Das Phänomen Rollenspiel
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- Palonedin
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Haben wir als Kunden nicht auch eine gewisse Macht^^, ich glaube das heißt Boykott.
Die Frage ist, ob es irgendwas bringen würde, die neue Zielgruppe reicht denen vielleicht aus. Das Bioware-Forum wird auch inzwischen von mehr Leuten bevölkert die meinen "Only 1% of the PC-Elitiest are complaining, its a fine Game".
Aber theoretisch könnte man doch eine Bewegung starten, schlechte Amazon Bewertungen, schlechte Metacritic-Bewertungen, In Foren die schlechten Dinge anprangern. Facebook-Gruppen und all son Schweinkram eben.
Die Frage ist, ob es irgendwas bringen würde, die neue Zielgruppe reicht denen vielleicht aus. Das Bioware-Forum wird auch inzwischen von mehr Leuten bevölkert die meinen "Only 1% of the PC-Elitiest are complaining, its a fine Game".
Aber theoretisch könnte man doch eine Bewegung starten, schlechte Amazon Bewertungen, schlechte Metacritic-Bewertungen, In Foren die schlechten Dinge anprangern. Facebook-Gruppen und all son Schweinkram eben.
- Mindflare
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Da bin ich vollkommen deiner Meinung! Filmische Methoden funktionieren auch wunderbar in Spielen. ich habe ja auch nichts gegen Zwischensequenzen.Minando hat geschrieben:SO übel finde ich den "Interaktiver-Film-Ansatz" gar nicht, aber das ganze muss Grenzen haben ! Den Spieler zum drück-Knöpfchen-für-nächste Szene-Sklaven zu machen bzw zum reinen Zuschauer ist natürlich ein No GO. Dass aber Schnitttechnik und Dramaturgie zunehmend an die von Filmen angelehnt werden finde ich klasse, es verdichtet die Atmosphäre erheblich.Mindflare hat geschrieben:Und der nicht so emotionale Teil der Spieler regt sich auf, dass er den Chara ewig gelevelt hat *g*Sir Richfield hat geschrieben:
Aerith Tod in FFirgendwas bewegt die Fangemeinde heute noch. Hier hatte der Spieler aber auch Zeit, sich an den Charakter zu gewöhnen, ihn evtl. sogar zu mögen.
Deshalb ist DER Tod dramatisch, die beiden aus DA2 sind es nicht mal im Ansatz.
Du triffst auf jeden Fall den kern der Sache. Der Spieler braucht die Motivationen, nicht der Charakter. Sonst verkommt alles zu einem interaktiven Film.
Heavy Rain hat sich für mich deswegen weniger als interaktiver Film angefühlt, als es eigentlich müsste.
Viel wichtiger ist, dass die Trigger zu den Entscheidungen möglichst subtil platziert sind. Das plumpe "wähle 1 oder 2" in den moderneren Spielen kann es ja nicht sein. Man muss bei den Entscheidungen fühlen, was der Charakter empfindet, nicht was für spielerische Folgen der Klick auslöst.
-
[Shadow_Man]
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Wie wollen die eigentlich wissen, wie solch derart komplexen Spiele ankommen würden, wenn solche gar nicht mehr hergestellt werden? Wie soll die neuere Spielegeneration den Umgang damit lernen, wenn sie nur mit anspruchslosem Kram zugemüllt werden?
Jemand der immer nur billige Fastfood Burger bekommt, der kann doch gar nicht wissen, wie lecker das Essen in einem tollen Restaurant schmecken kann.
Eine Trendwende in der Hinsicht wird erst kommen, wenn eine große Firma endlich mal den Mumm hat, wieder richtig komplexe Spiele zu veröffentlichen. Macht das niemand, wird diese Vereinfachung immer weiter voranschreiten.
Jemand der immer nur billige Fastfood Burger bekommt, der kann doch gar nicht wissen, wie lecker das Essen in einem tollen Restaurant schmecken kann.
Eine Trendwende in der Hinsicht wird erst kommen, wenn eine große Firma endlich mal den Mumm hat, wieder richtig komplexe Spiele zu veröffentlichen. Macht das niemand, wird diese Vereinfachung immer weiter voranschreiten.
- Prypjat
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Tolle Kolumne, nur kann sie nicht jeder nachvollziehen, weil die nötigen Jahre dazu fehlen.
Was mich am meisten an den Modernen Rollenspielen nervt sind die Folgen für Fehlentscheidungen. Es gibt zwar meistens viel Palaver, aber man kann so gut wie nie etwas Falsch machen.
Als Beispiel möchte ich mal Dragon Age 2 nehmen. (ACHTUNG SPOILERGEFAHR)
In einer Quest macht man sich auf den Weg ins Bordell, um heraus zu finden warum einige Templer Spurlos verschwunden sind. Man folgt also der Spur, erfährt nach kurzem Gespräch mit einem der Mädels, wer als letztes mit den Templern zu tun hatte. Wir latschen also zu der Dirne und starten die Befragung. Nach ein wenig geplänkel übernimmt die Dirne die Kontrolle über die Gesamte Gruppe und zwingt den Hauptchar dazu sich selbst einen Dolch an die Kehle zu halten. Was also tun?
Möglichkeit 1
Der Held ruft nach seiner Schwester, welche sich vom Bann lösen kann der Dirne (Blutmagierin) einen Magiestoß verpasst, damit die Kontrolle über den Held aufgehoben wird.
Möglichkeit 2
Der Held durchbricht die Kontrolle über seinen Geist und rammt der Dirne den Dolch in den Leib.
Möglichkeit 3
Kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, weil es so unbefriedigend war.
Egal was man nimmt, man kommt immer davon. Wieso kann die Dirne nicht soviel Kontrolle haben, dass ich mich unter Zwang mit den Dolch schneide und mir eine Narbe auf meine Makellose Haut verpasse? Warum kann die Dirne mich nicht dazu zwingen auf meine Begleiter los zu gehen? Warum kommt es nach falscher Gesprächsentscheidung (agressives Gespräch) nicht zum Tod des Helden? Man hätte diese Szene sehr Spannend gestalten können.
Möglicher Verlauf!
Die Truppe kommt ins Bordell, fragt sich bis zur Dirne durch. Die Dirne reagiert gereizt, weil wir sie auf bestimmte Personen ansprechen. Nach einen Wortwechsel, wird sie ganz Sanftmütig und versucht den Helden mit Sinnlichkeit von den Fragen abzulenken. Als sie merkt, dass diese Vorgehensweise nicht funktioniert, übernimmt sie die Kontrolle über die Gesamte Gruppe und dreht den Spieß einfach um. Der Held führt sich unter Zwang den Dolch an den Hals, trifft die Kehle und erste Bluttropfen sind zu sehen. Jetzt stellt die Dirne die Fragen und der Held (WIR) müssen richtig wählen, sonst könnte es das aus sein. Wie sollen wir also reagieren? Winseln? Reue zeigen? Schmeicheln? Jeder falsche Schritt lässt die Klinge etwas tiefer ins Fleisch gleiten.
Und genau da wäre die Spannung gewesen. Es soll ja kein SAW werden. Es soll nur den Spieler zeigen, dass Fehlentscheidungen Konsequenzen haben. Und genau das vermisse ich an den heutigen Spielen.
Es gibt noch Dutzende Momente im Spiel, in denen ich mich gefragt habe, warum die Entwickler so dermaßen unkreativ an die Geschichte heran gegangen sind.
Also Ihr Rollenspielentwickler in aller Welt. Lasst uns spüren, dass wir nicht das Überwesen sind, zu dem Ihr uns in den letzten Jahren gemacht habt.[/u]
Was mich am meisten an den Modernen Rollenspielen nervt sind die Folgen für Fehlentscheidungen. Es gibt zwar meistens viel Palaver, aber man kann so gut wie nie etwas Falsch machen.
Als Beispiel möchte ich mal Dragon Age 2 nehmen. (ACHTUNG SPOILERGEFAHR)
In einer Quest macht man sich auf den Weg ins Bordell, um heraus zu finden warum einige Templer Spurlos verschwunden sind. Man folgt also der Spur, erfährt nach kurzem Gespräch mit einem der Mädels, wer als letztes mit den Templern zu tun hatte. Wir latschen also zu der Dirne und starten die Befragung. Nach ein wenig geplänkel übernimmt die Dirne die Kontrolle über die Gesamte Gruppe und zwingt den Hauptchar dazu sich selbst einen Dolch an die Kehle zu halten. Was also tun?
Möglichkeit 1
Der Held ruft nach seiner Schwester, welche sich vom Bann lösen kann der Dirne (Blutmagierin) einen Magiestoß verpasst, damit die Kontrolle über den Held aufgehoben wird.
Möglichkeit 2
Der Held durchbricht die Kontrolle über seinen Geist und rammt der Dirne den Dolch in den Leib.
Möglichkeit 3
Kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, weil es so unbefriedigend war.
Egal was man nimmt, man kommt immer davon. Wieso kann die Dirne nicht soviel Kontrolle haben, dass ich mich unter Zwang mit den Dolch schneide und mir eine Narbe auf meine Makellose Haut verpasse? Warum kann die Dirne mich nicht dazu zwingen auf meine Begleiter los zu gehen? Warum kommt es nach falscher Gesprächsentscheidung (agressives Gespräch) nicht zum Tod des Helden? Man hätte diese Szene sehr Spannend gestalten können.
Möglicher Verlauf!
Die Truppe kommt ins Bordell, fragt sich bis zur Dirne durch. Die Dirne reagiert gereizt, weil wir sie auf bestimmte Personen ansprechen. Nach einen Wortwechsel, wird sie ganz Sanftmütig und versucht den Helden mit Sinnlichkeit von den Fragen abzulenken. Als sie merkt, dass diese Vorgehensweise nicht funktioniert, übernimmt sie die Kontrolle über die Gesamte Gruppe und dreht den Spieß einfach um. Der Held führt sich unter Zwang den Dolch an den Hals, trifft die Kehle und erste Bluttropfen sind zu sehen. Jetzt stellt die Dirne die Fragen und der Held (WIR) müssen richtig wählen, sonst könnte es das aus sein. Wie sollen wir also reagieren? Winseln? Reue zeigen? Schmeicheln? Jeder falsche Schritt lässt die Klinge etwas tiefer ins Fleisch gleiten.
Und genau da wäre die Spannung gewesen. Es soll ja kein SAW werden. Es soll nur den Spieler zeigen, dass Fehlentscheidungen Konsequenzen haben. Und genau das vermisse ich an den heutigen Spielen.
Es gibt noch Dutzende Momente im Spiel, in denen ich mich gefragt habe, warum die Entwickler so dermaßen unkreativ an die Geschichte heran gegangen sind.
Also Ihr Rollenspielentwickler in aller Welt. Lasst uns spüren, dass wir nicht das Überwesen sind, zu dem Ihr uns in den letzten Jahren gemacht habt.[/u]
- Sir Richfield
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- Pyoro-2
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Naja, auch wenn das so ein wenig polemisch rüberkommt, aber 2. ist schon ein echtes Argument
99% der Spieler würden das tun, wenn's 'ne bessere Lösung gibt (ich auch). Und von den restl. 1% der Leute würden 50% unbefriedigt weiterspielen, weil ihnen die Auflösung nicht gefallen hat (also wenn's kein direkter GO ist sondern iein partymitglied draufgeht oder so...)
Und wenn's nur "schlechte" Lösungen gibt, also immer ijmd stirbt, wird's imo spätestens im 2. Durchgang einfach obskur. Man weiß schon ganz genau was passiert, hat aber keine Möglichkeit, darauf zu reagieren.
Auch nicht toll.
Muss imo in 'nem game tatsächlich nicht sein. Ansonsten muss man mal ein savegame System entwickeln, bei dem man Entscheidungen nicht rückgängig machen kann (es speichert quasi seperat, was man gewählt hat und selbst wenn man reloaded, nimmt's automatisch dann wieder die selbe Entscheidung :p ) oder im 2. Durchgang der Spielfigur 'ne göttliche Eingebung geben, also 'ne cleverere Entscheidung "freischalten" ^^
Und wenn's nur "schlechte" Lösungen gibt, also immer ijmd stirbt, wird's imo spätestens im 2. Durchgang einfach obskur. Man weiß schon ganz genau was passiert, hat aber keine Möglichkeit, darauf zu reagieren.
Auch nicht toll.
Muss imo in 'nem game tatsächlich nicht sein. Ansonsten muss man mal ein savegame System entwickeln, bei dem man Entscheidungen nicht rückgängig machen kann (es speichert quasi seperat, was man gewählt hat und selbst wenn man reloaded, nimmt's automatisch dann wieder die selbe Entscheidung :p ) oder im 2. Durchgang der Spielfigur 'ne göttliche Eingebung geben, also 'ne cleverere Entscheidung "freischalten" ^^
- Prypjat
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Eventuell sollten wir bei Rollenspielen (mit Gruppen) vom Heldendasein abweichen. Will heißen: Wir haben von Anfang an eine Gruppe von 3 Leuten zu der im späterem Spielverlauf andere Charaktere dazu stoßen. Im Kampf selbst kann niemand Endgültig sterben, denn dann wäre das Frustpotenzial zu hoch. Jedoch sollte es Situationen geben (wie die von mir angesprochene) in denen man Vorsichtig wählen sollte, wie man sich Entscheidet. Dann würden dem Spieler die Charaktere viel mehr ans Herz wachsen. Im Moment sind mir die Charaktere Egal. Das habe ich auch an dem Punkt gemerkt, als es zu den Tiefen Wegen gehen sollte und die Mutter des Hauptprotagonisten ihn angefleht hat die Schwester nicht mit zu nehmen, weil sie ein ganz schlechtes Gefühl dabei hat. Hätte ich im Früheren Verlauf des Spieles schon mitbekommen, dass solche Entscheidungen ernsthafte Konsequenzen haben können, hätte ich die Schwester des Mainchars nicht mitgenommen.
Zum Thema Saves!
Die Möglichkeit zu Speichern sollte erhalten bleiben. Niemand hat Lust den Rechner oder die Konsole laufen zu lassen, nur weil er schnell weg muss und kein Savepoint in Sicht ist. Allerdings sollte man nur Speichern können, wenn das Spiel beendet wird. Savepoints könnten somit Sinnvoll ergänzt werden. Freies Speichern entzaubert solche Spiele nur, denn man kann ja jederzeit neu Laden. Im echten Leben geht das ja auch nicht und wir müssen aus den Konsequenzen unsere Erfahrungen ziehen. Jetzt werden bestimmt wieder welche schreiben, dass die Spiele dann keinen Spaß mehr machen, aber das ist schlichtweg Falsch. Es gab damals fast nur Spiele in denen man sein Handeln nicht rückgängig machen konnte. Spiele können in dieser Form viel Spannender werden. Sie sollten nur nicht Unfair werden. Von mir aus, können die Entwickler auch den Spieler entscheiden lassen, welches Savesystem er am Anfang wählen möchte. Dann können die Gelegenheitsspieler das Herkömmliche System nutzen.
Zum Thema Saves!
Die Möglichkeit zu Speichern sollte erhalten bleiben. Niemand hat Lust den Rechner oder die Konsole laufen zu lassen, nur weil er schnell weg muss und kein Savepoint in Sicht ist. Allerdings sollte man nur Speichern können, wenn das Spiel beendet wird. Savepoints könnten somit Sinnvoll ergänzt werden. Freies Speichern entzaubert solche Spiele nur, denn man kann ja jederzeit neu Laden. Im echten Leben geht das ja auch nicht und wir müssen aus den Konsequenzen unsere Erfahrungen ziehen. Jetzt werden bestimmt wieder welche schreiben, dass die Spiele dann keinen Spaß mehr machen, aber das ist schlichtweg Falsch. Es gab damals fast nur Spiele in denen man sein Handeln nicht rückgängig machen konnte. Spiele können in dieser Form viel Spannender werden. Sie sollten nur nicht Unfair werden. Von mir aus, können die Entwickler auch den Spieler entscheiden lassen, welches Savesystem er am Anfang wählen möchte. Dann können die Gelegenheitsspieler das Herkömmliche System nutzen.
- greenelve
- Beiträge: 48763
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dann kann doch das normale system mit freien speichern bleiben...wirst dadurch ja nicht gezwungen nach einer entscheidung neu zu laden, nur weil sie dir nicht gefallen hat. deshalb 2 speichersysteme einzubinden und dem spieler die wahl zu lassen, welches er nutzen will, kommt doch für dich als spieler auf das gleiche hinuas. für die entwickler bedeuted das aber wiederrum speicherpunkte einbauen, deren entfernung und standort bestimmen. zudem ist es mit freien speichern besser möglich, auch einfach mal sachen auszuprobieren wie z.b. reaktion der npc auf diebstahl usw. inwieweit man dies ausnutzt um einen liebgewonnen charakter nicht sterben zu lassen oder den tod in kauf nehmen, ist wieder entscheidung jedes eigenen spielers. vergleichbar fussballmanager: nach einer niederlage wird der spielstand erneut geladen bis man das spiel gewonnen hat...kann man machen, muss man aber nicht weil wäre ja schummeln :p dennoch kommt niemand auf die idee das speichersystem bei fussballmanagern in seiner derzeitigen form in frage zu stellen.Prypjat hat geschrieben: Zum Thema Saves!
Die Möglichkeit zu Speichern sollte erhalten bleiben. Niemand hat Lust den Rechner oder die Konsole laufen zu lassen, nur weil er schnell weg muss und kein Savepoint in Sicht ist. Allerdings sollte man nur Speichern können, wenn das Spiel beendet wird. Savepoints könnten somit Sinnvoll ergänzt werden. Freies Speichern entzaubert solche Spiele nur, denn man kann ja jederzeit neu Laden. Im echten Leben geht das ja auch nicht und wir müssen aus den Konsequenzen unsere Erfahrungen ziehen. Jetzt werden bestimmt wieder welche schreiben, dass die Spiele dann keinen Spaß mehr machen, aber das ist schlichtweg Falsch. Es gab damals fast nur Spiele in denen man sein Handeln nicht rückgängig machen konnte. Spiele können in dieser Form viel Spannender werden. Sie sollten nur nicht Unfair werden. Von mir aus, können die Entwickler auch den Spieler entscheiden lassen, welches Savesystem er am Anfang wählen möchte. Dann können die Gelegenheitsspieler das Herkömmliche System nutzen.
- Sir Richfield
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Naja zum einen muss sowas natürlich dosiert werden.Pyoro-2 hat geschrieben:Und wenn's nur "schlechte" Lösungen gibt, also immer ijmd stirbt, wird's imo spätestens im 2. Durchgang einfach obskur. Man weiß schon ganz genau was passiert, hat aber keine Möglichkeit, darauf zu reagieren.
Auch nicht toll.
Wenn jedes dritte Gespräch zu einem Trial and Error verkommt, dann ist das natürlich auch totaler Quark.
Zum anderen muss das natürlich gut gemacht sein. D.h. man müsste aus dem Kontext erkennen, was eine echt blöde Antowrt ist.
Natürlich sind Antworten mit weitreichenden Einflüssen besser, aber die sind dann wirklich obskur.
Ich sehe aber kein Problem darin, den Spieler auch in einer Gesprächs/Zwischensequenz zu "bedrohen".
Muss ja nicht so ausarten wie in alten Sierra Adventures, aber diese totale Unterforderung des Hirns muss aufhören!
- Pyoro-2
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Wollte auch nur gesagt ham', dass das nicht immer so einfach is' ^^
Nimm z.B. ME1, mit der Ashley/Kaidan Sache...spätestens im 3. Durchgang hätt ich ruhig alle ins B-Team stecken können und die ganzen Gegner alleine machen; aber darf ich natürlich nicht, ansonsten funktioniert ja die "Dramatik" nicht mehr
Das wär für mich sowas, das man im 2. Durchgang hätte "freischalten" können.
Und wenn ich sowas "anbiete" dann kann ich in den ersten Durchgängen natürlich viel kompromissloser umgehen, weil ich immerhin dem Spieler ja noch 'ne Chance in Durchgang 2, 3 und drölf geb. Zumal es relativ billig die Spielzeit ins "unendliche" steigert, wenn man genug davon einbaut und motivierend genug für den Spieler ^^
Hätte imo was. Funzt bei vns jedenfalls hervorragend
Nimm z.B. ME1, mit der Ashley/Kaidan Sache...spätestens im 3. Durchgang hätt ich ruhig alle ins B-Team stecken können und die ganzen Gegner alleine machen; aber darf ich natürlich nicht, ansonsten funktioniert ja die "Dramatik" nicht mehr
Und wenn ich sowas "anbiete" dann kann ich in den ersten Durchgängen natürlich viel kompromissloser umgehen, weil ich immerhin dem Spieler ja noch 'ne Chance in Durchgang 2, 3 und drölf geb. Zumal es relativ billig die Spielzeit ins "unendliche" steigert, wenn man genug davon einbaut und motivierend genug für den Spieler ^^
Hätte imo was. Funzt bei vns jedenfalls hervorragend
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The_Muh
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Ich frage mich durchaus woher der Autor des Berichtes sich die Fachkompetenz zu "Rollenspielen" her nimmt.
Sicher, gibt es einige des hier zitierten fanatischen Rollenspielers, aber die "Masse" sieht das alles wesenlich gelassener wie der Herr Autor.
Kaum jemand hat es ernsthaft nötig über Computerspiele im Vergleich zu Pen&Paper Version solche eine Diskussion zu führen.
Auch nicht richtig ist, das damals eine 70% Wertung Grund für eine Reise in die Zukunft wäre...auch damals gab es zahlreiche Zeitschriften die bis 100% bewertet haben ;D
Auch die süffisante Schreibweise mag nicht darüber hinwegtäuschen das der Autor durchaus seine Meinung vertritt und an den Mann zu bringen versucht.
Naja was soll man sagen, allein die Andeutung Dragon Age 2 sei ein Rollenspiel ist äußerst fragwürdig. Er sollte sich eventuell das Spiel nochmal genauer anschauen und eine Wertung für das Spiel in seinem eigentlichen Genre abgeben.
Auch der Hinweis das perfekte Rollenspiel hätte es nie gegeben kann auch nicht überzeugen. Es mag jedem seinem Geschmack überlassen sein, aber Dragon Age 1 ist für die meisten bis dato das Maß aller Dinge im eigentlichen Rollenspielhimmel und wird mit keiner Silbe erwähnt.
Das ist so als wenn man über deutsche Autos redet aber Daimler und BMW vergisst ...
*Ironie an*
Abschließend sei anzumerken, dass entgegen der wertgeschätzten Meinung des Autors es auch mit Ansicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Release von Diablo 3 dieses Jahr geben wir, auch wenn das sicherlich ein 90% Kandidat für das Genre ...richtig.. Rollenspiel sein dürfte...
*Ironie aus*
Sorry .. aber ab und zu muss das mal gesagt sein
Ein Rollenspieler
Sicher, gibt es einige des hier zitierten fanatischen Rollenspielers, aber die "Masse" sieht das alles wesenlich gelassener wie der Herr Autor.
Kaum jemand hat es ernsthaft nötig über Computerspiele im Vergleich zu Pen&Paper Version solche eine Diskussion zu führen.
Auch nicht richtig ist, das damals eine 70% Wertung Grund für eine Reise in die Zukunft wäre...auch damals gab es zahlreiche Zeitschriften die bis 100% bewertet haben ;D
Auch die süffisante Schreibweise mag nicht darüber hinwegtäuschen das der Autor durchaus seine Meinung vertritt und an den Mann zu bringen versucht.
Naja was soll man sagen, allein die Andeutung Dragon Age 2 sei ein Rollenspiel ist äußerst fragwürdig. Er sollte sich eventuell das Spiel nochmal genauer anschauen und eine Wertung für das Spiel in seinem eigentlichen Genre abgeben.
Auch der Hinweis das perfekte Rollenspiel hätte es nie gegeben kann auch nicht überzeugen. Es mag jedem seinem Geschmack überlassen sein, aber Dragon Age 1 ist für die meisten bis dato das Maß aller Dinge im eigentlichen Rollenspielhimmel und wird mit keiner Silbe erwähnt.
Das ist so als wenn man über deutsche Autos redet aber Daimler und BMW vergisst ...
*Ironie an*
Abschließend sei anzumerken, dass entgegen der wertgeschätzten Meinung des Autors es auch mit Ansicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Release von Diablo 3 dieses Jahr geben wir, auch wenn das sicherlich ein 90% Kandidat für das Genre ...richtig.. Rollenspiel sein dürfte...
*Ironie aus*
Sorry .. aber ab und zu muss das mal gesagt sein
Ein Rollenspieler
- Sir Richfield
- Beiträge: 17249
- Registriert: 24.09.2007 10:02
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1) Ist das ein Kommentar des Autors und muss deshalb nicht mit Fakten oder "Wissen" hinterfüttert sein.The_Muh hat geschrieben:Ich frage mich durchaus woher der Autor des Berichtes sich die Fachkompetenz zu "Rollenspielen" her nimmt.
2) Aus jahrelanger Passion zum Spielen, besonders Videospiele.
Wo warst DU die letzten zwei Jahrzehnte?Sicher, gibt es einige des hier zitierten fanatischen Rollenspielers, aber die "Masse" sieht das alles wesenlich gelassener wie der Herr Autor.
Kaum jemand hat es ernsthaft nötig über Computerspiele im Vergleich zu Pen&Paper Version solche eine Diskussion zu führen.
Im übrigen wird der Unterschied zwischen den "grumpy, old Gamern" und "der Masse" doch genau im Kommentar angesprochen...
Auch die Diskrepanz zwischen den lauten Oldskool Kreischern und "der Masse", die einen dahingeschluderten Mist wie DA2 einfach kauft.
Du hast diese Passage so dermaßen mißverstanden, dass ich nicht mal in der Lage bin zu verstehen, was Du DAMIT sagen willst.Auch nicht richtig ist, das damals eine 70% Wertung Grund für eine Reise in die Zukunft wäre...auch damals gab es zahlreiche Zeitschriften die bis 100% bewertet haben ;D
Hier die Auflösung: Das 70% DA2 hätte vor ca. zehn, 15 Jahren zu einer Wertung von ungefähr 345% geführt. U.a. weil es technisch weiter ist und dem Spiel damit ganz andere Möglichkeiten der Dramaturgie zur Verfügung stehen.
Vergleichen wir die (damals gefeierten) Lands of Lore zwischensequenzen mit einem simplen Gespräch der Charaktere mit Ingamegrafik, dann stinkt LoL (*lol*) aber mal gewaltig ab.
Und das meinte Jörg.
Habe ich verpasst, wann und wo 4Players in ihrer Gesamtheit jemals was anderes behauptet hat?Auch die süffisante Schreibweise mag nicht darüber hinwegtäuschen das der Autor durchaus seine Meinung vertritt und an den Mann zu bringen versucht.
Das Genre wäre?Naja was soll man sagen, allein die Andeutung Dragon Age 2 sei ein Rollenspiel ist äußerst fragwürdig. Er sollte sich eventuell das Spiel nochmal genauer anschauen und eine Wertung für das Spiel in seinem eigentlichen Genre abgeben.
Nee, das ist als würde man über Deutsche Autos, wie den Manta, den Käfer, Calibra, Rekord, 911 R2.5, Opel Blitz, etc. reden und halt den neusten Corsa nicht erwähnen (Wobei das ja kein Deutsches Auto mehr ist). Weil damals der Corsa, der war zwar scheisse, aber er war jedenfalls kultig scheisse, während der neue Corsa nicht hat, was ihn irgendwie von der Masse abhebt.Auch der Hinweis das perfekte Rollenspiel hätte es nie gegeben kann auch nicht überzeugen. Es mag jedem seinem Geschmack überlassen sein, aber Dragon Age 1 ist für die meisten bis dato das Maß aller Dinge im eigentlichen Rollenspielhimmel und wird mit keiner Silbe erwähnt.
Das ist so als wenn man über deutsche Autos redet aber Daimler und BMW vergisst ...
Jupp, da gehört es auch hin. Sein Vorvorgänger hat das Subgenre ACTION Role Playing Game geprägt, demzufolge gehört D3 da auch hin.Abschließend sei anzumerken, dass entgegen der wertgeschätzten Meinung des Autors es auch mit Ansicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Release von Diablo 3 dieses Jahr geben wir, auch wenn das sicherlich ein 90% Kandidat für das Genre ...richtig.. Rollenspiel sein dürfte...
Sure, why not?Sorry .. aber ab und zu muss das mal gesagt sein
Fragt sich nur, welche Rolle Du spielst...Ein Rollenspieler
Du hast offensichtlich die Kolumne nicht gelesen und wenn, dann nicht mit Verstand.
-
The_Muh
- Beiträge: 9
- Registriert: 24.06.2007 22:43
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Jede Aussage die jemand tätigt sollte in irgendeiner Form "hinterfüttert" sein.Sir Richfield hat geschrieben: 1) Ist das ein Kommentar des Autors und muss deshalb nicht mit Fakten oder "Wissen" hinterfüttert sein.
warum dann soviel Worte über das Pen&Paper verlieren ...Sir Richfield hat geschrieben: 2) Aus jahrelanger Passion zum Spielen, besonders Videospiele.
Die Pen&Paper Geschichte versus Compuspiele hat irgendwie doch nichts spezielles mit DA2 zu tun oder ?! Ich frag mich nur was es überhaupt soll dies anzumerken, ich sehe keine echte inhaltliche Auseinandersetzung und Grund die Pen&Paper Kiste zu zitieren ...Pen&Paper Spieler haben schlichtweg in der Masse und ich Rede von der Pen&Paper Masse ganz andere Interessen und Diskussionspunkte, die scheints nicht wirklich verstanden sind ...Sir Richfield hat geschrieben: Wo warst DU die letzten zwei Jahrzehnte?
Im übrigen wird der Unterschied zwischen den "grumpy, old Gamern" und "der Masse" doch genau im Kommentar angesprochen...
Auch die Diskrepanz zwischen den lauten Oldskool Kreischern und "der Masse", die einen dahingeschluderten Mist wie DA2 einfach kauft.
richtig ... ihr vergleicht Spiele die 15 Jahre auseinander liegen.. ok.. du hast recht .. DAS verstehe ich tatsächlich nicht...Sir Richfield hat geschrieben: Du hast diese Passage so dermaßen mißverstanden, dass ich nicht mal in der Lage bin zu verstehen, was Du DAMIT sagen willst.
Hier die Auflösung: Das 70% DA2 hätte vor ca. zehn, 15 Jahren zu einer Wertung von ungefähr 345% geführt. U.a. weil es technisch weiter ist und dem Spiel damit ganz andere Möglichkeiten der Dramaturgie zur Verfügung stehen.
Vergleichen wir die (damals gefeierten) Lands of Lore zwischensequenzen mit einem simplen Gespräch der Charaktere mit Ingamegrafik, dann stinkt LoL (*lol*) aber mal gewaltig ab.
Und das meinte Jörg.
btw.. die Klassiker sind in Sachen Spielwitz heutigen Spielen meist überlegen .. ich würde NIE auf die guten alten Zeiten verzichten um heutige Compuspiele zu spielen ... und ich denke das der Autor auch damit nicht das widergibt was die meisten denken die wirklich damals viel gezockt haben ... auch heir verschliesst sich mir deswegen der inhaltliche Sinn des ganzen ...
Sir Richfield hat geschrieben: Das Genre wäre?
Das ist euer Job und ich finde das bisher nicht gut gelöst ;D
Sir Richfield hat geschrieben: Nee, das ist als würde man über Deutsche Autos reden und den Manta, den Käfer, Calibra, Rekord, 911 R2.5, Opel Blitz, etc. vergessen. Also die zeitlosen Klassiker, die Epik ihrer Zeit, sowas wird heute nicht mehr gebaut...
Ihr habt trotzdem DA1 zu niedrig bewertet und liegt damit, zum Glück, ausserhalb der gängigen Meinung.
Sicher mag euer gutes Recht sein..bleibt aber trotzdem in seinem objektiven Wertgehalt fragwürdig.
Um dies am Rand anzumerken, wenige halten DA2 für den Hammer oder gar einen würdigen NAchfolger von DA1 aber etwas mehr inhaltliche Auseinandersetzung wüsncht man sich schon.
Wie siehts den für die Leute aus, denen DA1 schlicht zu schwer, anspruchsvoll und rollenspiellastig war ... ist für die DA2 was ??
bei aller Subjektivität etwas mehr Info wünscht mans sich schon .. und schwupps sind 70 % kaum zu halten ...
Sir Richfield hat geschrieben: Jupp, da gehört es auch hin. Sein Vorvorgänger hat das Subgenre ACTION Role Playing Game geprägt, demzufolge gehört D3 da auch hin.
Naja gut... ob Diablo ein Rollenspiel ist wird hier und heute niemand entscheiden ... Ich würde aber gerade im Hinblick auf die eigentliche Bedeutung und auch den pädagogischen Hintergrund des Pen&Papers
doch darauf hinweisen das auf Sucht ausgelegte Gier&Hack&Slay Spiele schlicht nichts mit einer Rolle zu tun haben die ich in gemütlicher Runde mit 3-4 Kumpels virtuell spiele.
waren wir nicht soweit das jeder seine Meinung haben darf ?!Sir Richfield hat geschrieben: Fragt sich nur, welche Rolle Du spielst...
Du hast offensichtlich die Kolumne nicht gelesen und wenn, dann nicht mit Verstand.
Deine Aussage, Dragon Age: Origins wäre das Nonplusultra der RPG disqualifiziert dich bereits für jeden Computer-Rollenspieler über 21, etc. pp...
Gerne darfste mir meine "Diskqualifikation" inhaltlich erläutern. Warum ist DA 1 nicht das beste Spiel, mit ROLLEN in denen zumindest ansatzweise mal versucht wird den Fable des eigentlichen Pen&Papers einzufangen ...
Sorry mit einem Dumpfschwert+55 bei Diablo lass ich mich halt nich ködern ... den da dürfen wir nur eine Rolle spielen die des dummen Konsumtrottels...
siehe hier auch WoW, was in seinen negativen Auswirkungen von Anfang an viel kritischer hätte gesehen werden müssen... das finde ich ist eure Aufgabe .. und nicht alles zu hypen was einem gefällt und den Rest in den Boden zu reden ...
Ein Spiel bedarf einer inhaltlichen Auseinandersetzung in technischer aber gerade heutzutage viel mehr in pädagogischer, sozialer und zwischenmenschlicher Hinsicht ...
DA bietet hier erste zarte Ansätze wie eine Interaktion mit etwas mehr "Message" aussehen könnte und ist daher ein Meilenstein der Spieleentwicklung...
DA2 ist ein vernachlässigbares durchschnittsprodukt aber keine 70% Enttäuschung...
Diablo3 wird nur ein Verkaufsschlager und ein weiterer Grund von tot zusammengebrochenen Koreanern aus irgendwelchen Internetkaffes zu berichten ... ich finde sowas traurig und sowas gegenüber den Kids zu hypen falsch ...
- Sir Richfield
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Äh, langsam...
"Ihr" passt irgendwie nicht, denn ich bin hier auch nur Konsument.
Und nochmal, um das Ganze abzukürzen:
Jörg redet hier allgemein vom Gemecker alter Rollenspieler über neue Vertreter. Da DA2 der aktuellste Vertreter ist, dem die Publisher das Label "RPG" gegeben haben, ist der Vergleich meiner Meinung nach nur legitim.
Der P&P vs. CRPG Vergleich soll nur zeigen, dass CRPG immer schon Grenzen hatten, diese in den Augen der "alten" Gamer immer enger zu werden scheinen.
P&Pler und CRPGler haben sich (so sie denn nicht eh BEIDES gespielt haben) gefetzt, solange es Spiele mit AD&D Lizenzen gab.
Übrigens, es gab da noch einen Edit:
Ich ging nach späterem Lesen nicht mehr davon aus, dass DA1 in Deinen Augen das Nonplusultra an RPG ist.
Allem Anschein nach meinstest Du das dann aber tatsächlich so...
Ich komme Dir ein wenig entgegen, in DA:O hat Bioware es tatsächlich versucht, ja.
Gegen BG und -*leier*- Torment fällt es aber voll auf die Nase.
Ich weiß, es nervt sicher, aber vergleiche mal die Komplexität von Torment, incl wie Torment die Charakterwerte nutzt mit DA:O.
Nicht, dass DA:O schlecht ist, das sagt keiner. Aber für ein Bioware RPG ist es etwas schwach, weil viele von uns wissen, dass Bioware da deutlich mehr kann.
Aber wie einer der Entwickler ja vor Kurzem sagte: Die wollen mehr machen, aber keinen gibt ihnen das Geld dazu, das zu tun.
"Ihr" passt irgendwie nicht, denn ich bin hier auch nur Konsument.
Und nochmal, um das Ganze abzukürzen:
Jörg redet hier allgemein vom Gemecker alter Rollenspieler über neue Vertreter. Da DA2 der aktuellste Vertreter ist, dem die Publisher das Label "RPG" gegeben haben, ist der Vergleich meiner Meinung nach nur legitim.
Der P&P vs. CRPG Vergleich soll nur zeigen, dass CRPG immer schon Grenzen hatten, diese in den Augen der "alten" Gamer immer enger zu werden scheinen.
P&Pler und CRPGler haben sich (so sie denn nicht eh BEIDES gespielt haben) gefetzt, solange es Spiele mit AD&D Lizenzen gab.
Übrigens, es gab da noch einen Edit:
Ich ging nach späterem Lesen nicht mehr davon aus, dass DA1 in Deinen Augen das Nonplusultra an RPG ist.
Allem Anschein nach meinstest Du das dann aber tatsächlich so...
Ich komme Dir ein wenig entgegen, in DA:O hat Bioware es tatsächlich versucht, ja.
Gegen BG und -*leier*- Torment fällt es aber voll auf die Nase.
Ich weiß, es nervt sicher, aber vergleiche mal die Komplexität von Torment, incl wie Torment die Charakterwerte nutzt mit DA:O.
Nicht, dass DA:O schlecht ist, das sagt keiner. Aber für ein Bioware RPG ist es etwas schwach, weil viele von uns wissen, dass Bioware da deutlich mehr kann.
Aber wie einer der Entwickler ja vor Kurzem sagte: Die wollen mehr machen, aber keinen gibt ihnen das Geld dazu, das zu tun.
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The_Muh
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Die inhaltliche Komplexität ist bei DA1 in der Tat nicht so ausgereizt ...
hier darf ja jeder gerne seine eigene Ansicht haben, kein Thema ...
aber wer hat offiziell DA2 ein Rollenspiel genannt ... das kann ich nicht bestätigen ...
Und selbst wenn, ist es denoch die Aufgabe der Tester dies klar auszuformulieren und zu sagen ..
"Leser, hier ist ein durchnschnittliches, passables Hack&Slay" und nicht zu sagen "Hey ein mieses Rollenspiel" ;D
hier darf ja jeder gerne seine eigene Ansicht haben, kein Thema ...
aber wer hat offiziell DA2 ein Rollenspiel genannt ... das kann ich nicht bestätigen ...
Und selbst wenn, ist es denoch die Aufgabe der Tester dies klar auszuformulieren und zu sagen ..
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