PheonixMage hat geschrieben:Wir haben Onlinepässe besiegt, pay to win kann nicht viel schwerer zu töten sein.
Das halte ich zumindest in dieser Form für ein Gerücht. Wir erinnern uns: EA gab seinen Online-Pass-Mist auf, weil sie sich aufgrund der Pläne bei Microsoft bzgl. der neuen Konsolengeneration (Accountbindung, Gebrauchtspielbeschränkung, etc.) in Sicherheit wähnte. Kurz darauf erfuhr man, dass Sony auf seine Online-Pässe ebenfalls verzichtet, weil sie ihr kostenpflichtiges PSN+ für den Online-Mehrspieler (und leider gibt es ja meistens nur noch diesen) zur Voraussetzung machten. Man munkelte, Sony habe "Druck" auf die Dritthersteller ausgeübt, weil die nicht wollten, dass die Kunden zwei Mal zahlen müssen.
So konnte EA nicht zum vorherigen Zustand zurückkehren. Nichtmal durch Inkaufnahme eines Gesichtsverlustes und Aufstandes der Spielerschaft. Dann zog Ubisoft nach. Macht's schließlich einer, könnte den anderen ja ein Nachteil daraus entstehen. Nun scheint das Geschichte zu sein. Die Hersteller (allen voran EA) haben das in ihren üblichen mit viel bunten Schleifchen und fluffigen PR-Blabla verpackten Presseaussagen dann als Achtung des Kunden verkauft, weil die Online-Pässe ja nicht so gut angenommen worden seien und man auf die Kunden hören und zugehen wolle. Ja, klar.
hackgolem hat geschrieben:
Als nächstes kann man dann vielleicht auch Trophies direkt kaufen? Für 10€ zusätzlich auch, ohne je das Spiel besessen zu haben? Zum Angeben vor Nachbarn und Kollegen?
Bei Steam sind wir schon soweit. Siehe Sammelkarten, die man freispielen kann oder eben kaufen.
Naja, dadurch das Spiele immer aufwändigere Grafiken/Präsentationen haben, der Kunde sie auch zum grossen teil nur noch dann kauft, es aber viele von nicht einsehene wollen den Vollpreis für den Titel zu bezahlen, und überhaupt voll empört über die bösen Entwickler-Gedanken alà "DRM" sind...
.... Wundert es mich nicht dass es den Entwicklern nach solch dreisten nebeneinkünften dürstet!
Das ist nunmal der Preis, den man in der heutigen Zeit bezahlen muss!
Ein Siegel sollen die Entwickler bringen, wo sie No-App-In-Spiele kennzeichnen??! Und dann??
Dadurch wird man einen zwangsläufigen Trend nicht mehr stoppen können! Den Leuten juckt es ja nichtmal dass Spieleserien mittlerweile schon im 10 Monatstakt erscheinen und sogar schon zwischensequenzen recycled werden!
Also MMn wird das nicht mehr viele jahre so gut gehen! Irgendwann crashed der Markt...
hackgolem hat geschrieben:
Als nächstes kann man dann vielleicht auch Trophies direkt kaufen? Für 10€ zusätzlich auch, ohne je das Spiel besessen zu haben? Zum Angeben vor Nachbarn und Kollegen?
Bei Steam sind wir schon soweit. Siehe Sammelkarten, die man freispielen kann oder eben kaufen.
Steam Sammelkarten sind sowieso die größte Verarsche seit Anbeginn der menschlichen Zivilisation. In meinen Augen eine dreiste Abzockmasche für virtuelle Güter (Smileys, yeah...) die keinen Wert haben, aber Valve Unsummen von Geld in die Taschen spült.
Es ist ja auch nicht so dass man damit Erfolge repräsentieren würde. Man verdient sich die eine Hälfte der Karten durch das bloße Laufenlassen des Spiels, die andere darf man sich kaufen oder ertraden mit exorbitanten "Bearbeitungs"-Gebühren.
Das Valve Team, das die Idee erarbeitet hat, wird vermutlich von den tosenden Schulterklopfern Gabes und des Restunternehmens zerdrückt worden sein. Es ist schon genial, das muss ich zugeben, aber noch schlimmer als diese elenden Mikrotransaktionen, die ja immerhin so eine Art Gegenwert, so lächerlich er auch sein mag, bieten.
Trotzdem würde ich das am liebsten alles aus den Spielen verdammen. Ein ordentliches Spiel, gemacht für Spieler, für Spielspaß, wird mein Geld sehen. Ich möchte es nicht aus der Tasche gezogen bekommen.
.....und was spricht dagegen bei 4Players im Fazit neben dem Wertungssiegel / Wertungssymbol ein solches Siegel einzuführen?
Wäre doch mal ein interessantes Thema für den Webdesigner und eure Redaktion. Wenn Ihr entsprechende Reichweite habt, kann das andere Magazine anspornen das gleiche zu tun oder entsprechende Leute bei der Industrie erreichen.
Man ist schon längst auf dem Weg. Auf Steam enthalten schon einige Spiele Werbung mit dem Gegenmodell.
Ich erinnere daran dass Torchlight 2 insbesondere mit Features geworben hat die Diablo zum Teil verloren gegangen sind.
Spielbar ohne Online anbindung, LAN Modus, Modifzierbarkeit. Ich gehöre zu den Käufern bei denen es funktioniert hat. Im Nachhinein konnte mich das Spiel allerdings nicht überzeugen aber das ist ein anderes Thema.
Ebenfalls auf der Steam Seite wirbt ein Battleworld Kronos mit folgendem Text : " Erhalte den DLC "Trains" Anfang 2014, mit einer neuen Kampagne (~10 Stunden), zusätzlichen Multiplayer Maps und neuen Einheiten GRATIS!"
Ein ganzes Spiel wurde aus der Antihaltung heraus konstruiert und findet offensichtlich genug Zustimmung um Greenlight zu passieren. DLC Quest - Horses included. Riding? DLC!
Es finden sich sicher auch andere Vertreter. Die Entwicklung des Marktes ist auch einer der Gründe warum ich auf absehbare Zeit nicht zum zocken auf Konsolen zurückkehren werde.
Beispiel Dead Space 3
- im Humble Bundle für unter 5€ erstanden
- Resourcen System für nervig befunden
- Mikrotransaktionen gesehen, gelacht -> ein paar Zahlen verändert
- wenigstens ein wenig Spielspaß mit den Waffenmodifikationen heraus gequetscht
Hier wurde ja schon der Vorschlag unterbreitet, dass 4P doch so ein Siegel selbst einfach einfügen möge. Das wäre vielleicht etwas zuviel des Guten, aber eine entsprechende Info vielleicht beim Fazit oder den Pros/Kons hätte meine absolute Zustimmung. Wie die nun genau aussehn soll (Umfang etc.) möchte ich jetzt nicht unbedingt skizzieren aber es ist ein wichtiger Punkt bei meinen Kaufentscheidungen und ich denke nicht, dass ich damit allein bin.
Zuletzt geändert von Bierfreund am 07.12.2013 09:08, insgesamt 2-mal geändert.
mr archer hat geschrieben:Es ist Eure Aufgabe als Videospiel-Magazin, wenn Ihr hier ein Problem seht, Mikrotransaktionen zu geißeln wo immer sie Euch begegnen. Ansonsten wäre diese Kolumne nix als Augenwischerei. Die einzigen, die hier ein Gütesiegel einführen müssen (wenn es denn schon dieses deutscheste aller deutschen Verfahren sein soll) seid IHR. Ist ganz einfach: Mikrotransaktionen im Spiel vorhanden, wie im vorliegenden Fall bei GT 6 = prinzipiell kein Award. Und da könnt Ihr dann ja auch ein hübsches Siegel draus machen.
Das sind auch meine Gedanken zum Thema. Die deutsche Eurogamerseite hat sich bereits entschlossen, Spiele auf Mikrotransaktionen zu prüfen und abzuwerten, wenn diese das Spielgefühl, die Immersion, stören, wenn der Spieler nicht mehr das Gefühl hat ein Vollpreisspiel erworben zu haben.
Ein Siegel seitens der Hersteller halte ich für falsch, führt es zu Augenwischerei. Ob man für den Multiplayer Waffenskins oder für den Singleplayer Waffen kaufen kann, ist für ein Siegel ob Mikrotransaktionen "ja/nein" kein Unterschied. Wie wir aus der Vergangenheit gelernt haben, zum Beispiel Bonusprämien Fallout New Vegas, ist die Punktzahl von Reviews eine Sprache, auf die Entwickler und Publisher (unter anderem) hören. Ich würde sogar so weit gehen und fragen: Ist es möglich, sich bei Presseevents, wenn man sich mit Journalisten aus aller Welt trifft, möglich ein einheitliches System zur Abwertung zu besprechen, um Mikrotransaktionen direkt eine Absage zu erteilen?
morpheus010100 hat geschrieben:.....und was spricht dagegen bei 4Players im Fazit neben dem Wertungssiegel / Wertungssymbol ein solches Siegel einzuführen?
Wäre doch mal ein interessantes Thema für den Webdesigner und eure Redaktion. Wenn Ihr entsprechende Reichweite habt, kann das andere Magazine anspornen das gleiche zu tun oder entsprechende Leute bei der Industrie erreichen.
Ich denke es spricht dagegen, dass es genügend Leute gibt, die sich nicht daran stören. Das finde ich persönlich ...., ne sag ich lieber nicht, jedenfalls finde ich es nicht gut .
Aber so ein Siegel oder gar Wertungsabzug ist problematisch in Sachen Objektivität/Neutralität. Ich will damit keine Wertungsdiskussion lostreten. So wie ich es jetzt ist, finde ich es Ok. Man kennt ja auch einige Geschmäcker der Tester. Jörgs Urteilen und Ansprüchen in RPGs kann ich sehr gut folgen, in Sachen RTS schau ich dann doch lieber drei mal hin. So ein Siegel würde das ganze völlig unnötig weiter verzerren da die Bandbreite von "Transaktionen?Nutz ich gern" über "Mir doch Wurst" bis hin zu "Fahrt zur Hölle" geht.
Bei dem was man als Spieler von anständigem Gameplay erwartet, sieht die Sache dann doch schon etwas homogener aus.
Zuletzt geändert von Bierfreund am 07.12.2013 09:39, insgesamt 2-mal geändert.
greenelve hat geschrieben:
Das sind auch meine Gedanken zum Thema. Die deutsche Eurogamerseite hat sich bereits entschlossen, Spiele auf Mikrotransaktionen zu prüfen und abzuwerten, wenn diese das Spielgefühl, die Immersion, stören, wenn der Spieler nicht mehr das Gefühl hat ein Vollpreisspiel erworben zu haben.
Ein Siegel seitens der Hersteller halte ich für falsch, führt es zu Augenwischerei. Ob man für den Multiplayer Waffenskins oder für den Singleplayer Waffen kaufen kann, ist für ein Siegel ob Mikrotransaktionen "ja/nein" kein Unterschied. Wie wir aus der Vergangenheit gelernt haben, zum Beispiel Bonusprämien Fallout New Vegas, ist die Punktzahl von Reviews eine Sprache, auf die Entwickler und Publisher (unter anderem) hören.
Freiwillige Verpflichtungen und Wirtschaft, ich denke dazu braucht man tatsächlich nicht viele Worte verlieren. Etwas dass ich von Tests besonders in Zukunft erwarte, ist dass sie vollständig ohne DLC getestet und danach bewertet werden. Dann sind "Abzüge" als solche vielleicht schon überflüssig. Könnte vielleicht auch sehr viel Zeit sparen
Xamor hat geschrieben:Das ist genauso wie das Gejammer über den online Zwang.
Das ist doch nur stink normaler Kapitalismus.Völlig normal. Wem´s nicht passt der kauft halt kein GT oder Forza.Der Hersteller wird doch noch das Recht haben seine eigene Preis Struktur zu definieren.Wenn der Autor das nächste mal sein Iphone 5 auf Ebay für einen "zu hohen" Preis verkauft werde ich auch eine Kolumne darüber schreiben
Ja Verzeihung dass es Leute mit anderer Aufassung gibt und Dinge an denen sich Menschen stören, die nicht du sind. Poste doch bitte deine Einstellungen zu allen Themenbereichen damit wir uns allesamt darauf ausrichten können.
Wenn SEGA schlau wäre, würden sie jetzt ganz schnell eine neue Dreamcast bauen, auf ihr Social Networking und In-App-Käufe verbieten und zack hätten sie einen riesen Markt von Old-School Gamern, die sich frustiert von MS und Sony abwenden würden. Wenn sie dann ihrem Controller ganz normale Sticks statt Touchpads geben würden und die GPU der Dreamcast nicht dem Stand von vor 7 Jahren entspricht, haben sie Valve und Nintendo auch gleich noch mit ausgestochen.
Also ich spiele überwiegend auf dem PC und seit man seit Steam und co nicht mehr Eigentümer sondern nur noch geduldeter Mieter eines Spiels ist gelten für mich ganz klare Regeln: Kein Vollpreis. Und da können jetzt Fallout4, Half-Life3 und Baldurs Gate3 samt Wing-Comander Neustart an einem Tag erscheinen: Nein.
Gekauft wird nach der ersten Preissenkung, Spiele mit DLC nur und ausschließlich als GOTY Version, Mikrotransaktionen ? Never ever.
Und Konsolen Spiele natürlich nur auf Disc, DLCs ? Steckt die euch dahin wo die Sonne nie scheint.
Wir als Käufer entscheiden zu 100% ob und im welchen Ausmaß wir von der Industrie verarscht werden, und wer halt wie ein Junkie zum Releasetag eine verbugte Scheiße herunterläd, brav noch 70,- für DLCs springen lässt schadet eigentlich allen Spielern.
Der Komentar geht in die richtige Richtung und zeigt eigentlich die ( vermeindliche) Machtlosigkeit gegenüber den Bigplayern in der Game Industrie auf. Klar wird auch das die Bigplayer gute Vorarbeit geleistet haben um das so locker flockig durchzusetzen. Indem sie jahrelang den Markt ausgedünnt haben, durch aufkäufe von Spieleschmieden, kleine Publisher und deren vernichtung. Zusätzlich haben sie deren ihre Marken und die eigenen natürlich ^^Marktgerecht ``umgebaut (kastriert od eingestampft) und aus Zockerischer Sicht gnadenlos gegen die Wand gefahren. Sie haben sich praktisch ein Monopol geschaffen ( es gibt nichts anderes mehr ausser noch schlechtere Games) indem sie auch mehr als offentsichtlich Absprachen treffen wie man diesen Schund unters Volk bringt. Dieses System der Verarschung wurde irrwitziger Weise von der Gamepresse Jahr für Jahr bei jeder fragwürdigen Gelegenheit bejubelt. Man hat bewust keine Fragen gestellt und wenn doch die Falschen oder gleich 1 zu 1 die schöngefärbten Publisher Hypehymnen übernommen.
Allerdings geht ein Thema bei diesem Mikro Maximo-transaktion Amoklauf eine Sache komplett unter. Die Games mit dieser Micro Maximo Transaktions Seuche werden Inhaltlich auf dem lahmarschigen Stand von AAACOD eingefroren. Weil Next Gen nicht Next Gen Gameplay, Next Gen KI , Next Gen Spielerische Freiheit , und Next Gen Sound etc etc. heist ,
Sondern einzig Social Fuck , Bro Statistik Schlunz , Share und Micro Maximo Trans ( und a bisserl GraFick).
Die Games werden um diese Punkte herum konstruiert . Weil nur das super kostengünstig und super gewinnbringend ist. deren ihr ^^Next Gen^^ steht für NEXT GEN Abzocke . Es wird also stinkbrav, langweilig bleiben und noch bescheuerter als eh schon werden . Die Next Gen Verarschung mit ihrem Credo ^^wir müllen die Zocker mit noch mehr Müll ( angeblich alles Next Gen) zu und zocken sie dreifach ab^^ machts möglich
AAACOD wird auf das nächste Level gehoben . Zurück in die Zukunft Teil 2
PS die Kolumne von Eurogamer zum thema Micro Maximo Transaktionen ist ein Selbstverarschungs Trip von einem ausgewiesen Verein der Jubelperser. Die sollten mal meine Post richtig lesen , und nicht nur meine Ideen klauen und dann extrem verwässert und verfälscht in ihre Berichterstattung einfliesen lassen
4P macht nicht den selben Fehler und gebt euch nicht zufrieden mit ^^Weiter so bocksteifes totgescriptes AAACOD^^ der Schwerpunkt muss sein Spiele Inhalt kritisch aus zockerischer Sicht zu betrachten , das spielerische/inhaltliche NEXT GEN einzufordern und nicht irgendeine bescheuerte MicroMaximo Trans Formel zu konstruieren um AAACOD mit seiner biederen kastrierten limitierten Scheisse weiter bejubeln zu können wenn Micro Maximo Trans ^^Human^^ eingebaut wurde
Verdammt die neuen Konsolen sind technisch gesehen praktisch ein Quanten Sprung, Jetzt gibts keine Ausreden mehr
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 07.12.2013 12:21, insgesamt 6-mal geändert.
Wie man meinen bisherigen Kommentaren hier auf 4players, Play3, GS unschwer erkennen kann, stimme ich den Beitrag vom 4players Redakteur auch heute selbstverständlich zu!
(Copy & Paste:)
Beitragvon edelg » Sa Jul 14, 2012 11:32 am
"Meine Meinung zu diesen Themen:
Schaut man plattformübergreifend in den Foren, da fällt einem sofort auf, dass wir an einem Punkt in der Videospielgeschichte angekommen sind, wo immer mehr Gamer zusammen kommen, diskutieren und vor allem Kritik ausüben. Worüber? Es geht nicht mehr darum, so wie es in der Vergangeheit meißtens der Fall gewesen ist, den persönlichen oder kollektiven Geschmack bzw. wie gut oder schlecht ein Spiel ist, zu bewerten. Es geht leider immer mehr um folgende Themen, die Foren mittlerweile mit verärgerten Kommentaren von usern überwiegen lassen:
DLC Politik (Mikrotransaktionen)
Der Grundgedanke ist doch "eigentlich" toll, ich meine die Möglichkeit Konsolenspiele nach dem Release nachträglich mit extra Inhalten zu erweitern, oder? So wie es die Gamer schon mit den Retail-Add Ons vom PC damals her kannten. Leider wird dieser Grundgedanke von einfach zu vielen Publishern/Developern in der Spielebranche scharmlos und dreisst ausgenutzt, um den Käufern seit dieser Konsolen-Gen immer mehr Geld mit Mikrotransaktionen (Mini Add Ons / DLCs) aus der Tasche zu ziehen.
Beispiele von On Disk DLCs / On Disk Locked Content, Vorbesteller DLCs, DLCs die unmittelbar vor, während und nach dem Release angeboten werden, Storyrelevante DLCs, DLCs die die Spielerfahrung des Hauptspiels beeinflussen, DLCs die aus dem Hauptspiel herausgeschnitten werden um einzelnt und in digitaler DRM-Form extra verkauft zu werden gibt es genügend. Besonders "nett" sind die DLCs welche man quasi während des Spielens an den Kopf geworfen bekommt, nach dem Motto: "Kucken ist im Preis mit inbegriffen, aber benutzen kosten extra!". Der aggressive Ingame-Store gweisser Spiele tut sein übriges dazu. Um das Fass gänzlich wie ein Vulkan überlaufen zu lassen, muss man sich nur noch die Preise für die kleinen digitale Inhalte (DLCs) anschauen! Das alles hat herzlichst wenig mit einigermaßen sinvoller Erweiterung oder einem richtigen Add On zu tun, absolute Ausnahmen bestätigen hier eindeutig die Regel. Die Tendenz ist, Inhalte die man damals noch auf Konsolen freispielen konnte oder die man zumindest bei PC-Games noch aus Dankbarkeit Gratis hinzufügen konnte, muss man heute sehr häufig überteuert extra zahlen um in diesen Genuss zu kommen. So kann der Entwickler->Publisger natürlich Entwicklungszeit sparen, dass würde dem Publisher weniger Geld kosten und man lässt sich dann noch einmal für Content extra bezahlen. Gamer-Füchse warten nur noch auf eine Complete, Goty, Ultimate oder sonstige unzerschnippelte Retail-VOLL-Versionen oder passen sich auf Ihrer eigene Art und Weise dieser Entwicklung an.
Free2Play oder Pay2Win
Anders als bei Retailvollversionen, wird hier überwiegend Mikrotransaktionen und Spielabhängige Vorteile gegen Geld in den Vordergrund des Geschäftsmodells und somit des Spiels gestellt (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel). Man bekommt keine DRM-Zwänge-freie Retailversion für sein Geld und verzichtet zum Spielen auf alle rechtlichen Vorzüge die sich aus Eigentum und Besitz ergeben würden. Hierfür soll der Gamer/Nutzer mit kostenlosem anspielen angefixt werden, um kleinere für Ihn und auf längerer Sicht gesehen eher unauffällige und schwer zu kontrollierende Mikrotransaktionen zu tätigen. Der tatsächliche Preis eines Vollpreis AAA-Titels kann ab einem gewissen Zeitpunkt leicht überschritten werden. Hinzu kommt, dass dieses Geschäftsmodell die Spieler selbst, abhängig von deren eigenen und bereitwillig zu zahlenden Budget ausgehend behandelt. Z.B. Spielabhängige Vorteile erkauft werden können. Das unfair gegenüber anderen Spielern mit wenger Budget. Hier wird der Geist des Wettkampfes und der daraus entstehende Druck auf die Teilnehmer scharmlos und dreisst ausgenutzt, um sich an diesen Menschen zu bereichern. Spielabhängige Vorteile sollten stets für alle Spieler gleichermaßen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, ansonsten gibt es keinen fairen Wettkampf.
Vergleicht man das Spielprinzip mit einem Cheater ist dort auch kein großer Unterschied mehr zu erkennen, der Kern des Prinzips, sich unfaire Vorteile gegen über anderen Spielern zu verschaffen ist im Grunde mehr als nur ähnlich. Nur wird es von dem einem Spielsystem (gegen Bezahlung bei P2W) unterstützt und von anderen Spielsystemen (wo z.B. Vorteile nicht durch Bezahlung erkauft werden können) abgelehnt.
Weitere Themen die, die nicht weniger mit negativen Emmotionen und vielen schwerwiegenden Nachteilen für Gamer behaftet sind, aber den Rahmen hier wohl sprengen würden:
Ich persönlich werde diese ^^ ganzen "innovativen Geschäftspraktiken", die sich immer mehr zum Nachteil für Gamer und Konsumenten auswirken, zudem auf Gier beruhen, nicht mit meinem Geld unterstützen.
PS: Mein Kommentar spiegelt selbstverständlich meine persönliche (subjektive) Meinung wieder und nicht jeder muss der selben sein."
Speziell zum Thema GT6 (PS3) und Forza (Xone):
Mikrotransaktionen haben nichts in Vollversionen, Vollpreisspielen, SP und Offline MP Games zu suchen!
Man hätte es so wie vor der PS3-Online-Konsolen-Gen ganz einfach über den Schwierigkeitsgrad abhandeln können! Ohne Probleme, ohne moralische Bedenken, fair und korrekt.
Diese ganze Gewinnmaximierungs-Thematik... es wird in allen Bereichen immer schlimmer.
Klar, man kann “jetzt” noch ohne Credit-Boost sich hoffentlich (?) alles erspielen, sofern es “noch” keine Auswirkungen auf das Spielgeschehen (Balance) hat? (Kritische Tests abwarten).
Das kann sich jederzeit auch schleichend noch negativer ändern, indem die Zügel und somit Auswirkngen Stück für Stück angezogen werden und am Ende alle betroffen sind. Ähnlich wie im Mobile, F2P bzw. P2W Sektor.
Das ganze ist äusserst bedenklich einzustufen. Ich finds Mist. Genau wie Mini-Add Ons (Mikrotransaktionen) genannt DLCs.
Pure Geldgeilheit und Gier nach immer mehr Wachstum in die eigene Geldbörse. Das wird kurzerhand für die Öffentlichkeit in posivitive Statesment umschrieben.
(Zitat:)
“microtransaction per se is not a bad thing, how the game is designed around it could become a problem”
(Zitat ende)
Meine sinngemäße Übersetzung:
Mikrotransaktionen sind generell keine schlechte Sache, wie das Spiel darum (Mikrotransaktionen) entwickelt ist, dass könnte zum Problem werden.”
Genau das ist Mist! ^^
Seit wann werden Games um Mikrotrasaktionen herum entwickelt?!?
Das widert einem doch schon vorab an. Scheis`Entwicklung in der Gamesbrache mit den Mikrotransaktionen / Mini DLCs in Vidospielen.
Abartig diese Gier….hoffentlich wird das jeder Gamer (ob alt oder jung) noch begreifen, was alles mit diesen Thema (Mikrotransaktionen/DLCs) zu tun hat."
edel
5. Dezember 2013 um 21:08
"PS: Und Forza ist auf der Xone eine Light-Version zum Vollpreis. 4pl. schrieb dazu Starter-Pack. Ich nenne es eine künstlich erzeugte Preiserhöhung mit integriertem DRM und sepparat herausgeschnittenen Digitalen-Inhalten um die Entwicklungszeit zusätzlich noch zu verkürzen.
Das geschah schon alles in der PS3 und 360 Gen. Jetzt wird das ganze nur noch aggressiver, offentsichtlicher und frecher vorangetrieben.
Unfertig und unvollständig reicht nicht, es geht immer schlimmer."
Ausreichen würde vollkommen, wenn 4players im fazit einen klaren hinweis geben würde. Mein letztes spiel z.b. von ubisoft war far cry 3. zum folgenden hätte ich gern im fazit mehr erfahren!
Ich gehöre zu der möglicherweise schweigenden mehrheit, die bei tests häufig nur die fazits liest.
jedenfalls ohne onlineregistrierung bei ubisoft (mittlerweile ja schon mehrfach gehackt der laden und alle account daten geklaut) war die multiplayerkampagne nicht ohne weiteres durchspielbar.
Das spiel hab ich entnervt verkauft. wofür zahlt man eigentlich xbox live gebühren, wenn am ende die spielefirmen einen dazu nötigen, sich zusätzlich bei denen zu registrieren?
Bei all dem marketing-blabla geht es am ende doch nur darum, den freien gebrauchtmarkt einzuschränken.
sicher hat dieser mit amzon und ebay mittlerweile einen grossen einfluss. Zumindest bei mir wird man aber bei solchen einschränkungen kein spiel mehr los werden für 60 euro.
ich finde immer wieder bemerkenwert,welche welten preislich zwischen apples appstore und ms marktplatz bei vollkommen identischen spielen liegen.
die preisgestalltung sollte bei microsoft und den entwicklern mal überdacht werden.
20euro für ein vollpreisspiel, das ich nicht weiterverkaufen kann. wäre akzeptabel.
was kann 4players tun ausser das geschehen kommentieren? die antwort steht im ersten satz meines beitrags;)