Thema der Woche: Open-World-Spiele

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Batistuta
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Re: Thema der Woche: Open-World-Spiele

Beitrag von Batistuta »

Ich muss ehrlich sagen: Skyrim checke ich nicht. Also nicht das Spiel an sich, sondern den Hype im Internet darum. Ich liebe Open World Spiele und hab so ziemlich alles der letzten zig Jahre gezockt, aber egal welche Kategorie die ein Spiel ausmacht ich vergleiche - Skyrim landet immer ganz weit unten. Als ich das Spiel beim Release auf der PS3 gezockt hatte und gleichzeitig diese unzähligen begeisterten Meinungen der anderen Leute im Internet gelesen habe, dachte ich echt ich muss in so ner Art Paralleluniversum gelandet sein.
kA obs an der PS3-Version gelegen hatte, aber ich habs wirklich 35 Stunden richtig intensiv versucht dem Spiel irgendwas abzugewinnen, aber irgendwann ging es nicht mehr. Das Ding hätte auf meiner Skala nichtmal 50% erreicht.
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Skabus
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Re: Thema der Woche: Open-World-Spiele

Beitrag von Skabus »

Was mir an dem Thema am meisten auf den Keks geht ist die Tatsache das in der AAA-Branche nur dann über neue Bereiche, Genes und Spielinhalte nachgedacht wird, wenn sich plötzlich ein bestimmtes Spiel X mehere Millionen mal verkauft hat.

Plötzlich tut man so als wäre Skyrim das erste Openworld-Spiel der Welt, als wenn es dieses Genre nicht schon mind. 1 Jahrzehnt gibt.

Mich kotzt diese Innovationslosigkeit der AAA-Branche so dermaßen an. Wie wärs mal das selbe zu machen wie die Indie-Branche? Sich anschauen was es alles so an Spielen, Genres und Innovationen in der Spielwelt gibt und dann überlegen wie man aus sowas einen Millionen-Seller machen kann? Anstelle wie die Aasgeier auf das nächste Spiel zu warten, dass den Startschuss zum Massenkopieren gibt.

Ich finde die AAA-Branche wird von Jahr zu Jahr peinlicher :roll:

Zum Thema Open-World: Ich persönlich liebe Spiele mit einer offenen Welt. Ich musste aber z.B. TES anfangs erst lieben lernen. Damals fand ich Morrowind extrem scheiße, weil ich eben eine gute, packende Story und markante Charaktere erwartet habe. Erst als ich wirklich realisiert habe, wo der Reiz liegt, nämlich im Erkunden, Häuser bauen, Einrichten, neue Gegenstände finden, verzaubern, herstellen, eigene Zauber kreieren und und und, erst dann wurde Morrowind für mich attraktiv.

Generell steh ich eher auf Open-World-Titel die in sehr kleinen offenen Welten spielen, wie etwa Gothic. Gothic ist für mich das absolute Vorzeige-Spiel wenn es um Open-World-Titel geht. Ich persönlich glaube nicht, dass die reine Größe relevant für den Spielspaß ist. Lieber so eine relativ kleine Welt wie das Miniental oder die Insel Khorinis die dann mit genug NPC's, Gegenständen und interessanten Orten bestückt ist, als wenn man riesige Areale erkundet in denen oft immer das selbe passiert. Oblivion hab ich deswegen nie lange gespielt, weil ich diese absolut schrecklich generische Welt total langweilig fand.

Gothic zeigt auch, dass eine dichte Atmosphäre, ein roter Faden, eine interessante Story und eine offene Welt miteinandert kombinierbar sind. Natürlich erreicht Gothic niemals die filmische Inszenierung eines Uncharted, CoD oder ähnliches. Aber ich glaube auch nicht, dass das das Ziel von Open-World-Spielen ist. TES hat halt schon immer das Problem gehabt, dass einem die Story furzegal war und die wenigen markanten Charaktere in dem Spiel konnte man an einer Hand abzählen. Skyrim hat das zwar schon besser hinbekommen, aber das Niveau von Gothic erreicht es mMn dennoch noch lange nicht.

Ich finds übrigens witzig, dass einige hoffen, dass sich dadurch das Open-World-Genre verbessern und Entwickler aus den bereits gemachten Fehlern lernen. Denn das wird definitiv nicht passieren. Wenn dann wird man alles 1000 Mal wiederholen, den letzten Euro aus dem Genre rauspressen, bis allen das Zeug zum Hals heraushängt. Innovation wird wenn dann wie immer von den kleinen Studios kommen.

MfG Ska
USERNAME_1648515
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Re: Thema der Woche: Open-World-Spiele

Beitrag von USERNAME_1648515 »

Wie im Video angesprochen find ich auch, dass nicht jeder Shooter oder jedes Rennspiel Open-World sein muss... in manchen Spielen passt es, in anderen nicht :)

Dass aber Spiele wie Uncharted oder God of War als Beispiel für kurzzeitige Spielzeit herhalten, find ich nicht sinnvoll, denn da passt CoD zumindest beim SP besser. CoD schafft man ja schon in weniger als 10 Stunden :lol: ... aber okay, dafür hat CoD auch MP...

Ein Punkt der mir in AC IV besser gefällt als in GTA V ist die Schnellreisefunktion. In AC kann man einfach auf einen bereits erkundeten Punkt springen, während ich in GTA immer wieder drüber stolper mir ein Taxi rufen zu müssen :oops: :lol:
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an_druid
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Re: Thema der Woche: Open-World-Spiele

Beitrag von an_druid »

Eine OpenWorldentwicklung muss ziemlich vorsichtig ablaufen. Auf die Spieldichte, Physik u. KI im Einklang zu bringen ist eine SEHR VIEL intensivere Aufgabe als abschnitt A ((Skribt)) - abschnitt B ((Skribt)) auch ein gutes Rennspiel bzw Rennstrecke ist eigentlich eine kleine Openworld, somit Spielt es keine Rolle ob es da Opemworld ist oder nicht, mir Persönlich wärs da lieber mich da fixer durch ein Menü statt durch die Map zu bewegen. GTA(3,SA,4,5) ist da nichtmal mittelmaß im vergleich zu Morrowind, Stalker, DayZ, Elite oder Ultima (und das ist noch nicht mal auf die größe o. Umfang bezogen). Ein wirklich gutes Openworld hat entweder keinen roten Faden oder mehrere.