4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
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- KATTAMAKKA
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Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Benjamin ist der Name. Verdammt jetzt wird es mir in Zukunft schwer fallen seine Tests zu verreisen. Zu sympatisch :wink:
Interessant ist ja im ersten Video das sie mal die KI und deren Entwicklung bzw. Stillstand erwähnen und ich denke man müsste es da nicht nur auf die Partner KI beschränken , sondern man muss da absolut auch die Gegner KI ins Gespräch bringen . deren Emotionen , Reaktionen und Vielschichtigkeit. Eigentlich der Knackpunkt bei der ganzen Sache ( Story/Emotionen/Feeling/Fight ) und wahrscheinlich eine der Hauptgründe warum zocken als so öde empfunden wird.
Keiner verlangt ja das jede einzelne KI (Partner/Gegner) ein ausuferndes Setting/Möglichkeiten an Reaktionen hat . Aber ein paar müssten drin sein,( das fällt für mich unter spielerische Raffinesse) , aber da hapert es gewaltig heutzutage. Diese total durchgescripten mit filmchen alle 3 Meter sind dagegen ein schaler Ersatz fürs zocken. Kurzum ich will nicht mehr Filmchen , ich will mehr spielerische Möglichkeiten. Mehr Kreativität beim zocken, ich will zockerisch die Sau rauslassen und nicht zuschauen :wink:
Ich will echtes NEXT GEN :wink:
Interessant ist ja im ersten Video das sie mal die KI und deren Entwicklung bzw. Stillstand erwähnen und ich denke man müsste es da nicht nur auf die Partner KI beschränken , sondern man muss da absolut auch die Gegner KI ins Gespräch bringen . deren Emotionen , Reaktionen und Vielschichtigkeit. Eigentlich der Knackpunkt bei der ganzen Sache ( Story/Emotionen/Feeling/Fight ) und wahrscheinlich eine der Hauptgründe warum zocken als so öde empfunden wird.
Keiner verlangt ja das jede einzelne KI (Partner/Gegner) ein ausuferndes Setting/Möglichkeiten an Reaktionen hat . Aber ein paar müssten drin sein,( das fällt für mich unter spielerische Raffinesse) , aber da hapert es gewaltig heutzutage. Diese total durchgescripten mit filmchen alle 3 Meter sind dagegen ein schaler Ersatz fürs zocken. Kurzum ich will nicht mehr Filmchen , ich will mehr spielerische Möglichkeiten. Mehr Kreativität beim zocken, ich will zockerisch die Sau rauslassen und nicht zuschauen :wink:
Ich will echtes NEXT GEN :wink:
- shinukorosu
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Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Ich teile deine Ansicht leider nur teilweise.Imperator Palpatine hat geschrieben:Ich denke ich habe deutlich gemacht dass ich mit Leidenschaft nicht meine dass sie ihre Batleths raus holen sollen und aufeinander einschlagen.pokusa hat geschrieben:@Imperator Palpatine: Ich verstehe den Punkt. Allerdings finde ich 1.), dass das Thema großartige Leidenschaft nicht zulässt (sollen sie vor Ergriffenheit heulen?) und 2.) - wie ich nun erfahren habe - das Video ein Kontrapunkt darstellen soll mit etwas mehr Ruhe und mehr Gewicht auf den Worten. Natürlich lässt sich an der Präsentation immer etwas machen und einer für sich verläuft das Gespräch meiner Auffassung nach immer noch so ab, dass man es sich 30 Minuten am Stück nicht geben kann. Manchmal auch nicht die 10 am Stück. Aber WENN bewusst auf Emotion und Leidenschaft verzichtet wird und dieses Formats so einen anderen Charakter haben soll, dann sollte man ihnen weniger vorwerfen. Vorher wusste ich dies zum Beispiel nicht. Deswegen muss auch ich nun relativieren. Aber nur etwas. Es ist nach wie vor noch viel Luft nach oben.
Der Sprachduktus macht da viel aus. Ich verstehe es nicht so dass auf Emotion und Leidenschaft verzichtet werden soll. Falls doch und ich mich irre prophezeie ich dem Format keine grosse Zukunft.
Ich persönlich werde mir falls es dabei bleibt die Zeit sparen und diesbezüglich weiter an Englischsprachige Formate halten die sowohl Seriosität, Sachlichkeit und Emotion beinhalten.
Dennoch bleibe ich optimistisch.
Es wäre schlimmer für mich, wenn diese Emotionen aufgesetzt wirken würden. Es stellt sich, m.M. nach die Frage, ob Benjamin und Jörg auch aus ihrer Haut könnnen, dafür kenn ich diese Personen zu wenig.
Es wäre interssant zu sehen, ob sich das, hinsichtlich der Emotionen, dann bei einer 4P-Debatte ändern könnte, wenn auch mal Kontroversen angesprochen werden und sich jeder positionieren muss.
Ich denke, die Leidenschaft an Spielen und ihren Themenkomplexen zeigt sich darin, dass Sie ein dreiteiliges Video gedreht haben.
Könntest du mir vllt. für die englischsprachigen Diskussionen einen Link schicken, als Beispiel, damit ich das von dir Geschriebene bezüglich Emotionalität und Leidenschaft besser einzuordnen lerne.
Ich möchte nicht, dass wir aneinander vorbeireden.
Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Mir hat der 4Players-Talk sehr gut gefallen. Gerade auch wegen der ruhigen und sachlichen Art.
Hoffe ihr macht damit weiter und bleibt eurem Stil treu. Diese Art der Diskussion ist für mich eine wunderbare Abwechslung zu den anderen Video Reviews/Talk welche man aus dem Netz so kennt.
Gerne weiter so 4Players!
Mfg Barra
Hoffe ihr macht damit weiter und bleibt eurem Stil treu. Diese Art der Diskussion ist für mich eine wunderbare Abwechslung zu den anderen Video Reviews/Talk welche man aus dem Netz so kennt.
Gerne weiter so 4Players!
Mfg Barra
- Imperator Palpatine
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Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Als Beispiele wie man meiner Meinung nach an diese Themen herantreten kann wenn man auch ein Publikum ansprechen möchte das in dem Thema nicht so bewandert ist:shinukorosu hat geschrieben:Ich teile deine Ansicht leider nur teilweise.Imperator Palpatine hat geschrieben:Ich denke ich habe deutlich gemacht dass ich mit Leidenschaft nicht meine dass sie ihre Batleths raus holen sollen und aufeinander einschlagen.pokusa hat geschrieben:@Imperator Palpatine: Ich verstehe den Punkt. Allerdings finde ich 1.), dass das Thema großartige Leidenschaft nicht zulässt (sollen sie vor Ergriffenheit heulen?) und 2.) - wie ich nun erfahren habe - das Video ein Kontrapunkt darstellen soll mit etwas mehr Ruhe und mehr Gewicht auf den Worten. Natürlich lässt sich an der Präsentation immer etwas machen und einer für sich verläuft das Gespräch meiner Auffassung nach immer noch so ab, dass man es sich 30 Minuten am Stück nicht geben kann. Manchmal auch nicht die 10 am Stück. Aber WENN bewusst auf Emotion und Leidenschaft verzichtet wird und dieses Formats so einen anderen Charakter haben soll, dann sollte man ihnen weniger vorwerfen. Vorher wusste ich dies zum Beispiel nicht. Deswegen muss auch ich nun relativieren. Aber nur etwas. Es ist nach wie vor noch viel Luft nach oben.
Der Sprachduktus macht da viel aus. Ich verstehe es nicht so dass auf Emotion und Leidenschaft verzichtet werden soll. Falls doch und ich mich irre prophezeie ich dem Format keine grosse Zukunft.
Ich persönlich werde mir falls es dabei bleibt die Zeit sparen und diesbezüglich weiter an Englischsprachige Formate halten die sowohl Seriosität, Sachlichkeit und Emotion beinhalten.
Dennoch bleibe ich optimistisch.
Es wäre schlimmer für mich, wenn diese Emotionen aufgesetzt wirken würden. Es stellt sich, m.M. nach die Frage, ob Benjamin und Jörg auch aus ihrer Haut könnnen, dafür kenn ich diese Personen zu wenig.
Es wäre interssant zu sehen, ob sich das, hinsichtlich der Emotionen, dann bei einer 4P-Debatte ändern könnte, wenn auch mal Kontroversen angesprochen werden und sich jeder positionieren muss.
Ich denke, die Leidenschaft an Spielen und ihren Themenkomplexen zeigt sich darin, dass Sie ein dreiteiliges Video gedreht haben.
Könntest du mir vllt. für die englischsprachigen Diskussionen einen Link schicken, als Beispiel, damit ich das von dir Geschriebene bezüglich Emotionalität und Leidenschaft besser einzuordnen lerne.
Ich möchte nicht, dass wir aneinander vorbeireden.
http://www.youtube.com/watch?v=jNTH2JqrdfA
Stell dir bei dem obigen Beispiel vor wie gut die Diskussion ohne den Co Moderator gewesen
wäre.
http://www.escapistmagazine.com/videos/ ... d-E-Sports
Und hier mein Hinweis auf News und Stories auch wenn die Themen nichts mit Videospielen zu tun haben.
http://www.youtube.com/watch?v=YtHvTn0kcw8
Nur ein paar Beispiele auf die Schnelle.
Und um nicht falsch verstanden zu werden.
4Players soll niemanden blind kopieren sondern natürlich einen eigenen Weg gehen. Und ich stelle diese Beispiele auch nicht als das absolute non plus Ultra hin.
Aber das ist für mich ist dass das eigentlich ärgerliche.
Hier haben wir Personen vom Fach die es schaffen sollten diese und andere Videospiel Themen an den Mann bzw die Frau zu bringen und etwas einzigartiges für den deutschen Raum schaffen könnten.
Das meine ich ernsthaft und halte Gamestar da bewusst raus.
Aber sie stehen sich - meiner Meinung nach - mit ihrer Präsentationsart selbst im Weg.
Jörg Luibl hat es selbst geschrieben, man möchte auch Nicht -Spieler ansprechen. Und ich glaube nicht das die Art und Weise dieses Formats die richtige ist. Für mich schliessen sich Sachlichkeit und Emotion, gerne gepaart Herrn Luibls Wunsch nach " Philosophie ", nicht aus.
Dementsprechend stimme ich dir zu dass eine 4Players Debatte mehr Erkenntnis bringen würde in der Frage ob die Redakteure aufgrund ihrer Persönlichkeit nicht " aus ihrer Haut " können oder wollen.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 08.07.2014 21:45, insgesamt 3-mal geändert.
- Imperator Palpatine
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Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Sorry Doppelpost
Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Finde es klasse, dass ihr mittlerweile solche Videos macht. Es kostet sicherlich auch einiges an Überwindung sich als Spielejournalist vor die Kamera zu setzen und dort zu diskutieren. Schließlich ist nicht jeder der geborene Performer vor einer Kamera. Gerade in anonymen Foren trifft man ja schnell mal auf unsachliche Äußerungen und Anfeindungen. Weiter so 
-
ragingfire
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Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Irgendwie werden bei solchen Artikeln / Videos immer die üblichen Verdächtigen, wie FFVII genannt.
Zum Beispiel starb bereits in Phantasy Star II einer der Spielercharaktere (Nei) und das war 1989 bzw. 1990, als man natürlich keine dollen Renderfilmchen dazu machen konnte. Genauso in Phantasy Star IV von '93 bzw. '95 (Alys).
Oder nehmen wir Ultima 7 (1992), wo Iolo und Co. schnell mal sauer werden, wenn man als Verkörperung der Tugenden den Leuten die Häuser ausräumt. Dann kann es passieren, dass die enttäuscht die Party verlassen. Sprich da hatten ingame Aktionen wie Diebstahl schonmal Folgen.
Zum Beispiel starb bereits in Phantasy Star II einer der Spielercharaktere (Nei) und das war 1989 bzw. 1990, als man natürlich keine dollen Renderfilmchen dazu machen konnte. Genauso in Phantasy Star IV von '93 bzw. '95 (Alys).
Oder nehmen wir Ultima 7 (1992), wo Iolo und Co. schnell mal sauer werden, wenn man als Verkörperung der Tugenden den Leuten die Häuser ausräumt. Dann kann es passieren, dass die enttäuscht die Party verlassen. Sprich da hatten ingame Aktionen wie Diebstahl schonmal Folgen.
- Jörg Luibl
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Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Hallo,
weil nach weiteren Formaten im Zusammenhang mit Triple-A-Tests gefragt wurde: Ja, wir haben auch überlegt, ob wir zusätzlich zu Test und Video-Fazit eine Art "Video-Epilog" anbieten, in dem wir nur über ein spezielles Thema des Spieldesigns oder auch des spielepolitsichen Umfelds sprechen - da sollen Wertung & Co keine Rolle spielen, da soll bewusst über dem Prozentrand diskutiert werden.
Jetzt ist übrigens der dritte Teil des 4Players-Talks online - in dem Thread dazu können wir nach all der "Form" auch gerne über den "Inhalt" diskutieren:
http://www.4players.de/4players.php/tvp ... eil_3.html
Damit ist das Thema Beziehungen zumindest im 4Players-Talk finalisiert. Diese Woche folgen noch ein Video "Beziehungen im Wandel der Zeit", wo wir konkreter und chronlogischer auf einzelne Spiele eingehen, die in den 80ern, 90ern und aktuell Beziehungen thematisieren. Micha sitzt noch an einem Kommentar, in dem es um das spezielle Verhältnis von Ellie und Riley im DLC von The Last of Us geht. So wollen wir den Kreis mit einem aktuellen Spiel schließen.
Diese Themenwoche könnte natürlich noch viel gehaltvoller sein, wenn man Stimmen von Psychologen, Paarforschern oder Entwicklern hinzunehmen würde. Aber sie ist zum einen erstmal ein redaktionelles Experiment, ob überhaupt Bedarf an umfassenderer Berichterstattung zu spielkulturellen Aspekten besteht. Als wir 2006 im Rahmen der Spielkultur (http://www.4players.de/4players.php/spi ... rchiv.html) mit Kolumnen und Gastbeiträgen viele interessante Themen von Game Studies über die Kultur des Cheatens bis hin zu Paare & Spiele aufgegriffen und auch mal akademische Hintergründe angeboten haben, war die Resonanz leider schrecklich schlecht - die meisten Leute wollen einfach Test, Spielszenen, fertig. Ist ja auch klar, wenn man 60 Euro für ein Spiel hinlegen soll.
Aber vielleicht ist die Zeit ja etwas reifer. Ihr werdet doch auch älter! :wink:
weil nach weiteren Formaten im Zusammenhang mit Triple-A-Tests gefragt wurde: Ja, wir haben auch überlegt, ob wir zusätzlich zu Test und Video-Fazit eine Art "Video-Epilog" anbieten, in dem wir nur über ein spezielles Thema des Spieldesigns oder auch des spielepolitsichen Umfelds sprechen - da sollen Wertung & Co keine Rolle spielen, da soll bewusst über dem Prozentrand diskutiert werden.
Jetzt ist übrigens der dritte Teil des 4Players-Talks online - in dem Thread dazu können wir nach all der "Form" auch gerne über den "Inhalt" diskutieren:
http://www.4players.de/4players.php/tvp ... eil_3.html
Damit ist das Thema Beziehungen zumindest im 4Players-Talk finalisiert. Diese Woche folgen noch ein Video "Beziehungen im Wandel der Zeit", wo wir konkreter und chronlogischer auf einzelne Spiele eingehen, die in den 80ern, 90ern und aktuell Beziehungen thematisieren. Micha sitzt noch an einem Kommentar, in dem es um das spezielle Verhältnis von Ellie und Riley im DLC von The Last of Us geht. So wollen wir den Kreis mit einem aktuellen Spiel schließen.
Diese Themenwoche könnte natürlich noch viel gehaltvoller sein, wenn man Stimmen von Psychologen, Paarforschern oder Entwicklern hinzunehmen würde. Aber sie ist zum einen erstmal ein redaktionelles Experiment, ob überhaupt Bedarf an umfassenderer Berichterstattung zu spielkulturellen Aspekten besteht. Als wir 2006 im Rahmen der Spielkultur (http://www.4players.de/4players.php/spi ... rchiv.html) mit Kolumnen und Gastbeiträgen viele interessante Themen von Game Studies über die Kultur des Cheatens bis hin zu Paare & Spiele aufgegriffen und auch mal akademische Hintergründe angeboten haben, war die Resonanz leider schrecklich schlecht - die meisten Leute wollen einfach Test, Spielszenen, fertig. Ist ja auch klar, wenn man 60 Euro für ein Spiel hinlegen soll.
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Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Ahh, endlich Enslaved..... das hatte ich im ersten Teil schon vermisst, weil es eben auch so gut in dieses Thema reinpasst. Ausserdem ist genau dieser Aspekt des Spiels derjenige, der es für mich von vielen anderen Titeln seiner Zeit abhebte. Spielerisch war es ja bestenfalls solide, nicht sonderlich lang und auch nicht mit wahnsinnig grossem Wiederspielfaktor. Trotzdem liebe ich dieses Spiel
Diese ganzen kleinen Gesten, die Mimik, die kurzen Dialoge, die ganze Interaktion der beiden Charaktere sind imo aussergewöhnlich sorgsam umgesetzt. Ein kurzer Blick von Monkey oder Trip sagten mehr als ellenlanges Geschwafel.
Aber apropos Teil.... ich weiss nicht, ob es so optimal ist, wenn man diesen Talk in 3 Teile splittet. Hab schon im anderen Thread gesehen, dass die Leute diesmal nicht so positiv angetan waren. Es war halt eine grobe Einleitung, und damit irgendwie langweilig und nichtssagend.
Das Thema an sich ist ja durchaus spannend und gerade mit dem Trend, dass man heute auch in Actionspielen nicht mehr nur als einsamer Wolf unterwegs ist, sicherlich lohneswert mal darüber zu reden.
Was mich in vielen Spielen zB schon immer gestört hatte, war, wenn man mit einem oder mehreren KI Charakteren stundenlang unterwegs ist und niemand spricht. Nur in ausgewählten Cutscenes oder Dialogsequenzen. Ich finde das wirkt irgendwie zu "gamey" und stört die Immersion. Ich mein, wenn man mit Leuten unterwegs ist, dann redet man doch auch miteinander und läuft nicht die ganze Zeit stumm nebeneinander her.
Das hat mir an TLOU auch so gut gefallen. Dass die Charaktere auch einfach mal so mittendrin miteinander geredet hatten. Hätte für mein Geschmack auch noch etwas mehr sein können, aber war schonmal ein guter Schritt in die richtige Richtung
Auf der anderen Seite sollte man meiner Meinung nach aber nicht zu optimistisch sein, was die "ungescriptete" emotionale Interaktion von Charakteren in Spielen betrifft. Wär nett, ja, aber dafür ist die Technik bzw das Know How einfach noch nicht weit genug. Ich denke es ist aber legitim, wenn man sich alter Tricks/bekannter Methoden bedient, um zumindest den Anschein einer relativ selbstständigen KI zu erwecken. Es ist nur wichtig, dass ein Magier eine gute Show abzieht - nicht, dass er echte Magie einsetzt :wink:
Diese ganzen kleinen Gesten, die Mimik, die kurzen Dialoge, die ganze Interaktion der beiden Charaktere sind imo aussergewöhnlich sorgsam umgesetzt. Ein kurzer Blick von Monkey oder Trip sagten mehr als ellenlanges Geschwafel.
Aber apropos Teil.... ich weiss nicht, ob es so optimal ist, wenn man diesen Talk in 3 Teile splittet. Hab schon im anderen Thread gesehen, dass die Leute diesmal nicht so positiv angetan waren. Es war halt eine grobe Einleitung, und damit irgendwie langweilig und nichtssagend.
Das Thema an sich ist ja durchaus spannend und gerade mit dem Trend, dass man heute auch in Actionspielen nicht mehr nur als einsamer Wolf unterwegs ist, sicherlich lohneswert mal darüber zu reden.
Was mich in vielen Spielen zB schon immer gestört hatte, war, wenn man mit einem oder mehreren KI Charakteren stundenlang unterwegs ist und niemand spricht. Nur in ausgewählten Cutscenes oder Dialogsequenzen. Ich finde das wirkt irgendwie zu "gamey" und stört die Immersion. Ich mein, wenn man mit Leuten unterwegs ist, dann redet man doch auch miteinander und läuft nicht die ganze Zeit stumm nebeneinander her.
Das hat mir an TLOU auch so gut gefallen. Dass die Charaktere auch einfach mal so mittendrin miteinander geredet hatten. Hätte für mein Geschmack auch noch etwas mehr sein können, aber war schonmal ein guter Schritt in die richtige Richtung
Auf der anderen Seite sollte man meiner Meinung nach aber nicht zu optimistisch sein, was die "ungescriptete" emotionale Interaktion von Charakteren in Spielen betrifft. Wär nett, ja, aber dafür ist die Technik bzw das Know How einfach noch nicht weit genug. Ich denke es ist aber legitim, wenn man sich alter Tricks/bekannter Methoden bedient, um zumindest den Anschein einer relativ selbstständigen KI zu erwecken. Es ist nur wichtig, dass ein Magier eine gute Show abzieht - nicht, dass er echte Magie einsetzt :wink:
- Jörg Luibl
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Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Wir hatten auch erst überlegt, das Video als Ganzes anzubieten - aber dann wären wir auf knapp 40 Minuten gekommen. Ist aber vielleicht doch besser in XXL, weil da zumindest der Zusammenhang klarer ist.
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Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Also ich hätte auch kein Problem mit nem xxl Format. Ich denke den Leuten, die sich diese Videos überhaupt ansehen statt den neuesten Action-Trailer, kann man das schon zumuten :wink:
Übrigens, hab gerade den 3. Teil gesehen. Da hätte ich mir den letzten Absatz im obigen Post eigentlich sparen können, weil ihr da selbst auch über die teils riesigen technischen Herausforderungen sprecht
Gerade wenn man sowas mal in Gedanken durchspielt wird einem bewusst wie schwierig das ganze wohl umzusetzen ist. Und das ist ja noch nicht alles. Es fängt schon mit der Frage an, wie man sowas überhaupt vermarktet bzw an den Mann bringt. Letztlich will/muss ja auch jeder mit seinen Spielen Geld verdienen, das sollte man auch nicht vergessen ^^
Übrigens, hab gerade den 3. Teil gesehen. Da hätte ich mir den letzten Absatz im obigen Post eigentlich sparen können, weil ihr da selbst auch über die teils riesigen technischen Herausforderungen sprecht
Gerade wenn man sowas mal in Gedanken durchspielt wird einem bewusst wie schwierig das ganze wohl umzusetzen ist. Und das ist ja noch nicht alles. Es fängt schon mit der Frage an, wie man sowas überhaupt vermarktet bzw an den Mann bringt. Letztlich will/muss ja auch jeder mit seinen Spielen Geld verdienen, das sollte man auch nicht vergessen ^^
Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Das kann man nicht verallgemeinern. Ich finde zum Beispiel das Feedback-Format um André Peschke durchaus innovativ...und in jedem Fall besser, als diese lahme Vorstellung der Meinungen (die wir schon in unzähligen Test-Fazits und Kolumnen gelesen haben..ja, so langsam wissen wir, wie Eure Meinungen da aussehen).BlakMetl hat geschrieben:Gerade Gamestar/ Gamepro sind doch der Inbegriff innovationsarmer Copy/Paste Inzucht vom schlimmsten !niklas_k hat geschrieben:Signed. Wenn ich schon für 4players PUR zahle, sollte auch die Qualität Eurer Beiträge stimmen. Schneidet Euch mal bei anderen Spielemagazinen wie der Gamestar eine Scheibe ab.KATTAMAKKA hat geschrieben: Es beleidigt mich als User und Fan von eurer Seite geradezu. Man könnte meinen ihr habt schlichtweg kein Bock und setzt ne Idee um die von Anfang ne Totgeburt war weil sich niemand auch nur ein _brauchbaren Gedanke darum gemacht hat wie man sie gut umsetzten kann. So langsam stelle ich mir euren Laden richtig verklemmt und verdammt altbacken vor.[/b]
- shinukorosu
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Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Vielen Dank zunächst für deine Mühe.Imperator Palpatine hat geschrieben:Als Beispiele wie man meiner Meinung nach an diese Themen herantreten kann wenn man auch ein Publikum ansprechen möchte das in dem Thema nicht so bewandert ist:
http://www.youtube.com/watch?v=jNTH2JqrdfA
Stell dir bei dem obigen Beispiel vor wie gut die Diskussion ohne den Co Moderator gewesen
wäre.
http://www.escapistmagazine.com/videos/ ... d-E-Sports
Und hier mein Hinweis auf News und Stories auch wenn die Themen nichts mit Videospielen zu tun haben.
http://www.youtube.com/watch?v=YtHvTn0kcw8
Nur ein paar Beispiele auf die Schnelle.
Ich kann jetzt deinen Ansatz besser nachvollziehen.
In den Zusammenhang bin ich gespannt, ob sie sich im Zuge ihrer Experimente von verschiedenen Darstellungsformen inspirieren lassen. Ich wäre dem nicht abgeneigt.
Man könnte durchaus auch durch Gäste etwas "Leben" in die Sache bringen.
Ein Gedanke von mir, wäre es zum Beispiel jemanden aus dem Fachbereich Computerlinguistik, der sich besonders in seinem Studium mit der Frage von Emotionen und dem Erschaffen und der Darstellung von Beziehungen auseinandergesetzt hat.
Ein anderer Gedanke von mit wäre es einen oder mehrere 4players-Nutzer einzuladen.
Ich bin auch deiner Meinung, dass man ihr etwas einzigartiges schaffen könnte. Dafür ist aber noch keine klare Linie erkennbar. Wie bereits oben erwähnt, mal sehen in welche Richtung sich das Ganze entwickelt.Imperator Palpatine hat geschrieben:Aber das ist für mich ist dass das eigentlich ärgerliche.
Hier haben wir Personen vom Fach die es schaffen sollten diese und andere Videospiel Themen an den Mann bzw die Frau zu bringen und etwas einzigartiges für den deutschen Raum schaffen könnten.
Das meine ich ernsthaft und halte Gamestar da bewusst raus.
Aber sie stehen sich - meiner Meinung nach - mit ihrer Präsentationsart selbst im Weg.
Jörg Luibl hat es selbst geschrieben, man möchte auch Nicht -Spieler ansprechen. Und ich glaube nicht das die Art und Weise dieses Formats die richtige ist. Für mich schliessen sich Sachlichkeit und Emotion, gerne gepaart Herrn Luibls Wunsch nach " Philosophie ", nicht aus.
Im Bezug auf das Ansprechen von Außenstehenden kann ich dir keine zufriedenstellende Antwort geben. Interesse vorausgesetzt, glaube ich auch eher, dass dieses Format nicht besonders ansprechend für Außenstehende wirkt. Ich kann dort aber nicht für Dritte/Außenstehende sprechen und finde es deshalb schwierig eine klare Position zu beziehen.
Ja das ist abzuwarten, inwieweit dann auch Mentalitäts-und Persönlichkeitsunterschiede der beteiligten Personen eine Rolle spielen.Imperator Palpatine hat geschrieben:Dementsprechend stimme ich dir zu dass eine 4Players Debatte mehr Erkenntnis bringen würde in der Frage ob die Redakteure aufgrund ihrer Persönlichkeit nicht " aus ihrer Haut " können oder wollen.
Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Finde ich super, dass ihr den Talk jetzt länger, beziehungsweise in Mehrteilern bringt! Top! Mehr davon!
Re: 4Players-Talk: Beziehungen in Spielen, Teil 2
Sehr schöner Talk, besonders das Beispiel Enslaved am Ende. (Vll kann ich meinen Kumpel mit PS3 mal dazu überzeugen, sich das zu holen)
Dieses verschmitzte Lächeln in die Kamera am Ende sah ein bißchen nach "schön argumentiert, aber ich wollte eigentlich sehen, wie die beiden in die Kiste steigen" aus XD
Dieses verschmitzte Lächeln in die Kamera am Ende sah ein bißchen nach "schön argumentiert, aber ich wollte eigentlich sehen, wie die beiden in die Kiste steigen" aus XD
