CoD Black Ops: Ersten zehn Minuten
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Shqiptar90
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- Haschbeutel
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Wow, der gleiche uninspirierte, skriptgesteuerte Gewaltporno mit seelenlosem Effektgewichse wie in den letzten CoD auch. Besser sogar - um die redundante Story noch mehr in den Hintergrund zu legen, werden Handlungsstränge jetzt mit einem "Aufwachen" beendet und an anderer Stelle fortgesetzt. Erinnert an die 70er/80er Exploitationfilme, wo an unlogischen Stellen ein "Missing Reel" eingeführt wurde, um Storyteile zu überbrücken. Nur dass es im Film Spaß macht und hier nur dafür steht, dass CoD nur noch der reinen Baller- und Gewaltorgie zuzuordnen ist. Selbst Michael Bay Filme haben mehr Substanz als diese, mittlerweile jährlich produzierte Fließbandrotz. Würde der Titel wenigstens ein "Augenzwinkern" haben und sich nicht so bierernst nehmen, wäre das ja kein Problem, aber leider nimmt sich das Spiel ernst. Todernst.
- Haschbeutel
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Spam ist inhaltsloses, themenunbezogenes Gefasel, so wie dein Beitrag. Ich steh wenigstens zu meiner Aussage, die sich inhaltlich auf das Video bzw. das Spiel bezieht und ich kann's begründen
Btw. ist das mein 2. Account. Ich war schon hier angemeldet, da bist du mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gerannt. Ich lese hier fast nur, aber bei CoD gehen mit mir tatsächlich so die Gäule durch, dass ich mich extra nochmal angemeldet hab. Toll, oder?
Übrigens - Wer liest denn Coupé?
Btw. ist das mein 2. Account. Ich war schon hier angemeldet, da bist du mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gerannt. Ich lese hier fast nur, aber bei CoD gehen mit mir tatsächlich so die Gäule durch, dass ich mich extra nochmal angemeldet hab. Toll, oder?
Übrigens - Wer liest denn Coupé?
- catweazel
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okay, spam nehm ich zurück. ich hätte jetzt ehrlich gesagt um einen bierkasten (damit hast du angefangen!) gewettet, dass du dich nach dem kommentar nie wieder hier blicken lässt.
naja, zur begründung:
im bezug auf die story hast du ein beispiel gebracht um dein argument zu begründen, die story tauge nichts. ich finde den vergleich aber wirklich unpassend ein missing reel zu erwähnen. das hat nichts mit einem missing reel mMn gemein. wenn eine szene fehlte (wobei bei vielen exploitation oder blaxploitation streifen später nachgebessert wurde) wurde es genutzt, aber bei CoD sehe ich nicht wie man überhaupt den vergleich ziehen kann, wenn keine szene fehlt sondern die geschichte so schon vom drehbuch-konstrukt her aufgebaut ist.
im bezug auf gewaltporno nicht wirklich. du gehst danach nur auf eine deiner meinung nach nicht vorhandene story ein, nachdem du 10 spielminuten gesehen hast. ich glaube nicht das sich deine meinung über das spiel ändern wird, also lassen wir es ruhig beruhend auf dem video so stehen. außerdem würde die verbindung von membran-dünner story und gewalt so ziemlich 90% der ego shooter nach deiner beschreibung als gewalt-pornos und sinnlose effektgewitter disqualifizieren.
aber gut, sehen wir in dem punkt eben anders und das ist ja auch gut so. für was wäre das forum sonst da?! wie gesagt, es spamen so viele weil der name CoD drüber steht und ich hätte nicht gedacht jemals einen zweiten beitrag von dir zu sehen, da konnte ich mir einen kleinen scherz nicht verkneifen.
p.s: coupé 'lesen' (hier an die ironie denken, dass wir gerade in einem internet forum sind) die gleichen leute, die sich exploitation knaller auf VHS angucken... plus mir fällt nur playboy ein, was ja keine schundzeitschrift auf dem gleichen level ist wie 70er exploitation/blaxploitation-trash. weiß der deibel warum ich mich noch an die billige BILD-hafte werbung erinnern kann, die sender wie pro sieben ende der 90er noch gezeigt haben, wenn werbung nachts bei ausstrahlungen ungekürzter action knaller wie predator kam. wahrscheinlich wurde die gleiche zielgruppe vermutet. ^^
naja, zur begründung:
im bezug auf die story hast du ein beispiel gebracht um dein argument zu begründen, die story tauge nichts. ich finde den vergleich aber wirklich unpassend ein missing reel zu erwähnen. das hat nichts mit einem missing reel mMn gemein. wenn eine szene fehlte (wobei bei vielen exploitation oder blaxploitation streifen später nachgebessert wurde) wurde es genutzt, aber bei CoD sehe ich nicht wie man überhaupt den vergleich ziehen kann, wenn keine szene fehlt sondern die geschichte so schon vom drehbuch-konstrukt her aufgebaut ist.
im bezug auf gewaltporno nicht wirklich. du gehst danach nur auf eine deiner meinung nach nicht vorhandene story ein, nachdem du 10 spielminuten gesehen hast. ich glaube nicht das sich deine meinung über das spiel ändern wird, also lassen wir es ruhig beruhend auf dem video so stehen. außerdem würde die verbindung von membran-dünner story und gewalt so ziemlich 90% der ego shooter nach deiner beschreibung als gewalt-pornos und sinnlose effektgewitter disqualifizieren.
aber gut, sehen wir in dem punkt eben anders und das ist ja auch gut so. für was wäre das forum sonst da?! wie gesagt, es spamen so viele weil der name CoD drüber steht und ich hätte nicht gedacht jemals einen zweiten beitrag von dir zu sehen, da konnte ich mir einen kleinen scherz nicht verkneifen.
p.s: coupé 'lesen' (hier an die ironie denken, dass wir gerade in einem internet forum sind) die gleichen leute, die sich exploitation knaller auf VHS angucken... plus mir fällt nur playboy ein, was ja keine schundzeitschrift auf dem gleichen level ist wie 70er exploitation/blaxploitation-trash. weiß der deibel warum ich mich noch an die billige BILD-hafte werbung erinnern kann, die sender wie pro sieben ende der 90er noch gezeigt haben, wenn werbung nachts bei ausstrahlungen ungekürzter action knaller wie predator kam. wahrscheinlich wurde die gleiche zielgruppe vermutet. ^^
- Haschbeutel
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Na, wenn es um einen Kasten Bier geht, bin ich dabei. Halbe-Halbe? :wink:
Ich beziehe mich auf den Trailer, die gamescom Erfahrung und die Vorgänger MW und MW2. Da wird man *seelenlos* von einem Charakter in den anderen gesetzt, hat keine Identifikationsfigur und konsumiert gut inszenierte aber inhaltslose Scriptsoße ohne nennenswerte würze.
Als ich das Spiel damals getestet habe, kam ich zu folgendem Fazit:
"Modern Warfare 2 ist genau das geworden, was man erwartet hat. Eine furiose Actiongranate, die dem Spieler kaum eine Sekunde Pause gönnt und ihn von einer Scriptsequenz zur nächsten jagt. Wer nicht mehr erwartet als schonungslose Kriegsaction am laufenden Band, der wird großartig unterhalten werden. Wer allerdings hinter die Fassade der gescripteten Ereignisse blickt, wird sehen, dass außer Acion leider nicht viel Neues geboten wird. Ähnlich wie bei Michael Bays Actionfilmen zählt hier "style over substance". Wer sich von dem Effekt-Overflow mitreißen lässt, bekommt eine wahnsinnig inszenierte Actiongranate serviert. Wer allerdings einmal alles gesehen hat und einen Blick hinter den technischen Schnickschnack wagt, der wird enttäuscht, wie "gewöhnlich" Modern Warfare 2 doch ist. Die Story passt auf einen Bierdeckel, der Identifikationsfaktor mit den Charakteren ist quasi nicht vorhanden und dass man ständig den Charakter wechselt, der auch des Öfteren mal abkratzt - davon war ich schon im ersten Teil absolut kein Fan. Wer sich die Zeit nimmt, sich in der Welt umzuschauen, wird feststellen, dass hinter der Fassade nichts steckt, was aktuellen Shooterstandards frischen Wind bringt. Die Welt ist leer, die Mitkämpfer nichts als seelenlose Hüllen. Wen das nicht stört, der bekommt Actionkost auf höchstem Niveau - wer emotionalen Tiefgang und eine aufwühlende Aufarbeitung des Themas Krieg in der Neuzeit und Moral erwartet (Stichwort: Flughafenmission), der wird bitter enttäuscht."
Exakt das Gleiche passt auf Modern Warefare 1 und ich wette um den anderen halben Bierkasten, dass es bei Black Ops genau aufs Gleiche rauskommt. Nur dass da (Vietnammission) nochmal unnötig an der Gewaltschraube gebastelt wird. Ich lasse mich nach wie vor gerne eines besseren Belehren und werde sicher auch bald mein Testmuster in Händen halten, aber gemessen an der gamescom Demo, den 10 Minuten und den beiden Vorgängern wird sich hier (und da hast du Recht) meine Meinung nicht Ändern, dass CoD ein hohler, gewalttätiger und sinnfreier Shooter ist, der von der Stange kommt. Quasi das Fifa im Ego-Shooter Genre (was Medal of Honor übrigens nicht besser macht!).
Übrigens bin ich in keinster Weise ein Moralapostel. Ich spiele prinzipiell nur Uncut, das ziemlich deftige "The Darkness" gehört m.M.n. zu einem der intensivsten Shootererlebnisse seit Half-Life und selbst F.E.A.R. war für mich absolut kein Problem (Postal und Soldier of Fortune lasse ich hier mal außen vor
) aber die Brutalität in CoD untermalt weder die Atmosphäre noch trägt sie zur "Unterstützung" der Spielwelt bei. Hey, im Video stürme ich mit 3 Mann eine Anlage, untermalt von Heavy Metal Musik. Wie soll ich das ernst nehmen?
Und genau hier ist das Problem - das Spiel nimmt sich bierernst. Würde der Gorefaktor nicht durch solche "Provokationsmissionen" künstlich hochgeschraubt werden, hätte ich vermutlich ein dezent geringeres Problem mit Call of Duty. Es soll einfach das sien, was es ist. Gut inszenierte Ballerkost. Es versucht aber ständig, sich als Neuerfindung des Genres und als Ballermessiahs zu verkaufen. Und da platzt mir leider der Sack.
PS: Ohja, Coupé Werbung, nachdem der Predator gerade ein paar Leute zerlegt hat. Das war einfach geniales Werbetiming. Am besten noch kurz vorher Arnies nackter Oberkörper ins Bild, um den Zuschauer so richtig in Wallung zu bringen
Ich beziehe mich auf den Trailer, die gamescom Erfahrung und die Vorgänger MW und MW2. Da wird man *seelenlos* von einem Charakter in den anderen gesetzt, hat keine Identifikationsfigur und konsumiert gut inszenierte aber inhaltslose Scriptsoße ohne nennenswerte würze.
Als ich das Spiel damals getestet habe, kam ich zu folgendem Fazit:
"Modern Warfare 2 ist genau das geworden, was man erwartet hat. Eine furiose Actiongranate, die dem Spieler kaum eine Sekunde Pause gönnt und ihn von einer Scriptsequenz zur nächsten jagt. Wer nicht mehr erwartet als schonungslose Kriegsaction am laufenden Band, der wird großartig unterhalten werden. Wer allerdings hinter die Fassade der gescripteten Ereignisse blickt, wird sehen, dass außer Acion leider nicht viel Neues geboten wird. Ähnlich wie bei Michael Bays Actionfilmen zählt hier "style over substance". Wer sich von dem Effekt-Overflow mitreißen lässt, bekommt eine wahnsinnig inszenierte Actiongranate serviert. Wer allerdings einmal alles gesehen hat und einen Blick hinter den technischen Schnickschnack wagt, der wird enttäuscht, wie "gewöhnlich" Modern Warfare 2 doch ist. Die Story passt auf einen Bierdeckel, der Identifikationsfaktor mit den Charakteren ist quasi nicht vorhanden und dass man ständig den Charakter wechselt, der auch des Öfteren mal abkratzt - davon war ich schon im ersten Teil absolut kein Fan. Wer sich die Zeit nimmt, sich in der Welt umzuschauen, wird feststellen, dass hinter der Fassade nichts steckt, was aktuellen Shooterstandards frischen Wind bringt. Die Welt ist leer, die Mitkämpfer nichts als seelenlose Hüllen. Wen das nicht stört, der bekommt Actionkost auf höchstem Niveau - wer emotionalen Tiefgang und eine aufwühlende Aufarbeitung des Themas Krieg in der Neuzeit und Moral erwartet (Stichwort: Flughafenmission), der wird bitter enttäuscht."
Exakt das Gleiche passt auf Modern Warefare 1 und ich wette um den anderen halben Bierkasten, dass es bei Black Ops genau aufs Gleiche rauskommt. Nur dass da (Vietnammission) nochmal unnötig an der Gewaltschraube gebastelt wird. Ich lasse mich nach wie vor gerne eines besseren Belehren und werde sicher auch bald mein Testmuster in Händen halten, aber gemessen an der gamescom Demo, den 10 Minuten und den beiden Vorgängern wird sich hier (und da hast du Recht) meine Meinung nicht Ändern, dass CoD ein hohler, gewalttätiger und sinnfreier Shooter ist, der von der Stange kommt. Quasi das Fifa im Ego-Shooter Genre (was Medal of Honor übrigens nicht besser macht!).
Übrigens bin ich in keinster Weise ein Moralapostel. Ich spiele prinzipiell nur Uncut, das ziemlich deftige "The Darkness" gehört m.M.n. zu einem der intensivsten Shootererlebnisse seit Half-Life und selbst F.E.A.R. war für mich absolut kein Problem (Postal und Soldier of Fortune lasse ich hier mal außen vor
Und genau hier ist das Problem - das Spiel nimmt sich bierernst. Würde der Gorefaktor nicht durch solche "Provokationsmissionen" künstlich hochgeschraubt werden, hätte ich vermutlich ein dezent geringeres Problem mit Call of Duty. Es soll einfach das sien, was es ist. Gut inszenierte Ballerkost. Es versucht aber ständig, sich als Neuerfindung des Genres und als Ballermessiahs zu verkaufen. Und da platzt mir leider der Sack.
PS: Ohja, Coupé Werbung, nachdem der Predator gerade ein paar Leute zerlegt hat. Das war einfach geniales Werbetiming. Am besten noch kurz vorher Arnies nackter Oberkörper ins Bild, um den Zuschauer so richtig in Wallung zu bringen
- catweazel
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mmh, also ich kann beispiele wie die exekution des spielers in form des protagonisten (diese mission wo man in MW2 verbrannt wird) verstehen, genauso wie die flughafen mission, wo selbst ich - ebenfalls ein große fan von the darkness, was ich mir uncut gekauft habe - schlucken musste weil es so platt und ohne jegliches moralisches feedback rübergebracht wurde.
naja, aber beim rest ist es einfach das problem, dass geschmäcker verschieden sind. ich würde MW1 zu den besten shootern aller zeiten zählen, da er die franchise ins 21. jahrhundert gehebelt hat und das genre des military-shooters zwar nicht geschaffen aber sagen wir wiederbelebt hat. gameplay technisch war es 08/15 kost.
aber ich spiele die CoD teile auch ehrlich gesagt immer nur für das, was viele kritisieren:
ich kriege in 30 minuten - danach höre ich meist auf - mehr action und hollywoodreife momente geboten, als in vielen shootern kombiniert. die klon-gegner, einfallslose KI, mittelprächtige grafik, sowas fällt in so einer kurzen zeit nicht auf.
naja, ich finde es aber wirklich was komisch bei CoD die gewaltkeule rauszuholen. ich fand schon, dass bis auf die exekutions- und flughafenszene der rest des spiel zu immersion und vor allem militärischen darstellung geholfen hat (von mir aus auch pseudo-militärisch, da ich natürlich nicht hundertprozentig weiß, ob black ops einheiten so vorgehen). ich finde also schon, dass die brutalität, die ja nicht mals annähernd auf einem level mit spielen wie the darkness ist, zumindest bei mir die atmosphäre steigert, weil es realistischer (oder pseudo-realistischer
) wirkt.
das muss aber auch jeder selbst für sich entscheiden. ich meine, du hast es ja so erklärt, dass ich es nachvollziehen kann. wir haben nur eben einen anderen geschmack wenn es um MW geht.
aber noch zu the darkness:
es basiert natürlich auf einem comic, der sehr brutal war und der künstlerische spielraum bei diesem medium nicht so eingeschränkt ist, wie bei einem videospiel, aber ich sehe ehrlich gesagt außer der ausrede, man wolle dem comic treu bleiben, keinerlei grund warum the darkness wirklich so ultra-brutal seien musste. für mich liegt dabei ein genauso großer selbstzweck in der darstellung der gewalt, weil es cool und stylisch wirkt, wie in CoD, wenn nicht noch größer. die ausrede, man würde dem comic treu bleiben, naja, für mich zieht sie nicht.
the darkness war auch ernster als eine o.p. ohne beteubung, soweit ich mich erinnern kann. aber ich weiß was du meinst, es hat natürlich zur atmosphäre gepasst. nur der gewaltgrad war so hoch, dass es mir schwer fällt es über immersion oder atmosphäre zu rechtfertigen.
naja, aber beim rest ist es einfach das problem, dass geschmäcker verschieden sind. ich würde MW1 zu den besten shootern aller zeiten zählen, da er die franchise ins 21. jahrhundert gehebelt hat und das genre des military-shooters zwar nicht geschaffen aber sagen wir wiederbelebt hat. gameplay technisch war es 08/15 kost.
aber ich spiele die CoD teile auch ehrlich gesagt immer nur für das, was viele kritisieren:
ich kriege in 30 minuten - danach höre ich meist auf - mehr action und hollywoodreife momente geboten, als in vielen shootern kombiniert. die klon-gegner, einfallslose KI, mittelprächtige grafik, sowas fällt in so einer kurzen zeit nicht auf.
naja, ich finde es aber wirklich was komisch bei CoD die gewaltkeule rauszuholen. ich fand schon, dass bis auf die exekutions- und flughafenszene der rest des spiel zu immersion und vor allem militärischen darstellung geholfen hat (von mir aus auch pseudo-militärisch, da ich natürlich nicht hundertprozentig weiß, ob black ops einheiten so vorgehen). ich finde also schon, dass die brutalität, die ja nicht mals annähernd auf einem level mit spielen wie the darkness ist, zumindest bei mir die atmosphäre steigert, weil es realistischer (oder pseudo-realistischer
das muss aber auch jeder selbst für sich entscheiden. ich meine, du hast es ja so erklärt, dass ich es nachvollziehen kann. wir haben nur eben einen anderen geschmack wenn es um MW geht.
aber noch zu the darkness:
es basiert natürlich auf einem comic, der sehr brutal war und der künstlerische spielraum bei diesem medium nicht so eingeschränkt ist, wie bei einem videospiel, aber ich sehe ehrlich gesagt außer der ausrede, man wolle dem comic treu bleiben, keinerlei grund warum the darkness wirklich so ultra-brutal seien musste. für mich liegt dabei ein genauso großer selbstzweck in der darstellung der gewalt, weil es cool und stylisch wirkt, wie in CoD, wenn nicht noch größer. die ausrede, man würde dem comic treu bleiben, naja, für mich zieht sie nicht.
the darkness war auch ernster als eine o.p. ohne beteubung, soweit ich mich erinnern kann. aber ich weiß was du meinst, es hat natürlich zur atmosphäre gepasst. nur der gewaltgrad war so hoch, dass es mir schwer fällt es über immersion oder atmosphäre zu rechtfertigen.
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johndoe824834
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- Registriert: 05.03.2009 23:07
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Gut geschrieben aber CoD wird sich trotzdem weiter verkaufen auch wenn es 70% bekommt wird es Millionenfach verkauft werden.Haschbeutel hat geschrieben:Wow, der gleiche uninspirierte, skriptgesteuerte Gewaltporno mit seelenlosem Effektgewichse wie in den letzten CoD auch. Besser sogar - um die redundante Story noch mehr in den Hintergrund zu legen, werden Handlungsstränge jetzt mit einem "Aufwachen" beendet und an anderer Stelle fortgesetzt. Erinnert an die 70er/80er Exploitationfilme, wo an unlogischen Stellen ein "Missing Reel" eingeführt wurde, um Storyteile zu überbrücken. Nur dass es im Film Spaß macht und hier nur dafür steht, dass CoD nur noch der reinen Baller- und Gewaltorgie zuzuordnen ist. Selbst Michael Bay Filme haben mehr Substanz als diese, mittlerweile jährlich produzierte Fließbandrotz. Würde der Titel wenigstens ein "Augenzwinkern" haben und sich nicht so bierernst nehmen, wäre das ja kein Problem, aber leider nimmt sich das Spiel ernst. Todernst.
Die Spieleindustrie ist einfach um ein vielfaches anspruchsloser als die Filmindustrie^^
- Haschbeutel
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- Registriert: 06.11.2010 17:17
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Immerwieder erstaunlich, wie unterschiedlich doch Wahrnehmungen sein können - danke für die Erläuterung. Schön, dass das so eine angenehme Unterhaltung wurdecatweazel hat geschrieben:the darkness war auch ernster als eine o.p. ohne beteubung, soweit ich mich erinnern kann. aber ich weiß was du meinst, es hat natürlich zur atmosphäre gepasst. nur der gewaltgrad war so hoch, dass es mir schwer fällt es über immersion oder atmosphäre zu rechtfertigen.
Eines noch dazu - ich finde, "Darkness" würde ohne die übertriebene Gewalt nicht funktionieren. Jackie erlebt diese Gewalt ja seit er aus dem Waisenhaus geholt wurde. Seine einzige, friedliche Konstante ist Jenny, die ja auch im Spiel für Ausgeglichenheit und "Ruhe/Frieden" steht.
Spoiler
Show
Da sie ja recht schnell (und atmosphärisch unglaublich packend) erschossen wird, musste natürlich diese gewaltvolle Welt, die Jackie kennt, sehr drastisch und in wenigen Missionen "realisiert" werden, dass sie nachvollziehbar ist. Später in der Otherworld erlebt man ja dieses blanke Chaos, das im Kontrast zu Jenny steht und selbst Jackies schlimmste Träume in den Schatten stellt, während Jenny (vor allem im grandiosen Ende) immer wieder für ganz kurze Momente Frieden und Ruhe bringt. Buah, krieg schon Gänsehaut beim Gedanken.
Jedenfalls - ich finde, The Darkness würde ohne diese Gewalt überhaupt nicht funtkionieren. Black Ops dagegen schon - auch ohne die aufgeschlitze Kehle könnte man trotzdem einen packenden Kriegsshooter machen, finde ich. Oder es eben moralisch fraglisch darstellen, um auch Krieg ansich moralisch zu durchleuchten.
Aber, muss sagen, ich kann nachvollziehen dass wir beide das komplett anders auffassen. Von daher harre ich einfach mal der Dinge, die da kommen werden und wünsche dir viel Spaß, beim Spielen
Zuletzt geändert von Haschbeutel am 06.11.2010 20:18, insgesamt 2-mal geändert.
- Frontschwein91
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Haschbeutel hat geschrieben:Immerwieder erstaunlich, wie unterschiedlich doch Wahrnehmungen sein können - danke für die Erläuterung. Schön, dass das so eine angenehme Unterhaltung wurdecatweazel hat geschrieben:the darkness war auch ernster als eine o.p. ohne beteubung, soweit ich mich erinnern kann. aber ich weiß was du meinst, es hat natürlich zur atmosphäre gepasst. nur der gewaltgrad war so hoch, dass es mir schwer fällt es über immersion oder atmosphäre zu rechtfertigen.![]()
Eines noch dazu - ich finde, "Darkness" würde ohne die übertriebene Gewalt nicht funktionieren. Jackie erlebt diese Gewalt ja seit er aus dem Waisenhaus geholt wurde. Seine einzige, friedliche Konstante ist Jenny, die ja auch im Spiel für Ausgeglichenheit und "Ruhe/Frieden" steht., musste natürlich diese gewaltvolle Welt, die Jackie kennt, sehr drastisch und in wenigen Missionen "realisiert" werden, dass sie nachvollziehbar ist. Später in der Otherworld erlebt man ja dieses blanke Chaos, das im Kontrast zu Jenny steht und selbst Jackies schlimmste Träume in den Schatten stellt, während Jenny (vor allem im grandiosen Ende) immer wieder für ganz kurze Momente Frieden und Ruhe bringt. Buah, krieg schon Gänsehaut beim Gedanken. Jedenfalls - ich finde, The Darkness würde ohne diese Gewalt überhaupt nicht funtkionieren. Black Ops dagegen schon - auch ohne die aufgeschlitze Kehle könnte man trotzdem einen packenden Kriegsshooter machen, finde ich. Oder es eben moralisch fraglisch darstellen, um auch Krieg ansich moralisch zu durchleuchten.SpoilerShowDa sie ja recht schnell (und atmosphärisch unglaublich packend) erschossen wird
Aber, muss sagen, ich kann nachvollziehen dass wir beide das komplett anders auffassen. Von daher harre ich einfach mal der Dinge, die da
kommen werden und wünsche dir viel Spaß, beim Spielen
Ich fand the darkness auch extrem gut.
War nonicht oft der fall dass mich ein reiner shooter so gepackt hatt.
Und ich finde auch dass in der deutschen version die atmoabgeschwächt wird.
PS: Ich würde die einde beschriebene stelle in en spoiler tag stellen
- Haschbeutel
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- catweazel
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du hast auf jeden fall recht, ohne gewalt würden bspw die packenden szenen, wenn jackie zu sich findet und mit jenny einfach nur einen alten schwarz-weiß horror film im fernsehen sieht, nicht funktionieren.
ich kreide es the darkness auch nicht an, weil ich das spiel sehr genossen habe, aber mir ging es nicht um die gewalt an sich sondern um szenen, wo tentakel leute in stücke reißen usw. das ist natürlich teil der "welt", die schon durch den comic geschaffen wurde. ich will auch gar nicht comics jetzt dafür kritisieren gewaltverherrlichend zu sein, aber tentakel steuern um leuten einen teil des schädels abzubeißen ist meines erachtens schon ein level über den szenen aus modern warfare 2 (welche der brutalste teil bisher war).
für mich war es jetzt nicht schlimm und ich musste auch oft lachen, da es einfach so übertrieben war, aber the darkness hatte nicht diese sillyness eines madworlds. ich meine nur, bei the darkness habe ich oft gedacht, das einzige argument - nicht für gewalt an sich, sondern für diesen krassen grad an gewalt - ist einzig und allein die comic vorlage. story mäßig würde für mich auch sehr viel weniger noch sinn machen (auch wenn die ur-version, die us version somit, nicht so hart wäre).
naja, ich finde gerade das solche szenen oder die, in MW2 wo man sich abseilt, einen soldaten mit dem messer tötet und man nur seine augen unter der maske sieht wie sie sich verdrehen stark auf den spieler wirken. zumindest ich musste in der szene ganz schön schlucken. es macht mMn aber sinn wenn man als elite 2-mann team den gegner leise ausschalten muss. man sieht eigentlich die konsequenz in ihrer ganzen härte.
in der otherworld würde ich die gewalt noch verstehen, es sind einfach sachen wie menschen in stücke reißen oder die tentakel selbst steuern und herzen sowie schädel zerreißen, wo ich mich schon was gewundert habe warum man wirklich soweit geht in einem videospiel.
ich glaube einfach nicht, dass die entwickler von the darkness solche szenen aus einem höheren grund der vorlage oder natur der story wegen eingebaut haben, als die entwickler eines black ops die von dir beschriebene szene. in beiden spielen kommt es mir verherrlichend rüber.
und ich glaube wir werden es niemals erleben, dass ein kriegsspiel wirklich wie ein apocalypse now oder der schmale grad funktioniert. ich halte es für schwer selbst nur ein wenig in diese richtung zugehen. black ops wird halt mehr popcorn kino sein als nachdenklicher anti-kriegsfilm. ^^
ich kreide es the darkness auch nicht an, weil ich das spiel sehr genossen habe, aber mir ging es nicht um die gewalt an sich sondern um szenen, wo tentakel leute in stücke reißen usw. das ist natürlich teil der "welt", die schon durch den comic geschaffen wurde. ich will auch gar nicht comics jetzt dafür kritisieren gewaltverherrlichend zu sein, aber tentakel steuern um leuten einen teil des schädels abzubeißen ist meines erachtens schon ein level über den szenen aus modern warfare 2 (welche der brutalste teil bisher war).
für mich war es jetzt nicht schlimm und ich musste auch oft lachen, da es einfach so übertrieben war, aber the darkness hatte nicht diese sillyness eines madworlds. ich meine nur, bei the darkness habe ich oft gedacht, das einzige argument - nicht für gewalt an sich, sondern für diesen krassen grad an gewalt - ist einzig und allein die comic vorlage. story mäßig würde für mich auch sehr viel weniger noch sinn machen (auch wenn die ur-version, die us version somit, nicht so hart wäre).
naja, ich finde gerade das solche szenen oder die, in MW2 wo man sich abseilt, einen soldaten mit dem messer tötet und man nur seine augen unter der maske sieht wie sie sich verdrehen stark auf den spieler wirken. zumindest ich musste in der szene ganz schön schlucken. es macht mMn aber sinn wenn man als elite 2-mann team den gegner leise ausschalten muss. man sieht eigentlich die konsequenz in ihrer ganzen härte.
in der otherworld würde ich die gewalt noch verstehen, es sind einfach sachen wie menschen in stücke reißen oder die tentakel selbst steuern und herzen sowie schädel zerreißen, wo ich mich schon was gewundert habe warum man wirklich soweit geht in einem videospiel.
ich glaube einfach nicht, dass die entwickler von the darkness solche szenen aus einem höheren grund der vorlage oder natur der story wegen eingebaut haben, als die entwickler eines black ops die von dir beschriebene szene. in beiden spielen kommt es mir verherrlichend rüber.
und ich glaube wir werden es niemals erleben, dass ein kriegsspiel wirklich wie ein apocalypse now oder der schmale grad funktioniert. ich halte es für schwer selbst nur ein wenig in diese richtung zugehen. black ops wird halt mehr popcorn kino sein als nachdenklicher anti-kriegsfilm. ^^
