Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Hier könnt ihr über Trailer, Video-Fazit & Co diskutieren.

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NewRaven
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von NewRaven »

Alter Sack hat geschrieben:
Klar, ein wenig war das Absicht :wink:
Ich denke nur das die Definition für Rollenspiele in der Videospielwelt halt nicht so einfach ist. Es gibt dort mehrere Ansatzpunkte. Ich bin da eher Oldschool und leite das noch mehr aus der P&P-Zeit ab wo Videorollenspiele ursprünglich herkamen. Und da ist für mich ein Skyrim näher an einem Rollenspiel als ein Witcher z.B. aber halt auch meilenweit weg von einem BG. Ich denke das kann man halt nicht pauschalisieren außer für sich persönlich natürlich.
Ich komm aus der gleichen Ecke, weshalb ich dir bei der spielerischen Umsetzung auch recht gebe. Aber gerade die Relevanz aus Entscheidungen und Konsequenzen, sprich deinen Einfluss auf die Geschichten - im kleinen wie im großen - hast du doch am Tisch bei einer selbst mäßigen P&P-Session viel mehr. Was nützt dir denn die Freiheit, tun und lassen zu können was du willst und die Fähigkeit, all deine Taten für dich selbst legitimieren, wenn sie in der Spielwelt niemanden interessieren? Du kannst in Skyrim nicht böse sein... abgesehen von der DB oder der Diebesgilde im Rahmen deren Quests - und selbst da interessiert das abseits davon niemand - weil das Spiel dir vorschreibt, entweder der gute Held zu sein oder auf Story, egal wie dünn sie auch sein mag, zu verzichten. Du kannst ganz Himmelsrand auslöschen (naja, zumindest die nicht essential geflaggten NPCs) und wenn du dich dabei dumm angestellt hast, darfst du dann als höchste Konsequenz Kopfgeld bezahlen... trotzdem wird dich niemand wirklich drauf ansprechen, trotzdem wirst du brav gebeten werden, dass Drachenproblem zu lösen, einen Krieg zu beenden und Co - und darfst einzig "ja, aber gern doch" antworten, weil du nun mal in die Rolle eines Helden gesteckt wurdest - auch wenn du zehnmal wie ein durchgedrehter, amoklaufender Psychopath spielst. Ein The Witcher 3 setzt dir zwar diesbezüglich engere Grenzen, lässt dich in dem Rahmen, wo du entscheiden kannst, wenigstens auch eine breitere Bandbreite an Konsequenzen tragen und genau deshalb ist es auch für mich - obwohl es weniger frei ist - klar das bessere Rollenspiel. Bethesdas Fallout/TES ist eher so der "Heldensimulator" in dem du tun und lassen kannst, was du willst - was ich als Spieler übrigens genauso gern mag.
Heruwath hat geschrieben:
Das ist ein guter Punkt. Aktion und Reaktion. Allerdings würde ich das nicht in die Kategorie Story packen. Es is ein Bestandteil der Welt bzw. Umwelt. Das ist viel mehr in einer technischen Mechanik verankert.
Trotzdem ein interessanter Punkt, denn Witcher 3 kriegt diesen Punkt auch nicht wirklich hin. Die Reaktion auf deine Aktionen ist quasi auch nicht vorhanden. Allerdings lebt Witcher 3 meistens von dem Fokus auf das theme des Mosterhunters. Das gameplay, die quests und die dialoge sind alle sehr darauf ausgelegt dir das Gefühl zu geben du seist eben das, ein Hexer. Dragon Age schafft das bei vielen Rassen und Klassen auch relativ gut durch die Dialoge und Entscheidungsmöglichkeiten. Ein Skyrim legt hier z.B. gar keinen Wert drauf. Ich muss sogar sage, dass Dragon Age in Sachen Reaktion der Umwelt auf einem höheren Niveau liegt als die beiden anderen.

Vielleicht ist es auch nur mein Gefühl und ich erinnere mich nicht mehr richtig :)
Naja, du spielst da einen festen, vorgezeichneten Charakter. Es steht vorher schon fest, wie "Geralt so ist", insofern ist es für mich verständlich, dass da nicht das ganze Spektrum der möglichen Gesinnungen abgedeckt ist. Dafür ermöglicht es dir das Spiel eben auch, dieses vorhandene Spektrum auszunutzen. Du kannst durchaus einen recht unsymphatischen Geralt spielen und die Welt wird, mal im großen, mal im kleinen darauf reagieren. Wir haben nun also auf der einen Seite mit Skyrim ein Spiel, dass dir spielerisch alle Freiheiten gibt, deinen Charakter zu spielen, wie du magst - das aber storytechnisch... oder erzählerisch... oder... welches Wort man auch immer dafür nutzen kann, nicht darauf reagiert. Und wir haben auf der anderen Seite ein Spiel, dass dir einen engeren Rahmen setzt - du aber mehr Reaktionen erhältst, wenn du ihn auch ausnutzt. :) Dragon Age bekommt das in der Tat ebenfalls ganz annehmbar hin, ja.
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gollum_krumen
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von gollum_krumen »

4P|T@xtchef hat geschrieben:
gollum_krumen hat geschrieben:Jörg, eine Empfehlung: Lass Andromeda von jemand anderem testen. Alle Beteiligten würden profitieren,
Ach ja, der Profit für alle Beteiligten - der bleibt bei einer Kritik an einem Spiel tatsächlich mal auf der Strecke. Ach du Schreck aber auch. Und das in einer Branche der bezahlten Influencer, wo doch alles irgendwie jedem so viel Spaß macht, dass Pseudojournalisten schon beim Unboxing vor laufender Kamera einen Ständer kriegen - immerhin kann man darauf wiederum ein Produkt platzieren. Ich denke, ich lehne deine Empfehlung als ausgewiesener Freund von Mass Effect ab. Damals gab es ja schon kollektives Rumgeheule nach einem "gut". Und wenn die auf Höchstwertungen konditionierten Jammerlappen nicht profitieren, dann vielleicht die Spielkultur.
Gute Güte, kein Grund so aggressiv zu reagieren. Ich schätze Deine Tests, ich schätze deine Kritik und Deine Ausrichtung in Sachen Spielejournalismus. Ich persönlich empfand DA:I ebenfalls als Zumutung, ich bin ebenfalls gefrustet gewesen, dass BioWare ihren Namen an EA verkauft haben. Ich habe unzählige Male einen Verriss von dir vor geifernden Fanboys verteidigt, weil ich deine Kritik an der Entwicklung der AAA-Branche (und deren Einflussnahme auf Spielejournalisten) absolut teile.

Das ändert doch nichts daran, dass dieses Button-Awesome-Lichterporno-Weltretten-Spielplatz-Design inzwischen eben ein eigenes Genre ist, billiger Nerdporno für den Feierabend des betagten Weltenretters. Klar kannst Du die auch alle in der Luft zerfetzen, aber dann gib Dir bitte auch Assassins Creed und den ganzen anderen Action-Popcorn-Müll. Ich bin keiner dieser Wertungsheuler, ich selbst plädiere seit Jahr und Tag dafür, dass Ihr diese scheiss Zahl endlich abschafft (in einem Video dazu hatten wir im Übrigen mal eine gute und ausführliche Diskussion, wo du mir nicht gefrustet über den Mund gefahren bist wie hier).

Ich bin eben einfach der Meinung, dass dieser Button-Awesome-Kram von jemandem getestet werden sollte, der damit auch was anfangen kann. Das hat doch mit RPGs (und deinem sonstigen Testerprofil) gar nichts mehr zu tun. Damit tut sich eine Diskrepanz bei 4Players auf - wenn Du von vornherein skeptisch an einen Titel rangehst (und Andromeda dürfte da keine Ausnahme sein - jeder Freund des ersten Teils MUSS ja skeptisch sein), ohne die neue Zielgruppe von BioWare in den Blick zu nehmen, dann liegt ein Verriss halt in der Luft.

Aber mach ruhig, ich freu mich drauf. Und werd in den Kommentaren trotzdem für Deine Position argumentieren.

EDIT: Auf den Verriss. Auf das Spiel freue ich mich nur sehr leise und vorsichtig.
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Jörg Luibl
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Jörg Luibl »

Was schert mich als Journalist die "neue" Zielgruppe? Was schert sie dich als leidenschaftlicher Spieler? Meine Schärfe rührte einfach daher, dass deine Argumentation exakt die der Publisher ist: Wenn BioWare, Capcom, Ubisoft oder wer auch immer das Spieldesign aus Profitgier oder Unvermögen oder beidem wie blöde verwässern, dann fordern sie auch noch, dass irgendein Fan von Verwässerung darüber jubeln soll. Also eine Journalistenmarionette, die nicht das Spieldesign, sondern das Kaufbedürfnis zum Maßstab ihrer Kritik macht. Und da krieg ich einfach Plaque, wenn diese perfide Argumentation auch bei Lesern zu fruchten scheint.

Aber jetzt ist auch gut.;)
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Usul
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Usul »

lovestar hat geschrieben:ich spiele rpgs seit baldurs gate und es ist einfach "mein" genre. muss dir bei skyrim komplett zustimmen..habe es nie durchgespielt, weil es so belanglos ist und sehr viele unlogische momente gibt. dazu sind einige mechanismen total kaputt gewesen..das macht the witcher einfach 1000mal besser und glaubwürdiger.
Ich spiele RPGs schon länger, als es Baldur's Gate gibt... und es ist (bzw. war) einfach "mein" Genre. Muss dir bei Witcher komplett widersprechen. Hat mich stets nur gelangweilt. Skyrim hingegen zig Stunden gespielt und immer begeistert von gewesen.

Merkt man, worauf ich hinaus will?

Heruwath hat geschrieben:Die Stärke von Bethesda ist es Geschichten mit den locations zu erzählen. Jede Stadt in Skyrim war relativ einzigartig. Man hat sie so oft besucht, dass man sie irgendwann komplett auswendig kannte. Sie hatten alle ihren einzigartigen Charme und eine nahezu greifbare, interessante Geschichte. Nicht die, welche durch quests erzählt wird, sondern die mystische, manchmal dezent versteckte Geschichte, welche von der location selbst erzählt wird. Die Quests, die einen hinführen sind meistens stumpf, aber genau das ist das Besondere daran. Die Quest ist nur der Grund eine location zu besuchen. Den Spielspaß bezieht man aus der location selbst.
Sehr schön gesagt!

Skyrim ist (neben GTA) auch das einzige Spiel, in dem ich z.B. Spaß daran habe, große Strecken quasi in Echtzeit zurückzulegen. Nicht nur die einzelnen ausgearbeiteten Locations, sondern die gesamte Welt ist einfach - für meinen Geschmack - so ansprechend gestaltet, daß es selbst einem typischen Schnellreise-/Teleport-Anhänger wie mir gefällt, da herumzulaufen. Der Begriff "Wandersimulator" wird ja oft genug abwertend verwendet... aber hier ist er wirklich positiv gemeint. Die Welt spielt für mich die Hauptrolle in Skyrim, alles andere ist dem untergeordnet und fällt dementsprechend nicht so stark ins Gewicht.
Mag jeder anders sehen... aber man sollte wenigstens versuchen, die Faszination zu verstehen, die von Skyrim für so viele Spieler ausgeht, statt das alles als Unsinn abzutun und sich an Faktoren aufzuhängen, die nicht jedem gleich wichtig sind.
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Miep_Miep
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Miep_Miep »

Hab gestern erst zwei der "5 Beispiele für schlechte Open-World" gespielt. DA:I und Far Cry Primal. Bei Far Cry Primal gebe ich euch zu 100 % Recht. Bin derzeit bei ungefähr der Hälfte des Spiels und ich finde einfach keine Motivation es weiter zu spielen. Die Welt wäre so viel schöner und stimmungsvoller, wenn sie nicht komplett mit Tieren, Menschen und Ereignissen überladen worden wäre. Der "Survival-Aspekt" bei Primal war ein Witz. Anfangs dachte ich, man muss viel sammeln und jagen und ums nackte Überleben kämpfen. Doch nach kürzester Zeit hatte ich bereits gemerkt, dass man mit Rohstoffen und Wild praktisch überschüttet wird. Was mich ebenfalls sehr gestört hat, war die erfundene "UrSprache". Man musste sich die ganze Zeit über auf die Untertitel konzentrieren um den Konversationen folgen zu können. Mir wäre eine optimale englische Sprachausgabe viel lieber gewesen, auch wenn das Spiel dadurch nicht so authentisch gewesen wäre.

Bei DA:I muss ich sagen, dass es neben Skyrim und Dragons Dogma: Dark Arisen mein Lieblings-RPG ist. Es war mein erstes Spiel für die Next Gen und hat mich total "geflashed". Ich liebe das DA Universum, mit seiner spannenden Mythologie und seinen faszinierenden Orten. Bei Inquisition konnte man so viel von dieser Welt erkunden, das hat mir am besten gefallen. Ich konnte jedes Gebiet genießen, weil alle wunderschön und irgendwie auf ihre Art einzigartig waren.

Fallout 4 ist für mich kein typisches RPG. Bin bei Fallout 3 recht spät eingestiegen, ca. ein Jahr vor Fallout 4, und kann daher nicht beurteilen in wieweit sich die Fallout-Serie geändert hat. Fallout 4 jedenfalls gefällt mir sehr gut, der 50er-Jahre-Charme ist klasse und die Welt hat diesen tollen Endzeit-alles ist tot-Beigeschmack. Im Gegensatz zu Skyrim können dort immerhin die Begleiter und wichtigen Questgeber nicht sterben.

Mein bisher schlimmstes "Open-World" RPG war Final Fantasy XIII-2 ... das war fürchterlich.
Heruwath
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Heruwath »

NewRaven hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben: Naja, du spielst da einen festen, vorgezeichneten Charakter. Es steht vorher schon fest, wie "Geralt so ist", insofern ist es für mich verständlich, dass da nicht das ganze Spektrum der möglichen Gesinnungen abgedeckt ist. Dafür ermöglicht es dir das Spiel eben auch, dieses vorhandene Spektrum auszunutzen. Du kannst durchaus einen recht unsymphatischen Geralt spielen und die Welt wird, mal im großen, mal im kleinen darauf reagieren. Wir haben nun also auf der einen Seite mit Skyrim ein Spiel, dass dir spielerisch alle Freiheiten gibt, deinen Charakter zu spielen, wie du magst - das aber storytechnisch... oder erzählerisch... oder... welches Wort man auch immer dafür nutzen kann, nicht darauf reagiert. Und wir haben auf der anderen Seite ein Spiel, dass dir einen engeren Rahmen setzt - du aber mehr Reaktionen erhältst, wenn du ihn auch ausnutzt. :) Dragon Age bekommt das in der Tat ebenfalls ganz annehmbar hin, ja.
Es geht ja nicht um den Charakter in erster Linie, sondern um die Aktionen. Wenn ich einen Drachen töte, dann wäre es wirklich cool, wenn die Welt darauf reagiert. Der Character kann definitiv als trigger für einige kleine Veränderungen sein. DA:I macht das ziemlich gut, indem sie neue Dialogoptionen freischalten oder sogar die Einstellung der Leute dir gegenüber anpassen. Natürlich kein Vergleich zu der Spannweite der Charaktere bei Skyrim.

Mir geht es wirklich um die Aktionen selbst. Was ich mach soll Einfluss auf die Umwelt haben. Was ich machen kann ist auch vorgegeben durch das Spiel. Die große Frage ist, ob man den Aufwand dafür betreiben möchte. Als Beispiel auch hier DA:I. Wer sich mal genau anschaut wieviel conten Bioware hier geschaffen hat wird einem fast schwindlig. Ganze Codex Einträge, welche sich nach Entscheidung verändern. Slebst die Entscheidungen von DA:O haben Einfluss auf DA:I.
DefenderHH
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von DefenderHH »

Kann mich der Meinung schon gut anschließen. (obwohl ich ja den All-Time-Favorite-Hate von Jörg vermisst habe: Gothic 3 :P )

Ich würde mir sehr wohl wünschen, dass Jörg Mass Effect Andromeda testet, da DA:I als Open World- Spiel einfach nicht gut genug war. Das Spiel selbst hat seine Momente. Ich hatte sehr viel Spaß mit DA:I, sonst hätte ich die Hauptstory nicht durchgespielt, allerdings waren es die Festung, die Geschichten der Charaktere und seltene Nebenquests, welche mal ab und zu die Raffinesse des Entwicklerteams aufblitzen ließ. Allerdings waren es gerade die Quests, welche halt liniearer gehalten wurden, in denen man eine gewisse Dichte spürte. Es gibt halt Elemente, welche BioWare anscheinend nicht total verlernt hat. Die Open World können sie aber ganz getrost weglassen beim nächsten mal! Es hatte mich erschreckt und ich bin spätestnes seit DA:I bei jedem Open World Tiel, welchen ich interessant finde, skeptisch und lasse meist dann doch lieber die finger davon. The Witcher 3 war da die positive Ausnahme für mich.

Was hat das alles mit Jörg und dem Test zu Andromeda zu tun? ich habe Andromeda überhaupt nicht auf der Rechnung, aufgrund des Fauxpas von DA:I. Als ich hörte, dass ME:A NOCH größer usw. als DA:I sein soll, hatte ich spätestens seitdem für mich keine Hoffnung mehr in diesen Titel gesteckt. Jörg wäre für mich tatsächlich der Journalist, welcher mir die endgültige Skepsis bestätigen oder vielleicht doch nehmen kann. Das beziehe ich darauf, dass Dragon Age und Mass Effect dann doch wohl sehr verlgeichbar sind und ich gerne die Meinung des gleichen Journalisten lesen möchte, welche Veränderungen etc. hier vorliegen.

Ich lese auch von anderen Journalisten und auch von andere Magazinen Tests, jedoch gibt es bei diesem speziellen Fall nur die eine Meinung, welche für mich aussagekräftig wäre. Hört sich jetzt schon etwas sehr `schleimig`an, ist allerding dann doch nur eine Meinung eines kritischen Lesers. nicht mehr und nicht weniger
Darkdepths
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Darkdepths »

Heruwath hat geschrieben:
NewRaven hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:
Es geht ja nicht um den Charakter in erster Linie, sondern um die Aktionen. Wenn ich einen Drachen töte, dann wäre es wirklich cool, wenn die Welt darauf reagiert. Der Character kann definitiv als trigger für einige kleine Veränderungen sein. DA:I macht das ziemlich gut, indem sie neue Dialogoptionen freischalten oder sogar die Einstellung der Leute dir gegenüber anpassen. Natürlich kein Vergleich zu der Spannweite der Charaktere bei Skyrim.

Mir geht es wirklich um die Aktionen selbst. Was ich mach soll Einfluss auf die Umwelt haben. Was ich machen kann ist auch vorgegeben durch das Spiel. Die große Frage ist, ob man den Aufwand dafür betreiben möchte. Als Beispiel auch hier DA:I. Wer sich mal genau anschaut wieviel conten Bioware hier geschaffen hat wird einem fast schwindlig. Ganze Codex Einträge, welche sich nach Entscheidung verändern. Slebst die Entscheidungen von DA:O haben Einfluss auf DA:I.
Da finde ich aber DAI als kein gutes Beispiel.
Welchen Einfluss hat man groß auf die Umwelt? Wenn man eine Nebenquest macht gibt es meist nur schnöde ein paar EP und die Belohnung. Nirgendwo im Winterpalast wird sich beispielsweise darauf bezogen wenn ich vorher die Erhabenen Ebenen von den Untoten befreit habe. Das gilt für alle Events in den Nebengebieten und der Impact was die Entscheidungen in der Hauptstory angeht sind auch eher dürftig (Beispiel: Man hat immer Rote Templer als Hauptgegner, egal für welche Seite man sich entscheidet). Das sie den Codex anpassen ist für mich eher ein Tropfen auf dem heißen Stein wobei ich dir Recht gebe das der Dialog mit dem Eisernen Bullen nach dem Töten des 1ten Drachen gut war.
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Alter Sack
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Alter Sack »

NewRaven hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:
Klar, ein wenig war das Absicht :wink:
Ich denke nur das die Definition für Rollenspiele in der Videospielwelt halt nicht so einfach ist. Es gibt dort mehrere Ansatzpunkte. Ich bin da eher Oldschool und leite das noch mehr aus der P&P-Zeit ab wo Videorollenspiele ursprünglich herkamen. Und da ist für mich ein Skyrim näher an einem Rollenspiel als ein Witcher z.B. aber halt auch meilenweit weg von einem BG. Ich denke das kann man halt nicht pauschalisieren außer für sich persönlich natürlich.
Ich komm aus der gleichen Ecke, weshalb ich dir bei der spielerischen Umsetzung auch recht gebe. Aber gerade die Relevanz aus Entscheidungen und Konsequenzen, sprich deinen Einfluss auf die Geschichten - im kleinen wie im großen - hast du doch am Tisch bei einer selbst mäßigen P&P-Session viel mehr. Was nützt dir denn die Freiheit, tun und lassen zu können was du willst und die Fähigkeit, all deine Taten für dich selbst legitimieren, wenn sie in der Spielwelt niemanden interessieren? Du kannst in Skyrim nicht böse sein... abgesehen von der DB oder der Diebesgilde im Rahmen deren Quests - und selbst da interessiert das abseits davon niemand - weil das Spiel dir vorschreibt, entweder der gute Held zu sein oder auf Story, egal wie dünn sie auch sein mag, zu verzichten. Du kannst ganz Himmelsrand auslöschen (naja, zumindest die nicht essential geflaggten NPCs) und wenn du dich dabei dumm angestellt hast, darfst du dann als höchste Konsequenz Kopfgeld bezahlen... trotzdem wird dich niemand wirklich drauf ansprechen, trotzdem wirst du brav gebeten werden, dass Drachenproblem zu lösen, einen Krieg zu beenden und Co - und darfst einzig "ja, aber gern doch" antworten, weil du nun mal in die Rolle eines Helden gesteckt wurdest - auch wenn du zehnmal wie ein durchgedrehter, amoklaufender Psychopath spielst. Ein The Witcher 3 setzt dir zwar diesbezüglich engere Grenzen, lässt dich in dem Rahmen, wo du entscheiden kannst, wenigstens auch eine breitere Bandbreite an Konsequenzen tragen und genau deshalb ist es auch für mich - obwohl es weniger frei ist - klar das bessere Rollenspiel. Bethesdas Fallout/TES ist eher so der "Heldensimulator" in dem du tun und lassen kannst, was du willst - was ich als Spieler übrigens genauso gern mag.
Da widerspreche ich dir. Die Entscheidungen im Witcher sind maximal auf Telltale-Niveau. Das sind keine wirklichen Entscheidungen. Die haben das Niveau das auch die Eyecatcher in der Welt vom Witcher haben. Das sind maximal zweigeteilte Quests. Das ist Bauernfängerei.
Auf das Spiel wo meine Entscheidungen wirkliche Konsequenzen haben werden auf die Welt warte ich seid Jahren.
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EllieJoel
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von EllieJoel »

4P|T@xtchef hat geschrieben:
EllieJoel hat geschrieben:Die Fallout 4 Welt ist mindestens genauso lieblos und langweilig wie die von Dragon Age Inqusition.
Tja, so spalten Spiele. Die Unterschiede in der Anziehungskraft könnten aus meiner Sicht größer nicht sein. Denn das eine Spiel kann seine Schwächen gerade aufgrund des Designs der offenen Welt kaschieren, das andere macht sie noch schlimmer. Um es mal böse zu formulieren: Dragon Age Inquisition könnte irgendwo im Ödland von Fallout 4 ein (kostenloser) DLC-Nebenschauplatz für Fantasymutanten sein. Am besten unter Tage als Themenpark, das entspräche dann der Qualität, die BioWare mittlerweile anbietet. Aber Glück auf, Andromeda kommt.
Ich wollte die Welt von Inqusition nicht verteidigen ich finde sie auch langweilig und Oberflächig alle geheimnisse geht man mit Radar an um Scherben usw zu sammeln ganz schlimm. Ich meinte aber im Gegensatz zu Fallout gibt es zumindest eine (für mich) interessante Hauptstory und Charaktere und das hat mich dann zumindest bei der Stange gehalten das Spiel durchzuspielen. Letztendlich kam es für mich aber auch nicht über biederes Mittelmaß hinaus. Auf Andromeda bin ich gespannt hoffe Bioware hat gelernt aus den Fehlern von Inqusition und baut auf die Stärken aus. Von Bethesda würde ich mir mehr interessante Storys und Charaktere wünschen. Aber ich war auch schon immer mehr der Fan von Bioware / CDP etc Rollenspielen mit starker Fokussierung auf die Story als auf die Sandbox von Bethesda.

Wohl Inqusition auch extrem viele Fehler in der Story hatte z.b. das man als mächtiger Inqusitor Blümchen sammelt geht oder simple hol und bring Aufgaben vollbringt das Uboot Sonar war auch extrem nervig auch hätte ich mir mehr harte Entscheidungen gewünscht da hätte das Szenario viel mehr geboten. Dafür hab ich aber momentan nen Heidenspass an Tyranny von Obsidian. :wink:

Alter Sack hat geschrieben:
NewRaven hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:
Klar, ein wenig war das Absicht :wink:
Ich denke nur das die Definition für Rollenspiele in der Videospielwelt halt nicht so einfach ist. Es gibt dort mehrere Ansatzpunkte. Ich bin da eher Oldschool und leite das noch mehr aus der P&P-Zeit ab wo Videorollenspiele ursprünglich herkamen. Und da ist für mich ein Skyrim näher an einem Rollenspiel als ein Witcher z.B. aber halt auch meilenweit weg von einem BG. Ich denke das kann man halt nicht pauschalisieren außer für sich persönlich natürlich.


Da widerspreche ich dir. Die Entscheidungen im Witcher sind maximal auf Telltale-Niveau. Das sind keine wirklichen Entscheidungen. Die haben das Niveau das auch die Eyecatcher in der Welt vom Witcher haben. Das sind maximal zweigeteilte Quests. Das ist Bauernfängerei.
Auf das Spiel wo meine Entscheidungen wirkliche Konsequenzen haben werden auf die Welt warte ich seid Jahren.
Da kannst noch bisschen länger warten ein Spiel wo Entscheidungen wirklich relevant sind und das x mögliche Pfade ermöglichen ist schlicht nicht realisierbar und schon gar nicht in einen 100 Stunden + Rollenspiel wie The Witcher 3. Wie soll das denn gehen ? Groß reden ist einfach wirklich mal zu sagen wie das überhaupt funktionieren soll wenn jede Entscheidung das Spiel komplett ändert das ist wohl nicht mehr so leicht. So gesehen ist The Witcher schon mit das beste was man momentan bekommen kann und das wird auch noch einige lange Jahre so bleiben und das hat überhaupt nichts mit Bauernfängerei zutun.
Zuletzt geändert von EllieJoel am 01.12.2016 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Stalkingwolf »

Ich fand Dragon Age Inquisition gar nicht mal so schlecht. Ich habe es aber auch nicht als Open World Titel gesehen und gespielt und damit die Sammelquest einfach liegen lassen.
Ich habe mich auf die Storyquest konzentriert und wurde damit gut unterhalten. Nun muss EA nur was aus seinen Fehlern lernen und beim nächsten Dragon Age darauf ganz verzichten.

Bei mir hat Assassins Creed : Black Flag nicht funktioniert. Das war zu voll gepackt auf zu kleinem Spielfeld. Typisches UbiSoft Spiel halt.

Ich glaub das Hauptproblem ist wie die Open World eingebunden wird. In OpenWorld muss die Welt das Spiel sein und nicht das Spiel in der Welt statt finden. Wenn es nur dazu dient groß und weit zu sein, dann kann man es auch einfach weglassen. Wobei ich da sagen muss das es Wichter 3 ganz gut hinbekommen hat.
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Alter Sack »

EllieJoel hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben: Da widerspreche ich dir. Die Entscheidungen im Witcher sind maximal auf Telltale-Niveau. Das sind keine wirklichen Entscheidungen. Die haben das Niveau das auch die Eyecatcher in der Welt vom Witcher haben. Das sind maximal zweigeteilte Quests. Das ist Bauernfängerei.
Auf das Spiel wo meine Entscheidungen wirkliche Konsequenzen haben werden auf die Welt warte ich seid Jahren.
Da kannst noch bisschen länger warten ein Spiel wo Entscheidungen wirklich relevant sind und das x mögliche Pfade ermöglichen ist schlicht nicht realisierbar und schon gar nicht in einen 100 Stunden + Rollenspiel wie The Witcher 3. Wie soll das denn gehen ? Groß reden ist einfach wirklich mal zu sagen wie das überhaupt funktionieren soll wenn jede Entscheidung das Spiel komplett ändert das ist wohl nicht mehr so leicht. So gesehen ist The Witcher schon mit das beste was man momentan bekommen kann und das wird auch noch einige lange Jahre so bleiben und das hat überhaupt nichts mit Bauernfängerei zutun.
Och machen kann man das schon. Man müsste halt Datenbankschemata entwickeln mit mehrerer Faktoren wie Antipathie, Sympathie, ... für NPCs. Das Problem ist nur das es sehr aufwendig ist. Aber weder extrem kompliziert noch technisch nicht machbar. Das ganze wird nur immer aufwendiger je größer die Story ist mit vielen netten Filmchen ist.
Ganz einfache Verfahren gabs schon in Rollenspielen wie BG. Man hat das nur nicht weiter verfolgt wie schon gesagt da muss man halt ne Menge Arbeit reinstecken die man nicht sieht. Hinzu kommt das dies auch nicht unbedingt gewünscht ist von den Spielern.
Aber was der Witcher macht ist schon "Bauernfängerei". Der werden Quest zweigeteilt nicht mehr und nicht weniger. Das haben sie gut verpackt so das man wirklich glaubt man hat was entschieden aber es hat weder Einfluss auf das Spiel noch auf die Welt. Das ist auch OK weil sie den Eindruck gut vermitteln solange man nicht groß darüber nachdenkt. Da gabs schon Spiele die das wesentlich besser gemacht haben.
Ich weiß das ich mit meiner Meinung was W3 angeht ziemlich allein da stehe (was mir aber auch egal ist und bis jetzt hat es auch noch keiner geschafft mir passende Gegenargumente zu liefern) aber CDP arbeitet mir da in vielen Belangen mit zu vielen Tricks sowohl was Entscheidungen angeht als auch in der Gestaltung der Welt als das ich das Spiel für so innovativ halte. Auf den ersten Blick ist alles Top. Beim zweiten wird es schwierig für mich. Deswegen werde ich es wohl auch nie zu Ende bekommen 2/3 habe ich aber schon in einem Jahr geschafft. Ich werde es wohl auch noch zu Ende spielen allein um meine Meinung abzuschließen.
Es ist für viele mit Sicherheit und zu Recht ein sehr gutes Spiel. Aber es ist weder innovativ noch zukunftsweisend ... von der Grafik (wenn man die Eyeycatcher ausblendet) mal abgesehen aber das überholt sich irgendwann selbst.
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EllieJoel
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von EllieJoel »

Alter Sack hat geschrieben:
EllieJoel hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben: Da widerspreche ich dir. Die Entscheidungen im Witcher sind maximal auf Telltale-Niveau. Das sind keine wirklichen Entscheidungen. Die haben das Niveau das auch die Eyecatcher in der Welt vom Witcher haben. Das sind maximal zweigeteilte Quests. Das ist Bauernfängerei.
Auf das Spiel wo meine Entscheidungen wirkliche Konsequenzen haben werden auf die Welt warte ich seid Jahren.
Da kannst noch bisschen länger warten ein Spiel wo Entscheidungen wirklich relevant sind und das x mögliche Pfade ermöglichen ist schlicht nicht realisierbar und schon gar nicht in einen 100 Stunden + Rollenspiel wie The Witcher 3. Wie soll das denn gehen ? Groß reden ist einfach wirklich mal zu sagen wie das überhaupt funktionieren soll wenn jede Entscheidung das Spiel komplett ändert das ist wohl nicht mehr so leicht. So gesehen ist The Witcher schon mit das beste was man momentan bekommen kann und das wird auch noch einige lange Jahre so bleiben und das hat überhaupt nichts mit Bauernfängerei zutun.
Och machen kann man das schon. Man müsste halt Datenbankschemata entwickeln mit mehrerer Faktoren wie Antipathie, Sympathie, ... für NPCs. Das Problem ist nur das es sehr aufwendig ist. Aber weder extrem kompliziert noch technisch nicht machbar. Das ganze wird nur immer aufwendiger je größer die Story ist mit vielen netten Filmchen ist.
Ganz einfache Verfahren gabs schon in Rollenspielen wie BG. Man hat das nur nicht weiter verfolgt wie schon gesagt da muss man halt ne Menge Arbeit reinstecken die man nicht sieht. Hinzu kommt das dies auch nicht unbedingt gewünscht ist von den Spielern.
Aber was der Witcher macht ist schon "Bauernfängerei". Der werden Quest zweigeteilt nicht mehr und nicht weniger. Das haben sie gut verpackt so das man wirklich glaubt man hat was entschieden aber es hat weder Einfluss auf das Spiel noch auf die Welt. Das ist auch OK weil sie den Eindruck gut vermitteln solange man nicht groß darüber nachdenkt. Da gabs schon Spiele die das wesentlich besser gemacht haben.
Ich weiß das ich mit meiner Meinung was W3 angeht ziemlich allein da stehe (was mir aber auch egal ist und bis jetzt hat es auch noch keiner geschafft mir passende Gegenargumente zu liefern) aber CDP arbeitet mir da in vielen Belangen mit zu vielen Tricks sowohl was Entscheidungen angeht als auch in der Gestaltung der Welt als das ich das Spiel für so innovativ halte. Auf den ersten Blick ist alles Top. Beim zweiten wird es schwierig für mich. Deswegen werde ich es wohl auch nie zu Ende bekommen 2/3 habe ich aber schon in einem Jahr geschafft. Ich werde es wohl auch noch zu Ende spielen allein um meine Meinung abzuschließen.
Es ist für viele mit Sicherheit und zu Recht ein sehr gutes Spiel. Aber es ist weder innovativ noch zukunftsweisend ... von der Grafik (wenn man die Eyeycatcher ausblendet) mal abgesehen aber das überholt sich irgendwann selbst.
Ich stimme zu das sowas in Spielen wie die von Telltale schon mehr in Sachen Entscheidungen investieren könnten das ist ja sozusagen der ganze Aufmacher dieser Spiele aber in einen riesen Rollenspiel kann ich mir das nur schwer vorstellen . Wenigstens kann man sagen das man beim Witcher durch Entscheidungen ganz andere Quests und Orte zu sehen bekommt im 2. Teil ändert sich sogar der ganze 2. Akt oder im Addon Blood and Wine gibt es eine ganz unterschiedliche Quest je nachdem wofür man sich entscheidet. Mal schauen wie Cyberpunk in dem Punkt wird vielleicht geht CDP noch nen schritt nach vorne. Aber letztendlich in The Witcher 3 ein Spieldurchgang dauert schon gut 150 Stunden um überhaupt zu sehen welche Entscheidungen zu was führen muss man das Spiel mindestens nochmal durchspielen was ich sowieso nicht direkt mache bei so nen Brocken also funktioniert die Illusion recht gut bei mir. Gefallen haben mir übrigens auch Spiele die die Entscheidungen nicht plump in Dialog Form verpacken sondern mit ins Gameplay implementieren wie zum Beispiel bei Silent Hill 2.
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harteeSPIELT
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von harteeSPIELT »

EllieJoel hat geschrieben:Die Fallout 4 Welt ist mindestens genauso lieblos und langweilig wie die von Dragon Age Inqusition. Unglaublich blöde hol / bring / kill quests ohne Kontext langweilige hauptstory und nebenmissionen fast jedes Gebäude sieht exakt gleich aus. Dragon Age hatte wenigstens eine halbwegs interessante Story und Charaktere. Hatte damit weitaus mehr Spaß als mit Fallout 4. Fallout 4 hat mich innerhalb kürzester Zeit so angeödet das ich es nicht mal geschafft hab die 8-10 Stunden Hauptstory durchzuspielen.
... sehe ich absolut genau so!
Spieler2008
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Re: Top-Listen: 5 Beispiele für schlechte Open-World

Beitrag von Spieler2008 »

4P|T@xtchef hat geschrieben:
gollum_krumen hat geschrieben:Jörg, eine Empfehlung: Lass Andromeda von jemand anderem testen. Alle Beteiligten würden profitieren,
Ach ja, der Profit für alle Beteiligten - der bleibt bei einer Kritik an einem Spiel tatsächlich mal auf der Strecke. Ach du Schreck aber auch. Und das in einer Branche der bezahlten Influencer, wo doch alles irgendwie jedem so viel Spaß macht, dass Pseudojournalisten schon beim Unboxing vor laufender Kamera einen Ständer kriegen - immerhin kann man darauf wiederum ein Produkt platzieren. Ich denke, ich lehne deine Empfehlung als ausgewiesener Freund von Mass Effect ab. Damals gab es ja schon kollektives Rumgeheule nach einem "gut". Und wenn die auf Höchstwertungen konditionierten Jammerlappen nicht profitieren, dann vielleicht die Spielkultur.
"Spielkultur" setzt ein Interesse am Werk voraus. Du klingst, als seist du im konkreten Fall lediglich daran interessiert deine Vorbehalte zu kultivieren. Nicht jeder ist ein Erektivjubler, nur weil er einem Entwickler neue Richtungen zugesteht – selbst um den Preis, dass die eigenen (erstarrten?) Vorlieben nicht mehr bedient werden.
Angesichts deiner temperamentvoll formulierten Abneigung würde ich dir auch gollum_krumens Empfehlung nahelegen und jemand anderen die Kritiken an künftigen Bioware-Spielen überlassen, der Maßstäbe ohne vorgefasste Schmähabsicht anzulegen imstande ist.