Hatred: Die ersten zehn Minuten

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FuerstderSchatten
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von FuerstderSchatten »

NomDeGuerre hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Übrigens, weil dieses Argument hier auch schon aufgetaucht ist im Thread: Es wäre auch noch höchst verwerflich wenn man in Hatred statt Zivilisten IS Anhänger oder Aliens töten, ganz einfach weil sie sich nicht wehren, das ist so ziemlich das moralisch Fragwürdigstige Verhalten wehrlose umzubringen, was es in der Gesellschaft gibt.
Selbstjustiz: Ok!
Rache: Ok!
Fürs Vaterland: Ok!
Amok: No Way?
Du hast ja nicht unrecht, trotzdem gerät dein Einwand spätestens dann ins wanken, wenn jemand die Spiele, die du anführst, als amoralisch abtut. Mal im Ernst: Wie viele der Toten in Bioshock bringen die Geschichte voran? Geht es nicht letztlich doch nur ums ballern? Falls ja: Warum stellt genau das bei Hatred ein Problem dar? Wegen der durchsichtigen PR-Aktion? Ist es ok, bei Hatred die Leute zu erschießen, die sich bewaffnet haben? Anscheinend schon.
Du hast Bioshock Infinite nicht gespielt, alle Toten sind quasi Selbstverteidigung. Oder zumindest aus einem Umstand heraus der für den Protagonisten nicht kontrollierbar oder steuerbar war. Ob das für dich nur ums Ballern ging, tja dann spiel doch einfach Moorhuhn. Mir gibt das Ballern nicht viel. Ich habs extra auf einfach gespielt so wie qausi jeden Shooter (Fear und Alan Wake sind trotzdem noch schwer), damit ich mich mit der Mechanik nicht zu sehr aufhalten muss.

Der Protagonist aus Bioshock Infinte mag nicht hunderprozent koscher sein, aber er ist immerhin noch vielschichtig.

Und nochmals es ist alles ok, aber das Spiel ist einfach billig, ich mag kein Moorhuhn und das Leute jetzt auf einmal Moorhuhn spielen wollen, weil es besonders brutal ist, das ist einfach nur wie würde Mr Archer sagen, ein Spiel von Arschlöchern für Arschlöcher.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 01.06.2015 20:58, insgesamt 1-mal geändert.
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NomDeGuerre
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von NomDeGuerre »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
NomDeGuerre hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Übrigens, weil dieses Argument hier auch schon aufgetaucht ist im Thread: Es wäre auch noch höchst verwerflich wenn man in Hatred statt Zivilisten IS Anhänger oder Aliens töten, ganz einfach weil sie sich nicht wehren, das ist so ziemlich das moralisch Fragwürdigstige Verhalten wehrlose umzubringen, was es in der Gesellschaft gibt.
Selbstjustiz: Ok!
Rache: Ok!
Fürs Vaterland: Ok!
Amok: No Way?
Du hast ja nicht unrecht, trotzdem gerät dein Einwand spätestens dann ins wanken, wenn jemand die Spiele, die du anführst, als amoralisch abtut. Mal im Ernst: Wie viele der Toten in Bioshock bringen die Geschichte voran? Geht es nicht letztlich doch nur ums ballern? Falls ja: Warum stellt genau das bei Hatred ein Problem dar? Wegen der durchsichtigen PR-Aktion? Ist es ok, bei Hatred die Leute zu erschießen, die sich bewaffnet haben? Anscheinend schon.
Du hast Bioshock Infinite nicht gespielt, alle Toten sind quasi Selbstverteidigung. Oder zumindest aus einem Umstand heraus der für den Protagonisten nicht kontrollierbar oder steuerbar war. Ob das für dich nur ums Ballern ging, tja dann spiel doch einfach Moorhuhn. Mir gibt das Ballern nicht viel. Ich habs extra auf einfach gespielt so wie qausi jeden Shooter (Fear und Alan Wake sind trotzdem noch sau schwer), damit ich mich mit der Mechanik nicht zu sehr aufhalten muss.
Mal wieder eine Ferndiagnose, die voll in die Hose ging. Die Geschichte macht dir weis, dass es einen Grund gibt. Mann erschießt 6798 Leute aus Notwehr. Natürlich geht es ums ballern. Die Leute tauchen nur auf, um erschossen zu werden. Ansonsten wäre das Spiel ziemlich kurz.
Zuletzt geändert von NomDeGuerre am 01.06.2015 21:02, insgesamt 2-mal geändert.
billy coen 80
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von billy coen 80 »

Der Zeitgeist hat geschrieben:Interessante Diskussion hier.

Ich hab mir gestern mal ausführlich den Videobeitrag von Totalbiscuit zu dem Thema angeschaut, in dem er über Gewalt in Spielen und den narrativen Kontext von Gewalt spricht:
https://www.youtube.com/watch?v=HXsE-Zwb_j4

Er hat dabei eine ähnliche Argumentation, die auch viele hier zum Ausdruck bringen.

Im Grunde haben die beiden Seiten der Diskussion hier ja eine grundsätzlich andere Perspektive darauf, was ein Videospiel eigentlich ausmacht. Die eine Seite hat eine sehr strukturell gefärbte Sichtweise, in der die Gewalt in einem Spiel eigentlich nur als mechanisches Gameplay-Element begriffen wird, das kontextunabhängig sein kann (und vielleicht auch sein soll), und deshalb auch meist als harmlos gesehen wird, da die getöteten Charaktere ja lediglich namenlose Pixelfiguren sind.

Die andere Seite zieht das Thema breiter auf, und sieht auch den Kontext der Gewalt (der in diesem Fall nicht vorhanden ist) als Bewertungskriterium für ein Spiel. Dazu kommt noch der ganze Hintergrund der Spielentwickler und deren Äußerungen, die einiges über die Intentionen durchblicken lassen, die bei der Entwicklung eine Rolle gespielt haben.

Was ich nur nicht verstehe ist folgendes: Man kann über die Bewertung von Gewalt in Spielen ja grundsätzlich anderer Meinung sein, aber warum ist es so schwer zu begreifen, dass viele Leute ein Spiel, dass Gewalt in dieser Form darstellt, ohne Kontext, ohne dass darin irgendeine Message steckt, ablehnen? Das ist ja der Kern des Spruches "von Arschlöchern für Arschlöcher". Für mich ist die Ansicht, Hatred wäre im Grunde das "reinere", "ehrlichere" Spiel, da man ja diesen ganzen Story- und Satirequatsch einfach weglässt und direkt zur Sache kommt, zutiefst beunruhigend.

Was ist daran so schwer zu verstehen, wenn jemand aus dieser Perspektive zu dem Schluss kommt, dass Spieler, die so etwas toll finden, nach seinen Bewertungskriterien Arschlöcher sind?
Erst einmal vorweg: Ich kann es gut verstehen, dass man ein Spiel wie Hatred ablehnt. Ich habe selbst in Hitman: Absolution , als ich die Mission mit dem Alu-Hut-Typen im Gerichtssal verkackt habe und aufgeflogen bin, einfach mal nicht wie üblich die Mission neu gestartet sondern habe begonnen, mich durchzuballern. Als keine Polizisten mehr nachkamen, habe ich mich mal einfach so "testweise" an die Zivilisten gemacht. Ich habe es nach kurzer Zeit abgebrochen, weil es mir nur ein sehr flaues Gefühl im Magen einbrachte, mich bei jedem Mann und jeder Frau, die um ihr Leben flehend vor mir kauerten, zu einer solchen Tat "durchzuringen". Es war für mich die Probe aufs Exempel und es hat mich davon überzeugt, dass ich schon für meinen Teil immer richtig gefahren bin, selbst in einem Spiel, in dem man einen Auftragskiller verkörpert, soweit es das Spiel erlaubte, den Guten raushängen zu lassen, der immer nur das tut, was zwingend nötig ist und nie einem Unbeteiligten oder einem Wachmann / Polizisten ein Haar krümmen würde.

Nun aber zum Rest: In dem auf den zitierten Post nachgeschobenen Kommentar beschwerst du dich, dass man dich und andere immer wieder als "SJWs", "White Knights" oder ähnliches beschimpft. Dann frag dich aber mal, ob das per Definition derlei, wie ich finde, in einer Diskussion auch nicht besonders förderlichen Begrifflichkeiten, nicht tatsächlich ein Stück weit hinkommt.

Hinterfragt euch doch mal selbst ein Wenig! In diesem Thread werden pauschal Leute, nur weil ihnen ein Videospiel gefällt, oder sie es einfach nur spielen (das eine muss ja nicht zwingend zum anderen führen) als Arschlöcher bezeichnet und ihnen werden seelische Störungen angedichtet.

Und das zum nicht unerheblichen Teil von Leuten, die mit Ansage in jedem Anita-Thread die ersten sind, die auf jeden Pups, der gegen sie gelassen wird, und sei es nur ein bloßes "wann hält die Alte mal ihre Klappe", sofort anspringen, die große Empörungsbombe platzen lassen, ihre "intellektuelle Überlegenheit" durch den inflationären Gebrauch des Begriffes "ad hominem" zu demonstrieren suchen und, selbst in vorwiegend sachlichen Diskussionen, jede Entgleisung auf "oppositioneller Seite" dankend aufgreifen, um sie als Beleg für die Verdorbenheit eben jener Seite zu nutzen, um sich so selbst von der Richtigkeit der Seite, auf welcher man selber vermeintlich steht, zu überzeugen.

Hierbei zeigt sich lediglich das selbstgerechte Herumreiten auf aktuell als politisch korrekt eingestuften und vor allen Dingen von den Medien als das verkauften Strömungen einerseits und anmaßender, herablassender Ignoranz abseits solchen Mainstreams andererseits. Ich bin ja ach so liberal und progressiv, aber jeder der etwas tut, was mir nicht passt, ist ein Arschloch oder schlicht psychisch gestört; oh Mann... :roll:

Sind Leute, die sich so verhalten Arschlöcher? Nun, ich will mich nicht auf das Niveau herabbegeben, so zu urteilen, aber meines Erachtens wäre ein solcher Vorwurf angesichts dieses Verhaltens um einiges nachvollziehbarer und stichhaltiger, als auf Basis derlei Oberflächlichkeiten, auf denen eben diese User ihre Einschätzung ihnen wildfremder Menschen zu stützen versuchen.

Ich gehe ungern so weit, derlei vernichtende Grundsatzurteile über andere Menschen, die ich nicht persönlich kenne, zu verhängen. Ich nehme mir aber sehr wohl heraus, ihnen auf Basis ihrer hier getätigten Darstellungen eine, zumindest diesbezüglich, sehr oberflächliche und unreflektierte Denkstruktur nachsagen zu können und auf Basis eben von mir dargestellter Verhaltensweisen, wenn es mal um andere Themen geht, auch eine doch nicht gerade wenig ausgeprägte heuchlerische Doppelmoral und Selbstgefälligkeit.
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FuerstderSchatten
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von FuerstderSchatten »

NomDeGuerre hat geschrieben:

Mal wieder eine Ferndiagnose, die voll in die Hose ging. Die Geschichte macht dir weiß, dass es einen Grund gibt. Mann erschießt 6798 Leute aus Notwehr. Natürlich geht es ums ballern. Ansonsten wäre das Spiel ziemlich kurz.
Das Ballern war doch nun wirklich ziemlich lahm, man ist da auch mit so nem Haken durch die Luft gesprungen. Und hat sich die Umgebung angeschaut wie im Museum, hat die Story verfolgt. Da ist jedenfalls mehr drin als in Hatred.

Und ja die Geschichte macht dir das weiß, aber auch die bösen Jungs in Faschisten Uniformen, die auf dich selbst ballern. Keine Ahnung, du magst da vielleicht keinen Unterschied erkennen, aber irgendwie kommt mir das verkrampft bei dir vor, so in der Art. Das ist bei dir alles so relativ, dort wird auch geballert, deshalb ist es genauso. Es gibt halt Unterschiede in der Qualität der Gewalt. Stirb Langsam ist nun mal nicht Heli oder Evil Dead.

Wie gesagt, mir gefällt der Stil von Hatred, ein bisschen mehr Inhalt und mir würds gefallen.
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NomDeGuerre
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von NomDeGuerre »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
NomDeGuerre hat geschrieben:

Mal wieder eine Ferndiagnose, die voll in die Hose ging. Die Geschichte macht dir weiß, dass es einen Grund gibt. Mann erschießt 6798 Leute aus Notwehr. Natürlich geht es ums ballern. Ansonsten wäre das Spiel ziemlich kurz.
Das Ballern war doch nun wirklich ziemlich lahm, man ist da auch mit so nem Haken durch die Luft gesprungen. Und hat sich die Umgebung angeschaut wie im Museum, hat die Story verfolgt. Da ist jedenfalls mehr drin als in Hatred.
Richtig. Aber jemand, der das töten ablehnt, könnte sagen, dass das Spiel höchst amoralisch ist. 99,x Prozent der Toten bringen die Geschichte nicht voran. Damit hätte er genauso recht, wie du mit deinen Einwänden gegen Hatred.

Hättest mit dem zitieren ruhig warten können, bis ich meine Fehler rauseditiert habe.. ^^
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FuerstderSchatten
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von FuerstderSchatten »

NomDeGuerre hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
NomDeGuerre hat geschrieben:

Mal wieder eine Ferndiagnose, die voll in die Hose ging. Die Geschichte macht dir weiß, dass es einen Grund gibt. Mann erschießt 6798 Leute aus Notwehr. Natürlich geht es ums ballern. Ansonsten wäre das Spiel ziemlich kurz.
Das Ballern war doch nun wirklich ziemlich lahm, man ist da auch mit so nem Haken durch die Luft gesprungen. Und hat sich die Umgebung angeschaut wie im Museum, hat die Story verfolgt. Da ist jedenfalls mehr drin als in Hatred.
Richtig. Aber jemand, der das töten ablehnt, könnte sagen, dass das Spiel höchst amoralisch ist. 99,x% Prozent der Toten bringen die Geschichte nicht voran. Damit hätte er genauso recht, wie du mit deinen Einwänden gegen Hatred.

Hättest mit dem zitieren ruhig warten können, bis ich meine Fehler rauseditiert habe.. ^^
Ich finde das Spiel außer vom ästhetischen her einfach nur billig, ich mag nichts anspruchsloses spielen. Gut, ich mag die Typen die das gemacht haben auch nicht. Ich hätte aber nichts dagegen, sowas zu spielen, natürlich nicht mit der Moorhuhn Mechanik. Ich schaue mir ja auch gerne Filme mit Serienkillern an.

Ansonsten kann das doch jeder spielen wer will. Nur jammert mir dann nicht wegen den Handygames die Ohren voll, das hier ist nix anderes als ein Handygame wie Tetris oder sonst was.
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NomDeGuerre
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von NomDeGuerre »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Ich finde das Spiel außer vom ästhetischen her einfach nur billig, ich mag nichts anspruchsloses spielen. Gut, ich mag die Typen die das gemacht haben auch nicht. Ich hätte nichts dagegen, sowas zu spielen, natürlich nicht mit der Moorhuhn Mechanik.

Ansonsten kann das doch jeder spielen wer will.
Gut.. Irgendwie sind wir dann plötzlich einer Meinung.
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von WH173W0LF »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Du hast Bioshock Infinite nicht gespielt, alle Toten sind quasi Selbstverteidigung.
Ja genau! Der Held reist "selbstständig" zur Himmelsstadt Columbia um sich dort durch die komplette Stadt hindurch zu "verteidigen" und dabei das "Mädchen" zu retten. Klingt so edel und rein. (Bestimmt konnte man das Game ohne einen einzigen Kill abschließen :roll: )

Hat das der Ami nach 9/11 nicht auch gemacht? Ist "selbstständig" in den Irak um sich zu "verteidigen" und das "Öl" zu retten!?

Ist nicht auch die Wehrmacht "selbstständig" nach Polen um sich zu "verteidigen" und das eigene "Volk" zu schützen?

Wow wie konnte ich an der Intension der Amerikaner oder der Wehrmacht jemals zweifeln? Die Amis und Nazis waren je echt coole Buben.
Zuletzt geändert von WH173W0LF am 01.06.2015 22:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von FuerstderSchatten »

G34RWH33L hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Du hast Bioshock Infinite nicht gespielt, alle Toten sind quasi Selbstverteidigung.
Ja genau! Der Held reist "selbstständig" zur Himmelsstadt Columbia um sich dort durch die komplette Stadt hindurch zu "verteidigen" und dabei das "Mädchen" zu retten. Klingt so edel und rein.

Hat das der Ami nach 9/11 nicht auch gemacht? Ist "selbstständig" in den Irak um sich zu "Verteidigen" und das "Öl" zu retten!?

Wow wie konnte ich an der Intension der Amerikaner jemals zweifeln?
Wie wärs denn mal wenn du auch noch den 2ten Satz da drunter mitkopierst.
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von WH173W0LF »

Nein, der Kontext macht es doch aus. Ist immerhin Auslegungssache. :lol: ich habe mir gerade einen Krieg im Irak und den zweiten Weltkrieg schön geredet. Was mir nicht passt habe ich einfach ignoriert. Gewalt kann also gar nicht so schlecht sein.
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von FuerstderSchatten »

G34RWH33L hat geschrieben:Nein, der Kontext macht es doch aus. Ist immerhin Auslegungssache. :lol: ich habe mir gerade einen Krieg im Irak und den zweiten Weltkrieg schön geredet. Was mir nicht passt habe ich einfach ignoriert. Gewalt kann also gar nicht so schlecht sein.
Man mir ist es egal, wenn du so sehr auf Hatred stehst holst dir doch. Ich finds auch ganz in Ordnung, besser und ehrlicher als GTA ist es allemal, vermutlich sogar spielerisch.
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von WH173W0LF »

Es tut mir leid. Eigentlich will ich dir nicht auf die Füße stehen. Dein Beispiel hat nur wunderbar gepasst wie man sich Gewalt zurecht drehen kann. Davor möchte ich die ganze Zeit warnen und du warst nun quasi mein Sprungbrett. Deshalb danke und entschuldigung.
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von FuerstderSchatten »

G34RWH33L hat geschrieben:Es tut mir leid. Eigentlich will ich dir nicht auf die Füße stehen. Dein Beispiel hat nur wunderbar gepasst wie man sich Gewalt zurecht drehen kann. Davor möchte ich die ganze Zeit warnen und du warst nun quasi mein Sprungbrett. Deshalb danke und entschuldigung.
Du laberst hier irgendeinen Stuss ohne Sinn und Verstand und denkst dass du nur irgendwas beweist, jeder bei klaren Verstand weiß dass es einen essentiellen Unterschied zwischen Bioshock Infinites Gewaltdarstellung und Hatreds und auch bei der Begründung für eben jene. Weiß nicht, eigentlich gibt's da nix zu diskutieren. Aber irgendwie kommt hier immer irgendein Apologetiker an und denkt er hätte den Stein der Weisen gefunden.

Man komm damit klar, dass in Hatred sinnlose jeglicher vernünftiger Moral entledigte Gewalt gezeigt wird. Für mich ist das ok, du scheinst damit aber zu hadern, weil du irgendwie ein Spiel mit einem anderen gleichsetzen willst in der Qualität der Gewalt, es gibt aber nun mal Unterschiede.

Vermutlich kannst du das Spiel nicht genießen solange es nicht durch uns gutgeheißen wird. Meinen Segen hast du. Also genieß es.

(Aber wenn ich auf deine Argumentation eingehen sollte, es geht überhaupt nicht um einen Krieg in Bioshock oder zumindest nicht vordergründig, der Protagonist wird in Ereignisse geschleudert die außerhalb seiner Kontrolle liegen. Gut er wehrt sich, im schlimmsten Falle verweigert er sich der Justiz und begeht Widerstand gegen die Staatsgewalt, habe aber auch nicht geschrieben, dass der Protagonist hier astrein agiert.)
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Lebensmittelspekulant »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Lebensmittelspekulant hat geschrieben:
Doch jeder Shooter ist so. In jedem Shooterspiel vollzieht man Gewalthandlungen, die man in der Realität nicht vollziehen würde und konträr zum eigenen Moralempfinden verlaufen. Es sei denn du bist Berufssoldat oder Serienkiller. Dann nehme ich das zurück :)
Ach wie süß, jetzt machen wir also wirklich keine Unterschiede mehr, zwischen ohne Kontext und mit. Also ich meine das ein Fear, ein Bioshock Infinite oder ein Alan Wake schon andere Gründe für seine Gewalt aufführt als ein GTA.
Der Kontextvergleich ist dir für dein alltägliches Moralempfinden egal. Wenn in der Realität jemand von dir ein Familienmitglied umbringt, gehst du dann auch auf einen blutigen Rachefeldzug, wie in einem Gewaltspiel? Oder lässt du das vielleicht doch eher die Justiz regeln. Bist du für die Todesstrafe? Vielleicht nicht mal das.

Du legst im echten Leben ganz andere moralische Maßstäbe an als in einer virtuellen Realität.

Du müsstest auch in Videospielen nicht töten. Gibt genug Medien, die dir Kontext geben, ohne das du menschenähnliche Figuren dabei erschiessen musst, damit die Geschichte weitererzählt wird. Lies Bücher, schau Filme und Serien, oder Spiel nur noch gewaltarme Adventuregames, Sportspiele usw.

Wenn du dennoch Gewaltspiele zockst, dann wohl nicht nur wegen irgendeinem Kontext, sondern weil dir das Abschiessen Spaß macht :)

Spielst du auch Multiplayer Gewaltspiele?
FuerstderSchatten hat geschrieben: Mir kommt das irgendwie verdächtig vor, fühlt ihr euch in euch selbst zerrissen und setzt euch deshalb so vehement für die Normalität der Gewaltdarstellung von Hatred?
Vehemenz? Also ich habe bislang doch niemanden beleidigt :)
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Re: Hatred: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von FuerstderSchatten »

Lebensmittelspekulant hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Lebensmittelspekulant hat geschrieben:
Doch jeder Shooter ist so. In jedem Shooterspiel vollzieht man Gewalthandlungen, die man in der Realität nicht vollziehen würde und konträr zum eigenen Moralempfinden verlaufen. Es sei denn du bist Berufssoldat oder Serienkiller. Dann nehme ich das zurück :)
Ach wie süß, jetzt machen wir also wirklich keine Unterschiede mehr, zwischen ohne Kontext und mit. Also ich meine das ein Fear, ein Bioshock Infinite oder ein Alan Wake schon andere Gründe für seine Gewalt aufführt als ein GTA.
Der Kontextvergleich ist dir für dein alltägliches Moralempfinden egal. Wenn in der Realität jemand von dir ein Familienmitglied umbringt, gehst du dann auch auf einen blutigen Rachefeldzug, wie in einem Gewaltspiel? Oder lässt du das vielleicht doch eher die Justiz regeln. Bist du für die Todesstrafe? Vielleicht nicht mal das.

Du legst im echten Leben ganz andere moralische Maßstäbe an als in einer virtuellen Realität.

Du müsstest auch in Videospielen nicht töten. Gibt genug Medien, die dir Kontext geben, ohne das du menschenähnliche Figuren dabei erschiessen musst, damit die Geschichte weitererzählt wird. Lies Bücher, schau Filme und Serien, oder Spiel nur noch gewaltarme Adventuregames, Sportspiele usw.

Wenn du dennoch Gewaltspiele zockst, dann wohl nicht nur wegen irgendeinem Kontext, sondern weil dir das Abschiessen Spaß macht :)

Spielst du auch Multiplayer Gewaltspiele?
FuerstderSchatten hat geschrieben: Mir kommt das irgendwie verdächtig vor, fühlt ihr euch in euch selbst zerrissen und setzt euch deshalb so vehement für die Normalität der Gewaltdarstellung von Hatred?
Vehemenz? Also ich habe bislang doch niemanden beleidigt :)
Nun mal langsam, nur weil virtuelle Gewalt nicht reale Gewalt ist, heißt das doch nicht, dass es dort nicht trotzdem qualitative Unterschiede gibt. Oder das der Mensch nicht auch davon beeinflusst wird und sei es auch nur um ein paar Stunden in eine andere Welt zu tauchen. Trotzdem gleiche ich ja meine Moralvorstellungen mit denen die mir das Spiel vorgibt ab.

Und ja es gibt auch einige wenige (im Verhältnis) gewaltfreie Spiele, aber das tut doch nix zur Sache, das es Unterschiede in der Qualität der dargestellten Gewalt innerhalb der Gewaltspiele gibt.

Ich verstehe noch nicht mal warum du das überhaupt schreibst. Es ist nichts schlimmes, Hatred zu mögen, man tut damit niemanden weh. Und ich gehe davon aus, dass nahezu 100% der Menschen mit der Gewalt dort eigentlich klarkommen, aber es ist trotzdem völlig anders in der Qualität der Gewalt zu Bioshock, selbst wenn dort auch Köpfe abgeschossen werden können.

Und nein, ich spiele solche Spiele nicht vorrangig weil es soviel Spass macht Köpfe abzuballern, sondern ich spiele es tatsächlich vorrangig nicht wegen dem Gameplay, das Gameplay ist eigentlich nur der retardierende Moment für mich. ^^

Davon ab, spiele ich nicht unbedingt so gerne Ego Shooter, aber Gewalt kommt schon in sehr vielen Spielen, die ich spiele.