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Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 14.04.2016 20:03
von CritsJumper
Paranidis68, hast du denn gar nichts gelernt?
Wenn so etwas virtuell geboten wird, heißt das nicht das du dadurch etwas lernst, verherrlichst oder sonst irgendwas. Glaubst du ernsthaft weil jemand zum Beispiel gerne Rennsimulationen oder Arcade Racer spielt, fährt er zum Beispiel schneller Auto?

Natürlich sind diese Programme und Spiele Erweiterungen und ja es ergibt sich auch einen gewissen Nutzen. Doch das bedeutet nicht das her etwas abgeleitet werden kann.

Die Demo ist ganz nett, aber auch noch nicht so das Spiel das ich interessant finden würde. Da mag ich zum Beispiel lieber die Bogen-Simulationen oder halt ganz klassischer Light Gun Shooter ohne das die Waffe im Spiel abgebildet wird, besonders bei der MP sah das blöd aus.

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 14.04.2016 20:05
von Das_lachende_Auge
ChrisJumper hat geschrieben:Paranidis68, hast du denn gar nichts gelernt?
Wenn so etwas virtuell geboten wird, heißt das nicht das du dadurch etwas lernst, verherrlichst oder sonst irgendwas. Glaubst du ernsthaft weil jemand zum Beispiel gerne Rennsimulationen oder Arcade Racer spielt, fährt er zum Beispiel schneller Auto?

Natürlich sind diese Programme und Spiele Erweiterungen und ja es ergibt sich auch einen gewissen Nutzen. Doch das bedeutet nicht das her etwas abgeleitet werden kann.

Die Demo ist ganz nett, aber auch noch nicht so das Spiel das ich interessant finden würde. Da mag ich zum Beispiel lieber die Bogen-Simulationen oder halt ganz klassischer Light Gun Shooter ohne das die Waffe im Spiel abgebildet wird, besonders bei der MP sah das blöd aus.
Naja schneller Auto fahren schon... besser ist die Frage ;)

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 14.04.2016 20:13
von CritsJumper
So nebenbei: Gleich nach dem Video hat man ja die Video-Auswahl von 4P, da gibt schon es ein PS4-VR Video von dem Treffen in München... zu dem es glaub ich noch keinen Artikel/News gibt. ;)

Edith: Wie gemein jetzt wird es mir nicht ehr angeboten ;D

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 14.04.2016 20:35
von Grauer_Prophet
Lustig ist es aber ich kann mir nicht Vorstellen ein Vernünfiges Spiel länger bzw Abends nach der Arbeit zu spielen.

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 14.04.2016 21:57
von casanoffi
Jedem das seine.

Ich finde die Vorstellung, dass ein halbstarker Möchtegern-OG mit der Brille vorm Kopp so tut, als wenn er eine Waffe in der Hand hält, unglaublich lächerlich.

Aber das ist eben nur meine Meinung.

Andere werden es unglaublich lächerlich finden, wenn ein sesselfurzender Nerd wie ich so tut, als würde er gerade in einer Achterbahn sitzen...

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 14.04.2016 22:09
von Das_lachende_Auge
casanoffi hat geschrieben:Jedem das seine.

Ich finde die Vorstellung, dass ein halbstarker Möchtegern-OG mit der Brille vorm Kopp so tut, als wenn er eine Waffe in der Hand hält, unglaublich lächerlich.

Aber das ist eben nur meine Meinung.

Andere werden es unglaublich lächerlich finden, wenn ein sesselfurzender Nerd wie ich so tut, als würde er gerade in einer Achterbahn sitzen...
Genauso lächerlich wie die Vorstellung dass ein paar Halbstarke so tun als ob sie einen Boxkampf führen würden? Gab es schon bei der Wii...

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 14.04.2016 22:16
von casanoffi
Das_lachende_Auge hat geschrieben:Genauso lächerlich wie die Vorstellung dass ein paar Halbstarke so tun als ob sie einen Boxkampf führen würden? Gab es schon bei der Wii...
Naja, da kann ich immerhin einen kompetitiven und sogar sportlichen Sinn dahinter erkennen ^^

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 14.04.2016 23:27
von Sephiroth1982
Bestimmt VON oder IM AUFTRAG VON der US Waffenlobby entwickelt. Sorgt nur noch für die weitere Verrohung und Verdummung mancher Subjekte der Gesellschaft. Ich glaub das nur wenige das als Spaß zum Zeitvertreib sehen werden.

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 15.04.2016 07:19
von L!ght
Sry aber ihr seid allesamt peinlich ^^ mehr kann man zu eurem Bullshit gelaber nicht sagen :D

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 15.04.2016 08:02
von Hans_Wurst80
L!ght hat geschrieben:Sry aber ihr seid allesamt peinlich ^^ mehr kann man zu eurem Bullshit gelaber nicht sagen :D
Naja das hier war jetzt auch nicht grad große Literatur, so sachlich argumentativ gesehen. Gleich und gleich...?

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 15.04.2016 09:37
von Lumilicious
Das_lachende_Auge hat geschrieben:
casanoffi hat geschrieben:Jedem das seine.

Ich finde die Vorstellung, dass ein halbstarker Möchtegern-OG mit der Brille vorm Kopp so tut, als wenn er eine Waffe in der Hand hält, unglaublich lächerlich.

Aber das ist eben nur meine Meinung.

Andere werden es unglaublich lächerlich finden, wenn ein sesselfurzender Nerd wie ich so tut, als würde er gerade in einer Achterbahn sitzen...
Genauso lächerlich wie die Vorstellung dass ein paar Halbstarke so tun als ob sie einen Boxkampf führen würden? Gab es schon bei der Wii...
Warte... gibts aber auch in Echt, ohne Konsole. Nennt man Schattenboxen. :Blauesauge:

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 15.04.2016 10:20
von Jörg Luibl
Moin Leute,

reden wir mal über die Potenziale des Spieldesigns: Das Faszinierende an der Technik ist u.a., dass sie auch das Genre der Shooter entschleunigen und damit situativ bereichern kann. Alles, was man so selbstverständlich auf Knopfdruck erledigte, wie das Nachladen oder der Waffenwechsel, kann jetzt zum Teil einer Dramaturgie werden, in der schon die eigene fehlerbehaftete Haptik für mehr Spannung sorgt - nicht mehr der Bodycount und Explosionsorgien auf lange Levelstrecke sind dann wichtig, sondern schon der KNIFFLIGE WEG zu einem Schuss in einem Raum. Alles, was ich gleich stichpunktartig beschreibe ist in einem nomalen Ego-Shooter zwar auch möglich, aber würde wesentlicher flüssiger und damit sicherer ablaufen. Wenn ich nervös bin, kann ich immer noch sehr simpel auf einen Button klicken, aber wenn ich meine beiden Händen bei jeder dieser Aktionen unter Kontrolle haben muss:

- jemand bricht ein, will mich umbringen, ich fliehe in einen Raum, schließe ich die Tür, dreht der Schlüssel?
- ich muss die Schublade mit der Pistole öffnen, sie kann klemmen, irgendwo klirrt Glas
- ich muss nach der Pistole unter den Handtüchern/Büchern kramen, es poltert
- ich finde sie, greife sie, aber sie ist nicht geladen, wo ist das Magazin?, Schritte auf der Treppe
- ich finde es und muss kontrollieren, ob auch Patronen drin sind, shit - sie fehlen!
- ich stecke die Patronen einzeln in das Magazin, reichen drei, vier, bin ich zu hibbelig?
- ich stopfe das Magazin in die Pistole, schaff ich das auf Anhieb?
- die Tür kracht auf, Pikachu grinst...

+++ UND ERST JETZT BEGINNT DER "NORMALE" SHOOTER +++

- ich drehe mich, visiere an, schieße....

Es sind diese dramaturgischen Potenziale, die HTC Vive & Co bieten. Wir werden im ersten und zweiten Jahr mehr Fingerübungen wie diesen Schießstand als komplett filmisch inszenierte Spiele erleben. Aber gerade diese Experimente sind als Fundamente schon sehr überzeugend. Die alte Spielkultur wird in den nächsten Jahren natürlich nicht ersetzt, weil immer noch vieles gegen VR spricht und weil VR für manche Genre komplett untauglich ist. Und es gibt Spiele, die will ich einfach am Bildschirm erleben, weil es entspannter ist. Aber die Spielkultur wird definitiv um neue Facetten bereichert und auf lange Sicht vertieft. Dass bei Erscheinen eines neuen Mediums auch immer moralisiert und verängstigt wird, ist aus historischer Sicht nur ein chronisches Nebengeräusch. Viel spannender ist, was die Kreativköpfe in den Studios in den nächsten Jahren VR veranstalten!

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 15.04.2016 11:06
von Das_lachende_Auge
4P|T@xtchef hat geschrieben:Moin Leute,

reden wir mal über die Potenziale des Spieldesigns: Das Faszinierende an der Technik ist u.a., dass sie auch das Genre der Shooter entschleunigen und damit situativ bereichern kann. Alles, was man so selbstverständlich auf Knopfdruck erledigte, wie das Nachladen oder der Waffenwechsel, kann jetzt zum Teil einer Dramaturgie werden, in der schon die eigene fehlerbehaftete Haptik für mehr Spannung sorgt - nicht mehr der Bodycount und Explosionsorgien auf lange Levelstrecke sind dann wichtig, sondern schon der KNIFFLIGE WEG zu einem Schuss in einem Raum. Alles, was ich gleich stichpunktartig beschreibe ist einem nomalen Ego-Shooter zwar auch möglich, aber würde wesentlicher flüssiger und damit sicherer ablaufen. Wenn ich nervös bin, kann ich immer noch sehr simpel auf einen Button klicken, aber wenn ich meine beiden Händen bei jeder dieser Aktionen unter Kontrolle haben muss:

- jemand bricht ein, will mich umbringen, ich fliehe in einen Raum, schließe ich die Tür, dreht der Schlüssel?
- ich muss die Schublade mit der Pistole öffnen, sie kann klemmen, irgendwo klirrt Glas
- ich muss nach der Pistole unter den Handtüchern/Büchern kramen, es poltert
- ich finde sie, greife sie, aber sie ist nicht geladen, wo ist das Magazin?, Schritte auf der Treppe
- ich finde es und muss kontrollieren, ob auch Patronen drin sind, shit - sie fehlen!
- ich stecke die Patronen einzeln in das Magazin, reichen drei, vier, bin ich zu hibbelig?
- ich stopfe das Magazin in die Pistole, schaff ich das auf Anhieb?
- die Tür kracht auf, Pikachu grinst...

+++ UND ERST JETZT BEGINNT DER "NORMALE" SHOOTER +++

- ich drehe mich, visiere an, schieße....

Es sind diese dramaturgischen Potenziale, die HTC Vive & Co bieten. Wir werden im ersten und zweiten Jahr mehr Fingerübungen wie diesen Schießstand als komplett filmisch inszenierte Spiele erleben. Aber gerade diese Experimente sind als Fundamente schon sehr überzeugend. Die alte Spielkultur wird in den nächsten Jahren natürlich nicht ersetzt, weil immer noch vieles gegen VR spricht und weil VR für manche Genre komplett untauglich ist. Und es gibt Spiele, die will ich einfach am Bildschirm erleben, weil es entspannter ist. Aber die Spielkultur wird definitiv um neue Facetten bereichert und auf lange Sicht vertieft. Dass bei Erscheinen eines neuen Mediums auch immer moralisiert und verängstigt wird, ist aus historischer Sicht nur ein chronisches Nebengeräusch. Viel spannender ist, was die Kreativköpfe in den Studios in den nächsten Jahren VR veranstalten!
Danke für diesen sehr differenzierten und weniger panisch-paranoiden Beitrag! Du hast vollkommen Recht, diese Technik kann uns Gamern die Spielerfahrung nur noch intensiver bereiten und so wie du das beschreibst. klingt das doch schonmal sehr sehr geil!

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 15.04.2016 11:26
von Ryo Hazuki
Das_lachende_Auge hat geschrieben:
4P|T@xtchef hat geschrieben:Moin Leute,

reden wir mal über die Potenziale des Spieldesigns: Das Faszinierende an der Technik ist u.a., dass sie auch das Genre der Shooter entschleunigen und damit situativ bereichern kann. Alles, was man so selbstverständlich auf Knopfdruck erledigte, wie das Nachladen oder der Waffenwechsel, kann jetzt zum Teil einer Dramaturgie werden, in der schon die eigene fehlerbehaftete Haptik für mehr Spannung sorgt - nicht mehr der Bodycount und Explosionsorgien auf lange Levelstrecke sind dann wichtig, sondern schon der KNIFFLIGE WEG zu einem Schuss in einem Raum. Alles, was ich gleich stichpunktartig beschreibe ist einem nomalen Ego-Shooter zwar auch möglich, aber würde wesentlicher flüssiger und damit sicherer ablaufen. Wenn ich nervös bin, kann ich immer noch sehr simpel auf einen Button klicken, aber wenn ich meine beiden Händen bei jeder dieser Aktionen unter Kontrolle haben muss:

- jemand bricht ein, will mich umbringen, ich fliehe in einen Raum, schließe ich die Tür, dreht der Schlüssel?
- ich muss die Schublade mit der Pistole öffnen, sie kann klemmen, irgendwo klirrt Glas
- ich muss nach der Pistole unter den Handtüchern/Büchern kramen, es poltert
- ich finde sie, greife sie, aber sie ist nicht geladen, wo ist das Magazin?, Schritte auf der Treppe
- ich finde es und muss kontrollieren, ob auch Patronen drin sind, shit - sie fehlen!
- ich stecke die Patronen einzeln in das Magazin, reichen drei, vier, bin ich zu hibbelig?
- ich stopfe das Magazin in die Pistole, schaff ich das auf Anhieb?
- die Tür kracht auf, Pikachu grinst...

+++ UND ERST JETZT BEGINNT DER "NORMALE" SHOOTER +++

- ich drehe mich, visiere an, schieße....

Es sind diese dramaturgischen Potenziale, die HTC Vive & Co bieten. Wir werden im ersten und zweiten Jahr mehr Fingerübungen wie diesen Schießstand als komplett filmisch inszenierte Spiele erleben. Aber gerade diese Experimente sind als Fundamente schon sehr überzeugend. Die alte Spielkultur wird in den nächsten Jahren natürlich nicht ersetzt, weil immer noch vieles gegen VR spricht und weil VR für manche Genre komplett untauglich ist. Und es gibt Spiele, die will ich einfach am Bildschirm erleben, weil es entspannter ist. Aber die Spielkultur wird definitiv um neue Facetten bereichert und auf lange Sicht vertieft. Dass bei Erscheinen eines neuen Mediums auch immer moralisiert und verängstigt wird, ist aus historischer Sicht nur ein chronisches Nebengeräusch. Viel spannender ist, was die Kreativköpfe in den Studios in den nächsten Jahren VR veranstalten!
Danke für diesen sehr differenzierten und weniger panisch-paranoiden Beitrag! Du hast vollkommen Recht, diese Technik kann uns Gamern die Spielerfahrung nur noch intensiver bereiten und so wie du das beschreibst. klingt das doch schonmal sehr sehr geil!
Heavy Rain würde ich sofort im VR spielen. Oder ein Sherlock Holmes, ein Alan Wake oder, wer es noch kennt, der für mich erste wirkliche "Adventure-Shooter" mit Physik & Dinos. Trespasser.

Wenn man mal von "nur Waffen" absieht und an all die anderen Dinge denkt die man in die Hand nehmen kann, da könnte dann sogar ein Brecheisen Spaß machen :)

Re: Hot Dogs, Horseshoes & Hand Grenades: Spielszenen

Verfasst: 15.04.2016 11:29
von Balla-Balla
4P|T@xtchef hat geschrieben:...
Vielleicht wollen viele diesen Realismus aber gar nicht haben. Ich zocke gerne shooter, eben weil es sich nicht echt anfühlt. Ein Egoshooter ist ein großer Abenteurspielplatz.
Das Gefühl, das VR in dem Video vermittelt, ist, dass man mit realen Waffen auf reale Menschen schiesst, die Menschen haben sie noch wohlweisslich weggelassen. Wenn das soweit ist, werden schon Grenzen überschritten und dann wird es richtig uncool.

Ich freue mich trotzdem auf VR, habe sogar vorbestellt, hoffe aber, dass die Entwickler mir dabei immer noch die Illusion lassen, quasi in einem Film mitzuspielen. Wenn ich das Gefühl bekomme, ich würde wirklich jemanden umbringen, lege ich die virtuelle Waffe aus der Hand. Wer da dann noch weiter zockt, will nicht mehr nur spielen. Der hat eine Motivation, mit der ich nichts zu tun haben will.