4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen?
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- Melcor
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen? Soweit das kreative Talent hinter den Spielen das will. Da darf es keine Grenzen geben. Natürlich ermöglicht das Exploitation, die manche wohl als geschmackslos bezeichnen würden, aber das nehme ich gerne für die künsterlische Freiheit in Kauf.
Es wurde wieder und wieder beweisen, dass Gewalt in Spielen keine echte Gewalt hervorruft. Bei einem funktionierenden Jugendschutz gibt es keinen Grund Grenzen oder gar Zensur zu fordern. Und damit meine ich nicht unseren Jugendschutz, der mehr Erwachsene bevormundet als Kinder vor Unterhaltung für Erwachsene "schützt". Künstler dürfen nicht beeinträchtigt werden, und Erwachsene dürfen beim Konsum von Kunst- und Kulturgütern nicht bevormundet werden.
Es wurde wieder und wieder beweisen, dass Gewalt in Spielen keine echte Gewalt hervorruft. Bei einem funktionierenden Jugendschutz gibt es keinen Grund Grenzen oder gar Zensur zu fordern. Und damit meine ich nicht unseren Jugendschutz, der mehr Erwachsene bevormundet als Kinder vor Unterhaltung für Erwachsene "schützt". Künstler dürfen nicht beeinträchtigt werden, und Erwachsene dürfen beim Konsum von Kunst- und Kulturgütern nicht bevormundet werden.
- Dantohr
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Ja macht es.___gollum___ hat geschrieben:Als ob Left4Dead durch die exzessive Gewaltdarstellung mehr Spaß machen würde ...
Bei einem zombie shooter ist es lächerlich wenn die untoten kein Blut vergießen und noch vor dem Aufprall auf dem Boden einfach verschwinden.
- Skabus
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Die Idee finde ich sehr gut! Würd ich gerne sehenSpookyNooky hat geschrieben:Gute Diskussionsrunde. Es wäre klasse, an solchen Diskussionen auch die Community teilhaben zu lassen, beispielsweise durch Lesermails, die ihr vorlest und Stellung nehmt. Oder durch eine "Liveschalte" in einem Chat, wo Leser noch mal zu einzelnen Punkten Stellung beziehen können. So etwas hätte etwas sehr frisches und interaktives an sich.
Vor allem weil 4P das ja früher(?) so im Rahmen des Rückblicks eingebaut hat, verschiedene Kommentare aus den Foren mit einfließen zu lassen.
MfG Ska
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___gollum___
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Schön, wenn es dir mehr Spaß macht, ich fand hauptsächlich den Versus Mode geil (in L4D2, den 1er hab ich nie gespielt) und dafür ist mir das ziemlich Wumpe, wie detailliert ich Gliedmaßen abhacken kann. Im Übrigen gibt's wohl noch einige Zwischenstufen vor "kein Blut vergießen und Leichen verschwinden".Dantohr hat geschrieben:Ja macht es.___gollum___ hat geschrieben:Als ob Left4Dead durch die exzessive Gewaltdarstellung mehr Spaß machen würde ...
Bei einem zombie shooter ist es lächerlich wenn die untoten kein Blut vergießen und noch vor dem Aufprall auf dem Boden einfach verschwinden.
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Gast
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Das hätte Valve vlt. mit einer Art Schieberegler für den Gewaltgrad lösen können. Sollte machbar sein, da die Gore-Effekte ja ohnehin keinen spielmechanischen Einfluss besaßen.___gollum___ hat geschrieben:ich fand hauptsächlich den Versus Mode geil (in L4D2, den 1er hab ich nie gespielt) und dafür ist mir das ziemlich Wumpe, wie detailliert ich Gliedmaßen abhacken kann. Im Übrigen gibt's wohl noch einige Zwischenstufen vor "kein Blut vergießen und Leichen verschwinden".
- Imperator Palpatine
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Zunächst einmal vielen Dank für die Diskussion, sie war interessant und auch in der Länge passend.
Kritik muss ich jedoch am Einsatz der Musikuntermalung üben, jene fand ich komplett deplaziert. Euer Gespräch und die wenigen visuellen Beispiele alleine waren völlig ausreichend, auf die - für mich - störende Musik hättet ihr verzichten können.
Wie weit darf Gewalt gehen ? Was darf sie darstellen ?
Wie ihr in euer Diskussion bereits richtig angesprochen habt, steht und fällt gewalttätige Darstellung die über simples kompetitives Gameplay hinausgeht mit der Frage nach der Motivation.
Ein Beispiel aus der Filmwelt.
Samuel L. Jackson als professioneller Verhörspezialist der in " Unthinkable – Der Preis der Wahrheit " zur Folter greifen muss/will um den Standort von schmutzigen Atombomben zu erfahren.
Wie weit darf man gehen ? Steht das Überleben von Millionen über der Integrität eines Mannes und des Gesetzes ?
Eine solche Inszenierung in einem Spiel als Protagonist erfordert intelligente Autoren und mutige Publisher. Ich bezweifele dass wir solches bei den grossen Majors sehen würden.
Wir haben bis heute beispielweise auch keinen einzigen bekannten Shooter im Bereich des 2. Weltkrieges gesehen bei dem man eine Story mit einem Soldaten der Achsenmächte spielt. Den selbst wenn es die gleichen Handlungen wie bei der x-ten Invasion in der Normandie sind, ist es plötzlich " schlechte " Gewalt und ein Tabu.
Von daher ist die Welt der Videospiele ironsicherweise noch sehr jungfräulich was das Thema Gewalt, Motivation und unter Umständen Rechtfertigung und /oder Konsequenzen betrifft.
Von daher würde ich sagen dass die Gewalt in Spielen noch sehr weit gehen darf da sie schlicht und ergreifend noch gar nicht weit gekommen ist. Immer unter der Vorrausetzung dass es sich hier nicht! um simples kompetitives Gameplay handelt.
Kritik muss ich jedoch am Einsatz der Musikuntermalung üben, jene fand ich komplett deplaziert. Euer Gespräch und die wenigen visuellen Beispiele alleine waren völlig ausreichend, auf die - für mich - störende Musik hättet ihr verzichten können.
Wie weit darf Gewalt gehen ? Was darf sie darstellen ?
Wie ihr in euer Diskussion bereits richtig angesprochen habt, steht und fällt gewalttätige Darstellung die über simples kompetitives Gameplay hinausgeht mit der Frage nach der Motivation.
Ein Beispiel aus der Filmwelt.
Samuel L. Jackson als professioneller Verhörspezialist der in " Unthinkable – Der Preis der Wahrheit " zur Folter greifen muss/will um den Standort von schmutzigen Atombomben zu erfahren.
Wie weit darf man gehen ? Steht das Überleben von Millionen über der Integrität eines Mannes und des Gesetzes ?
Eine solche Inszenierung in einem Spiel als Protagonist erfordert intelligente Autoren und mutige Publisher. Ich bezweifele dass wir solches bei den grossen Majors sehen würden.
Wir haben bis heute beispielweise auch keinen einzigen bekannten Shooter im Bereich des 2. Weltkrieges gesehen bei dem man eine Story mit einem Soldaten der Achsenmächte spielt. Den selbst wenn es die gleichen Handlungen wie bei der x-ten Invasion in der Normandie sind, ist es plötzlich " schlechte " Gewalt und ein Tabu.
Von daher ist die Welt der Videospiele ironsicherweise noch sehr jungfräulich was das Thema Gewalt, Motivation und unter Umständen Rechtfertigung und /oder Konsequenzen betrifft.
Von daher würde ich sagen dass die Gewalt in Spielen noch sehr weit gehen darf da sie schlicht und ergreifend noch gar nicht weit gekommen ist. Immer unter der Vorrausetzung dass es sich hier nicht! um simples kompetitives Gameplay handelt.
Zuletzt geändert von Imperator Palpatine am 09.06.2015 14:00, insgesamt 3-mal geändert.
- sf2000
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Porno ist das Stichwort. Würde der Typ bei "Hatred" auch nur einmal sein Ding raushängen lassen, hätte es nie Steam gesehen. Eine Diskussion, die vor diesem Hintergrund vorgibt, logisch sein zu *können*, muss eigentlich nicht geführt werden.___gollum___ hat geschrieben:(...)+ all die Exekutionsszenen (die Finishingmoves), die seit langem Bestandteil eines jeden Spiels sind, sind reine Gewaltpornos. Das ist doch in Witcher 3 in keiner Weise nötig um die Brutalität der Welt darzustellen (dort stört's mich noch nicht mal so sehr komischerweise).(...)
Ich will keine gewaltfreie Spiele - aber mehr Spiele, die Gewalt gezielt nutzen um Emotionen zu erzeugen und nicht nur als Selbstzweck....
-
___gollum___
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Fände ich gut, hab da aber keine übermäßige Hoffnung, dass so etwas demnächst Standard wird. Jede zusätzliche Option kostet halt Geld in der Entwicklung ...LePie hat geschrieben:Das hätte Valve vlt. mit einer Art Schieberegler für den Gewaltgrad lösen können. Sollte machbar sein, da die Gore-Effekte ja ohnehin keinen spielmechanischen Einfluss besaßen.
- muecke-the-lietz
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Bester Kommentar.sf2000 hat geschrieben:Porno ist das Stichwort. Würde der Typ bei "Hatred" auch nur einmal sein Ding raushängen lassen, hätte es nie Steam gesehen. Eine Diskussion, die vor diesem Hintergrund vorgibt, logisch sein zu *können*, muss eigentlich nicht geführt werden.___gollum___ hat geschrieben:(...)+ all die Exekutionsszenen (die Finishingmoves), die seit langem Bestandteil eines jeden Spiels sind, sind reine Gewaltpornos. Das ist doch in Witcher 3 in keiner Weise nötig um die Brutalität der Welt darzustellen (dort stört's mich noch nicht mal so sehr komischerweise).(...)
Ich will keine gewaltfreie Spiele - aber mehr Spiele, die Gewalt gezielt nutzen um Emotionen zu erzeugen und nicht nur als Selbstzweck....
In dieser Gesellschaft wird Gewalt, Mord, Totschlag in Medien wesentlich eher toleriert, als die schönste und natürlichste Sache der Welt. Wir unterhalten uns hier über den erwachsenen Umgang mit Gewalt, dabei ist der erwachsene Umgang mit Sexualität noch viel weiter entfernt.
Denn wie man erwachsen mit dem Thema Gewalt umgehen kann, haben Papers Please, This War of Mine und The Last of Us zum Teil schon eindrucksvoll bewiesen.
Zum Thema Sex und Liebe fallen mir bis auf Catherine und Plug and Play so gut wie überhaupt keine Spiele ein, die sich dem Thema auch nur annähernd modern, erwachsen, gefühlvoll, offen und tolerant genähert haben.
Sex statt Krieg - nur meine Meinung.
- Randall Flagg78
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Gute Diskussion. Ich sehe das Problem aber eher darin, dass es bisher kein Studio so wirklich geschafft hat, ein solches Thema angemessen zu verarbeiten, mit aller Härte und Konsequenz, ohne Klamauk und mit einem tieferen Sinn.
Das zweite Problem sehe ich am darauf sicher folgenden Aufschrei, sowohl der Presse, als auch von vielen Gamern.
Spiele werden, von beiden Parteien, habe ich den Eindruck, immer noch nicht als gleichwertig angesehen.
Ich persönlich empfinde das so und würde mich über diese Änderung, der Wahrnehmung freuen.
Es müsste dann aber auch wirklich Stil und Substanz haben, wie man sie ja schon, in einigen Fällen erkennen kann, zumindest in Ansätzen.
Gestern hab ich gerade drüber nachgedacht. Ich lese gerade eines der Witcher Bücher. Dort gab es eine Stelle, wo ein Dämon 15 Menschen getötet hat, darunter auch Frauen und Kinder, was ziemlich explizit beschrieben wurde.
Da dachte ich noch: So etwas in einem Spiel und all würden ausflippen. Das wäre nicht machbar. In einem Buch dagegen, kräht kein Hahn danach und niemand würde auf die Idee kommen, mich davor schützen zu wollen.
Aber wie schon Eingangs gesagt: Es müsste dann auch Substanz haben. Nur aus voyeuristischer Lust am Bild, möchte ich so etwas auch nicht sehen.
In die richtige Story eingebettet, als Schock Element, dagegen, könnte ich mir das durchaus vorstellen.
Das zweite Problem sehe ich am darauf sicher folgenden Aufschrei, sowohl der Presse, als auch von vielen Gamern.
Spiele werden, von beiden Parteien, habe ich den Eindruck, immer noch nicht als gleichwertig angesehen.
Ich persönlich empfinde das so und würde mich über diese Änderung, der Wahrnehmung freuen.
Es müsste dann aber auch wirklich Stil und Substanz haben, wie man sie ja schon, in einigen Fällen erkennen kann, zumindest in Ansätzen.
Gestern hab ich gerade drüber nachgedacht. Ich lese gerade eines der Witcher Bücher. Dort gab es eine Stelle, wo ein Dämon 15 Menschen getötet hat, darunter auch Frauen und Kinder, was ziemlich explizit beschrieben wurde.
Da dachte ich noch: So etwas in einem Spiel und all würden ausflippen. Das wäre nicht machbar. In einem Buch dagegen, kräht kein Hahn danach und niemand würde auf die Idee kommen, mich davor schützen zu wollen.
Aber wie schon Eingangs gesagt: Es müsste dann auch Substanz haben. Nur aus voyeuristischer Lust am Bild, möchte ich so etwas auch nicht sehen.
In die richtige Story eingebettet, als Schock Element, dagegen, könnte ich mir das durchaus vorstellen.
- muecke-the-lietz
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Naja, im Hexer 3 werden die ganzen Massaker und Progrome aber durchaus thematisiert. Und wenn man sich Mühe gibt, kann man sogar ein paar Waisenkinder verschwinden lassen... Mehr will ich an der Stelle nicht verraten.Randall Flagg78 hat geschrieben:Gute Diskussion. Ich sehe das Problem aber eher darin, dass es bisher kein Studio so wirklich geschafft hat, ein solches Thema angemessen zu verarbeiten, mit aller Härte und Konsequenz, ohne Klamauk und mit einem tieferen Sinn.
Das zweite Problem sehe ich am darauf sicher folgenden Aufschrei, sowohl der Presse, als auch von vielen Gamern.
Spiele werden, von beiden Parteien, habe ich den Eindruck, immer noch nicht als gleichwertig angesehen.
Ich persönlich empfinde das so und würde mich über diese Änderung, der Wahrnehmung freuen.
Es müsste dann aber auch wirklich Stil und Substanz haben, wie man sie ja schon, in einigen Fällen erkennen kann, zumindest in Ansätzen.
Gestern hab ich gerade drüber nachgedacht. Ich lese gerade eines der Witcher Bücher. Dort gab es eine Stelle, wo ein Dämon 15 Menschen getötet hat, darunter auch Frauen und Kinder, was ziemlich explizit beschrieben wurde.
Da dachte ich noch: So etwas in einem Spiel und all würden ausflippen. Das wäre nicht machbar. In einem Buch dagegen, kräht kein Hahn danach und niemand würde auf die Idee kommen, mich davor schützen zu wollen.
Aber wie schon Eingangs gesagt: Es müsste dann auch Substanz haben. Nur aus voyeuristischer Lust am Bild, möchte ich so etwas auch nicht sehen.
In die richtige Story eingebettet, als Schock Element, dagegen, könnte ich mir das durchaus vorstellen.
Ne, aber es stimmt schon im Prinzip, was du sagst. Man kann im Film und Buch ein viel weiter gehen, aber das hat zig Ursachen. Auch in diesen beiden Medien verkommt Gewalt oft zum Selbstzweck, also nur an dem intelligenten Umgang mit der Gewalt kann es nicht liegen. Geht einfach mal ne Runde durch den Spannungsbereich in eurem Thalia spazieren, und ihr würdet euch wundern, was da alles für sinnlose Gewaltorgien rumliegen.
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Highnrich
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Hatred gabs ja nur weil den Entwicklern der Trend Richtung PC-Kultur/Gesinnungsdiktatur in Spielen, Filmen, Büchern/Comics, Nachrichten, Musik usw auf die Klöten ging. Es kam halt zum genau richtigen Zeitpunkt. Dass das Spiel schrott ist , geschenkt. Hauptsache mal einer der sich traut nicht mit der PC mitzuschwimmen. Dafür zölle ich ihnen schon Respekt. Denn in einer freien Gesellschaft darf keine Zensur geben, weder staatliche noch aus voreilendem Gehorsam /Selbstzensur
Zuletzt geändert von Highnrich am 09.06.2015 14:45, insgesamt 1-mal geändert.
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TherealMorrich
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Krass! Da lief doch tatsächlich mal eine Werbung vor dem Video, welche sich wirklich mit dem Thema Computer/Computerspiele beschäftigte! Dass ich das noch erleben darf...
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Gast
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Ich denke nicht, dass diese Vermeidungshaltung sich auf die Handlungen an sich bezieht, sondern eher auf die Motivation der handelnden Figuren. Die Motivation zum Vorantreiben des Plots hinter einem Standard-WW2-Shooter kann man ja sehr leicht mit "das da drüben sind halt die Bösen, halt drauf" einleiten, spielt man jedoch eine Figur aufseiten der Achsenmächte, so funktioniert ein derart unreflektierter Plot schon nicht mehr ohne weiteres.Imperator Palpatine hat geschrieben:Wir haben bis heute beispielweise auch keinen einzigen bekannten Shooter im Bereich des 2. Weltkrieges gesehen bei dem man eine Story mit einem Soldaten der Achsenmächte spielt. Den selbst wenn es die gleichen Handlungen wie bei der x-ten Invasion in der Normandie sind, ist es plötzlich " schlechte " Gewalt und ein Tabu.
Hierfür wäre eine weitaus feinere Charakterzeichnung vonnöten, aber da der Großteil der Entwickler in diesen Feldern völlige Nieten sind, vermeiden sie so einen Perspektivwechsel rigoros.
Im Film ist man - wieder einmal, möchte man sagen - ein Stück weiter, siehe etwa Letters from Iwo Jima.
Zuletzt geändert von Gast am 09.06.2015 14:55, insgesamt 4-mal geändert.
- NomDeGuerre
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Re: 4Players-Talk: Wie weit darf die Gewalt in Spielen gehen
Die möglichen Facetten sind bei der Thematik natürlich recht begrenzt, aber ich hatte schon das Gefühl, dass einiges aus den Hatred-Threads, zumindest indirekt, eingeflossen ist. Ich hab das Thema allerdings außerhalb dieses Forums nicht weiter verfolgt.Skabus hat geschrieben:Die Idee finde ich sehr gut! Würd ich gerne sehen
Vor allem weil 4P das ja früher(?) so im Rahmen des Rückblicks eingebaut hat, verschiedene Kommentare aus den Foren mit einfließen zu lassen.
MfG Ska
