Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von FuerstderSchatten »

Brakiri hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben: Wenn ein Spiel gut macht, das man Kämpfe umgehen kann, dann müsste ja Deus Ex Human Revolution Gott sein, du kannst nämlich alle Kämpfe außer den Bosskämpfen umgehen. Das ist bei Shadowrun aber nicht möglich, ständig gibt es dort zu fighten. Und ich finde die Kämpfe, die ja nichts anderes als ein schlechteres XCom Gameplay sind, alles andere als schön.
In SR und vorallem SR:Dragonfall kann man eine Menge Kämpfe umgehen.
Nicht alle, aber einige.
Das Kampfsystem könnte besser sein, aber es ist mMn nicht schlecht. Zumindest macht es Spass, was die Kämpfe in DA nicht machen, zumindest mir nicht, denn es ist einfach nur untaktisches RT-Chaos.
Zu TES: Ich finde nicht das man in P&P alles machen kann. Denn immer wenn man den Vorgaben vom Dungeon Master abweicht, kommt Murks dabei raus. Manchmal zwingt der DM einen sogar dazu, ein Rätsel exakt so zu lösen wie er es möchte, weil er sich damit ja auch im Vorfeld Mühe gegeben hat. So ist z.B. auf einmal ein Schloss mit herkömmlichen Mitteln nicht zu knacken und man muss das Rätsel mit der Truhe lösen, wo der Schlüssel drin ist. Kennt doch jeder. Auch so ist Abweichen von dem was der DM will zumeist eine Garantie dafür, dass dabei entweder Scheiße bei rum kommt, oder aber der DM ist so schlau und führt einen mit einer Finte trotzdem an sein gewünschtes Ziel. Z.B. man redet zwar nicht mit dem Auftraggeber in der Kneipe, dafür wird man aber draußen bewusstlos geschlagen, dann verschleppt und in irgendeinen Unterschlupf zwingt einen der Auftraggeber doch den Auftrag auf. Kennt auch jeder denke ich mal.

P&P sind noch linearer als die linearsten CRPGs, es gibt ja meistens noch nicht mal Nebenaufgaben.
Ich war auch schon selber DM und zwar ein schlechter, weil ich tatsächlich nie besonders vorbereitet war, sondern einfach nur versucht habe zu improvisieren. Aus unserer Gruppe war ich damit der schlechteste DM. Der beste war der DM, der sich akribisch mit hunderten von Zetteln, genau seine Geschichte überlegt hat.

Sorry, aber entweder hast du nicht wirklich Ahnung von P&P oder du spielst mit den falschen Leuten.
Sogar in Kaufabenteuern machen die Leute regelmässig andere Dinge und da kommt extrem selten "Murks" bei raus. Ich leite auch selber und finde es toll, wenn die Leute vom Pfad abweichen, denn da kommen die grössten Abenteuer bei raus, die auch oft mich selber überraschen.

Ich spiele nun regelmässig seit 20 Jahren mit den verschiedensten Gruppen und bisher waren die "freieren" Nicht-Kaufkampagnen der viel grössere Spass als irgendwelche Kaufabenteuer, wo es in der Tat oft recht railroady zugehen KANN. Auch eine Frage des SLs. In den freien Kampagnen kann man sich toll entfalten, die Welt formen und die meisten SLs konnten toll improvisieren und haben die Welt realistisch reagieren lassen. Nicht immer so wie wir das wollten, aber in 99% der Fälle nachvollziehbar.

Das du die Nebenaufgaben in Oblivion so schlecht findest, kann ich leider persönlich nicht nachvollziehen. Die Stories der Gilden, des Vampire-Grafen, der Deadric Princes die von brutal bis Schabernack gingen, waren im Vergleich zu Skyrim und auch teilweise Morrowind spannend und gemessen am "TES-Level" ordentlich erzählt.

Aber mit TES kannst du ja eh nichts anfangen. ;)
Ich habe schon von Nichtkaufabenteuern geredet, Kaufabenteuern wie der Unterberg oder Shadow over Bögenhaven waren nicht weniger aber auch nicht mehr linear. Obwohl es kommt auch auf den Spielleiter an, ich z.B. habe mir nie viel Gedanken drum gemacht, sondern immer improvisiert, meistens ging es so aus, dass die Leute ach ner halben Stunde aufgegeben haben, weil meine Sachen unlogisch und auch langweilig waren oder wenn ich Shadowrun machte, grundsätzlich riesen Transformers in meiner Geschichte drin vorkamen. Dann gab einen, der hat gerne die Kaufabenteuer wie den Unterberg gemacht, auch schonmal improvisiert, auch das war nie besonders, aber dafür wenigstens lustig wenn wir im Unterberg die Kuotoas gestapelt haben. Und dann hatten wir den, der alles bis ins kleinste Detail aufgeschrieben hat, Karten für seine Abenteuer erstellt und Rätsel und alle liebten seine Abenteurer. Ich habe ca. 8 Jahre RPGs gespielt und es war immer der der beste und beliebteste Spielleiter der alles durchgeplant hat. P&P ist nicht gut geeignet für Improvisation, zumindest wenn man irgendwas anständiges machen will, als nur "ihr läuft im Wald herum, da ist ein Turm." Sowas ist doch einfach sauschlecht.
Ich finde nur zum Erzählen gehört einfach ein Konzept und wer sich davon wegschwatzen lässt, a la "ich will jetzt aber nicht den Auftrag annehmen, ich will aus der Stadt gehen und in den Wald laufen", der war als DM spätestens nach ner halben Stunde bei uns unten durch, weil nie und ich meine wirklich nie was gutes dabei rum kam, außer "ihr läuft in den Wald und da ist ein Turm". Aber andererseits waren wir ja auch was jünger, vielleicht bekommt man ja mit dem Alter bessere Ideen oder aber die Spieler sind geduldiger.

Ich habe auch schon Morrorwind gespielt, sogar mehr als jedes andere Bethesda RPG und auch da kenne ich keine guten Quests.^^

Was Shadowrun angeht, ich habe nur von Shadowrun Returns gesprochen und es gab schon einige Möglichkeiten Sachen auf verschiedene Art und Weise zu lösen. Aber wie ich schon schrieb, wen es nur danach geht, ist Deus Ex Human Revolution wohl das beste Spiel überhaupt, es gibt dort Möglichkeiten jedem Kampf aus dem Weg zu gehen.

Kampfsystem fand ich selbst das träge aus DAO besser.
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Randall Flagg78
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von Randall Flagg78 »

Ich hab mich jetzt jedenfalls zum Kauf von DA:I entschlossen. Bin demnächst mit Alien Isolation fertig und werde dann zunächst mal Origin spielen.
Bis ich damit fertig bin, gibt's Inquisition sicher schon wieder verbilligt. Vielleicht gefällt mir Origin auch nicht, wer weiß. Dann werde ich den neuesten Ableger natürlich auch nicht kaufen.
Zum Ausprobieren ist der erste Teil die bessere Variante. Kostet auf XBox Live nur noch 20 Euro.

Sonst gibt's ja leder derzeit nichts Besonderes. Wenn ich mir die Videos zum neuen AC anschaue, gruselt es mich.
Als ich schon das Tutorial gesehen habe, wo man als Kind alles lernt, ist es mir vergangen. Eigentlich wäre das Ganze auch vollkommen unnötig, weil es eh der gleiche Mist, wie immer, ist.
Auf Giga haben sie es angespielt und ich fand es einfach nur gähnend langweilig. Die französische Revolution mag ja ein gutes Thema sein, ändert aber nichts an der Tatsache das ich im Prinzip die gleichen Dinge mache, die ich auch in Teil 1 schon gemacht habe.
Trotzdem wird es wieder ein riesiger Erfolg werden, was mich ärgert. Aber ich gönne jedem seinen Spaß damit und hoffe, mich unterhält Dragon Age besser.
Wir werden sehen. Ich bin auf jeden Fall auf den 4Players Test zu DA:I gespannt. Mal schauen wie Jörg das Ganze beurteilt.
Woanders ist es ja überall gut weggekommen und ich wünsche mir das auch hier. Einfach um mal wieder ein Spiel zu haben, auf das man sich freuen kann.
Abseits "der großen liquiden Zielgruppe" ist derzeit irgendwie wenig los. Leider.
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JunkieXXL
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Re: Dragon Age: Inquisition: Die ersten zehn Minuten

Beitrag von JunkieXXL »

In der Tat, die Wertungen zu Dragon Age: Inquisition sind zahlreich und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Wertungsdurchschnitt auf Metacritic gleicht dem von Dragon Age: Origins, also knapp 90 %. Das heißt mit dem Game kann man Spaß haben und deswegen hab ichs gestern auch bestellt. Wird bestimmt nett, das Wochenende. :)