The Crew: Video-Vorschau
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- Guffi McGuffinstein
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Re: The Crew: Video-Vorschau
Täuschen mich meine Augen oder fährt da jedes Auto gleichschnell?
Der '69er Camaro hängt den Reventon ab? Focus ST, F150, '69 Camaro und 2012er Camaro im 4 Kampf? Welchen Sinn hat es dann verschiedene Autos zu besitzen? Wenn ich sowas schon sehe. Nein danke.
Der '69er Camaro hängt den Reventon ab? Focus ST, F150, '69 Camaro und 2012er Camaro im 4 Kampf? Welchen Sinn hat es dann verschiedene Autos zu besitzen? Wenn ich sowas schon sehe. Nein danke.
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johndoe1686305
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Re: The Crew: Video-Vorschau
Rum kann man nicht hacken. Es sei denn man friert ihn vorher ein.Stölzel hat geschrieben:Rum gehackt...
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Nanimonai
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Re: The Crew: Video-Vorschau
Das ist ein schmaler Grat zwischen dem reinen Unterstellen der Sabotage bis zur tatsächlichen Sabotage.Temeter hat geschrieben:Er redet weniger von Pay to Win, als vom bewussten Sabotieren des Spieldesigns, damit sich Spieler für einen Umweg in Form von Mikrotransaktionen entscheiden.
Viele Spieler (besonders hier) neigen eher dazu, pauschal erst mal genau das zu unterstellen. Dabei bewegt man sich aber immer im Vermutungsland und viele schauen da eben durch die negativ gefärbte Brille.
Beim neuen Forza wurde unterstellt, dass man den Grind (Geld verdienen, um neue Fahrzeuge zu kaufen) bewußt in die Länge gezogen hat, damit die Spieler die Abkürzung über den Itemshop nehmen. Tatsache ist aber, dass der Grind keineswegs länger ist als bei den Teilen davor. Ähnliches kann man auch bei vielen MMORPG´s feststellen, wo heute gerne mal unterstellt wird, dass die Level- und Itemspirale viel zu steil ist, damit man echtes Geld ausgibt. Dabei wird aber irgendwie nicht bedacht, wie lange und anstrengend beispielsweise die Grinds bei Dark Age of Camelot oder Lineage gewesen sind.
Von daher bin ich eher vorsichtig, was diese doch erst mal schwer zu beweisende Unterstellung angeht.
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Jieüüüp
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- Temeter
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Re: The Crew: Video-Vorschau
Das ist deine Meinung zu Forza, genügend Leute haben das anders empfunden. Genau darum gehts hier: Wir können größeren Publisher nicht vertrauen. Diese Läden haben schon oft genug bewiesen, dass sie sich allein für die Idee von kurzfristigen Profit fröhlich selbst zerfleischen würden. Und Entwickler können genauso idiotisch handeln. Wenn man nach all dem kein misstrauen, keine negativ gefärbte Brille hat, dann ist das eher ein schlechtes Zeichen für das eigene Urteilsvermögen.Nanimonai hat geschrieben:Das ist ein schmaler Grat zwischen dem reinen Unterstellen der Sabotage bis zur tatsächlichen Sabotage.Temeter hat geschrieben:Er redet weniger von Pay to Win, als vom bewussten Sabotieren des Spieldesigns, damit sich Spieler für einen Umweg in Form von Mikrotransaktionen entscheiden.
Viele Spieler (besonders hier) neigen eher dazu, pauschal erst mal genau das zu unterstellen. Dabei bewegt man sich aber immer im Vermutungsland und viele schauen da eben durch die negativ gefärbte Brille.
Beim neuen Forza wurde unterstellt, dass man den Grind (Geld verdienen, um neue Fahrzeuge zu kaufen) bewußt in die Länge gezogen hat, damit die Spieler die Abkürzung über den Itemshop nehmen. Tatsache ist aber, dass der Grind keineswegs länger ist als bei den Teilen davor. Ähnliches kann man auch bei vielen MMORPG´s feststellen, wo heute gerne mal unterstellt wird, dass die Level- und Itemspirale viel zu steil ist, damit man echtes Geld ausgibt. Dabei wird aber irgendwie nicht bedacht, wie lange und anstrengend beispielsweise die Grinds bei Dark Age of Camelot oder Lineage gewesen sind.
Von daher bin ich eher vorsichtig, was diese doch erst mal schwer zu beweisende Unterstellung angeht.
Abseits davon gibt es keine Entschuldigung für Mikrotransaktionen, erst recht nicht im Zusammenhang mit Grind. Man nimmt damit bezahlte Spielelemente praktisch in Geiselhaft, die sich nur mit enormen Zeitaufwand oder Geld lösen lässt. Das gehört allein schon deswegen kritisiert, weil es keine Cheats mehr gibt.
Und btw, Grind ist von Natur aus reinster BS. Vor ein par Jahren hätten sich PR-Mitarbeiter eher selbst erschossen, als auch nur den Eindruck entstehen zu lassen, es gäbe Grind im beworbenen Spiel. Allein schon die Definition des Worts besteht zu einem nicht allzukleinen Anteil aus Langeweile.
- HardBeat
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Re: The Crew: Video-Vorschau
Pc Version wird eh um einiges besser...siehe aktuell Watch Dogs Nvidia Tech Trailer...da kann man sich vorstellen was man von The Crew am PC erwarten darf.
Und da klappt es dann dank 60FPS auch mit dem Speedgefühl
Und da klappt es dann dank 60FPS auch mit dem Speedgefühl
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Nanimonai
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Re: The Crew: Video-Vorschau
Empfunden.Temeter hat geschrieben:Das ist deine Meinung zu Forza, genügend Leute haben das anders empfunden.
Es wurde aber auf einigen Seiten gesagt, dass die Geldmenge bei Forza 5 gleich hoch (oder niedrig) ist wie bei Forza 4. Der Grind soll der gleiche gewesen sein.
Persönlich beurteilen kann ich das nicht, da ich beide Teile nicht gespielt habe.
Klar gibt es die. Ganz simpel: Der Zocker von heute möchte das so.Temeter hat geschrieben: Abseits davon gibt es keine Entschuldigung für Mikrotransaktionen, erst recht nicht im Zusammenhang mit Grind.
Der Trend der Computerspieler geht doch sehr stark in die Richtung "Ich möchte alles haben und das am besten sofort und wenn es geht auch kostenlos".
Computerspiele werden insgesamt immer schnelllebiger, weil sich nur die wenigsten heute noch wirklich viel Zeit für einen Titel nehmen... wo man früher teilweise wochenlang an einer Stelle feststeckte, weil man nicht auf die Lösung gekommen ist oder es einfach zu schwer war, wirft die heutige Generation Spieler solche Spiele doch nach kürzester Zeit in die Ecke, wenn sie nicht innerhalb weniger Minuten Spiel ausreichend Fortschritt erkennen können. Geduld ist da schon lange nicht mehr oberstes Gebot.
Diese Tendenz wird logischerweise vermarktet. Man bietet eben genau diesen ungeduldigen Spielern das an, was sie haben möchten. Mich würde es nicht wundern, wenn irgendwann mal jemand auf die Idee kommt, ein Spiel per Mikrotransaktion alleine spielen zu lassen oder einen direkt zu den Credits am Ende befördert.
Natürlich ist nicht alles, was sich Spieler wünschen, auch zu entschuldigen. Nur weil man damit Geld verdient, muss man es nicht machen. Das wäre so, als würde man mit dem Argument Drogen verkaufen, weil es ja schließlich einen Markt dafür gibt und wenn man es selbst nicht macht, es ja jemand anderes machen würde. Etwas harscher Vergleich, aber Du weißt denke ich, was ich meine.
Solange Mikrotransaktionen aber optional sind, sehe ich das Problem nicht. Ich persönlich kann rein gar nichts damit anfangen. Ich kann nicht verstehen, wieso man sich XP-Booster kauft oder Waffen, Autos, Gegenstände kauft, die man auch ganz normal im Spiel freischalten kann. Das ist für mich ähnlich absurd, wie jemand anderes bei einem MMORPG den Max-Level erspielen zu lassen, damit man dann einen fertigen Charakter zum Spielen hat. Für mich ist bisher immer der Weg das Ziel gewesen und so gesehen in manchen Spielen auch der Grind das Spiel. Sich einen fertig aufgerüsteten Barbaren für Diablo bei ebay kaufen? Und dann? Ich verstehe es nicht... aber wie gesagt, wenn Leute das wollen: Bitte schön, mich stört es nicht.
- Guffi McGuffinstein
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Re: The Crew: Video-Vorschau
60FPS wären mir persönlich jetzt gar nicht so wichtig. Mit dem Speedgefühl ist das schon 'ne andere Sache. Das wird bei den meisten Arcade Racern heutzutage leider künstlich visuell arg gepusht. Dadurch soll im Normalfall trotz überbreiter Straßen sowas wie Speed aufkommen.HardBeat hat geschrieben:Und da klappt es dann dank 60FPS auch mit dem Speedgefühl
Wenn sich so ein Auto mal ab 180km/h schwieriger (vor allem nervöser) steuern ließe und die Straßen reale Breitenverhältnisse hätten wäre das alles gar nicht nötig da man dann schon genug Schiss hätte die Karre wegzuwerfen und somit automatisch ein intensives Geschwindigkeitsgefühl entsteht.
Aber da kommt wieder der Simracer in mir durch. Das ist schon so ok wie es ist denn nicht jeder hat Lust beim Racen schnurstracks die Frustgrenze zu erreichen. Nur für mich ist das dann einfach nix. Schade drum, hatte das Spiel tatsächlich mit einem gewissen Optimismus im Blick. Mir nützen nur die ganzen tollen Features nix wenn ich am Fahren selber keinen Spaß hab'.
- Temeter
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Re: The Crew: Video-Vorschau
Und da wir Forza 4 nicht beurteilen können, können wir uns doch auf Forza 5 konzentrieren? 25 Stunden Grind für ein Auto ist definitiv zu viel.Nanimonai hat geschrieben: Empfunden.
Es wurde aber auf einigen Seiten gesagt, dass die Geldmenge bei Forza 5 gleich hoch (oder niedrig) ist wie bei Forza 4. Der Grind soll der gleiche gewesen sein.
Persönlich beurteilen kann ich das nicht, da ich beide Teile nicht gespielt habe.
Ich kürz den Quote mal ab. Heißt aber nicht, dass ich nicht den ganzen Post beantworten würde.
Sorry, aber da liegst du sowas von falsch und führst gerade die komplette Diskussion ad absurdum. Es gibt mehr überladene und unnötige Forstschrittssysteme als jemals zuvor. Was meinst du denn, warum wir uns hier über das von Forza 5 stören? Etwa weil der für einige Wagen heftige Grind nicht hoch genug war?Klar gibt es die. Ganz simpel: Der Zocker von heute möchte das so.
Der Trend der Computerspieler geht doch sehr stark in die Richtung "Ich möchte alles haben und das am besten sofort und wenn es geht auch kostenlos".
Jugendliche und Schüler haben immer noch eine Menge Zeit. Wieso haben wohl grindige Spiele wie Call of Duty Fortschrittssysteme populär gemacht haben, nichts zu vergessen absurde Konzepte wie Prestige? Die Leute, die nicht mehr so viel Zeit investieren wollen sind vor allem ältere Spieler, die neben Familie und Job einfach nicht mehr genug Zeit haben, und in zweiter Linie diejenigen, die den Unsinn dann leid sind, wenn er Überhand nimmt. Es ist schon ein bischen daneben, einfach irgendeine Generation für alles schlechte in der Welt verantwortlich zu machen.
Vor allem aber ist diese abwertende Haltung gegenüber Spielern völlig unangebracht. Alles sofort und kostenlos? Wieder verdrehte Tatsachen. Es geht hier um einen bezahlten Vollpreistitel, und der Vergleich mit älteren Spielen trifft hier ebenfalls nicht zu. Ältere Spiele hatten oft das Problem, dass sie nicht nur schwer, sondern geradezu unfair waren - definitiv ein negatives Attribut, ein Überraschungserfolg wie Dark Souls zeigt wies geht. Mikrotransaktionen und Grind haben noch nicht mal etwas mit dem Skillevel zu tun, im Gegenteil. Grind entsteht dann, wenn Skill alleine nicht weiterhilft. Darüber beschweren sich erst so viele Spieler!
Und letzlich bedeutet das Funktionieren eines Konzepts wie MTs nicht, dass die Leute es tatsächlich wollen. Viele Spiele, darunter auch Dead Space 3, wurden extra mit Spielelementen angereichert, um Leute dahingehend zu manipulieren. Da gibt es auch keine Frage, egal wie erfolgreich solche Fälle sind..
In zweiter Linie dokumentieren solche Spiele auch, dass sich die Einführung von MTs sehr wohl auf das Gameplay eines Vollpreisspiels auswirken kann. Diablo ist ein ähnliches Beispiel. Das Ding hat massive Kritik erfahren, weil man für das Auktionshaus inklusive Echtgeldvariante das Dropsystem, eins der wichtigsten Elemente dieses Genres, manipuliert hat.
Es steht also außer Frage, ob MTs Spiele sabotieren können.
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BitteeinByte
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Re: The Crew: Video-Vorschau
Ich glaube Einer redet von der Usprungsversion und der Andere von der nachgepatchten von Forza5. Nach den MT-Protesten wurde das Spiel drastisch weichgespült.Temeter hat geschrieben:Und da wir Forza 4 nicht beurteilen können, können wir uns doch auf Forza 5 konzentrieren? 25 Stunden Grind für ein Auto ist definitiv zu viel.Nanimonai hat geschrieben: Empfunden.
Es wurde aber auf einigen Seiten gesagt, dass die Geldmenge bei Forza 5 gleich hoch (oder niedrig) ist wie bei Forza 4. Der Grind soll der gleiche gewesen sein.
Persönlich beurteilen kann ich das nicht, da ich beide Teile nicht gespielt habe.![]()
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Ich spiele Forza 5 aus anderen Gründen nicht, doch mir persönlich macht es Spaß sogar 50h + für ein teures oder vollaufgerüstetes Auto zu spielen. Nicht so das ich keine Arbeit hätte, aber so kann man sich mehrere Monate an das Spiel heften und hat einen größeren Bezug zu dem Wagen bzw. im Fall von Forza5 zu den langsameren Klassen.
Denn wenn mir das Spiel im frühen Verlauf mit langsamen Fahrzeugen bereits keinen Spaß macht, dann auch nicht mit den "Edelflitzern".
- Temeter
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Re: The Crew: Video-Vorschau
Das kann natürlich sein. Ich spreche von der Ursprungsversion, weil es mir um die Motivation der Entwickler geht.BitteeinByte hat geschrieben:Ich glaube Einer redet von der Usprungsversion und der Andere von der nachgepatchten von Forza5.
Jedem das seine. Wenns für dich funktioniert, ist das auch ok. Du solltest dir allerdings bewusst sein, dass es sich dabei um eine 'sekundäre' Motivation handelt, die mit dem eigentlichen Gameplay wenig zu tun hat. Deswegen springen viele Leute spätestens nach ein par Spielen nicht mehr darauf an.Nach den MT-Protesten wurde das Spiel drastisch weichgespült.
Ich spiele Forza 5 aus anderen Gründen nicht, doch mir persönlich macht es Spaß sogar 50h + für ein teures oder vollaufgerüstetes Auto zu spielen. Nicht so das ich keine Arbeit hätte, aber so kann man sich mehrere Monate an das Spiel heften und hat einen größeren Bezug zu dem Wagen bzw. im Fall von Forza5 zu den langsameren Klassen.
Denn wenn mir das Spiel im frühen Verlauf mit langsamen Fahrzeugen bereits keinen Spaß macht, dann auch nicht mit den "Edelflitzern".
Und nicht zu vergessen, momentan gibt es eine ganze Menge dämlicher Spiele inklusive deren ein- bis zweijährige Neuauflagen, welche alle ein par hundert Stunden wollen, bis man sie vollkommen genießen kann. Kein Mensch hat soviel Zeit.
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Nanimonai
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Re: The Crew: Video-Vorschau
Das ist sehr übertrieben formuliert, den Vorwurf kannst Du mir nicht machen.Temeter hat geschrieben:Es ist schon ein bischen daneben, einfach irgendeine Generation für alles schlechte in der Welt verantwortlich zu machen.
Ich bin dennoch der Meinung, dass es sicherlich etwas mit der heutigen Generation von Spielern zu tun hat. Das ist auch keine Aussage in Richtung "Früher war alles besser". Du solltest eigentlich gerade von mir wissen, dass ich diese Sicht der Dinge auf gar keinen Fall habe.
Diese Aussage bezieht sich einfach auf die Unterschiede des Konsumierens heute und damals. Wir waren damals einfach auch oft genug "gezwungen", uns mit dem ein oder anderen Spiel lange zu beschäftigen, weil es keine Alternativen gab und man auch keinen Backlog von x Titeln hatte. Das sieht heute nun mal anders aus.
Ich habe keine Vergleichsstatistiken zur Hand, aber ich nehme stark an, dass die durchschnittliche Verweildauer in einem Spiel (mit Ausnahme einiger MMO´s) heute kürzer ausfällt als früher.
Grind ist keine Erfindung der Neuzeit. Den gab es schon immer, auch lange vor Mikrotransaktionen.
Diablo ist auf der einen Seite ein Beispiel, dass MT´s den Spielablauf beeinflussen können, ja. Gleichzeitig ist es aber auch ein gutes Beispiel für genau den Trend, den ich beschrieben habe. Der Grind in D2 war bedeutsam länger als in D3 und sogar noch länger als in D3 Vanilla. In Reaper of Souls rennt doch mittlerweile jeder ambitionierte Spieler mit einem voll mit legendären Gegenständen ausgestattetem Charakter herum. Zwei Wochen nach Release. Ohne Mikrotransaktionen. Undenkbar zu D2 Zeiten.Temeter hat geschrieben: In zweiter Linie dokumentieren solche Spiele auch, dass sich die Einführung von MTs sehr wohl auf das Gameplay eines Vollpreisspiels auswirken kann. Diablo ist ein ähnliches Beispiel. Das Ding hat massive Kritik erfahren, weil man für das Auktionshaus inklusive Echtgeldvariante das Dropsystem, eins der wichtigsten Elemente dieses Genres, manipuliert hat.
Es steht also außer Frage, ob MTs Spiele sabotieren können.
Und wie gesagt, ich hatte ja einige Beispiele vergangener Titel genannt, die ebenfalls ohne Mikrotransaktionen extrem lange Grinds hatten.
Ein Prestige System bei CoD oder die Levelspirale bei Battlefield sind Wünsche der Spielerschaft. Es reicht heute in einem Onlineshooter doch nicht mehr aus, einfach nur Shooter ohne Progress zu sein. Counter Strike würde in der Form heute gar nicht mehr angenommen werden.
Nahezu jedes Spiel mit Onlinekomponente bietet heute diesen Grind, diese Treadmill, in der man von Runde zu Runde seinen Charakter auflevelt. Und das vollkommen unabhängig davon, ob es in diesem Spiel Mikrotransaktionen gibt oder nicht. Es scheinen also nicht MT´s Auslöser dieses Fortschrittssystems
zu sein, sondern ein Bedarf dieser Mechanik seitens der Spieler.
Insgesamt: Natürlich können Mikrotransaktionen Spiele sabotieren. Wenn sich Inhalte hinter Paywalls verstecken oder die Leveltretmühle unnatürlich in die Länge gezogen wurde. Diese Beispiele sind aber deutlich in der Minderheit.
- Temeter
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Re: The Crew: Video-Vorschau
War wohl ein Missverständnis, deine erste Antwort kam mir ganz anders - und etwas abwertend - vor, hier hast du hast nicht unrecht.Nanimonai hat geschrieben:Das ist sehr übertrieben formuliert, den Vorwurf kannst Du mir nicht machen.
Ich bin dennoch der Meinung, dass es sicherlich etwas mit der heutigen Generation von Spielern zu tun hat. Das ist auch keine Aussage in Richtung "Früher war alles besser". Du solltest eigentlich gerade von mir wissen, dass ich diese Sicht der Dinge auf gar keinen Fall habe.
Diese Aussage bezieht sich einfach auf die Unterschiede des Konsumierens heute und damals. Wir waren damals einfach auch oft genug "gezwungen", uns mit dem ein oder anderen Spiel lange zu beschäftigen, weil es keine Alternativen gab und man auch keinen Backlog von x Titeln hatte. Das sieht heute nun mal anders aus.
Ich habe keine Vergleichsstatistiken zur Hand, aber ich nehme stark an, dass die durchschnittliche Verweildauer in einem Spiel (mit Ausnahme einiger MMO´s) heute kürzer ausfällt als früher.
Grind ist keine Erfindung der Neuzeit. Den gab es schon immer, auch lange vor Mikrotransaktionen.
Die Form von Grind in Spielen wie CoD, BF4 oder Forza ist aber eher in letzterer Zeit populär geworden. Also die Tretmühlenmethode, welche kaum die eigenen Fähigkeiten belohnt und das Spiel einfach streckt. Mittlerweile wird kaum noch ein AAA-Titel mit MP ohne diese 'Features' veröffentlicht.
Jep, weil man in Reaper of Souls nach massivster Kritik nicht nur das Auktionshaus entfernt, sondern das komplette Lootsystem überarbeitet hat. Afair gings beim Original-Diablo unter anderem z.B. darum, dass die für den vierten Akt eigentlich nötlige Ausrüstung nicht im dritten Akt gedropt wurde. Und das AH natürlich den Sammelreiz untergraben hat, und damit auch die vielen Drops verbunden waren, die für die eigene Klasse komplett nutzlos waren.Diablo ist auf der einen Seite ein Beispiel, dass MT´s den Spielablauf beeinflussen können, ja. Gleichzeitig ist es aber auch ein gutes Beispiel für genau den Trend, den ich beschrieben habe. Der Grind in D2 war bedeutsam länger als in D3 und sogar noch länger als in D3 Vanilla. In Reaper of Souls rennt doch mittlerweile jeder ambitionierte Spieler mit einem voll mit legendären Gegenständen ausgestattetem Charakter herum. Zwei Wochen nach Release. Ohne Mikrotransaktionen. Undenkbar zu D2 Zeiten.
Das sehe ich anders. CSGO ist z.B. sehr erfolgreich, selbst der competetive Mode hat teilweise 100k Spieler gleichzeitig.Und wie gesagt, ich hatte ja einige Beispiele vergangener Titel genannt, die ebenfalls ohne Mikrotransaktionen extrem lange Grinds hatten.
Ein Prestige System bei CoD oder die Levelspirale bei Battlefield sind Wünsche der Spielerschaft. Es reicht heute in einem Onlineshooter doch nicht mehr aus, einfach nur Shooter ohne Progress zu sein. Counter Strike würde in der Form heute gar nicht mehr angenommen werden.
Nahezu jedes Spiel mit Onlinekomponente bietet heute diesen Grind, diese Treadmill, in der man von Runde zu Runde seinen Charakter auflevelt. Und das vollkommen unabhängig davon, ob es in diesem Spiel Mikrotransaktionen gibt oder nicht. Es scheinen also nicht MT´s Auslöser dieses Fortschrittssystems
zu sein, sondern ein Bedarf dieser Mechanik seitens der Spieler.
Es bleibt auch die Frage, ob Spieler die Tretmühle wirklich wollen. CoD richtet zum Beispiel an Gelegenheitsspieler und Jugendliche. Diese lassen sich generell eher erstmal von solchen System beinflussen lassen. Das heißt aber weder, dass es die beste Methode ist, noch, dass sie es überhaupt wollen. Ich verweise mal auf Demon/Dark Souls, wo viele Spieler plötzlich gemerkt haben, wie motivieren echte Herausforderungen sein können.
Der Glücksspieleffekt hält für gewöhnlich nicht ewig, und als es fast nur CoD gemacht hat, konnte man sowas viel einfach verdauen. Momentan kommen einfach zu viele Spiele raus, als dass man in allen zum Ziel Grinden kann. Aus den Gründen halte ich den Langzeiteffekt dieser Systeme, während sie die jüngeren Spieler früher fesseln konnte, eher für schädlich als alles andere. Es gibt von allem zu viel.
Sind sie es denn? Sowas kann man sehr schwer überprüfen, und gibt es einen Grund Herstellern wie EA, Ubi,etc zu vertrauen, wenn sie Zeugs wie die Mobile-Games veröffentlichen? Alleine schon die Einbindung in Vollpreisspiele ist imo unmoralisch, weil man doppelt für gekauften Content bezahlen soll. Ich bin mir bewusst, dass ich mich gerade wiederhole, aber wir können den Entwicklungsprozess einfach nicht durchblicken, wir wissen nicht, wie die Entwickler beeinflusst werden. Und nicht mal die Entwickler selbst sind davon unangetastet, weil ihr Gehalt vom Erfolg abhängt. Deswegen spreche ich ja soviel von Misstrauen. Generell etwas, was Spielen eigentlich nur schadet.Insgesamt: Natürlich können Mikrotransaktionen Spiele sabotieren. Wenn sich Inhalte hinter Paywalls verstecken oder die Leveltretmühle unnatürlich in die Länge gezogen wurde. Diese Beispiele sind aber deutlich in der Minderheit.
- Temeter
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Re: Kommentar
Next-Gen als Begriff hatte in technischer Hinsicht sowieso nie sonderliche Bedeutung. Die Schwäche der aktuellen Konsolen macht das nur noch offensichtlicher.Turican76 hat geschrieben:Technisch ist es schonmal kein next Gen. Rest ist genau so reizlos wie alle aktuellen möchtegern next Gen Spiele

