Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

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Onekles
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von Onekles »

Ich hab den unendlichen Hate zu Fallout 4 im Netz gesehen, gelesen und registriert. Trotzdem bin ich am ersten Tag in den Laden gelaufen und hab mir das Spiel zugelegt - weil ich von Bethesda nie enttäuscht wurde. Ich startete das Spiel dann und erwartete das Schlimmste, also Bugs ohne Ende wie einst bei Skyrim auf der PS3, die mir teils meinen Spielstand zerschießen können. Zunächst fehlten mir auch einige Dinge, zum Beispiel die Fertigkeiten und das Reparieren der Ausrüstung. Aber spätestens nach zwei Stunden hatte ich das alles vergessen. Das Spiel macht einfach unendlich Laune, es gibt immer was zu tun und jede noch so popelige Ecke ist in irgendeiner Weise interessant. Da mag die Spielwelt von Witcher oder GTA 5 oder weiß der Geier was viel viel größer sein, keine Ahnung. Das nützt nur nichts, wenn 90 % der Spielwelt total uninteressant sind und ich sowieso nie stehen bleibe.

Von Bugs blieb ich bisher auch weitgehend verschont. Ich weiß gar nicht, warum sich darüber alle so aufregen. Ich spiele auf der PS4 und hatte nach etwa 20 Stunden gerade mal zwei Bugs. Einmal kam ein Ghul auf mich zu, bei dem die Hände einfach in der Luft schwebten, Arme hatte er keine. Das brachte mich kurz zum Lachen. Bei einem anderen Bug wurde ich nach meinem Ableben in die Luft katapultiert, was ebenfalls lustig aussah. Keiner dieser Bugs hat das Spiel irgendwie zerstört. Sie stören mich nicht mal. Bei Witcher 3 hingegen saß ich irgendwann in einem Keller fest, weil Geralt die Leiter nicht wieder hochgehen wollte. Ich hab alles versucht, den Spielstand neu geladen, sämtliche Tasten gedrückt, die Konsole resettet, nichts hat geholfen. Ich komm nie wieder aus diesem Keller raus, selbst nach einem Patch ging nichts. Sowas ist in meinen Augen Gamebreaking. Ich hab dann halt neu angefangen und das Spiel ist auch toll, ich will es gar nicht schlechtreden. Es hat mich aber nach all den Monaten nicht ansatzweise so fasziniert wie Fallout 4 schon nach wenigen Tagen. Da hilft auch die supertolle Technik nichts.

Die Grafik ist noch so ein Punkt. Ich find die gar nicht schlecht, aber anscheinend wird sich enorm darüber aufgeregt. Die Welt sieht genauso aus, wie ich mir eine postapokalyptische Metropole vorstelle. Besonders wenn ich mal auf einem Hochhaus wie dem Trinity Tower stehe, ist das stellenweise sogar beeindruckend und ich genieße minutenlang einfach mal die Aussicht. Ob da jetzt hier und da eine Textur schlecht aufgelöst ist oder die FPS hin und wieder etwas runtergehen ist mir doch total schnuppe. Das kommt vor, ist aber selten genug, dass es mich in der Summe nicht weiter stört. Es gibt einfach viel Wichtigeres bei einem Spiel und wenn ein Spiel mich so sehr fesselt wie Fallout, sehe ich über technische Mängel gerne hinweg.
Nichtsnutz
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von Nichtsnutz »

"Ich bin geschockt wie man über so viele offensichtliche Schwächen
einfach hinwegsehen kann und nur die Stärken in den Himmel lobt."

Ich bin geschockt, wie man über so viele offensichtliche Stärken
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.:SleazeRocker:.
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von .:SleazeRocker:. »

Sehr gutes Video!

Ich hab mir spontan auch Fallout 4 gekauft, obwohl es eigentlich wegen anfänglicher Skepsis das erste Bethesda RPG sein sollte, was ich auslasse.
Bin jetzt ein paar Stunden dabei und es gefällt mir doch ganz gut.

Dank diesem Video, sieht man das Spiel auch nochmal mit anderen Augen.
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JCD_Bionicman
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von JCD_Bionicman »

Ich bin jetzt durch die Hauptquest und entgegen meiner anfänglichen Euphorie relativ ernüchtert.

Was Bugs betrifft, muss ich in der Tat eine Lanze für Bethesda brechen. Klar, hin und wieder ein kleiner Glitch, aber wirklich grobes ist mir nicht aufgefallen. Zumindest keinesfalls in Dimensionen wie damals bei Skyrim oder Fallout:NV. Anders sieht es mit der Technik aus. Die Masse und Intensität der Framedrops ist bei dieser doch recht bescheidenen Grafik einfach nicht akzeptabel.

Wirklich enttäuscht haben mich dafür das Gameplay und leider auch die Geschichte bzw. die Figuren. VATS z.B. ist vollkommen überflüssig. Selbst mit 10 PER bietet sich mir außer in seltenen Extremsituationen kein Mehrwert gegenüber der normalen FPS-Steuerung. Die Genauigkeit ist selbst mit hochpräzisen Waffen unbefriedigend, die Criticals gleiche ich mit schnellerer und längerer Schussfolge in Echtzeit locker aus. Das ist mir vor allem bei mächtigeren Gegnern wie den Deathclaws schnell klar geworden. Unterm Strich hat sich Fallout 4 für mich wie ein lupenreiner Shooter gespielt.

Die Geschichte bleibt ebenfalls relativ blass, wobei das für mich noch als solide Kost zu akzeptieren wäre. Wirklich gestört hat mich das Figurenverhalten. Die Gespräche sind selbst mit hohen CHR-Werten komplett daneben. Teils lächerlichste Überredungsversuche führen dazu, dass Gesprächspartner ohne glaubhaften Grund eine 100%ige Sinneswandlung vollziehen. Ich werde nichts spoilern, aber im gesamten Spielverlauf gab es lediglich einen Charakter, zu dem ich so etwas wie eine Beziehung aufgebaut habe. Oder anders gesagt: "Tiefgang" ist ein Wort, das ich im Zusammenhang mit Fallout 4 niemals verwenden würde. Und das ist für ein Rollenspiel einfach schwach.

Für mich schlussendlich ein solides, unterhaltsames 80%-Spiel. Aber niemals nicht Platin. Dafür sind die Schwächen in den Bereichen, die es von einem simplen Open-World-FPS abheben sollten, einfach zu schwerwiegend.
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Onekles
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von Onekles »

JCD_Bionicman hat geschrieben: [...]
Wirklich enttäuscht haben mich dafür das Gameplay und leider auch die Geschichte bzw. die Figuren. VATS z.B. ist vollkommen überflüssig. Selbst mit 10 PER bietet sich mir außer in seltenen Extremsituationen kein Mehrwert gegenüber der normalen FPS-Steuerung. Die Genauigkeit ist selbst mit hochpräzisen Waffen unbefriedigend, die Criticals gleiche ich mit schnellerer und längerer Schussfolge in Echtzeit locker aus. Das ist mir vor allem bei mächtigeren Gegnern wie den Deathclaws schnell klar geworden. Unterm Strich hat sich Fallout 4 für mich wie ein lupenreiner Shooter gespielt.
[...]
Das ist jetzt zwar nur ein Beispiel, aber mir hat VATS erst gestern den Hintern gerettet. Ich bin da einer Alpha Todeskralle begegnet, für die ich eigentlich viel zu schwach bin. Die hatte auch so einen lustigen kleinen Totenschädel neben dem Namen. Besiegen konnte ich die letztlich nur, weil glücklicherweise ein kleines Häuschen mit Tür in der Nähe war - und Todeskrallen können offensichtlich keine Türen öffnen! Also hab ich mich da versteckt, bis das Vieh das Interesse verloren hat (im Display also "versteckt") angezeigt wurde. Dann hab ich immer kurz herausgelugt und dem Vieh per VATS eins mit doppeltem Schleichschaden verpasst. Während meiner Wartezeit hat sich die Todeskralle relativ weit weg bewegt. Sehr geübte Spieler hätten das wahrscheinlich auch ohne VATS geschafft, ich aber nicht so sehr. Danach hab ich mich dann wieder versteckt und das Spielchen so eine halbe Stunde lang wiederholt.

Klar, so ein Vorgehen ist an und für sich ziemlich billig, aber ich feiere Fallout dafür, dass sowas überhaupt möglich ist. Bei den meisten anderen Spielen spiele ich halt immer nur so, wie es vorgesehen ist, es passieren keine großen Überraschungen und damit auch nicht derartige Erfolgserlebnisse.
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saxxon.de
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von saxxon.de »

Bei mir ist gestern Dogmeat verschwunden. Hab vorgestern ein Gebäude betreten für eine Quest und dann gespeichert und das Spiel beendet. Gestern hab ich dann weiter gespielt und beim Laden des Spielstands war Dogmeat nicht mehr da. Bin nach Sanctuary, aber auch da: Fehlanzeige. Zum Glück spiel ich's auf dem PC, da konnte ich das fix mit 2 Konsolenkommandos wieder beheben. Das Selbe ist mir damals in Fallout 3 mit Seargeant RL-3, dem besten Begleiter aller Videospiele passiert. Der war auch von einer Tür auf die andere plötzlich weg, mitsamt der Items die er im Inventar hatte und seinen lustigen Sprüchen. Den hab ich allerdings niemals wieder gesehen und er hat mir den ganzen Rest des Spiels gefehlt :(

Zurück zu Fallout 4: Ziemlich besch..eidener Bug, aber bisher auch der schlimmste, der mir begegnet ist. Gestern ist mir dann noch ein Zweiter aufgefallen: Wenn man einem Notsignal folgt, findet man am Ende immer diese Sender, die das Signal aussenden. Die kann man einsammeln. Wenn man sie dann in einer seiner Siedlungen verschrottet, hat man nachher an der Stelle an der man das getan hat ein permanentes Notsignal, das nicht mehr verschwindet. Ich hab' bisher nur in Sanctuary gebaut und dort 3 Sender verschrottet und als Resultat jetzt 3 Notsignale in der Siedlung. Kann man ignorieren, trotzdem verwirrend, vor allem wenn man noch nicht kapiert hat, warum man da ein Signal auffängt und auf der Suche danach herumirrt.

Ansonsten hatte ich in rund 19 Stunden keine weiteren Bugs. Ausserdem kann ich technisch diesmal nicht meckern. Mein Laptop liegt beim RAM unter den Mindestanforderungen (6 statt 8 GB) und trotzdem läuft das Spiel stabil und gut spielbar. F3 und Skyrim kann ich grafisch komplett aufdrehen und trotzdem liefen beide Spiele bei Release nicht annähernd so stabil.

Oh, und was VATS angeht: Ich find's schon noch sinnvoll. Von den Supermutanten-Selbstmördern mal ganz abgesehen lohnt es doch immer wieder bei Gegnergruppen erstmal den Nahkämpfern die Beine zu verkrüppeln bevor sie in Reichweite sind. So kann man sich mit den Fernkämpfern befassen ohne bedrängt zu werden. Aber grundsätzlich: Ja, die Shootermechaniken sind jetzt so gut, dass man das Spiel auch einfach als Shooter zocken kann ohne dabei was zu verpassen. Ich persönlich finde das gut, denn das VATS hat durchaus seinen Nutzen und macht immer noch Spaß - gleichzeitig bieten sie mit den Shootermechaniken eine echte Alternative an und so kann man sich aussuchen was man lieber machen möchte ohne dadurch Nachteile zu haben. Spielerische Freiheit ist in meinen Augen immer erstmal positiv zu werten.
Zuletzt geändert von saxxon.de am 17.11.2015 11:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Alter Sack
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von Alter Sack »

JCD_Bionicman hat geschrieben: Wirklich enttäuscht haben mich dafür das Gameplay und leider auch die Geschichte bzw. die Figuren. VATS z.B. ist vollkommen überflüssig. Selbst mit 10 PER bietet sich mir außer in seltenen Extremsituationen kein Mehrwert gegenüber der normalen FPS-Steuerung. Die Genauigkeit ist selbst mit hochpräzisen Waffen unbefriedigend, die Criticals gleiche ich mit schnellerer und längerer Schussfolge in Echtzeit locker aus. Das ist mir vor allem bei mächtigeren Gegnern wie den Deathclaws schnell klar geworden. Unterm Strich hat sich Fallout 4 für mich wie ein lupenreiner Shooter gespielt.
Das seh ich anders. VATS ist für mich als nicht Shooteraffinen Spieler überlebenswichtig :wink: Und richtig ausgeskillt und mit den richtigen Waffen bringt mir das sehr viel. Ich finde sogar schade das es im Gegensatz zu F3 jetzt in Zeitlupe weiterläuft während man VATS aktiviert hat. Aber das schöne ist das es doch optional ist und du es nicht nutzen musst. VATS gehört für mich zu Fallout wie die 50er Musik.
ElCapitano
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von ElCapitano »

Nichtsnutz hat geschrieben:"Ich bin geschockt wie man über so viele offensichtliche Schwächen
einfach hinwegsehen kann und nur die Stärken in den Himmel lobt."

Ich bin geschockt, wie man über so viele offensichtliche Stärken
einfach hinwegsehen kann und nur die Schwächen vorwirft.
Dein Name unterstreicht die Qualität von deinem Kommentar.
Ich sehe bei dem Spiel Stärken und Schwächen. Es ist definitiv nicht 90% und finde diese einseitige Sichtweise von "Hatern und Lovern" anstrengend. Und genau in diese Schiene fällt aktuell das Auftreten der ganzen Beiträge von Jörg.
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Brakiri
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von Brakiri »

Hab das Video noch nicht gesehen aber trotz der ganzen Bugs und Schwächen bin ich als OpenWorld-Fan auch wieder gefangen. Komischerweise macht es mir auch nichts aus, wenn ich zum xten Mal Raiders killen muss..sie sind halt ein Problem in dieser Nachkriegs-Era.

Sicher kann man vieles besser machen und Fallout 4 ist der inbegriff von:"Das hätte man besser machen können", aber trotzdem hechle ich jeder Stunde hinterher, die ich Zeit zum spielen finde :)

Bugs und Designschwächen gibt es haufenweise..aber auch bei mir trübt das den Spass nicht so stark wie ich befürchtet habe :)
Wie gesagt, das schlimmste an den Bethesda-Spielen ist immer: Soviel Potenzial verschenkt, soviel was man hätte besser machen können und trotzdem macht das Zeug Spass. In Fallout stört mich der Wegfall von Skills usw. nicht so stark wie bei Skyrim. TES lebt sehr stark auch von Magie, und der Wegfall des Spellmakers / das eher dürftige Zaubersystem (Auswahl!) imd der Wegfall von Skills haben mir da mehr weh getan.

Daheim schaue ich mir das Video an.
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JCD_Bionicman
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von JCD_Bionicman »

Alter Sack hat geschrieben:Das seh ich anders. VATS ist für mich als nicht Shooteraffinen Spieler überlebenswichtig :wink: Und richtig ausgeskillt und mit den richtigen Waffen bringt mir das sehr viel. Ich finde sogar schade das es im Gegensatz zu F3 jetzt in Zeitlupe weiterläuft während man VATS aktiviert hat. Aber das schöne ist das es doch optional ist und du es nicht nutzen musst. VATS gehört für mich zu Fallout wie die 50er Musik.
Mich stört daran zum einen, dass die Zeit nicht wie in den Vorgängern still steht. Das macht es vor allem bei größeren Gegnerhorden mit automatischen Waffen im späteren Spielverlauf recht sinnlos, da ich im Gegensatz zur Echtzeit über die gesamte Dauer meines Angriffs auf dem Präsentierteller stehe.
Zum anderen ist die Nutzung der AP für mich nicht transparent. Mit meiner 80 DMG Laser Rifle kann ich drei mal schießen, mit meiner 120 DMG .44 Magnum doppelt so oft.

Klar, es gibt gewisse Perks, die VATS etwas boosten, aber so essentiell wie in den Vorgängern ist es einfach nicht mehr. Möglicherweise sieht das auf den Konsolen ja anders aus, aber mit Maus/Tastatur bin ich in Echtzeit effizienter.
Nichtsnutz
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von Nichtsnutz »

"Dein Name unterstreicht die Qualität von deinem Kommentar. "
Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Das trifft auf jeden zu. Auch auf mich. Wie stehst Du zu Dir?

" finde diese einseitige Sichtweise von "Hatern und Lovern" anstrengend"
Super! dann sind wir uns einig! ^^
Bin ich jetzt Hater oder Lover? =P

Nichts für ungut. Schönen Tag noch
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Alter Sack
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von Alter Sack »

JCD_Bionicman hat geschrieben:
Alter Sack hat geschrieben:Das seh ich anders. VATS ist für mich als nicht Shooteraffinen Spieler überlebenswichtig :wink: Und richtig ausgeskillt und mit den richtigen Waffen bringt mir das sehr viel. Ich finde sogar schade das es im Gegensatz zu F3 jetzt in Zeitlupe weiterläuft während man VATS aktiviert hat. Aber das schöne ist das es doch optional ist und du es nicht nutzen musst. VATS gehört für mich zu Fallout wie die 50er Musik.
Mich stört daran zum einen, dass die Zeit nicht wie in den Vorgängern still steht. Das macht es vor allem bei größeren Gegnerhorden mit automatischen Waffen im späteren Spielverlauf recht sinnlos, da ich im Gegensatz zur Echtzeit über die gesamte Dauer meines Angriffs auf dem Präsentierteller stehe.
Zum anderen ist die Nutzung der AP für mich nicht transparent. Mit meiner 80 DMG Laser Rifle kann ich drei mal schießen, mit meiner 120 DMG .44 Magnum doppelt so oft.

Klar, es gibt gewisse Perks, die VATS etwas boosten, aber so essentiell wie in den Vorgängern ist es einfach nicht mehr. Möglicherweise sieht das auf den Konsolen ja anders aus, aber mit Maus/Tastatur bin ich in Echtzeit effizienter.
Das es nicht mehr so ist wie in dem Vorgänger bemängel ich ja auch. Was die AP angeht gebe ich dir auch recht das hätte man besser darstellen können.

Für mich als nicht Shooteraffinen Konsolenspieler dennoch Gold wert. Als PC Spieler bestimmt nicht so sehr da gebe ich dir Recht.
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von Marobod »

Fuer PC Spieler sind alle VATS Perks zum ignorieren gedacht, habe frueher mal in F3 ab und an das VATS benutzt, aber ich habs irgendwann sein lassen, ich laufe lieber umher und verschanz mich luge vor und baller rum. statt Ziele auszuwaehlen und auf nen Crit zu hoffen :D

Uebrigens sind Todeskrallen im allgemeinen nicht in der Lage durch Tueren zu gehen, selbst wenn es en Eingang ohne Tuer ist, Auf diese Weise ahbe ich diverse von den Biestern ohne Probleme umnieten koennen mit genug Abstand zur Tuer stehen bleiben und Minigun laufen lassen.
Ist son Cheaptrick , aber wer einem Level 6 Char nen Todeskrallenvieh auf den hals jagt , hats nicht anders verdient :D

zum Video, ganz guter Epilog.

Dennoch, ich haette mir gewuenscht, daß die Steuerungsprobleme auf dem PC zumindest in der Kontraliste mit aufgefuehrt worden waeren und im Test (was das Wort Test ja auch implementiert) auch etwas naeher beschrieben ;)


Ud ne Frage am Rand, ich dachte immer Bethesda wird so ausgesprochen "beffesda" das th ist in dem falle ja etwas behauchter (wie in Bethany) als im the ( "(d)we" oder bei vokal "(d)wie" gesprochen)<-- hab keine Lust die phonetischen Symbole raus zu suchen XD
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von Cas27 »

Ich verstehe trotzdem nicht warum das die vielen negativen Dinge aufwiegt. Allein die KI nervt micht total. Kämpfen macht absolut keinen Spaß weil die Gegner einfach nur strunzdoof sind und die KI auch derbe Bugs hat.
Ich habs jetzt insgesamt um die 7 Stunden gespielt und hatte schon folgende KI Macken:
Gegner reagiert gar nicht
Gegner bleibt hängen
Gegner ignoriert seine Umgebung und ballert in Wände

In einer großen Fabrik mit vielen Räumen, Stockwerken etc wo bestimmt um die 40 Raider drin rumlaufen sind nach dem ersten Schusswechsel alle Gegner aktiv geworden und haben versucht durch die Wände auf mich zu schießen inkl. Molotow werfen. Das Spiel lief dann noch ungefähr mit 15 FPS weil irgendwo gleichzeitig zig Granaten und Molotows explodierten und MG Dauerfeuer zu hören war. Das Gebäude dann zu räumen (war eine Quest) war dann auch das nervigste Spieleerlebnis 2015. Die KI wusste ja durchgehend wo ich bin, schoss als immer sofort auf mich. Und wisst ihr was die KI sau gut kann? Granaten schmeißen, die treffen quasi immer und bedeuten bei nem Molotow dann auch den sofortigen Tod, weil die KI einen den Kram Punktgenau an den Kopf werfen kann.

Auch der Rest der Technik ist allenfalls akzeptabel. Sowas drückt den Gesamteindruck, egal wie toll die Welt auch sein mag. Für einen so erfolgreichen Hersteller wie Bethesda ist das einfach nur ein Armutszeugnis, ja gerade zu dreist.
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LouisLoiselle
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Re: Fallout 4: Epilog: Erkundungsreize der offenen Welt

Beitrag von LouisLoiselle »

Bin nur mäßig begeistert. Die Grafik hat "teilweise" eine Qualität wie zur Zeit der Xbox 360, NPCs stehen mir in Eingängen im Weg herum, wenn ich mit einem ein Gespräch führe, labert ein anderer ihn plötzlich an, was dazu führt, dass ich kein Wort mehr verstehe, Sätze fangen schon an, bevor der vorige beendet wurde etc - meine eigenen Begleiter stellen sich im Kampf leider auch nicht gerade geschickt an.

Ich folge den Questmarkierungen zu Zielen, plötzlich stolpere ich über 3 Muskelberge mit Kampfhund, der eine von denen ne Bombe unterm Arm, und wärend ich hektisch das VAT aktiviere, einem Gegner damit die Hälfte abziehe, aber dann auf neue AP warten muss, laufe ich rückwärts um den Gegnern auszuweichen, da deren Nahkämpfe recht verheerend sind. Munition wird knapp, ich muss erneut hektisch die Waffen wechseln, und beim rückwärts-und im Kreis laufen gerate ich plötzlich in die Aggroreichweite eines Gegners mit nem Totenkopf, der irgendwo hinter nem Felsen war, und mir endgültig den Rest gibt. Gegner sind generell irgendwie immer in dicken Massen unterwegs, auch diese Raider in Fabriken, die ich killen soll.
Mein Stimpackvorrat ist längst dahingeschmolzen, und ich finde auch kaum neues. Ab und zu brate ich mal etwas Fleisch, und treffe auch mal auf schwache Mückengegner, aber irgendwas mache ich wohl noch falsch. Das mich die Questmarker in oder durch Gegenden führen, für welche ich offenbar noch zu schwach bin (Totenköpfe des öfteren), ist auch wenig erfreulich. Vielleicht bin ich nur zu blöd für das Spiel, aber man wird mit Tipps auch nicht gerade übersättigt. Vielleicht sollte man die Vorgänger kennen, keine Ahnung. Noch dazu spiel ich auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad, bin aber bereits öfter abgekratzt als im gesamten Oblivion-Durchlauf.