PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

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Christoph W.
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von Christoph W. »

Nanimonai hat geschrieben: Wenn wir wirklich mal nachrechnen würden, würden wir vermutlich feststellen, dass der Preis nicht wächst, sondern inflationsbereinigt eher sinkt.
Bedenke auch, dass ein Spiel für 100 DM in den 80er Jahren gemessen an den durchschnittlichen Löhnen damals bei weitem mehr Geldausgabe am Gesamtbudget bedeutet hat als heute.
Gemessen an Inflation würde ich eher wohl stagnieren sagen als sinken, aber das wäre nur eine Vermutung. Hier braucht man eindeutig Zahlen und Statistiken um solche Aussagen ernsthaft als Argument anzubringen.
Nanimonai hat geschrieben: Du redest von rational wirtschaftlicher Begründung und nennst selbst den EINZIGEN Faktor, nach dem Wirtschaft funktioniert. Gewinnmaximierung. Es gibt nichts rationaleres als das. Würde sich noch mehr Gewinn bei Preisen jenseits der 100,- € machen lassen, würden Preise ad hoc umgestellt werden.
So funktioniert Marktwirtschaft nun mal. Wenn der Markt es zahlt, wird es so gemacht.

Erwartest Du von Unternehmen etwa, dass sie ihre Preise nach moralischen Maßstäben gestalten und sich nur so viel Gewinn gönnen, wie sie zum Leben brauchen?
Wenn man Scheiße zu Gold machen könnte, würden wir uns Abführmittel kaufen. Du genau wie ich und jeder andere. Verlange also nicht von einem Unternehmen, freiwillig weniger Gewinn zu erwirtschaften, als der Markt hergibt.

Das muss man nicht gut finden und kann diesen Kapitalismus auch moralisch verfluchen, aber so funktioniert die Welt nun mal. Deal with it... würde Microsoft jetzt sagen.
Da hast du Recht, weshalb ich mich wohl auch gegen die Konsolen und ihre Preispolitik stelle und ich nicht bereit bin diesen Preis als Konsument zu zahlen, besonders dann wenn die günstigeren und leistungstechnisch besseren PC Spiele als Gut so substitionell sind, dass es für mich am vorteilhaftesten ist meine Nachfrage nach Spielen komplett auf diese auszurichten.
Ich wollte eigentlich nur mein Unverständnis zum Ausdruck bringen, solche Preisentwicklungen im Konsolenmarkt hinzunehmen, wenn man mit dem Markt für Spiele auf dem PC so eine Alternative hat.
Für mich wiegen die "Vorteile" der Konsolen, gerade im Bereich Bedienung und Komfort, das nicht auf und selbst hier wird der PC der Wohnzimmerdominanz der Konsolen im Laufe der Zeit sicherlich noch gefährlich werden (Siehe Valves Bemühungen mit SteamOS und eigenem Wohnzimmer-PC). Es bleibt darauf abzuwarten wie sich der Markt entwickelt...
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EvilReaper
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von EvilReaper »

Beim Müller gibts das Spiel bestimmt für 60.
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Chris_HH
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von Chris_HH »

Pfoerti hat geschrieben:
Cheraa hat geschrieben: Man muss aber auch sagen, dass früher evtl. ein paar 10.000 bis 100.000 Spiele verkauft wurden.
Heute werden bei den großen AAA Produktionen Millionen Exemplare verkauft.

Milchmädchenrechnung:

Früher:

Spiel X
Produktionskosten: 300.000 => 100.000 mal zu ca. 70€ verkauft = 7.000.000€ Umsatz – 300.000 = 6.700.000€ Gewinn

Heute:
Spiel Y
Produktionskosten: 200.000 = 10.000.000 mal zu ca. 70€ verkauft = 700.000.000€ Umsatz – 200.000 = 500.000.000 Gewinn

Natürlich sind die Zahlen frei erfunden aber ich denke es ist klar worauf ich hinaus will. Dazu kommen auch noch die ganzen dlc´s Season Pässe und co.
Vllt. sollten manche hier das "rechnen" sein lassen, denn manche vergessen einen sehr wichtigen "Zwischenpunkt" nämlich den Händler damit ist gemeint, Amazon, MediaMarkt, Saturn usw. die haben auch Mitarbeiter die einen Stück vom Kuchen abhaben möchten daher gibt es einen UVP der ist ja nicht nur um den besten "Gewinn" für den Entwickler einzufahren, sondern auch dafür da Speditionen und Kaufleute zu bezahlen oO

Daher können "OnlineHändler" meist Spiele günstiger anbieten, da sie z.B. weniger Mitarbeiter haben. Saturn macht "50€" aktionen nicht für den Gewinn, sondern um "Masse" zu machen ....

Überdenkt mal euer "Marketing" wissen und hört auf über Dinge zu reden von denen ihr anscheinend keine Ahnung habt und damit ist net nur Cheraa gemeint.

Klar kann man sich nun auch fragen, wieso PC Spiele günstiger sind. Ich denke sogar dafür gibt es keine "große" bzw. gute Antwort. Konsole "Hardware" billig ... "Software" teurer ... PC "Hardware" teuer ... "Software" billiger ^^

Aber nur so btw. bei den PC Spielen macht nen Händler keinen großen Gewinn^^ Den machen sie eher bei Batterien(prozentual gesehen)
Nanimonai
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von Nanimonai »

Christoph W. hat geschrieben: Da hast du Recht, weshalb ich mich wohl auch gegen die Konsolen und ihre Preispolitik stelle und ich nicht bereit bin diesen Preis als Konsument zu zahlen, besonders dann wenn die günstigeren und leistungstechnisch besseren PC Spiele als Gut so substitionell sind, dass es für mich am vorteilhaftesten ist meine Nachfrage nach Spielen komplett auf diese auszurichten.
Vielleicht kannst Du die Preisdifferenz besser akzeptieren, wenn Du nachvollziehen kannst, warum es sie überhaupt gibt.
Das hat zwei wesentliche Gründe:
1. Es gibt nicht "den PC". Der PC ist eine Plattform, kein Produkt.
2. Aus dem ersten Punkt ergibt sich, dass eine Konsole ein Produkt ist und dieses Produkt wird vom Hersteller ähnlich wie bei Handys subventioniert und muss über Software refinanziert werden.

Alle Konsolenhersteller zahlen beim Verkauf ihrer Hardware drauf und das nicht zu knapp, denn neben den reinen Hardwarekosten kommen eben noch einige Jahre Forschung und Entwicklung dazu. Würde beispielsweise die Playstation 4 nicht über Softwareverkäufe refinanziert werden, würde sie den Endverbraucher eine deutlich vierstellige Summe kosten.
Da hat man im Gegensatz zum PC den Vorteil, jeden Softwarehersteller mit Lizenzgebühren zur Kasse zu bitten. "Du willst auf unserer Plattform Spiele verkaufen? Na dann zahl mal."
Nur so ist es möglich, die Konsolen zu diesem Preis unters Volk zu bringen.

Ein weiterer Punkt, den viele Leute der Hardcore-PC Fraktion (ohne Dich zwingend dazu zählen zu wollen) gerne übersehen ist, dass der PC als Plattform auf Gedeih und Verderb auf Konsolen angewiesen ist. Ohne Konsolen wären Produktionen der Größen- und Kostenordnung von GTA V nicht wirklich möglich, PC-exklusive Studios muss man aus gutem Grund mit der Lupe suchen. Es lohnt sich einfach nicht. Kickstarter hat da zwar so einiges möglich gemacht, aber das sehe ich auch eher als Feuerlöscher und gefährliche Zeitbombe... lass mal ein großes Kickstarterprojekt wie Star Citizen untergehen oder einfach grauenvoll schlecht werden, dann wird Crowdfunding gemieden wie Duschen auf LAN-Parties.
Christoph W. hat geschrieben: Für mich wiegen die "Vorteile" der Konsolen, gerade im Bereich Bedienung und Komfort, das nicht auf und selbst hier wird der PC der Wohnzimmerdominanz der Konsolen im Laufe der Zeit sicherlich noch gefährlich werden (Siehe Valves Bemühungen mit SteamOS und eigenem Wohnzimmer-PC). Es bleibt darauf abzuwarten wie sich der Markt entwickelt...
Ich prophezeie einfach mal, dass Valve keinen Impuls setzen wird. Nichts wird sich dadurch ändern. Es ist ja nicht so, dass es nicht schon seit Jahrzehnten HTPC´s gibt und nicht jeder die Möglichkeit hätte, sein Wohnzimmer zur Multimediazentrale umzuwandeln. Diejenige, die das damals wollten, haben es schon längst gemacht und wechseln dann eventuell zu SteamOS, wenn es denn auch etwas taugen wird. Valve wird aber garantiert niemanden der Fraktion Konsolenspieler zum PC-Spieler bekehren, denn das, was eine Konsole bieten kann, kann auch Valves Steammachine nicht. Abgesehen davon ist "Steammachine" eh nur ein Marketingbegriff, der auch von Dell, Alienware oder Acer hätte kommen können. Und haben es diese Systemhersteller geschafft, das Wohnzimmer einzunehmen?

Konsolen sind deshalb so beliebt, weil sie geschlossene Systeme sind. Weil man sich als Spieler um nichts kümmern muss. Kiste an, losdaddeln. Keine Treiber und Systemüberwachung, keine OS-Spielereien, keine Konflikte mit anderer Hardware oder Software. Und weil man weiß, dass man mit diesem Teil auch in fünf Jahren noch spielen kann. Am PC hält man ja keine zwei Jahre durch, ohne dass man Änderungen vornimmt. Ständige Installationen und Deinstallationen von was auch immer zwingen einen alle paar Jahre dazu, sein System neu aufzusetzen, Hardware hat so etwas wie eine eingebaute Sollbruchstelle und "Leistungsverschleiß", denn irgendwann laufen Spiele plötzlich schlechter als noch vor ein paar Jahren...

Nicht falsch verstehen, ich war jahrzehntelang PC-Spieler und Bastler, immer auf dem neuesten Stand, immer informiert, habe unzählige .ini files optimiert und mich in den Untiefen des OS und seiner Treiber herumgetrieben... bis ich dann irgendwann keinen Bock mehr dazu hatte.
Und genau dafür sind Konsolen ein Segen. Vielleicht hat man nicht immer und schon gar nicht auf lange Sicht das High-End-Erlebnis, aber diesen Abstrich nimmt man gerne in Kauf, denn letztendlich geht es immer um die Qualität der Spiele und die ist nur am Rande mit Technik zu messen.

TLDR: Der PC-Markt wird auch in Zukunft Enthusiasten vorbehalten bleiben. Leuten, die Bock darauf haben, sich um ihr selbst zusammen gebasteltes Schätzchen zu kümmern. Daran wird auch im Wohnzimmer und insbesondere Valve nichts ändern. Enthusiasten sind hier zahlreich vertreten, im Internet, in Foren, dort haben sie sehr laute Stimmen. Daher denkt man manchmal irrtümlicherweise, es wäre eine große Masse, die einen Markt bestimmen könnte.
Dem ist nicht so.
Konsolen bleiben da, wo sie sind und ich bin mir ziemlich sicher, dass Sony und Microsoft "den PC" mit gelassener Miene betrachten und das zu Recht.
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Christoph W.
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von Christoph W. »

Nanimonai hat geschrieben: 1. Es gibt nicht "den PC". Der PC ist eine Plattform, kein Produkt.
2. Aus dem ersten Punkt ergibt sich, dass eine Konsole ein Produkt ist und dieses Produkt wird vom Hersteller ähnlich wie bei Handys subventioniert und muss über Software refinanziert werden.

Alle Konsolenhersteller zahlen beim Verkauf ihrer Hardware drauf und das nicht zu knapp, denn neben den reinen Hardwarekosten kommen eben noch einige Jahre Forschung und Entwicklung dazu. Würde beispielsweise die Playstation 4 nicht über Softwareverkäufe refinanziert werden, würde sie den Endverbraucher eine deutlich vierstellige Summe kosten.
Da hat man im Gegensatz zum PC den Vorteil, jeden Softwarehersteller mit Lizenzgebühren zur Kasse zu bitten. "Du willst auf unserer Plattform Spiele verkaufen? Na dann zahl mal."
Nur so ist es möglich, die Konsolen zu diesem Preis unters Volk zu bringen.
Interessanter Punkt. Deshalb vielleicht der Versuch von Microsoft aus der Xbox One ein Multimediaplattform zu machen und gerade in den USA an PayTV zu binden, um letztlich die funktionalen Grenzen der Konsole zu erweitern, durch das Ansprechen einer potentiell größeren Zielgruppe den Gewinn zu optimieren aber vor allem um die Xbox One ein wenig aus ihrer eigenen Zwangsabhängigkeit zu ihren Spielen zu hiefen?!
Nanimonai hat geschrieben: Ein weiterer Punkt, den viele Leute der Hardcore-PC Fraktion (ohne Dich zwingend dazu zählen zu wollen) gerne übersehen ist, dass der PC als Plattform auf Gedeih und Verderb auf Konsolen angewiesen ist. Ohne Konsolen wären Produktionen der Größen- und Kostenordnung von GTA V nicht wirklich möglich, PC-exklusive Studios muss man aus gutem Grund mit der Lupe suchen. Es lohnt sich einfach nicht. [...] Konsolen sind deshalb so beliebt, weil sie geschlossene Systeme sind. Weil man sich als Spieler um nichts kümmern muss. Kiste an, losdaddeln. Keine Treiber und Systemüberwachung, keine OS-Spielereien, keine Konflikte mit anderer Hardware oder Software. [...] TLDR: Der PC-Markt wird auch in Zukunft Enthusiasten vorbehalten bleiben. Leuten, die Bock darauf haben, sich um ihr selbst zusammen gebasteltes Schätzchen zu kümmern. Daran wird auch im Wohnzimmer und insbesondere Valve nichts ändern. Enthusiasten sind hier zahlreich vertreten, im Internet, in Foren, dort haben sie sehr laute Stimmen. Daher denkt man manchmal irrtümlicherweise, es wäre eine große Masse, die einen Markt bestimmen könnte.
Dem ist nicht so.
Konsolen bleiben da, wo sie sind und ich bin mir ziemlich sicher, dass Sony und Microsoft "den PC" mit gelassener Miene betrachten und das zu Recht.
Ich selber bin mit Konsolen groß geworden (SNES, N64, Playstation) und erst recht spät auf den PC als Spieleplattform umgestiegen. Meine letzte Konsole war der Gamecube, den ich immer noch habe und ab und an mal einschalte.
Ein existenziellen Konkurrenzkampf zwischen Konsolen und PC habe ich nie gesehen, dafür haben beide bis dato einfach zu stark spezialisierte Nischen erfüllt. Du hast es ja selbst schon gesagt, während der PC ein technischer Alleskönner für Nerdis ist, indem man sich reinfuchsen kann und teilweise auch muss, bietet die Konsole einfachen und komfortablen Spielspaß. Mittlerweile nähern sich die beiden ja auch eher an als das sie sich ausstechen (Konsolen Richtung Multimedia, PC Richtung Wohnzimmer).

Das geschlossene System der Konsole ist für mich persönlich einfach zu "geschlossen". Die Offenheit des PCs hat auch seine Stärken (Modding, direktere Communityanbindung durch das Internet, Leistungsoptimierungen durch Soft- und Hardware, unterschiedlichste Eingabegeräte von Tastatur bis Lenkrad usw.). Konsolen sind mir mittlerweile in ihrer Funktion einfach zu spezialisiert und unflexibel um sie ernsthaft als Spieleplattform zu betreiben und da ich in meinem High End PC, den ich auch abseits von Spielen brauche, letztlich schon eine eingebaute "Spielekonsole" habe, erscheint es mir nicht sinnvoll nochmal extra eine zu kaufen und für noch teureres Geld eine Spielesammlung anzulegen nur wegen ein paar exklusiven Titeln, ganz davon abgesehen in welche Richtung sich die Konsolenhersteller bewegen was Nutzungsrichtlinien- und bestimmungen angeht.

Am Ende ist es wohl für die meisten normalen Konsumenten und nicht Hardcore - Zocker eine entweder/ oder Entscheidung zwischen HighEnd PC oder Spielekonsole.
Nanimonai
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von Nanimonai »

Christoph W. hat geschrieben: Das geschlossene System der Konsole ist für mich persönlich einfach zu "geschlossen". Die Offenheit des PCs hat auch seine Stärken (Modding, direktere Communityanbindung durch das Internet, Leistungsoptimierungen durch Soft- und Hardware, unterschiedlichste Eingabegeräte von Tastatur bis Lenkrad usw.). Konsolen sind mir mittlerweile in ihrer Funktion einfach zu spezialisiert und unflexibel um sie ernsthaft als Spieleplattform zu betreiben und da ich in meinem High End PC, den ich auch abseits von Spielen brauche, letztlich schon eine eingebaute "Spielekonsole" habe, erscheint es mir nicht sinnvoll nochmal extra eine zu kaufen und für noch teureres Geld eine Spielesammlung anzulegen nur wegen ein paar exklusiven Titeln, ganz davon abgesehen in welche Richtung sich die Konsolenhersteller bewegen was Nutzungsrichtlinien- und bestimmungen angeht.

Am Ende ist es wohl für die meisten normalen Konsumenten und nicht Hardcore - Zocker eine entweder/ oder Entscheidung zwischen HighEnd PC oder Spielekonsole.
Total nachvollziehbare Einstellung. Bis vor ungefähr zehn Jahren hätte ich dasselbe gesagt.

Der PC ist wie ein Kind oder Haustier. Er braucht Pflege, Aufmerksamkeit, man muss sich kümmern. Um einen PC gleichzeitig optimal als Arbeitsplattform und aktuelle Spieleplattform zu benutzen, benötigt man neben Geld eben auch Zeit und eine Menge Hingabe und Hintergrundwissen.
Man muss richtig Bock dazu haben, sein System aktuell zu halten und ständig optimieren, was man aus den Einzelkomponenten herausholen kann. Entweder das oder man gibt alle 1-2 Jahre nach Mooreschem Gesetz einen richtigen Batzen Geld für High-End-Hardware aus, dann braucht man keine Optimierung.

Eine Konsole ist da eher wie ein guter Kumpel, der immer dann da ist, wenn man ihn braucht und sich auch über die Jahre nicht verändert. Man weiß, was man hat, auf was man sich verlassen kann und auf was nicht.
Kein Kümmern und Pflegen, einfach Spaß haben. Reicht.

Letztendlich ist es wohl alles eine Philosophiefrage. Die ständigen Argumentationen bezüglich der Preise sind mir insgesamt etwas zu eintönig. Beides (PC oder Konsole) kostet im Laufe der Zeit richtig viel Geld, aber hey, dafür ist es auch ein Luxushobby, das man sich gönnt.
Es ist müßig, da über Geld zu diskutieren, weil es sowieso für niemanden ein Argument für oder gegen seine Lieblingsplattform sein kann und wird. Konsolenspiele sind 20-30 Euro teurer? Ja mein Gott, dann geht man halt einmal im Monat weniger ins Kino und bestellt sich zwei Pizzen pro Monat weniger, raucht etwas weniger oder geht nicht jedes Wochenende in die Kneipe oder Disco.
Eine gute Grafikkarte kostet so viel wie ein ganze Konsole? Ja und, dann legt man sich halt über einige Monate etwas Geld zur Seite, kein Problem.
Als ob sich irgendjemand bei diesem Hobby auch nur ansatzweise vom finanziellen Aspekt überzeugen lassen würde...

Wie gesagt, alles Philosophie und letztendlich scheissegal. Hauptsache zocken, egal womit. Da sind wir alle gleich.
johndoe824834
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von johndoe824834 »

Es sind zwar nur die Line-up´s aber es gab ja vor kurzem noch diese überheblichen
Aussagen das die WiiU mit Ps4/XBox One Release weggefegt wird xD

Aktuell steht Nintendo sehr viel besser da und die Steam Maschine erscheint auch bald.

Sony und MS haben hier nichts Gewonnen , jetzt gehts erstmal richtig los.

Für mich hat jeder die Chance den Markt zu dominieren und Fanboys die kategorisch
alles andere ablehnen entscheiden den Markt (zum Glück) eh nicht.
NeuerFreund
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von NeuerFreund »

Da ist auf keiner Konsole was dabei was mich bislang für einen Kauf begeistern könnte.
Die meisten Spiele die mich interessieren sind Multiplattform und da ich ein potenten PC (meine Lieblingsplattform) habe brauche ich für diese Spiele nicht extra eine Konsole.

Schade, hatte mit der PS4 geliebäugelt da sich meine xbox360 für mich als ziemlichen Fehlkauf entpuppt hat.
Die Exklusivtitel waren einfach nix. So wandern die 499€ halt eine dicke GPU :D.
Nanimonai
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von Nanimonai »

ICHI- hat geschrieben: Aktuell steht Nintendo sehr viel besser da
Echt? Man hört und sieht doch gar nichts von Nintendo. Das fängt mit dem Banner hier auf der 4Players Seite an (da sind nur zwei Controller drauf und keiner ist von Nintendo) und endet in der täglichen Berichterstattung, in der Nintendo in etwa so populär ist wie Britney Spears... so nach dem Motto "Ach jo, die gibt es ja auch noch!".
johndoe1575769
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von johndoe1575769 »

nur schrott startspiele, nach dem video fühl ich mich gleich wieder in die 90er jahre zurückversetzt :Spuckrechts:
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Pfoerti
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von Pfoerti »

Cheraa hat geschrieben:
Pfoerti hat geschrieben: Man muss aber auch sagen, dass früher evtl. ein paar 10.000 bis 100.000 Spiele verkauft wurden.
Heute werden bei den großen AAA Produktionen Millionen Exemplare verkauft.

Milchmädchenrechnung:

Früher:

Spiel X
Produktionskosten: 300.000 => 100.000 mal zu ca. 70€ verkauft = 7.000.000€ Umsatz – 300.000 = 6.700.000€ Gewinn

Heute:
Spiel Y
Produktionskosten: 200.000 = 10.000.000 mal zu ca. 70€ verkauft = 700.000.000€ Umsatz – 200.000 = 500.000.000 Gewinn

Natürlich sind die Zahlen frei erfunden aber ich denke es ist klar worauf ich hinaus will. Dazu kommen auch noch die ganzen dlc´s Season Pässe und co.
Sorry aber das ist totaler Schwachsinn. Natürlich gibt es heute etwas mehr Gamer wie damals aber nicht mal im Ansatz wie du es dir wünscht.

Auch schon zu SNES Zeiten haben sich Top Spiele wie Final Fantasy alleine in Japan 2,5 Mio. mal verkauft. Super Mario für SNES hat 20 Mio. abverkäufe gefeiert.

Und wenn du schon von Umsatz und Gewinn redest, bereinige deine Rechnung bitte noch um die Einzelhandels Marge, sowie den Steuern und Einfuhrgebühren. ;)
Natürlich kann man meine Rechnung nicht für Bahre Münze nehmen darum hab ich ja auch "Milchmädchenrechnung" geschrieben.
Ich wollte eben nur zum Ausdruck bringen, dass es mittlerweile mehr Gamer gibt als früher und diese ggf. auch eine größere Kaufkraft besitzen.

Wenn man bedenkt, dass mittlerweile in der Games Branche mehr Umsatz erwirtschaftet wird als in der Filmindustrie.
Dann hat sich da in den letzten Jahren schon einiges getan.

Hat sich z.B. GTA 1+2 so gut verkauft wie der jetzige 5te Teil? Ich glaube nicht. Dafür haben die Teile halt in der Entwicklung weniger gekostet.
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von Nanimonai »

Pfoerti hat geschrieben: Wenn man bedenkt, dass mittlerweile in der Games Branche mehr Umsatz erwirtschaftet wird als in der Filmindustrie.
Dann hat sich da in den letzten Jahren schon einiges getan.
Aber was hat das letzten Endes mit der Preisfrage zu tun?
Warum sollten Spielepreise sinken, wenn die Games Branche mehr Umsatz macht?
So funktioniert Marktwirtschaft nicht.
Üblicherweise wird mit niedrigen Preisen versucht, in einen Markt zu gelangen und wenn man drin und etabliert ist, passt man seine Preise nach oben hin an. Nicht nach unten. Das wäre konträr zu allen Marktregeln.
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Pfoerti
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von Pfoerti »

Nanimonai hat geschrieben:
Pfoerti hat geschrieben: Wenn man bedenkt, dass mittlerweile in der Games Branche mehr Umsatz erwirtschaftet wird als in der Filmindustrie.
Dann hat sich da in den letzten Jahren schon einiges getan.
Aber was hat das letzten Endes mit der Preisfrage zu tun?
Warum sollten Spielepreise sinken, wenn die Games Branche mehr Umsatz macht?
So funktioniert Marktwirtschaft nicht.
Üblicherweise wird mit niedrigen Preisen versucht, in einen Markt zu gelangen und wenn man drin und etabliert ist, passt man seine Preise nach oben hin an. Nicht nach unten. Das wäre konträr zu allen Marktregeln.

Ich habe ja nicht behauptet das die Spielpreise sinken, sondern das die Produktionskosten gestiegen sind, dafür aber auch wesentlich mehr Umsatz gemacht wird.

Die Preise richten sich natürlich an der Nachfrage!
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ShadyAV
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von ShadyAV »

Bis jetzt wurde nichts besonderes gezeigt aber Sony hat ja noch eine menge First-Party Entwickler deswegen bin ich mir zu 100% sicher das da noch große Spiele auf uns zu kommen.
Mit der PS3 hat Sony bewiesen das sie die besseren Exklusiv Entwickler haben, nun kommt noch die bessere Leistung der Konsole dazu.

PS4 wird gekauft in 1-2 Jahren!
noggaman
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Re: PlayStation 4: Release-Vorschau der PS4-Startspiele

Beitrag von noggaman »

Pfoerti hat ja Milchmädchenrechnung drüber geschrieben. :P
Aber selbst dann ist es latte ob er Händler und co mit einbezieht, da er es bei beiden Rechnungen, also für Damals und Heute nicht gemacht hat, daher bleibt die Relation gleich.
Und Konsolenspiele sind teurer wegen den Lizenzgebühren für Entwickler.