Völlig korrekt. Die Masse ist nun mal dumm und ausbaden müssen es am Ende alle. Deswegen haben wir jetzt als vorläufigen Höhepunkt der Entwicklung Lootboxgambling.
4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
johndoe1904612
- Beiträge: 1304
- Registriert: 09.08.2017 15:07
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
- KleinerMrDerb
- Beiträge: 3740
- Registriert: 29.07.2004 14:08
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Kajetan hat geschrieben: ↑11.10.2017 13:40 Nicht-Kaufen hilft NICHT den Leuten, die sich nicht im Griff haben. Nicht-Kaufen hilft nur Dir, in dem Du Geld sparst. Dass sich andere direkt daneben fast ruinieren, weil sie vom Spiel ständig zu Ausgaben angestachelt werden, weil sie wehrlos jedes Mal in die Psycho-Falle eines MTA-Geschäftsmodells tappen und süchtig gemacht wurden ... die haben nichts davon, wenn Du das Zeugs nicht kaufst. Wer von Heroin abhängig ist und Hilfe braucht, hat nichts davon, wenn Du kein Heroin kaufst.
Ich musste jetzt echt laut lachen, weil ich so etwas lächerliches nur selten zu lesen bekomme...
Weil einem sonst nichts einfällt müssen jetzt die abermillionen von MTA Süchtigen herhalten... herlich
Unser Ritter in strahlender Rüstung Kajetan... denkt bei Spielen mit MTAs nur an die hilflosen Abhängigen die nicht Anders können als Geld für Skins auszugeben... diese armen Seelen, Gott möge sie schützen, denn sie wissen nicht was sie tun.
Und wenn Du nicht gerade in Gamerforen so selbstlosen Mist predigst stehst Du wohl Abends dann in der Kneipe nebenan und protestierst gegen Bier, weil die ganzen hilflosen Alkis nicht anders können als es zu trinken und danach im Restaurant um den ganzen Fetten Leuten zu helfen die nicht anders können als maßlos zu fressen...
Ach grausame Welt... Menschen sind so schwach und müssen wirklich ständig vor sich selbst beschützt werden...
- Stalkingwolf
- Beiträge: 8525
- Registriert: 25.06.2012 07:08
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
kannst du nicht wieder zurück auf eurogamer gehen und dort deine Hirnfürze niederschreiben? Oder wollen sie dich dort nicht mehr?
- Arkatrex
- Beiträge: 2216
- Registriert: 07.12.2010 07:35
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Der Spiele-Entwickler kann durchaus ein echt gutes Spiel abliefern, aber gleichzeitig gezielt Spielabschnitte oder Funktionen so dermaßen verlangsamen das es schlimmer wird als 08/15 Grind. Und an diesem Punkt wird dann die MT angesetzt.
Und gerade an dem Punkt kann ich beide Seiten verstehen. Die eine Seite die Geld ausgibt um diese Mechanik auszuhebeln (was vom Entwickler sehr verwerflich bei einem Vollpreisspiel ist) und die andere Seite die dann boykottiert und sagt: Schönes Spiel, aber Abzocke.
Ich hoffe nur das die Entwickler an diesem Punkt mal Back to the Roots gehen und diese Zerhackstückelei sein lassen. Ich bezahle auch gerne 80-90€ für eine Standardversion..aber bitte gute Qualität und komplette abgeschlossene Versionen mit maximal 1-2 Erweiterungspaketen die den Namen auch verdienen (Witcher 3 4tw).
Und gerade an dem Punkt kann ich beide Seiten verstehen. Die eine Seite die Geld ausgibt um diese Mechanik auszuhebeln (was vom Entwickler sehr verwerflich bei einem Vollpreisspiel ist) und die andere Seite die dann boykottiert und sagt: Schönes Spiel, aber Abzocke.
Ich hoffe nur das die Entwickler an diesem Punkt mal Back to the Roots gehen und diese Zerhackstückelei sein lassen. Ich bezahle auch gerne 80-90€ für eine Standardversion..aber bitte gute Qualität und komplette abgeschlossene Versionen mit maximal 1-2 Erweiterungspaketen die den Namen auch verdienen (Witcher 3 4tw).
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Valve hat ja auch erst dem CS-Skin-Gambling einen Riegel vorgeschoben, als dort jemandem klar geworden ist, dass man in den USA strafrechtlich belangt werden kann, wenn man unreguliertes Glücksspiel betreibt, davon profitiert oder es im Rahmen dessen, was man kontrollieren kann, zulässt. Den Firmen musst Du erst die Schrotflinte an den Kopf halten und den Abzug fast durchziehen, bis reagiert wird. Freiwillig passiert da gar nix.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Natürlich musst Du da lachenKleinerMrDerb hat geschrieben: ↑11.10.2017 14:07 Ich musste jetzt echt laut lachen, weil ich so etwas lächerliches nur selten zu lesen bekomme...
Weil einem sonst nichts einfällt müssen jetzt die abermillionen von MTA Süchtigen herhalten... herlich![]()
Du bist ja auch ein Egoist, wie er im Buche steht!
- KleinerMrDerb
- Beiträge: 3740
- Registriert: 29.07.2004 14:08
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Wieso? wilslt Du dir lieber wieder zusammen mit deinen 4players Kumpels gegenseitig auf die Schulter klopfen wie recht ihr doch habt, weil alle die gleiche Meinung vertreten?Stalkingwolf hat geschrieben: ↑11.10.2017 14:10 kannst du nicht wieder zurück auf eurogamer gehen und dort deine Hirnfürze niederschreiben? Oder wollen sie dich dort nicht mehr?
Kaum bekommst etwas Gegenwind schon zieht das Wölfchen den Schwanz ein und fordert Einen auf zu gehen.
Das sind wahrlich die besten Comminities
- VokuhilaChildLover
- Beiträge: 220
- Registriert: 21.09.2012 15:20
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Oha, was will man dazu großartig noch sagen? Nur mal so viel:KleinerMrDerb hat geschrieben: ↑11.10.2017 14:07Kajetan hat geschrieben: ↑11.10.2017 13:40 Nicht-Kaufen hilft NICHT den Leuten, die sich nicht im Griff haben. Nicht-Kaufen hilft nur Dir, in dem Du Geld sparst. Dass sich andere direkt daneben fast ruinieren, weil sie vom Spiel ständig zu Ausgaben angestachelt werden, weil sie wehrlos jedes Mal in die Psycho-Falle eines MTA-Geschäftsmodells tappen und süchtig gemacht wurden ... die haben nichts davon, wenn Du das Zeugs nicht kaufst. Wer von Heroin abhängig ist und Hilfe braucht, hat nichts davon, wenn Du kein Heroin kaufst.
Ich musste jetzt echt laut lachen, weil ich so etwas lächerliches nur selten zu lesen bekomme...
Weil einem sonst nichts einfällt müssen jetzt die abermillionen von MTA Süchtigen herhalten... herlich![]()
Unser Ritter in strahlender Rüstung Kajetan... denkt bei Spielen mit MTAs nur an die hilflosen Abhängigen die nicht Anders können als Geld für Skins auszugeben... diese armen Seelen, Gott möge sie schützen, denn sie wissen nicht was sie tun.
Und wenn Du nicht gerade in Gamerforen so selbstlosen Mist predigst stehst Du wohl Abends dann in der Kneipe nebenan und protestierst gegen Bier, weil die ganzen hilflosen Alkis nicht anders können als es zu trinken und danach im Restaurant um den ganzen Fetten Leuten zu helfen die nicht anders können als maßlos zu fressen...
Ach grausame Welt... Menschen sind so schwach und müssen wirklich ständig vor sich selbst beschützt werden...
Der Zugang zu Alkohol wird gesetzlich beschränkt und es wird schon in der Schule aufgeklärt. Was dann jeder volljährige Mensch damit macht, ist ihm überlassen.
Zuletzt geändert von VokuhilaChildLover am 11.10.2017 14:27, insgesamt 2-mal geändert.
- WH173W0LF
- Beiträge: 1854
- Registriert: 01.06.2012 13:09
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Bei deiner sozialen Kompetenz hoffe Ich sehr dass du kein[e] Vater/Mutter bist und auch nicht werden kannst. Die Zielgruppe von MTA sind Jugendliche und ja, die muss man [vor solchen Egomanen wie du selbst bist] schützen.KleinerMrDerb hat geschrieben: ↑11.10.2017 14:07Kajetan hat geschrieben: ↑11.10.2017 13:40 Nicht-Kaufen hilft NICHT den Leuten, die sich nicht im Griff haben. Nicht-Kaufen hilft nur Dir, in dem Du Geld sparst. Dass sich andere direkt daneben fast ruinieren, weil sie vom Spiel ständig zu Ausgaben angestachelt werden, weil sie wehrlos jedes Mal in die Psycho-Falle eines MTA-Geschäftsmodells tappen und süchtig gemacht wurden ... die haben nichts davon, wenn Du das Zeugs nicht kaufst. Wer von Heroin abhängig ist und Hilfe braucht, hat nichts davon, wenn Du kein Heroin kaufst.
Ich musste jetzt echt laut lachen, weil ich so etwas lächerliches nur selten zu lesen bekomme...
Weil einem sonst nichts einfällt müssen jetzt die abermillionen von MTA Süchtigen herhalten... herlich![]()
Unser Ritter in strahlender Rüstung Kajetan... denkt bei Spielen mit MTAs nur an die hilflosen Abhängigen die nicht Anders können als Geld für Skins auszugeben... diese armen Seelen, Gott möge sie schützen, denn sie wissen nicht was sie tun.
Und wenn Du nicht gerade in Gamerforen so selbstlosen Mist predigst stehst Du wohl Abends dann in der Kneipe nebenan und protestierst gegen Bier, weil die ganzen hilflosen Alkis nicht anders können als es zu trinken und danach im Restaurant um den ganzen Fetten Leuten zu helfen die nicht anders können als maßlos zu fressen...
Ach grausame Welt... Menschen sind so schwach und müssen wirklich ständig vor sich selbst beschützt werden...
- matzab83
- Beiträge: 1034
- Registriert: 10.08.2009 13:54
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Deinen Vergleich finde ich doch etwas weit hergeholt... MTA mit Heroin gleichzusetzen ist schon etwas... kreativ?Kajetan hat geschrieben: ↑11.10.2017 13:40 Nicht-Kaufen hilft NICHT den Leuten, die sich nicht im Griff haben. Nicht-Kaufen hilft nur Dir, in dem Du Geld sparst. Dass sich andere direkt daneben fast ruinieren, weil sie vom Spiel ständig zu Ausgaben angestachelt werden, weil sie wehrlos jedes Mal in die Psycho-Falle eines MTA-Geschäftsmodells tappen und süchtig gemacht wurden ... die haben nichts davon, wenn Du das Zeugs nicht kaufst. Wer von Heroin abhängig ist und Hilfe braucht, hat nichts davon, wenn Du kein Heroin kaufst.
Generell gilt für mich aber: Was geht mich die Unfähigkeit anderer an?
Verstehe mich nicht falsch: Es ist mir nicht egal, dass es Menschen mit entsprechenden Problemen gibt. Aber es gibt menschen mit so vielen Problemen/Eigenheiten, dass ich nicht gewillt bin mich an alle Eventualitäten anzupassen.
So lange das Problem nicht gesetzliche Relevanz hat, ist es mir egal bzw. muss es mir egal sein.
Nur scheint da kein Bedarf zu bestehen...Hier bedarf es mehr, sehr viel mehr als nur "Ich kauf des net!". Solche Geschäftsmodelle müssen staatlich rigide reguliert werden, weil die Anbieter selber kein Anzeichen dafür erkennen lassen, ihrer eigenen Verantwortung nachzukommen. Solche Mechanismen müssen offengelegt werden, in der Schule muss das Unterrichtsstoff werden. So wie man Drogenprävention betreibt, muss man hier MTA-Prävention betreiben.
Schau dir mal den Post an:
Also warum soll ich mir Gedanken machen, wenn es entsprechende Instanzen nicht machen?4lpak4 hat geschrieben: ↑11.10.2017 10:56ShowSo Leute, ich hatte gestern TATSÄCHLICH mal die USK kontaktiert und sogar schon eine Antwort bekommen.
Leider sieht man das nicht ganz so wie wir:
Einzig "wir beobachten das Thema weiter" gibt "etwas" Hoffnung.vielen Dank für Ihre Mail und das Interesse!
„Glücksspiel“ ist ein relativ komplexes Thema, das in Deutschland strenger Regulierung unterliegt. Glücks- und Gewinnspielelemente (im Internet) werden in Deutschland bisher prinzipiell nicht im Rahmen einer Jugendschutzvorgabe geregelt, sondern durch den Glücksspiel-Staatsvertrag (GlüStV) und den Rundfunkstaatsvertrag (RStV) reguliert. Als Glücksspiel gelten nur solche Spiele, bei denen der Spieler gegen ein Entgelt eine Gewinnchance erwirbt und der Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Die von Ihnen angesprochenen Lootboxen, einarmige Banditen oder ähnliche Gewinnspiel-Modelle, die gegen eine Entgelt ein zufällig generiertes Item vergeben, gelten nach üblicher Auffassung bisher nicht als Glücksspiel. Eine Gewinnausschüttung im gesetzlichen Sinne des „Glücksspiels“ ist bei den meisten Spielen unwahrscheinlich, entscheidend bei dieser Definition ist, ob man Geld gewinnen kann - nicht ob man etwas einsetzt, was man ohnehin nicht wiederzurücktauschen kann. Die zufällige Auswahl von Gegenständen (auch nach dem Kauf einer Loot-Box) entspricht im Wesentlichen Spiel- und Geschäftsmodellen, die Gewinnspielen oder sogenannten Ausspielungen bei denen der Gewinn in geringwertigen Gegenständen besteht, ähneln (Lose, Panini-Bildchen), aber allgemein als für Kinder und Jugendliche unbedenklich betrachtet werden. Uns ist bewusst, dass es Drittanbieter über Websiten möglich machen, z.B. Skins für Realgeld zu handeln. Bei diesem Weiterverkauf von Ingame-Items handelt es sich in der Regel jedoch nie um offizielle Geschäftswege, die der Kontrolle des konkreten Spieleanbieters unterliegen. Folglich kann dieser Umstand dem Anbieter eines jeweiligen Spieles auch nicht regelmäßig zur Last gelegt werden.
Die USK, getragen durch die Verbände der Computerspielbranche, sorgt für die organisatorisch-technischen Rahmenbedingungen, damit die gesetzlichen Alterskennzeichnungen für Spiele auf Datenträgern vergeben werden können (gemäß den Regelungen des Jugendschutzgesetzes/JuSchG). Bezahlmodelle in Spielen / Geschäftsmodelle von Anbietern, die erst durch die Internetverbindung des Spiels entstehen, sind dabei prinzipiell nicht Gegenstand einer Altersprüfung durch die USK und die Ständigen Vertreter der OLJB bei der USK. Das regelte der USK-Beirat 2011 (evaluiert 2016) für die Spruchpraxis unserer Gremien, siehe auch Die USK-Leitkriterien, beachten Sie dabei besonders auch die Fußnote 5 auf den Seiten 4 und 5 unten.
Wir empfehlen daher immer, dass sich Eltern auch selbst mit den entsprechenden Medien/Geräten und den bei ihren Kindern beliebten Inhalten auseinandersetzen, um einen Überblick zu behalten, welches Kind welche Inhalte und in welchem Rahmen nutzt und nutzen darf, da gibt es bereits Möglichkeiten. Nicht nur deswegen haben wir zusammen mit der Stiftung Digitale Spielekultur einen Elternratgeber erstellt, der auch auf Faktoren wie Medienkompetenz, Nutzungsdauer und Parental Control-Systeme eingeht. Zu finden ist dieser Ratgeber HIER.
So der Stand der Dinge, wir beobachten das Thema weiter und danken Ihnen in diesem Zusammenhang nochmals für Ihre Mail!
- KleinerMrDerb
- Beiträge: 3740
- Registriert: 29.07.2004 14:08
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Kann ja nicht jeder so ein Videospiel-Philanthrop sein der nur an dem wohl der armen und nicht für sich selbst denkenden Spieler interessiert ist.Kajetan hat geschrieben: ↑11.10.2017 14:16Natürlich musst Du da lachenKleinerMrDerb hat geschrieben: ↑11.10.2017 14:07 Ich musste jetzt echt laut lachen, weil ich so etwas lächerliches nur selten zu lesen bekomme...
Weil einem sonst nichts einfällt müssen jetzt die abermillionen von MTA Süchtigen herhalten... herlich![]()
Du bist ja auch ein Egoist, wie er im Buche steht!
Du willst ein Gesetzt was den Kauf von MTAs regelt.... das gibt es schon und es nennt sich Geschäftsfähigkeit.
Rein rechtlich gesehen "darf" keiner unter 18 solche MTAs kaufen können, weil alle Bezahlwege (Paypal, Kreditkarte, Cashcard usw) erst ab 18 Jahren freigegeben sind also sind bei unter 18 Jährigen in erster Linie die Eltern zuständig.
Wenn man Volljährig ist darf und sollte Jeder selbst darüber entscheiden wie er sein Geld ausgibt und vorallem auch reif genug sein, diese Entscheidung sinnvoll zu treffen.
Wenn ein Volljähriger Mensch massive Probleme hat mit seinem Geld umzugehen, dann ist das in erster Linie ein Problem was individuel für diese Person gelöst werden muss und nicht durch staatliche Kontrollen und Verbote für ALLE.
Wenn einer meint, dass er unzählige Euros in MTAs pumpen muss, dann hat dieser Jemand ein Problem (oder auch nicht?) und die Lösung liegt nicht darin MTAs staatlich zu regeln.
Bei der Masse an Menschen auf der Welt gibt es wahrscheinlich eine psychische Macke für alles nur erdenkliche aber das bedeutet nicht, dass man bei jeder dieser Macken den Staat als regulierende Instanz einsetzen sollte
Gibt auch Leute die Kaufen sich tausende und abertausende von Überarschungseiern (das gleiche wie eine Lootbox)
Ist das eine Sucht, eine Leidenschafft, ein Hobby?.... sollte der Staat U-Eier regulieren, weil es Lootboxen im Reallife sind?
- VokuhilaChildLover
- Beiträge: 220
- Registriert: 21.09.2012 15:20
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Oha, es wird immer krasser. Da steht explizit im Spoiler, dass die USK nach jetziger Gesetzeslage nichts machen kann, da man für die Inhalte nur Online bezahlen kann. Die USK darf nichts kennzeichnen, was man nur via Onlinezugang erwerben kann und die Eltern werden ausdrücklich ermahnt dort auf ihre Kinder acht zu geben.matzab83 hat geschrieben: ↑11.10.2017 14:28Deinen Vergleich finde ich doch etwas weit hergeholt... MTA mit Heroin gleichzusetzen ist schon etwas... kreativ?Kajetan hat geschrieben: ↑11.10.2017 13:40 Nicht-Kaufen hilft NICHT den Leuten, die sich nicht im Griff haben. Nicht-Kaufen hilft nur Dir, in dem Du Geld sparst. Dass sich andere direkt daneben fast ruinieren, weil sie vom Spiel ständig zu Ausgaben angestachelt werden, weil sie wehrlos jedes Mal in die Psycho-Falle eines MTA-Geschäftsmodells tappen und süchtig gemacht wurden ... die haben nichts davon, wenn Du das Zeugs nicht kaufst. Wer von Heroin abhängig ist und Hilfe braucht, hat nichts davon, wenn Du kein Heroin kaufst.
Generell gilt für mich aber: Was geht mich die Unfähigkeit anderer an?
Verstehe mich nicht falsch: Es ist mir nicht egal, dass es Menschen mit entsprechenden Problemen gibt. Aber es gibt menschen mit so vielen Problemen/Eigenheiten, dass ich nicht gewillt bin mich an alle Eventualitäten anzupassen.
So lange das Problem nicht gesetzliche Relevanz hat, ist es mir egal bzw. muss es mir egal sein.
Nur scheint da kein Bedarf zu bestehen...Hier bedarf es mehr, sehr viel mehr als nur "Ich kauf des net!". Solche Geschäftsmodelle müssen staatlich rigide reguliert werden, weil die Anbieter selber kein Anzeichen dafür erkennen lassen, ihrer eigenen Verantwortung nachzukommen. Solche Mechanismen müssen offengelegt werden, in der Schule muss das Unterrichtsstoff werden. So wie man Drogenprävention betreibt, muss man hier MTA-Prävention betreiben.
Schau dir mal den Post an:
Also warum soll ich mir Gedanken machen, wenn es entsprechende Instanzen nicht machen?4lpak4 hat geschrieben: ↑11.10.2017 10:56ShowSo Leute, ich hatte gestern TATSÄCHLICH mal die USK kontaktiert und sogar schon eine Antwort bekommen.
Leider sieht man das nicht ganz so wie wir:
Einzig "wir beobachten das Thema weiter" gibt "etwas" Hoffnung.vielen Dank für Ihre Mail und das Interesse!
„Glücksspiel“ ist ein relativ komplexes Thema, das in Deutschland strenger Regulierung unterliegt. Glücks- und Gewinnspielelemente (im Internet) werden in Deutschland bisher prinzipiell nicht im Rahmen einer Jugendschutzvorgabe geregelt, sondern durch den Glücksspiel-Staatsvertrag (GlüStV) und den Rundfunkstaatsvertrag (RStV) reguliert. Als Glücksspiel gelten nur solche Spiele, bei denen der Spieler gegen ein Entgelt eine Gewinnchance erwirbt und der Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Die von Ihnen angesprochenen Lootboxen, einarmige Banditen oder ähnliche Gewinnspiel-Modelle, die gegen eine Entgelt ein zufällig generiertes Item vergeben, gelten nach üblicher Auffassung bisher nicht als Glücksspiel. Eine Gewinnausschüttung im gesetzlichen Sinne des „Glücksspiels“ ist bei den meisten Spielen unwahrscheinlich, entscheidend bei dieser Definition ist, ob man Geld gewinnen kann - nicht ob man etwas einsetzt, was man ohnehin nicht wiederzurücktauschen kann. Die zufällige Auswahl von Gegenständen (auch nach dem Kauf einer Loot-Box) entspricht im Wesentlichen Spiel- und Geschäftsmodellen, die Gewinnspielen oder sogenannten Ausspielungen bei denen der Gewinn in geringwertigen Gegenständen besteht, ähneln (Lose, Panini-Bildchen), aber allgemein als für Kinder und Jugendliche unbedenklich betrachtet werden. Uns ist bewusst, dass es Drittanbieter über Websiten möglich machen, z.B. Skins für Realgeld zu handeln. Bei diesem Weiterverkauf von Ingame-Items handelt es sich in der Regel jedoch nie um offizielle Geschäftswege, die der Kontrolle des konkreten Spieleanbieters unterliegen. Folglich kann dieser Umstand dem Anbieter eines jeweiligen Spieles auch nicht regelmäßig zur Last gelegt werden.
Die USK, getragen durch die Verbände der Computerspielbranche, sorgt für die organisatorisch-technischen Rahmenbedingungen, damit die gesetzlichen Alterskennzeichnungen für Spiele auf Datenträgern vergeben werden können (gemäß den Regelungen des Jugendschutzgesetzes/JuSchG). Bezahlmodelle in Spielen / Geschäftsmodelle von Anbietern, die erst durch die Internetverbindung des Spiels entstehen, sind dabei prinzipiell nicht Gegenstand einer Altersprüfung durch die USK und die Ständigen Vertreter der OLJB bei der USK. Das regelte der USK-Beirat 2011 (evaluiert 2016) für die Spruchpraxis unserer Gremien, siehe auch Die USK-Leitkriterien, beachten Sie dabei besonders auch die Fußnote 5 auf den Seiten 4 und 5 unten.
Wir empfehlen daher immer, dass sich Eltern auch selbst mit den entsprechenden Medien/Geräten und den bei ihren Kindern beliebten Inhalten auseinandersetzen, um einen Überblick zu behalten, welches Kind welche Inhalte und in welchem Rahmen nutzt und nutzen darf, da gibt es bereits Möglichkeiten. Nicht nur deswegen haben wir zusammen mit der Stiftung Digitale Spielekultur einen Elternratgeber erstellt, der auch auf Faktoren wie Medienkompetenz, Nutzungsdauer und Parental Control-Systeme eingeht. Zu finden ist dieser Ratgeber HIER.
So der Stand der Dinge, wir beobachten das Thema weiter und danken Ihnen in diesem Zusammenhang nochmals für Ihre Mail!
Nun zu behaupten, dass in heutiger Zeit des Gamings, wo alles irgendwie Online abläuft, kein Bedarf besteht, unsere Gesetze an diese Gegebenheiten anzupassen, zeugt nur von unendlicher Dummheit. Anders kann man das nicht ausdrücken, sorry. Also mach dir bitte öfter mal Gedanken.
- Kryptik
- Beiträge: 21
- Registriert: 16.10.2009 13:17
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Bin da voll deiner Meinung, diese Mechanik zielt praktisch auf suchtgefährdete Leute/Jugendliche, und ich finde diese art der Gier geht dann doch viel zu weit.
Denn diese Öffnung der Lootboxen wird schon so Zelebriert wie die die Spielautomaten in den Casinos, Bunt, Spannend, Interessant, nur eben um Leute anzulocken.
- KleinerMrDerb
- Beiträge: 3740
- Registriert: 29.07.2004 14:08
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Ich weiß ja nicht in welcher Welt du lebst in der deine Kinde nach belieben "dein" Geld ausgeben können aber als Vater wüsste ich, dass ich hier einen Erziehungsauftrag habe und sicherlich NICHT meine Kinder vor der Konsole sitzen lasse wo alle Kreditkarteninformationen gespeichert sind damit Diese fröhlich das Geld aus dem Fenster werfen können, denn selbst finanzieren wird das mein Kind nicht können.Ego sum Noctis hat geschrieben: ↑11.10.2017 14:26 Bei deiner sozialen Kompetenz hoffe Ich sehr dass du kein[e] Vater/Mutter bist und auch nicht werden kannst. Die Zielgruppe von MTA sind Jugendliche und ja, die muss man [vor solchen Egomanen wie du selbst bist] schützen.
MTAs sind ab 18 Jahren, egal in welchem Spiel und wer seinen Kinder die Möglichkeit gibt von solchen Angeboten abhängig zu werden indem er ihnen freien Zugang zu den entsprechenden Geldmitteln gewährt hat in erster Linie als Elternteil völlig versagt.
Zuletzt geändert von KleinerMrDerb am 11.10.2017 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
- gollum_krumen
- Beiträge: 567
- Registriert: 07.06.2007 23:43
- Persönliche Nachricht:
Re: 4Players-Talk: Mikrotransaktionen
Gute Diskussion. Was mir allerdings fehlt, ist der Bezug zu Mods. Bethesda hat hier ja bereits alle Hüllen fallen lassen und über kostenpflichtige Mods nachgedacht.
Der eigentliche Skandal bei Mittelerde 2 ist für mich, dass wir es hier mit einem Single-Player-Titel zu tun haben. Klar, MP mit P2W ist das Letzte, aber Lootboxen für Kosmetika, um vor anderen zu pranzen sind da für mich harmlos - alles unter der Annahme, dass wir in diesem Status quo halt leider leben. MT finde ich prinzipiell zum kotzen.
Aber was passiert in einer (dystopischen) MT-Zukunft mit der Modding-Szene? Mods konkurrieren direkt mit MT-Produkten. Wenn irgendwann alle RPGs/sonstwas "Stores" haben, dann werden auch Publisher irgendwann aggressiver gegen (private, ehrenamtliche) Modder vorgehen.
Der eigentliche Skandal bei Mittelerde 2 ist für mich, dass wir es hier mit einem Single-Player-Titel zu tun haben. Klar, MP mit P2W ist das Letzte, aber Lootboxen für Kosmetika, um vor anderen zu pranzen sind da für mich harmlos - alles unter der Annahme, dass wir in diesem Status quo halt leider leben. MT finde ich prinzipiell zum kotzen.
Aber was passiert in einer (dystopischen) MT-Zukunft mit der Modding-Szene? Mods konkurrieren direkt mit MT-Produkten. Wenn irgendwann alle RPGs/sonstwas "Stores" haben, dann werden auch Publisher irgendwann aggressiver gegen (private, ehrenamtliche) Modder vorgehen.
Zuletzt geändert von gollum_krumen am 11.10.2017 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
