Grand Theft Auto 5: Der Epilog: Was wir uns von einem GTA VI wünschen

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Vinterblot
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Re: Grand Theft Auto 5: Der Epilog: Was wir uns von einem GT

Beitrag von Vinterblot »

DextersKomplize hat geschrieben:I Ich kenn die Wörter, aber ich versteh sie einfach nicht wegen deren Slang.
Ja da hörts dann natürlich auch bei mir auf. Untertitel bringen da auch nichts, weil dann kriegste wieder nichts vom Spiel mit. Aber ganz ehrlich: Ich bezweifel auch, dass das für den Durchschnittsamerikaner, der nicht "in da hood" aufgewachsen ist, komplett zu verstehen ist.
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Jazzdude
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Re: Grand Theft Auto 5: Der Epilog: Was wir uns von einem GT

Beitrag von Jazzdude »

Vinterblot hat geschrieben:
Jazzdude hat geschrieben: Und bitte: KEINEN Charakter wie Trevor mehr! Einen derart (schlecht) überzeichneten Charakter habe ich selten gesehen. Ich war Anfangs auch begeistert / mitgehypt von seiner brutalen Psychoart. Bis man dann halt irgendwann merkt, wie berechenbar sein vulgäres Gequatsche eigentlich ist.
Fandest du? Natürlich ist Trevor hemmungslos überzeichnet, keine Frage - aber ich finde er hat sogar ziemlich überraschende Seiten die ihn keineswegs eindimensional machen. Siehe z.B. seine Liebesbeziehung im Verlauf der Story. Oder auch sein Beschützerinstinkt Michaels Tochter gegenüber - dabei bleibt er natürlich ein Soziopath. Trevor ist schlicht skurril - und der Humor den Trevor transportiert erinnert mich an eine meiner Lieblingsserien Boston Legal.

Natürlich wäre Trevor nichts für eine ernste Gesellschaftsstudie. Aber in diesem Rahmen finde ich ihn nicht nur völlig in Ordnung, sondern schlicht super. Ich habe ihm gerne zugeschaut und nur darauf gewartet, was er als nächstes wieder anstellen wird. Und Michael ist ja nun auch kein Kind von Traurigkeit, ich erinnere nur an die Szene im Tätowierstudie - das war mindestens Trevor light.
Das Problem, das ich mit Trevor hatte war eben wie gesagt, dass alles so vorhersehbar war. Rockstar wollte einen "krassen", "unbequemen" Charakter schaffen. Das haben sie ja auch geschafft. Nur war mir das alles zu offensichtlich. Zu Holzhammer!
Derbe Witze sind dabei gar nicht das Problem. Ich liebe Drawn Together, Ugly Americans, Little Britain und co., aber Trevor war einfach immer so... ja. Ich merke selbst, dass ich das gar nicht richtig erläutern kann. Wenn z.B. ein Charakter ingame einen gefährlichen Vorschlag macht und einer Widerspricht, war das "YOU FUCKING PUSSY!" genauso vorprogrammiert wie das "I'M GONNA KILL YOU AND RAPE YOUR CORPSE", wenn ihn jemand anrempelt o.ä. Einfach alles zu offensichtlich. Aber ich muss dir zustimmen, Trevor hat durchaus seine Momente. Beispielsweise während der Fahrt zum Flughafen nach der Folterszene, oder die Szene wo er in Michaels Haus aufkreuzt.
Mir war er einfach too much. Weniger wäre bei diesem Charakter für mich mehr gewesen. Mehr subtiler Psychopath mit gelegentlichen Ausrastern.
DextersKomplize hat geschrieben: Dennoch ist es mir bisher in keinem GTA möglich gewesen exakt zu verstehen was die da plaudern, während ich fahre. Am besten verstehe ich immer so Osteuropäer, die zwar kein schönes, aber recht klares Englisch sprechen.
Da ist was dran. Ich hätte GTA IV wohl auch ohne Untertitel spielen können. Nico Bellic und co. waren tatsächlich viel besser zu verstehen als Franklin. Michael war einer der wenigen Charaktere, den man immer recht gut verstanden hat. Aber bei manch anderen hatte ich auch Probleme.
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Alter Sack
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Re: Grand Theft Auto 5: Der Epilog: Was wir uns von einem GT

Beitrag von Alter Sack »

Habt ihr Jörg mit Waffengewalt gezwungen eine Aussage zu machen :mrgreen:

Eine weibliche Protagonistin fänd ich auch mal sehr gut.
Einen Schauplatz ausserhalb der USA ... schwierig. Die USA bietet eigentlich alles was dieses Spiel benötigt.
Das Land ist technisch hochmodern, in keinem anderen westlichen Land gibt es ein so ein starkes Gefälle zwischen Arm und Reich und das in einer so großen Ausbreitung und so viele ethnische Gruppen mit ihren unterschiedlichen Eigenarten wie in den USA gibts sonst auch nirgends. Hinzu kommt noch der Umgang mit Waffen und Gewalt in den USA.
Also GTA "glaubwürdig" in einem anderen Land spielen zu lassen das dürfte schwierig werden. Tokio? Kann ich mir nicht vorstellen, zu sauber, zu viel Moral. Moskau ... zu politisch. Westeuropäische Städte ... zu viel Political Correctness.
Die Vielschichtigkeit und die Widersprüchlichkeit die das Spiel braucht bietet eigentlich nur die USA.
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an_druid
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Re: Grand Theft Auto 5: Der Epilog: Was wir uns von einem GT

Beitrag von an_druid »

GTA5 ist für mich nur noch ne große Sandburg zum umschmeißen. Das ist echt viel zu wenig für so viel mühe in der Grafik und es bindet nicht lange.

Das sollte/könnte auf jedenfall mal geändert werden:
- mehr Konsequenzen
- bessere KI
- alle Gebäude begehbahr
- Missionen u. Fraktionen mit verschiedenen verläufen die durch entscheidungen begehen werden
- kein 0815 Char Clishee, wie bisher
- "more Drama Baby" - Eine gut geschriebene Story, die auch etwas überaschender oder kontroverser ausfallen könnte ist und war NOCH NIE verkehrt
- mehr Bekleidung, die aber auch abnutzbar ist und Wirkung auf die KI bzw Umwelt hat
- Wunden, Narben mehr Gewalltdarstellung mit entsprechenden Konsequenzen (z.B das bestimmte Missionen gecanceled werden)
- mehr Jobs (z.B. Berufsimulation Baustelle, Hotdogverkäufer usw mit aufstieg..)
- mehr Secrets die durch versteckte Missionen oder durch andere Tätigkeiten bzw Begenungen freispielbar sind.
- mehr Sport u. Wetten mit aufstieg
- mehr Undergroundbereich z.B. Slums mit Streetfights, DJ'Batles, Drogengeschäfte, Prostitution, Grafityszene, Waffen usw. (auch in die Story einfließbar) - mehr dreckige Orte, Situationen u. Persönlichkeiten eben.
- Schwierigkeitsgrad dem Ziel anpassend

Will nie wieder..
- Slapstick's
- Missionen überspringen
- Quiktime Events
- unnötige "bla bla" szenen !
- Missionsbedingte Gebietssperre bzw betreten bei Aufstieg

Diese Dinge könnten sowohl die Langzeitmotivation als auch den Wiederspielwert etrem in die Höhe schießen lassen aber wenn das so weiter geht endet der ruf von GTA irgendwann im Medienfriedhof
unter der Kategorie: "Eingefrorene Konzepte durch Übersättigung des Marktes."