4Players-Talk: Spiele zwischen Grusel&Horror
Verfasst: 28.01.2015 10:46
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Besonders diesen Aspekt finde ich sehr interessant. Hatte auch meine unerwarteten Horrorerlebnisse mit Timeplitters, dem Ende von Uncharted oder sogar Tomb Raider (z.B. bei Teil 3 im Londoner Underground ein Hund, der auf der Treppe um die Ecke kommt, begleitet von einer kurzen Musikeinlage). Immer, wenn ich nicht damit rechne, sind diese Momente intensiver, als wenn ich ein komplettes Alone in the Dark durchspiele und mich irgendwann an den Horror gewöhnt habe. Auch den Wechsel in The Last of Us zwischen Horrorpassagen mit Infizierten und menschlichen Gegnern zum "Erholen" fand ich sehr gelungen.mr archer hat geschrieben: Ansonsten fand ich Eikes Gedanken gut, dass Grusel dann oft gut funktioniert, wenn er Teil einer größeren Geschichte ist, in der ich dem Genre nach nicht unbedingt mit ihm rechne. Mir fallen da auch einige Sidequests in Rollenspielen ein, das viel zitierte Ocean View Hotel in Vampire Masquerade Bloodlines an erster Stelle. Es hat auch seinen Grund, wieso eigentlich nie das „Cradle“-Level aus Thief 3 in solchen Aufzählungen fehlt. Man rechnet einfach nicht damit, in Thief plötzlich in so ein Setting versetzt zu werden. Mich haben zum Beispiel auch die Bunker- und Laborlevel in S.T.A.L.K.E.R. jedes Mal total fertig gemacht. Cryostasis ist für mich noch so ein Beispiel. Selbst Gone Home erzeugte mit seiner kleinen „Geistergeschichte“ bei mir ein wohliges Schauern.
Ich vermute Jörg bezieht sich hier auf den Schauerroman bzw. die Gothic Novel bekannt durch Autoren wie Horace Walpole und Ann Radcliffe gleichwohl das 19. Jahrhundert insbesondere die Viktorianische Epoche einen Schwerpunkt der Schauer/Gruselliteratur darstellt.mr archer hat geschrieben:Danke, schöner Talk. Ich hätts gut gefunden, wenn Micha nach fünf Minuten Schweigen und Gucken erstmal Blut gespuckt hätte![]()
Eine kleine Besserwisserei Richtung Jörg: würdest Du den Beginn der Schauerliteratur wirklich ins 18. Jahrhundert legen oder war das ein Versprecher und Du meintest das 19. Jahrhundert? E.T.A. Hoffmann & Co. kamen doch eigentlich alle erst so ab 1810 zum Zuge.
Ich finde interessant, dass Condemned Dir zu weit ging. Für mich ist Teil 1 nach wie vor das Spiel, dass „Gewalt“ mal konsequent und erwachsen durch erzählt. Und das, obwohl einen die Level nicht mit Gegnern überschütten. Es geht eben genau darum, dass man sich bis zum Schluss unwohl bei dem fühlt, was man tut. Nix Abstumpfung. Daher ja auch das konsequent schwarze Ende. Dafür zolle ich Monolith immer noch großen Respekt.
Ansonsten fand ich Eikes Gedanken gut, dass Grusel dann oft gut funktioniert, wenn er Teil einer größeren Geschichte ist, in der ich dem Genre nach nicht unbedingt mit ihm rechne. Mir fallen da auch einige Sidequests in Rollenspielen ein, das viel zitierte Ocean View Hotel in Vampire Masquerade Bloodlines an erster Stelle. Es hat auch seinen Grund, wieso eigentlich nie das „Cradle“-Level aus Thief 3 in solchen Aufzählungen fehlt. Man rechnet einfach nicht damit, in Thief plötzlich in so ein Setting versetzt zu werden. Mich haben zum Beispiel auch die Bunker- und Laborlevel in S.T.A.L.K.E.R. jedes Mal total fertig gemacht. Cryostasis ist für mich noch so ein Beispiel. Selbst Gone Home erzeugte mit seiner kleinen „Geistergeschichte“ bei mir ein wohliges Schauern.
Ansonsten muss ich sagen, dass bei mir Slender den Bogen überspannt. Das Spiel geht mir massiv an die Nerven. Ich bin für so was nicht geschnitzt. Penumbra war schon hart an der Grenze.
Und dann gibt es noch Sachen wie The Path. Oder Downfall und vor allem dessen Nachfolger The Cat Lady. Das sind dunkle, ihrem Stoff nach deprimierende Spiele. Die erzeugen bei mir Angst auf einem ganz anderen, sehr unbequemen Level. Kann ich nur alle paar Jahre spielen, solche Dinge. Daher gut. Kommt für mich kein Survival-Horror nicht ran.
Tausend Dank! Wieder was gelernt, ich hatte die Ursprünge der Gothic Novel immer im 19. Jahrhundert verortet. Ja, die Briten waren damals kulturell wirklich weit voraus.Imperator Palpatine hat geschrieben:
Ich vermute Jörg bezieht sich hier auf den Schauerroman bzw. doe Gothic Novel bekannt durch Autoren wie Horace Walpole und Ann Radcliffe gleichwohl das 19. Jahrhundert insbesondere die Viktorianische Epoche einen Schwerpunkt der Schauer/Gruselliteratur darstellt.
Grossbritannien insbesondere im Herbst und Winter des 18. Jahrhunderts hat einem wahrscheinlich nur zwei Möglichkeiten gelassen: Auf in die Kolonien oder die Stimmung mit der Feder in Worte fassen...mr archer hat geschrieben:Tausend Dank! Wieder was gelernt, ich hatte die Ursprünge der Gothic Novel immer im 19. Jahrhundert verortet. Ja, die Briten waren damals kulturell wirklich weit voraus.Imperator Palpatine hat geschrieben:
Ich vermute Jörg bezieht sich hier auf den Schauerroman bzw. doe Gothic Novel bekannt durch Autoren wie Horace Walpole und Ann Radcliffe gleichwohl das 19. Jahrhundert insbesondere die Viktorianische Epoche einen Schwerpunkt der Schauer/Gruselliteratur darstellt.
Zu F.E.A.R. 1 und Alma muss man wohl nur "Leiter" sagen.
Das krasse an der Szene ist ja, dass mein bei einem Replay sogar noch mehr Schiss hat, weil man weiß, was gleich passiert. Geht jedenfalls mir so. Ist wie beim Weihnachtsmann. Bis zur Enttarnung wird der Terror von Jahr zu Jahr schlimmer.Imperator Palpatine hat geschrieben:
Oh Gott die Leiter, ja danach brauchte ich ein neues Pavianherz.....
Oh mit der entsprechenden Musik kann man so einiges erreichen, sowohl im guten wie im bösen....VonBraun hat geschrieben:Zum Thema Musik in Horrorspielen.
Ich hab vor einigen Monaten zum ersten mal die Resident Evil Directors Cut - Dualshock Edition durchgespielt.
Und heilige Mutter Gottes, auf welchen Drogen war Capcom als sie den neuen Soundtrack komponiert haben.
http://www.pixelitis.net/features/looki ... ident-evil
Hier kann man sich einige Beispiele anhören.
Jeder Spieler der mit der Dual Shock Version zum ersten mal Resident Evikl gespielt hat tut mir wirklich leid.
Mansion Basement gehört wohl zu den größten Verbrechen in der Videospiel Geschichte.
@Archer
Oja Fear war nicht nur einer der besten Shooter, sondern hatte auch einiges fiese Momente auf Lager.
Ich erinner mich heute noch daran wie ich die Leiter runtersteige und mir ne Kippe anzünden will und mir das Ding vor Schreck samt Feuerzeug aus der Hand fliegt als sich die Kamera beim Abstieg wieder nach oben bewegt und...
Wow. Das war ... großartig!Imperator Palpatine hat geschrieben:
Oh mit der entsprechenden Musik kann man so einiges erreichen, sowohl im guten wie im bösen....
https://www.youtube.com/watch?v=2T5_0AGdFic