Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

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Nanimonai
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Nanimonai » 14.08.2015 10:13

keiner einer hat geschrieben:Wenn Glaubwürdigkeit heißt, dass ich Situationen 10 mal pro Levelabschnitt neu machen muss (wie es in Tomb Raider 1 war, ich habe es erst vor 1-2 Jahren noch mal gespielt), weil es eine unfassbar schwere Situation ist, dann ist das vielleicht glaubwürdig, aber reißt mich total aus der Immersion hier und jetzt im Spiel zu sein. Das hat Tomb Raider (Reboot) nicht getan und hat mich viele "Unmöglichkeiten" am Stück schaffen lassen und das gibt mir ein wonniges Hochgefühl.
Du redest von Immersion, ich auch. Immersion und Glaubwürdigkeit sind eng miteinander verwoben, Immersion kann es ohne Glaubwürdigkeit nicht geben. Und gerade in dem Punkt macht das Reboot alles falsch, was man falsch machen kann. Es ist einfach nicht glaubwürdig, wenn Lara über das Ableben eines Rehs weint und wenige Minuten später ihren Eispickel genüsslich in den Hals eines Menschen rammt.
Das sie zu übermenschlichen Aktionen in der Lage ist und nach menschlichen Maßstäben alle Knochen im Leib gebrochen haben und unendlich oft gestorben sein müsste, hat damit gar nichts zu tun. Das ist konsistent in diesem Universum und somit auch glaubwürdig.

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mr archer
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von mr archer » 14.08.2015 10:22

Nanimonai hat geschrieben: Es ist einfach nicht glaubwürdig, wenn Lara über das Ableben eines Rehs weint und wenige Minuten später ihren Eispickel genüsslich in den Hals eines Menschen rammt.
Da kennst du den militanten PETA - Flügel aber noch nicht ...

Ja, das ist ein erzählerisches Dilemma des Action-Genres. Zum ersten Mal bewusst bin ich dem übrigens im original-Deus Ex begegnet. Da stolpert Denton im letzten Level über einen toten Techniker und die AI fragt ihn nach seinen Gefühlen beim Anblick der Leiche - was dann erzählerisch der Aufhänger für das Verschmelzungs-Szenario ist. Selbst wenn man seinen Denton eher gewaltlos gespielt hat - bei seinem Trackrecord ist das an dem Punkt nur mit Ironie oder ganz viel Gutem Willen zu verdauen.
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von keiner einer » 14.08.2015 11:49

Nanimonai hat geschrieben:
keiner einer hat geschrieben:Wenn Glaubwürdigkeit heißt, dass ich Situationen 10 mal pro Levelabschnitt neu machen muss (wie es in Tomb Raider 1 war, ich habe es erst vor 1-2 Jahren noch mal gespielt), weil es eine unfassbar schwere Situation ist, dann ist das vielleicht glaubwürdig, aber reißt mich total aus der Immersion hier und jetzt im Spiel zu sein. Das hat Tomb Raider (Reboot) nicht getan und hat mich viele "Unmöglichkeiten" am Stück schaffen lassen und das gibt mir ein wonniges Hochgefühl.
Du redest von Immersion, ich auch. Immersion und Glaubwürdigkeit sind eng miteinander verwoben, Immersion kann es ohne Glaubwürdigkeit nicht geben. Und gerade in dem Punkt macht das Reboot alles falsch, was man falsch machen kann. Es ist einfach nicht glaubwürdig, wenn Lara über das Ableben eines Rehs weint und wenige Minuten später ihren Eispickel genüsslich in den Hals eines Menschen rammt.
Das sie zu übermenschlichen Aktionen in der Lage ist und nach menschlichen Maßstäben alle Knochen im Leib gebrochen haben und unendlich oft gestorben sein müsste, hat damit gar nichts zu tun. Das ist konsistent in diesem Universum und somit auch glaubwürdig.
Das Genüsslich in den Hals schieben hast du jetzt aber an den Haaren herbei gezogen. Ich kann mich auch nicht mehr daran erinnern, dass Lara über ein Reh geweint hätte.
Es ist natürlich richtig, dass es witzlos ist, wenn man am Anfang ein Problem mit dem töten hat und 10 Minuten später eine Wache nach der anderen meuchelt.
Das war hier aber gar nicht das Thema.
In praktisch jedem Spiel leisten die Protagonisten unmeschliches. Spielen wie den beiden genannten vor zu werfen, es sei noch viel viel viel unmenschlicher oder schlicht zu unmenschlich, ist einfach absurd.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Gesichtselfmeter » 14.08.2015 12:21

Stimme absolut zu, weniger kann oft definitiv mehr sein.
Ein Tomb Raider ganz ohne kills wäre mir vielleicht sogar zu dröge.
Ich verstehe aber nicht, warum die Spieleentwickler von Action-Titeln immer einen Bodycount von Rambo III
anpeilen, wenn es der von Die Hard 1 auch tun würde. Wenn ich 10 Gegner pro Setpiece an einer
Kette niedermähe ist das weder cool noch spannend - das gehört leider zum "casual"-Spieldesign: ohne Herausforderung
in kurzer Zeit so viel töten wie geht. Besser wäre es, wenn man die Spielmechaniken mal so auslegen würde, dass jeder
Kill eine Herausforderung ist. Anstatt 12 Gegner mit der KI einer Stubenfliege auszustatten, könnte man doch
mal 3-5 zumindest mal die Intelligenz eines UT-Bots von vor 15 Jahren geben. Ich traue es mich kaum zu sagen, aber ich wünsche mir eine Art "Dark Souls" für das TPS-Genre. Beide Franchises hätten so viel Potential, wenn sie die Vorlage Indi mal genauer studieren würden.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von maho76 » 14.08.2015 17:29

schlicht: Zeitgeist. und (ohne ihn in schutz zu nehmen) kein Michael-bay-Effekt, auch jacksons hobbit und diverse andere (teilweise auch erträgliche) Machwerke strotzen nur so von solchen höher-weiter-schneller-Szenen.

Gegenpol in den letzten jahren? "No country for old men", da gibt's nichtmal musik... und es ist einfach wunderbar. :)

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Antiidiotika » 14.08.2015 19:34

maho76 hat geschrieben:schlicht: Zeitgeist. und (ohne ihn in schutz zu nehmen) kein Michael-bay-Effekt, auch jacksons hobbit und diverse andere (teilweise auch erträgliche) Machwerke strotzen nur so von solchen höher-weiter-schneller-Szenen.

Gegenpol in den letzten jahren? "No country for old men", da gibt's nichtmal musik... und es ist einfach wunderbar. :)
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. :D

Den Hobbit muss ich aber dennoch in Schutz nehmen! Der erste und zweite Teil haben viele sehr schöne und vorallem ruhige Momente, die dadurch an Bildgewalt bestechen, aber dann auch einige ordentliche Actionszenen.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von HardBeat » 14.08.2015 20:01

Ich rieche schon Wertungsverisse für Rise of the Tomb Raider und Uncharted 4 auf 4Players....aber Wayne?

Wird trotzdem gekauft weil sieht beides grandios aus :D

Und nebenbei abgesehen vom überzogenen Patriotismus und unfreiwilliger komischer Momente war 2012 ein genialer Streifen den ich mittlerweile 3x gesehen habe und der demnächst ein viertes mal im Blu-Ray Player landet :D
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von Baralin » 14.08.2015 23:11

Naja. Kommt drauf an, worauf man gerade Lust hat - mehr ein ruhiges Spiel oder ein's, wo es an allen Ecken kracht. Sollte es beides geben dürfen.
Ich warte auf: Beyond Good & Evil 2, Star Citizen

Meine größten Enttäuschungen:
Stalker, GTA IV, Nintendo, Resident Evil IV, Journey, The Last of Us

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von maho76 » 15.08.2015 09:24

Naja. Kommt drauf an, worauf man gerade Lust hat - mehr ein ruhiges Spiel oder ein's, wo es an allen Ecken kracht. Sollte es beides geben dürfen.
es darf ja auch ruhig krachen, aber dafür muss man nicht ständig reihenweise Hochhäuser und ganze Planeten sprengen über die dann irgendein (ev. tiefgründig gezeichneter aber ebenso ..) austauschbarer Held balanciert um seinen macguffin zu bekommen.
Bourne-Identity kracht auch ohne ende, ist richtig heftig und doch nicht gnadenlos überzeichnet. selbst die neuen bonds fallen eigentlich sogar unter "Purismus" und ziehen auch ohne ende. wenn es aber optisch an allen ecken und enden kracht heisst das für mich heutzutage (jetzt wo es machbar ist und man es oft genug gesehen hat): denen fällt nix besseres ein.
der erste tombraider hat funktioniert ohne dass JEDER besuchte ort irgendwie völlig überzogen komplex in sich zusammenfällt, und wenn doch... dann hat man sich da mit seinen spielerischen mitteln und nicht mit QTEs daraus retten können/müssen. und wenn man gut war sah es sogar extrem elegant aus. ;)
der Witz (und auch Inhalt der Kolumne) ist ja: obwohl es überall scheppert und kracht, emotional schau ich mir das vorm Bildschirm an wie eine Aquarium-endlosschleife. nur krachbumm um seiner selbst willen zieht einfach nicht, selbst wenn die Inszenierung stimmt.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von johndoe1525641 » 15.08.2015 09:37

Guter Kommentar von Benjamin. Ich weiß nicht, ob das vielleicht eine Altersfrage ist, aber mir hat "TLoU" deshalb so viel besser gefallen als "Uncharted", weil es immer wieder auch seine ruhigen Momente hatte. Die "Transformers"-Filme kann ich mir auch nicht mehr angucken, ohne daß ich innerlich darüber stöhne, wie hohl die eigentlich sind. Ich gehöre eher zu der Fraktion, die von Videospielen keine gute Story und überzeugende Charakterzeichnungen erwartet -- Videospiele dürfen ruhig etwas unrealistischer und durchgeknallter sein. Lara hatte ihre besten Momente, wenn sie im knappen Dress während eines Rückwärtssaltos beidhändig mit Uzis die Creme de la creme des Organisierten Verbrechens aus dem Leben beförderte.

Die Aneinderreihung von Krach-Bumm-Effekten führt zur Abstumpfung. Nachdem Nathan Drake schon zehnmal dem Tod von der Schippe gesprungen ist, juckt es mich einfach nicht mehr, wenn er dann auch noch mit einem Quad in ein startendes Flugzeug einparkt. Viel hilft viel, das scheint die Devise zu sein, und vielleicht verkauft sich sowas tatsächlich am besten, erst recht unter den jüngeren Spielern, aber meinen Geschmack trifft es auch nicht. Ich wünsche mir von beiden Spielen, "Tomb Raider" und "Uncharted", eigentlich das gleiche: daß sie mehr Erkunden und Verlaufen bieten, mehr Rätsellösen, weniger Crash boom bang, und weniger Gegnerwellen, die man als Rambo-ein-Mann-Armee ausschalten muß. Ich glaube allerdings auch nicht daran, daß es so kommen wird.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von johndoe1525641 » 15.08.2015 10:03

Baralin hat geschrieben:Naja. Kommt drauf an, worauf man gerade Lust hat - mehr ein ruhiges Spiel oder ein's, wo es an allen Ecken kracht. Sollte es beides geben dürfen.
Meinetwegen. Nur sind leider die ruhigen, atmosphärischen Spiele so heftig in der Unterzahl. An dieser Stelle würde ich sogar das letzte "Assassin's Creed" loben, das dann doch besser als erwartet war, auch wenn es die serientypischen Langeweile-Effekte nicht abschütteln kann.

Ich erinnere mich gerade an eine Stelle in "TLoU", wo Joel sinngemäß zu Ellie sagt: "Nein, das war kein Können, sowas nennt man Glück." Es sind solche Stellen, die wirklich etwas für die Atmosphäre tun. Nathan Drake ist hingegen ein unverbesserlicher Selbstmörder, dessen Fortüne die eines Gustav Gans alt aussehen läßt. Es fällt schwer, davor so etwas wie Respekt zu entwickeln, Dr. Jones hin oder her.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von saxxon.de » 15.08.2015 13:24

Das neue Forenlayout hat zugeschlagen - Doppelpost.
Zuletzt geändert von saxxon.de am 15.08.2015 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
"The saloon doors stopped swinging /
The piano player stopped playing /
In the shadows / I could hear Archaic Spanish phrases /
The preacher stood up from his table; in his right hand he held a bible /
And in his left, the business end of a Winchester rifle"
Clutch - A Quick Death in Texas


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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von saxxon.de » 15.08.2015 13:33

WTannenbaum hat geschrieben: "Sieh hin! Sie fällt 20 Meter auf nackten Fels und stöhnt dabei. Jetzt rutscht sie weiter ab und knallt gegen einen Baum SIEH ES DIR AN! DAS IST KRASS! - oh gut sie steht auf, nix passiert"
https://youtu.be/hc8ngiMlCto?t=20s

;)

Zum Thema: Für mich ist das Problem nicht die Darstellung solcher Szenen und Momente, sondern das Pacing des Spiels und die Frequenz mit der diese Setpieces auf mich einballern. Ich mochte z.B. Bulletstorm wirklich gerne, obwohl das ein Spiel ist, in dem man mit einem ferngesteuerten Robosaurier Häuser plattmacht oder diesen ganzen Kram hier erlebt. Weil sich das Spiel zwischen diesen Momenten immer mal wieder Zeit lässt in der die Charaktere miteinander reden oder man sich mal in Ruhe in der Landschaft umsehen darf. Dazu kommt, dass der größte Teil des Spiels aus den normalen Gefechten gegen die Gegner besteht und diese völlig übertriebenen Setpieces immer ein bisschen auseinanderliegen, so dass man nicht die ganze Zeit damit zugekackt wird.

Als Negativbeispiel fiele mir z.B. Killzone 3 ein, dessen Kampagne ein so unnachgiebiges Pacing hat, dass man nie auch nur eine Minute zur Ruhe kommt. Wenn ich das eine halbe Stunde gespielt hab, bin ich geistig taub. Aber das Spiel heißt nunmal Killzone, da darf man sich ja eigentlich nicht wundern :mrgreen:

The Last of Us ist natürlich auch ein Paradebeispiel für gelungenes Pacing. Überhaupt, dass die Situationen in die Joel und Ellie geraten so bodenständig sind, hat mir sehr gut gefallen. Richtig große Setpieces im Sinne von Explosionen und Zerstörung überall gibt's ja eigentlich nur in der Szene mit dem Scharfschützen. Und selbst die ist verglichen mit einem CoD, Uncharted oder Battlefield eher ein kleines Gefecht.
Zuletzt geändert von saxxon.de am 15.08.2015 13:38, insgesamt 4-mal geändert.
"The saloon doors stopped swinging /
The piano player stopped playing /
In the shadows / I could hear Archaic Spanish phrases /
The preacher stood up from his table; in his right hand he held a bible /
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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von johndoe1525641 » 15.08.2015 13:34

Ja, Homer Simpson war kein schlechtes Beispiel. Matt Groening meinte mal, drei Schläge auf den Kopf reichen für Homer nicht, erst bei 20 fängt das Publikum wirklich an zu gackern. Das ist wohl so. Warum gucken wir Extremsurfern zu? Weil wir wissen wollen, wie lange es dauert, bis es sie vom Brett fegt. Wer ein paar Sekunden länger durchhält, kann zur Legende werden. Total bescheuert, eigentlich. Es sind wohl diese Forrest-Gump-artigen Superhelden, die wir im fiktiven verehren. Im wirklichen Leben wären sie eher heiße Aspiranten für den Darwin Award.

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Re: Kommentar: Die Inszenierung von Tomb Raider und Uncharted: Mehr ist weniger

Beitrag von johndoe1525641 » 15.08.2015 13:42

saxxon.de hat geschrieben:Das neue Forenlayout hat zugeschlagen - Doppelpost.
Ganz schlecht. Ich drücke auf "Absenden" und lande im Vorschau-Fenster. Manchmal muß ich es drei- oder viermal versuchen, bis es klappt. Wahrscheinlich hat da irgendein fähiger Programmierer einen Zufallsgenerator reingebastelt.

Hat 4Players denn inzwischen wenigstens mal sein ausuferndes Reklameproblem in den Griff bekommen? Ich hab mich noch gar nicht wieder getraut, das mal zu überprüfen.

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