübschter PS4 Fassung wiederholt, was selten vorkommt.
Trotzdem hat das Spiel Schwächen, die einfach sehr oft ignoriert wurden, das ist es , was mich nervt.
CritsJumper
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von CritsJumper »

HellToKitty hat geschrieben: 27.03.2019 07:22 Mir ist es beispielsweise ein Rätsel, wie jemand ein Spiel wie Doom mit Controller Spielen kann.
Man kann as alles, ich erinnere mich noch an Golden Eye für das N64. Was war das Spiel damals stark. Vor einigen Jahren hab ich aber mal wieder gesehen wie Krass das Ding abschneidet was die FPS betrifft und ganz besonders, wie "schlecht" das erst ist wenn man es mit 4 Personen auf einem Bildschirm spielt.

Trotzdem hat das unendlich viel Spaß gemacht. Aber frag mich nicht wie? Vor allem warum sie nieman düber die Kills aufgeregt hat! Noch ein paar Frames weniger und es wäre ein Rundenstategiespiel gewesen.

Heutzutage geht das natürlich nicht mehr. Aber es kommt einfach auf den Kontext an, nur für mich, kann ich so etwas auch noch spielen. Es ist halt wenn die Grafik dafür besser ist und man eh nur Tontaubenschießen macht auf die KI. Ist das total irrelevant. Hauptsache es macht spaß.
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Klemmer
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von Klemmer »

Boah war das mit dem Boss am Ende der großkotzig raushaut "Dich werde ich ganz persönlich killen!"... Nur um dann Welle auf Welle seiner heftigsten Schergen auf einen zu hetzen? :lol: :lol: :lol: :lol:

Bis auf diesen Frust-Boss habe ich da eigentlich kaum eine Errinerung dran, außer das ziemlich gute Gunplay und dass mir die Welt als Ganzes gut gefallen hat, ohne wirklich Schlüsselmomente nennen zu können.
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No Cars Go
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von No Cars Go »

Tolles Format! Hab ich mir gern angehört.

Einfach mal so aus Versehen in einem Raum mit Hideo Kojima landen ... meine Güte. :D
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Chwanzus Longus
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von Chwanzus Longus »

Balla-Balla hat geschrieben: 27.03.2019 15:13
xKepler-186f hat geschrieben: 27.03.2019 11:45 ....
EDIT:

Zum "im Kontext der Zeit": Ich habe letztens God of War beendet und danach direkt mit The Last of Us angefangen. Vielleicht war ich dadurch nicht in der richtigen Stimmung, aber mich hat Tlou nicht komplett abgeholt. Vielleicht war die Inszenierung für 2012/13 noch richtig stark, aber mittlerweile ist man einen anderen Standard gewöhnt. Bin mir bei der Einschätzung aber unsicher, weil es viele auch jetzt noch hoch loben.

Es gibt durchaus Kritik an TLOU. Neben der damals großartigen Grafik, ist einerseits die Darstellung der Beziehung der beiden Protagonisten ziemlich gut inszeniert, was es bis dato in Spielen so nicht gab (so wie in GoW, nur dort eben viel später) andererseits ist die Story äußerst dünn. Bringe Ellie von A nach B. Die Aufgabe des Spielers ist es quasi nur, die Hindernisse dabei aus dem Weg zu räumen.
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ich kann mit the last of us komischerweise nicht mehr anfangen, als mit uncharted. genau genommen ist es nichts anderes, in einer anderen welt und zeit. verstehe den hype darum nicht, erzaehlerisch kein meilenstein, gepackt hatte mich heavy rain in der beziehung weitaus mehr. uncharted wiederum kann ich immer nur mit pausen zocken, ist spielerisch gesehen unglaublich eintoenig, klettern, ballern, fahren, und das gleiche von vorn. naughty dog sind spielerisch gesehen viel zu festgefahren. game of the lifetime, sehr schoen... :wink: metal gear solid 1? denke schon... :Hüpf:
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von Chwanzus Longus »

4P|T@xtchef hat geschrieben: 26.03.2019 17:04 Jedes Studio muss sich im Puls der Technik, der Konkurrenz, der Nachfrage und der eigenen Ideen entwickeln. Letztlich hat die noch viel weitere Öffnung von Killzone in Shadow Fall, also was Leveldesign, Stealth im Gelände & Co betrifft, auch zu Horizon: Zero Dawn geführt. Außerdem hatten die Holländer einfach einen Helghast-Koller und Lust auf was anderes...
Sorry, aber das lass ich nicht gelten. Nur weil Gorillagames Open World ausprobieren moechte, muss das nicht ins naechste Killzone hinein. Dafuer sollen sie ein eigenes Spiel wie Horizon entwickeln.Das ist so, als wenn ich ins Mineralwasser schwarzes Zuckerwasser hineinkippe und das Ding immer noch als Mineralwasser verkaufe. Genauso hat Capcom damals Resident Evil versaut, mit dem 5. Teil, den ich liebe, aber nicht als Resi. Mit neuen Charackteren, ner neuen Story haette Capcom besser ne neue ID mit dem Spiel erfunden. :mrgreen: :Blauesauge: Es sind doch immer die Spiele, die die Richtung vorgeben, die sich eben nicht an der Konkurrenz orientieren und ihren eigenen Weg gehen.
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Re: 4Players vor zehn Jahren: Der Test zu Killzone 2

Beitrag von Jörg Luibl »

Ich bin sehr für den "eigenen Weg". Aber so Schwarz und Weiß kann man den nicht beschreiten. Meist fließt alles ineinander, vor allen von erfolgreichen Titeln schwappt vieles über Jahre in die nachfolgenden - und das kann super sein oder schiefgehen. Resident Evil wurde durch das Schielen auf Call of Duty verwässert, während Horizon Zero Dawn durch das Abkupfern von The Witcher 3 bereichert wurde.

Nur sehr wenige Spiele können mit einem wirklich eigenen Stil ihre Generation prägen. Die meisten Spiele beruhen mehr oder weniger auf dem kreativen Zusammensetzen bekannter Muster. Aber genau das kann eben auch sehr unterhaltsam sein.

Mal sehen, ob überhaupt nochmal ein Killzone entwickelt wird.;)
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