Alter, ich spiele seit 15 Jahren Computerspiele - willst du mir hier ernsthaft meine Meinung absprechen, weil ich mit meiner Erfahrung irgendwie nicht deiner "Gamer"definition entspreche?Uvirith hat geschrieben: Hier liegt einer der Hunde begraben. Du bist offensichtlich kein Gamer. Bei einem Gamer stellen sich diese Reize komplett anders dar. Die Gewaltdarstellung innerhalb des Spielflusses wird als visuelle Reflektion des Voranschreitens innerhalb des Spieles wahrgenommen. Im echten Leben, auch im Fernsehen, reagiert man, würde man einen Mann sehen der seinen Arm verliert, schockiert. In einem Spiel ist es die logische Schlussfolgerung eines schweren Schwerthiebes, oder einer Explosion. Der einzige der sich daran stößt wäre ein unbeteiligter Zuschauer oder jemand der mit der Thematik wenig bis gar nichts zu tun hat (siehe diese ganzen strohdummen "Elders/My Girlfriend/My parents/my pet parrot react to xxx" auf YouTube).
Und ob "Schwerthieb = Gliedmaßen weg" die logische Folge ist, wage ich mal zu bezweifeln. Vielleicht wär die logische Folge eher "Schwert bleibt stecken". Man hat die Guillotine unter anderem eingeführt, weil Henker es häufig nicht mit einem Schlag geschafft haben den Kopf abzutrennen. Der ganze Finishingmove und Gliedmaßenkram soll das Töten nur möglichst spektakulär darstellen. In Witcher 3 halbiert Geralt mal eben seinen Kontrahenten. Das stört mich teilweise. Tut mir leid, dass ich deswegen kein "Gamer" bin.
