Billie? hat geschrieben:Bei der ganzen Diskussion um weibliche Nacktheit und die damit einhergehende Verurteilung von weiblicher Nacktheit, muss man denke ich aufpassen, dass man nicht den Fehler begeht, weibliche Körper zu verteufeln und in eine verbotene Zone zu schieben. DAS ist nämlich in jedem Fall sexistisch. Darf Frau jetzt ihren Oberkörper zeigen, ohne eine Vergewaltigung oder nur Belästigungen erwarten zu müssen, oder haben Frauen gefälligst verhüllt und verschleiert durch die Gegend zu laufen. Diese Debatte ist ja gerade auch in Kreuzberg sehr aktuell afaik und da sind die Professorinnen der Feministik sich ja auch nicht ganz einig, wie nackte weibliche Körper einzuordnen sind? Frauenfeindlich oder Ausdruck weiblichen Selbstbewusstseins und Stärke?
Das ist ja das groteske. Hier widersprechen sich Feminist_innen ständig selbst. Einerseite wollen sie nicht, dass man Frauen leicht bekleidet, in engen Kleidern oder nackt darstellt (da es ja nur "male power fantasies and male pleasure" diene), andererseits soll man ihnen keine Vorschriften machen, wie sie sich zu kleiden haben (Slut Shaming), Männer dürften ja auch ihre unbedeckte Brust zeigen und es sei nur eine soziale Konstruktion, dass die Brüste der Frau sexualisiert werden.
Wie man es also macht, die Frau wird immer vom Patriachart unterdrückt und ist immer das Opfer, auch wenn es Geschlechter ja garnicht gibt.
Mindfuck pur.
Der gestählte Adoniskörper von Geralt, der nackt nach dem baden zur Schau gestellt wird, wird von Feminist_innen mit keiner Silbe erwähnt.
Mittlerweile denke ich, dass diese Widersprüche gewollt sind. Denn so hat man immer etwas woran man zu forschen und zu meckern hat, und das ist schließlich der einzige Existenzgrund des instituionalisierten Feminismus. Wenn es keine Gründe mehr gäbe zu meckern gäbe und nicht ständig neue diskriminierungsen (Manspreading, Mansplaning usw) erfunden würden, wären tausende Arbeitsplätze und Genderprofessoren unnötig. Das ist mittlerweile eine riesen (empörungs)Industrie geworden, die am Steuertropf hängt und natürlich alles tut, damit das so bleibt
Wenn man sich in der echten Welt mit Frauen darüber unterhält, die meisten haben davon noch nie was gehört oder glauben einem nicht, wenn man ihnen erzählt, was "Feministinnen" in ihrem Namen sprechen. Die meisten kennen nichtmal die Bedeutung des Wortes Patriachart, in dem wir ja angeblich alle leben und unter dem wir alle so schrecklich leiden, wegen der "toxic masculinity".
