Was von der nächsten Generation übrig blieb

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muecke-the-lietz
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von muecke-the-lietz »

Enthroned hat geschrieben:
Was ist das denn für ein Unsinn? Anscheinend ist dir nicht ganz klar was Sarkasmus bedeutet, so wie nicht jeder der meint Sarkastisch zu sein, auch Sarkasmus anwendet.

Selbst wenn du ein eher direkter Mensch bist, wieso maßt du dir an über Charakterezüge zur urteilen oder gar Dummheit zu unterstellen? Das ist übrigens Dummheit, genauso ist es eine Art der gedanklichen Kurzsichtigkeit, des Unvermögens um die Ecke zu denken, über den Tellerrand hinauszublicken und dich nur auf Schienen zu bewegen. Zum Glück trifft das nicht auf alle Lebensbereiche zu, sondern bei vielen Menschen nur im Umgang mit Worten.

Trotzdem frage ich mich von welchen "Kreisen" du redest, wie Sie dir bewusst wurden und wie du ihre Inneren Gedanken aufschnappen konntest? Hast du es vielleicht aus einem Buch? Ich meine dem Buch und nicht dem anderen das so ähnlich heißt. Vielleicht hast du es mal von einer Person gehört? Ich meine der einen Person unter 7 Milliarden.

Kennst du das Sprichtwort "Wink mit dem Zaunpfahl"? Hast du das etwa auch nie nach einem Satz gesagt? Wenn doch könnte dir vielleicht auch Sarkasmus unterlaufen sein. Bist du deiner Auffassung nach jetzt dumm, nicht clever, bist unvermögend oder verklemmt? Bist du das alles deshalb nicht, weil du dir nach deinem Sarkasmus nicht auf die Schulter klopfst und glaubst es sei eine Art intelligenten Humors?

Yoda würde jetzt sagen "Noch viel lernen, du musst". Ich empfehle dir häufiger Wikipedia oder einfach die Wortwahl zu überdenken. Natürlich darf man seine eigene Meinung haben, aber man muss damit ja nicht unbedingt an die Öffentlichkeit gehen. Im Internet geht sowas allerdings, deshalb nimm es nicht zu ernst.
Erstens schätze ich Jörgs Artikel viel zu sehr, um ihm hier tatsächlich Dummheit unterstellen zu wollen, nur begibt er sich in dieser Kolumne auf ein Niveau, welches man sonst nur von irgendwelchen Foren Trollen kennt. Das besagt übrigens "...ist meistens ein Ausdruck von".

Das ist nicht die feine augenzwinkerne Ironie, die ich sonst von ihm gewohnt bin. Die wäre derzeit aber angebrachter, als so ein von Sarkasmus triefender Kommentar.

Vieles ist stark zu kritisieren, bestimmte Mechaniken gleich von Anfang an abzulehnen. Aber nach 2-3 Wochen verfasst man noch nicht so einen Hass Artikel. Das kann man als Hater in einem Forum tun.

Hier fehlt mir die Verhältnismäßigkeit.

Desweiteren verabscheue ich Sarkasmus zutiefst. Es ist grundlegend ein Ausdruck für eine negative Einstellung zum Leben, Galgenhumor ist das erste Zeichen der Resignation.
Das hier ist immer noch ein Hobby, Erneuerungen sind nicht der Untergang der Welt und schlechte Launchtitel kein Grund, gleich mit den Konsolen und der Welt im allgemeinen abzuschließen.

Von wegen Technik aus einem mittelmäßigen PC, das Glück von Nutzern, wenn sie ihre Konsole denn überhaupt zum Laufen kriegen, etc. Ich wette, dass der absolute Großteil der Spieler überhaupt keine Probleme hatte die Dinger zum Laufen zu kriegen. Da wird doch aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

Das die Spiele nicht das Gelbe vom Ei sind, steht doch auf einem anderen Blatt. Und dass er blinkende Knöpfe nicht mag, tut mir Leid für ihn. Und dass viele Features nicht gerade sein Wunsch waren, ist auch nicht schön.
Aber das ist doch kein Grund, so einen negativen, sarkastischen Hasskommentar zu verfassen.

Kritischer Journalismus - immer her damit.Ich brauche keine Lobgesänge. Aber ich brauche auch keine derartig negativen Kommentare, die in nem halben Jahr ihre Wirkung verlieren. Sowie bei der WiiU.

Meine Aussage zum Sarkasmus werde ich auch nicht zurückziehen, weil Sarkasmus fehlgeleitete Kommunikation ist. Dass er heute so in Mode ist, macht die Aussage nicht falsch.

Spitzfindige Ironie bedarf Eloquenz und intelligenten Humor. Von so einem Niveau ist dieser Artikel aber weit entfernt.
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Deuterium
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von Deuterium »

Sicher, der Kommentar ist ein bösartiges Pamphlet gegenüber der jetzt aktuellen ehemals neuen Generation der Heimkonsolen. Aber, er ist auch nur eine Momentaufnahme ohne visionären Charakter und deshalb finde ich ihn auch in Ordnung. Er ließt sich wie eine dieser verbitterten Schnellschussrezensionen auf Amazon, die man ließt um sich zu amüsieren, oder aufzuregen. Alles ist Rotz, Müll, den keiner braucht, einfach schlecht. Warum hab ich das Ding gekauft? Ich bin ein Konsumhammel. Ich habe beim Geldausgeben nicht nachgedacht und deshalb muss ich mich jetzt abreagieren. Ich finde das erheiternd.
Es ist kein ausgewogenen Fazit, in das alle Punkte für und wider der Konsolengeneration einfließen, sondern ein Schnappschuss. So sehe ich (Jörg) die Kisten zum Punkt t=0. In 2 Jahren vielleicht, oder wenn die PS4 und Horst aufgebahrt im Konsolenleichenschauhaus liegen, wird der selbe Autor eventuell (hoffentlich) zu einem anderen Urteil kommen (über die Toten nur Gutes :D ). Und er wird uns dieses verkünden. Dann können wir uns den hiesigen Text noch einmal zu Gemüte führen und erleichtert durchatmen, oder Jörg doch hellseherische Fähigkeiten nachsagen.
Hier spricht kein kleverer Journalist, sondern der kleine Junge aus dem Inneren, der jetzt im Moment furchtbar böse ist. Das bringt keinen Mensch weiter, bringt keine neuen Erkenntnisse, ist vielleicht auch nur ein geschliffenerer üblicher Trollkommentar, aber er ist vollkommen in Ordnung, vor allem, weil er ehrlich ist und kein politisch korrektes Pro und Kontra Wischiwaschi, das in 2 Jahren erst Recht keinen mehr interessiert, wenn er sich hier,auf der Suche nach Zerstreuung, in alten Kommentaren wiederfindet.
Also Jörg, unterhaltsam.
muecke-the-lietz hat geschrieben:Meine Aussage zum Sarkasmus werde ich auch nicht zurückziehen, weil Sarkasmus fehlgeleitete Kommunikation ist. Dass er heute so in Mode ist, macht die Aussage nicht falsch...
und genauso wenig richtig. Es ist und bleibt eine Meinung. Von denen gibt es im schlimmsten Fall ca. 7 Mrd. Ich persönlich halte Deine Sichtweise jedenfalls für etwas verklemmt und leider auch ziemlich engstirnig, aber das ist ja nur meine Meinung. Und davon gibt es im schlimmsten Fall 7 Mrd.
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Sorgi
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von Sorgi »

Manchmal macht ein großer Hammer eben mehr Spaß als das Skalpell. Den hört man auch besser beim Aufschlag.
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Enthroned
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von Enthroned »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Enthroned hat geschrieben:
[...]
Erstens schätze ich Jörgs Artikel viel zu sehr, um ihm hier tatsächlich Dummheit unterstellen zu wollen, nur begibt er sich in dieser Kolumne auf ein Niveau, welches man sonst nur von irgendwelchen Foren Trollen kennt. Das besagt übrigens "...ist meistens ein Ausdruck von".

Das ist nicht die feine augenzwinkerne Ironie, die ich sonst von ihm gewohnt bin. Die wäre derzeit aber angebrachter, als so ein von Sarkasmus triefender Kommentar.

Vieles ist stark zu kritisieren, bestimmte Mechaniken gleich von Anfang an abzulehnen. Aber nach 2-3 Wochen verfasst man noch nicht so einen Hass Artikel. Das kann man als Hater in einem Forum tun.

Hier fehlt mir die Verhältnismäßigkeit.

Desweiteren verabscheue ich Sarkasmus zutiefst. Es ist grundlegend ein Ausdruck für eine negative Einstellung zum Leben, Galgenhumor ist das erste Zeichen der Resignation.
Das hier ist immer noch ein Hobby, Erneuerungen sind nicht der Untergang der Welt und schlechte Launchtitel kein Grund, gleich mit den Konsolen und der Welt im allgemeinen abzuschließen.

Von wegen Technik aus einem mittelmäßigen PC, das Glück von Nutzern, wenn sie ihre Konsole denn überhaupt zum Laufen kriegen, etc. Ich wette, dass der absolute Großteil der Spieler überhaupt keine Probleme hatte die Dinger zum Laufen zu kriegen. Da wird doch aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

Das die Spiele nicht das Gelbe vom Ei sind, steht doch auf einem anderen Blatt. Und dass er blinkende Knöpfe nicht mag, tut mir Leid für ihn. Und dass viele Features nicht gerade sein Wunsch waren, ist auch nicht schön.
Aber das ist doch kein Grund, so einen negativen, sarkastischen Hasskommentar zu verfassen.

Kritischer Journalismus - immer her damit.Ich brauche keine Lobgesänge. Aber ich brauche auch keine derartig negativen Kommentare, die in nem halben Jahr ihre Wirkung verlieren. Sowie bei der WiiU.

Meine Aussage zum Sarkasmus werde ich auch nicht zurückziehen, weil Sarkasmus fehlgeleitete Kommunikation ist. Dass er heute so in Mode ist, macht die Aussage nicht falsch.

Spitzfindige Ironie bedarf Eloquenz und intelligenten Humor. Von so einem Niveau ist dieser Artikel aber weit entfernt.
Nun unterliegt deine Aussage aber folgendem Problem: Zwar mag deine Meinung für dich geltend wahr sein, doch basiert Sie auf Unwissen. Sarkasmus ist nicht eine Art etwas schlecht zu reden, kein Lebenseinstellung oder eine neue Modeerscheinung der Sprachvielfalt. Sarkasmus ist der "Wink mit dem Zaunpfahl" um mich gleich nochmal zu zitieren. Zwar schwingt mit Sarkasmus auch Spott einher, aber viel mehr regt Sarkasmus zum nachdenken an.

Ich zitiere aus Wikipedia mit folgendem Beispiel:
Spoiler
Show
Sarkasmus, also beißender Spott, kann durch direkte Aussage des Gemeinten oder mittels Ironie ausgedrückt werden. So zum Beispiel in diesen Sätzen:
A: „Es gibt viele Psychotiker, die keinen Leidensdruck verspüren.“ B: „Es sei denn, sie kommen in die Psychiatrie.“[1]
Wird Sarkasmus mittels Ironie ausgedrückt, also mit einer Bedeutungsumkehr der Aussage, wird diese oft durch einen besonderen Tonfall verdeutlicht. Ein Beispiel:
Anstatt zu arbeiten, sitzt ein Arbeiter auf einer Bank und ruht sich aus. Sein Chef sieht das und sagt zu ihm: „Überarbeiten Sie sich bloß nicht.“

Um Ironie erkennen zu können – ob sarkastisch (also beißend spöttisch) oder nicht-sarkastisch intendiert – müssen verschiedene Teile des Gehirns zusammenarbeiten. Wenn eine Person die soziale Situation nicht versteht (beispielsweise wegen einer Informationsverarbeitungsstörung im Gehirn wie bei Autismus, wegen einer Beschädigung der vorderen Gehirnlappen oder wegen fehlender Übung oder Intelligenz), kann sie Ironie – und damit auch ironischen Sarkasmus – nicht als solche identifizieren.[2]
Autoren fällt es – nicht nur wegen Überschneidung mit/Abgrenzung zu Sarkasmus – oft schwer, Ironie als solche zu kennzeichnen, so dass auch ein gesunder Leser sie oft nicht richtig einordnen kann. So führte ein laut Autor sarkastischer Diskussionsbeitrag in einem Internetforum zu einer Anklage gegen ihn – mangels ausdrücklicher Distanzierung von der Aussage durch Kennzeichnung als Ironie.

Da die Absicht eines Spottes nur dem Spötter selbst bekannt ist, ist eine Unterscheidung von außen äußerst schwierig. Den Begriffen gemeinsam ist die Tatsache, dass der Angreifer weniger Gegenangriffsfläche bietet, als wenn er sachlich vorgehen würde.
Spott ist häufig offener und eindeutiger als Sarkasmus; letzterer ist oft subtiler und doppeldeutig. Deshalb kann mancher Sarkasmus z. B. ein diktatorisches Regime kritisieren, ohne dass der Absender der sarkastischen Nachricht im Gefängnis landet.
Sarkasmus kann auch sein, wenn du jemanden auf etwas hinweisen möchtest. Für einen Chef zu seinen Mitarbeitern kann Sarkasmus zum Beispiel ein Form von Hinterfragung der Arbeitsmoral sein. Man kann schauen ob der Arbeiter wirklich zugehört hat oder ob er aufmerksam zugehört hat. Dann erkennt Er den Sarkasmus und versucht die unterschwellige Bemerkung einer Bitte oder einem begangenen Fehler nachzugehen bzw. zu beheben. Soetwas funktioniert auf direktem Weg nur selten, ohne den Gegenüber einen Fehler unter die Nase zu reiben. Die fehlende Wortgewandtheit für Sarkasmus kann demzufolge auch eine fehlende Art für Diskretion und Taktgefühl sein.

Wenn jemand etwas voreilig oder prophezeiend schlecht redet und dabei Sarkasmus benutzt, könnte es eher daran liegen das die Person Zyniker ist. Zynismus ist widerum eine Charaktereigenschaft, so wie Sarkasmus eine Art der Wortwahl ist. Das eine kann einhergehen, die grundlegende Ausrichtung ist aber der Charakter. Der Charakter ist das steuernde, die Wortwahl das ausführende Element.

Es sei an dieser Stelle aber noch einmal gesagt, dass es keinen perfekten Weg für eine Mitteilung geht. Denn zum Sender gehört immer ein Empfänger. Wenn du Beispielsweise für Sarkasmus eher unempfänglich bist und deshalb den direkten Weg bevorzugst, kann es den Sender für dich durchaus unsympathisch machen. Gleichzeitig kann dein direkter Umgang für andere verletzend sein. Mache dann nicht den Fehler und sage, dass dein Gegenüber dumm oder verklemmt ist, weil er nicht auf deiner Wellenlänge liegt und nicht mit deiner direkten, besseren oder klügeren Art umgehen kann. Denn umgedreht bist du es im Gespräch der für das Senden der Botschaft zuständig ist und somit liegt es innerhalb deines Wirkungsbereiches die kluge Wortwahl zu finden und das Gespräch zu steuern.

Damit soll es das auch gewesen sein, schließlich bin ich kein Lehrer. So wie du Sarkasmus nicht magst, mag ich keine Internetnutzer die Dinge verallgemeinern oder andere Nutzer abstempeln. Das zeugt nunmal von Inakzeptanz und auch das ist wieder eine Art von Dummheit. Aber wie bereits beschrieben halte ich niemanden für dumm, weil Er einen anderen Standpunkt vertritt. Diskutieren und den Spiegel hinhalten geht jedoch immer.

Edit:
Spoilertag entfernt. Ich benutze Chrome, da gab es keinen Fehler. Sorry dafür.
Zuletzt geändert von Enthroned am 06.12.2013 21:44, insgesamt 2-mal geändert.
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dx1
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von dx1 »

Enthroned hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:
Enthroned hat geschrieben:
Was ist das denn für ein Unsinn? Anscheinend ist dir nicht ganz klar was Sarkasmus bedeutet, so wie nicht jeder der meint Sarkastisch zu sein, auch Sarkasmus anwendet.

Selbst wenn du ein eher direkter Mensch bist, wieso maßt du dir an über Charakterezüge zur urteilen oder gar Dummheit zu unterstellen? Das ist übrigens Dummheit, genauso ist es eine Art der gedanklichen Kurzsichtigkeit, des Unvermögens um die Ecke zu denken, über den Tellerrand hinauszublicken und dich nur auf Schienen zu bewegen. Zum Glück trifft das nicht auf alle Lebensbereiche zu, sondern bei vielen Menschen nur im Umgang mit Worten.

Trotzdem frage ich mich von welchen "Kreisen" du redest, wie Sie dir bewusst wurden und wie du ihre Inneren Gedanken aufschnappen konntest? Hast du es vielleicht aus einem Buch? Ich meine dem Buch und nicht dem anderen das so ähnlich heißt. Vielleicht hast du es mal von einer Person gehört? Ich meine der einen Person unter 7 Milliarden.

Kennst du das Sprichtwort "Wink mit dem Zaunpfahl"? Hast du das etwa auch nie nach einem Satz gesagt? Wenn doch könnte dir vielleicht auch Sarkasmus unterlaufen sein. Bist du deiner Auffassung nach jetzt dumm, nicht clever, bist unvermögend oder verklemmt? Bist du das alles deshalb nicht, weil du dir nach deinem Sarkasmus nicht auf die Schulter klopfst und glaubst es sei eine Art intelligenten Humors?

Yoda würde jetzt sagen "Noch viel lernen, du musst". Ich empfehle dir häufiger Wikipedia oder einfach die Wortwahl zu überdenken. Natürlich darf man seine eigene Meinung haben, aber man muss damit ja nicht unbedingt an die Öffentlichkeit gehen. Im Internet geht sowas allerdings, deshalb nimm es nicht zu ernst.
Erstens schätze ich Jörgs Artikel viel zu sehr, um ihm hier tatsächlich Dummheit unterstellen zu wollen, nur begibt er sich in dieser Kolumne auf ein Niveau, welches man sonst nur von irgendwelchen Foren Trollen kennt. Das besagt übrigens "...ist meistens ein Ausdruck von".

Das ist nicht die feine augenzwinkerne Ironie, die ich sonst von ihm gewohnt bin. Die wäre derzeit aber angebrachter, als so ein von Sarkasmus triefender Kommentar.

Vieles ist stark zu kritisieren, bestimmte Mechaniken gleich von Anfang an abzulehnen. Aber nach 2-3 Wochen verfasst man noch nicht so einen Hass Artikel. Das kann man als Hater in einem Forum tun.

Hier fehlt mir die Verhältnismäßigkeit.

Desweiteren verabscheue ich Sarkasmus zutiefst. Es ist grundlegend ein Ausdruck für eine negative Einstellung zum Leben, Galgenhumor ist das erste Zeichen der Resignation.
Das hier ist immer noch ein Hobby, Erneuerungen sind nicht der Untergang der Welt und schlechte Launchtitel kein Grund, gleich mit den Konsolen und der Welt im allgemeinen abzuschließen.

Von wegen Technik aus einem mittelmäßigen PC, das Glück von Nutzern, wenn sie ihre Konsole denn überhaupt zum Laufen kriegen, etc. Ich wette, dass der absolute Großteil der Spieler überhaupt keine Probleme hatte die Dinger zum Laufen zu kriegen. Da wird doch aus einer Mücke ein Elefant gemacht.

Das die Spiele nicht das Gelbe vom Ei sind, steht doch auf einem anderen Blatt. Und dass er blinkende Knöpfe nicht mag, tut mir Leid für ihn. Und dass viele Features nicht gerade sein Wunsch waren, ist auch nicht schön.
Aber das ist doch kein Grund, so einen negativen, sarkastischen Hasskommentar zu verfassen.

Kritischer Journalismus - immer her damit.Ich brauche keine Lobgesänge. Aber ich brauche auch keine derartig negativen Kommentare, die in nem halben Jahr ihre Wirkung verlieren. Sowie bei der WiiU.

Meine Aussage zum Sarkasmus werde ich auch nicht zurückziehen, weil Sarkasmus fehlgeleitete Kommunikation ist. Dass er heute so in Mode ist, macht die Aussage nicht falsch.

Spitzfindige Ironie bedarf Eloquenz und intelligenten Humor. Von so einem Niveau ist dieser Artikel aber weit entfernt.
Nun unterliegt deine Aussage aber folgendem Problem: Zwar mag deine Meinung für dich geltend wahr sein, doch basiert Sie auf Unwissen. Sarkasmus ist nicht eine Art etwas schlecht zu reden, kein Lebenseinstellung oder eine neue Modeerscheinung der Sprachvielfalt. Sarkasmus ist der "Wink mit dem Zaunpfahl" um mich gleich nochmal zu zitieren. Zwar schwingt mit Sarkasmus auch Spott einher, aber viel mehr regt Sarkasmus zum nachdenken an.

Ich zitiere aus Wikipedia mit folgendem Beispiel:
Spoiler
Show
Sarkasmus, also beißender Spott, kann durch direkte Aussage des Gemeinten oder mittels Ironie ausgedrückt werden. So zum Beispiel in diesen Sätzen:
A: „Es gibt viele Psychotiker, die keinen Leidensdruck verspüren.“ B: „Es sei denn, sie kommen in die Psychiatrie.“[1]
Wird Sarkasmus mittels Ironie ausgedrückt, also mit einer Bedeutungsumkehr der Aussage, wird diese oft durch einen besonderen Tonfall verdeutlicht. Ein Beispiel:
Anstatt zu arbeiten, sitzt ein Arbeiter auf einer Bank und ruht sich aus. Sein Chef sieht das und sagt zu ihm: „Überarbeiten Sie sich bloß nicht.“

Um Ironie erkennen zu können – ob sarkastisch (also beißend spöttisch) oder nicht-sarkastisch intendiert – müssen verschiedene Teile des Gehirns zusammenarbeiten. Wenn eine Person die soziale Situation nicht versteht (beispielsweise wegen einer Informationsverarbeitungsstörung im Gehirn wie bei Autismus, wegen einer Beschädigung der vorderen Gehirnlappen oder wegen fehlender Übung oder Intelligenz), kann sie Ironie – und damit auch ironischen Sarkasmus – nicht als solche identifizieren.[2]
Autoren fällt es – nicht nur wegen Überschneidung mit/Abgrenzung zu Sarkasmus – oft schwer, Ironie als solche zu kennzeichnen, so dass auch ein gesunder Leser sie oft nicht richtig einordnen kann. So führte ein laut Autor sarkastischer Diskussionsbeitrag in einem Internetforum zu einer Anklage gegen ihn – mangels ausdrücklicher Distanzierung von der Aussage durch Kennzeichnung als Ironie.

Da die Absicht eines Spottes nur dem Spötter selbst bekannt ist, ist eine Unterscheidung von außen äußerst schwierig. Den Begriffen gemeinsam ist die Tatsache, dass der Angreifer weniger Gegenangriffsfläche bietet, als wenn er sachlich vorgehen würde.
Spott ist häufig offener und eindeutiger als Sarkasmus; letzterer ist oft subtiler und doppeldeutig. Deshalb kann mancher Sarkasmus z. B. ein diktatorisches Regime kritisieren, ohne dass der Absender der sarkastischen Nachricht im Gefängnis landet.
Sarkasmus kann auch sein, wenn du jemanden auf etwas hinweisen möchtest. Für einen Chef zu seinen Mitarbeitern kann Sarkasmus zum Beispiel ein Form von Hinterfragung der Arbeitsmoral sein. Man kann schauen ob der Arbeiter wirklich zugehört hat oder ob er aufmerksam zugehört hat. Dann erkennt Er den Sarkasmus und versucht die unterschwellige Bemerkung einer Bitte oder einem begangenen Fehler nachzugehen bzw. zu beheben. Soetwas funktioniert auf direktem Weg nur selten, ohne den Gegenüber einen Fehler unter die Nase zu reiben. Die fehlende Wortgewandtheit für Sarkasmus kann demzufolge auch eine fehlende Art für Diskretion und Taktgefühl sein.

Wenn jemand etwas voreilig oder prophezeiend schlecht redet und dabei Sarkasmus benutzt, könnte es eher daran liegen das die Person Zyniker ist. Zynismus ist widerum eine Charaktereigenschaft, so wie Sarkasmus eine Art der Wortwahl ist. Das eine kann einhergehen, die grundlegende Ausrichtung ist aber der Charakter. Der Charakter ist das steuernde, die Wortwahl das ausführende Element.

Es sei an dieser Stelle aber noch einmal gesagt, dass es keinen perfekten Weg für eine Mitteilung geht. Denn zum Sender gehört immer ein Empfänger. Wenn du Beispielsweise für Sarkasmus eher unempfänglich bist und deshalb den direkten Weg bevorzugst, kann es den Sender für dich durchaus unsympathisch machen. Gleichzeitig kann dein direkter Umgang für andere verletzend sein. Mache dann nicht den Fehler und sage, dass dein Gegenüber dumm oder verklemmt ist, weil er nicht auf deiner Wellenlänge liegt und nicht mit deiner direkten, besseren oder klügeren Art umgehen kann. Denn umgedreht bist du es im Gespräch der für das Senden der Botschaft zuständig ist und somit liegt es innerhalb deines Wirkungsbereiches die kluge Wortwahl zu finden und das Gespräch zu steuern.

Damit soll es das auch gewesen sein, schließlich bin ich kein Lehrer. So wie du Sarkasmus nicht magst, mag ich keine Internetnutzer die Dinge verallgemeinern oder andere Nutzer abstempeln. Das zeugt nunmal von Inakzeptanz und auch das ist wieder eine Art von Dummheit. Aber wie bereits beschrieben halte ich niemanden für dumm, weil Er einen anderen Standpunkt vertritt. Diskutieren und den Spiegel hinhalten geht jedoch immer.
Da war ein Spoiler-Tag zuviel und jetzt ist die Seite kaputt.

@Enthroned: Vorherige Seite neu laden. Wenn sie _kurz_ sichtbar ist [ESC] drücken und Deinen Beitrag editieren. Der Spoiler war glaube ich über zwei verschachtelte Zitate verteilt.

Code: Alles auswählen

[quote="muecke-the-lietz"][quote="Enthroned"]

[spoiler]Was ist das ...[/quote]

Erstens schätze ich Jörgs Artikel ...[/spoiler][/quote]

Nun unterliegt ...

[spoiler][quote]Sarkasmus, …[/quote][/spoiler]

Sarkasmus kann auch sein, …
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muecke-the-lietz
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von muecke-the-lietz »

@Enthroned

Ja, ich kommuniziere direkt, sogut wie immer. Das heißt aber nicht, dass ich grundsätzlich etwas gegen intelligente, schnippische Bemerkungen habe.

Ist ja auch egal. Ich habe klar gemacht, dass ich nichts gegen Jörg in Persona gesagt habe und damit ist eigentlich auch gut. Professionalität hat etwas mit Klarheit zu tun - darin kann man ja den ein oder anderen Scherz verstecken. Das ist wesentlich schöner zu lesen und bringt einen zum Schmunzeln.

Gut, hier habe ich vielleicht zu sehr Sarkasmus mit Zynismus gleich gesetzt, aber Jörg steht mit seiner Kolumne halt ganz kurz davor, einfach nur einen zynischen Kommentar abgelassen zu haben.

Ich weiß auch, dass ich durchaus ein Exot mit meiner Meinung bin, daher mache ich es auch gar nicht allgemeingültig. Aber für mich hört es halt auf, wenn ich merke, dass mein Gegenüber einen Clown gefrühstückt hat und das nutzt, um sich über irgendwas auszukotzen. Bringt mir halt nichts, ist in meinen Augen Kindergarten.

Unterschwelliger Humor und Mehrdeutigkeit ist allerdings etwas ganz anderes. Genauso wie Sarkasmus in Erzählungen und fiktiven Geschichten. Im allgemeinen ist das durchaus ein probates Mittel in der Literatur. Nur eben nicht in journalistischen Texten. Dann sind wir ganz schnell auf dem Niveau von Kommentaren kostenloser Regionalzeitungen.

Die neue Generation ist auf jeden Fall derzeit uninteressant, im Kern hat der Jörg also, wie gesagt, Recht. Nur die Art und Weise stößt mir sauer auf - und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der einzige bin, der so empfindet. Ich glaube einfach, ich habe mit meiner Aussage so ein bisschen in ein Wespennetz gestochen und komme jetzt argumentativ nicht mehr heraus.
Bierfreund
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von Bierfreund »

Player 1 hat geschrieben:
Yamolsch hat geschrieben:Bei jedem Konsolen Launch das selbe gejammer.
Wie viele Launches hast du denn schon miterlebt? Bis zur PS1 war ein Generationswechsel immer von Faszination ob der technischen Möglichkeiten geprägt, im Handheld-Bereich hielt das bis zur PSP an.
Ich dachte schon es würde an mir liegen. Von NES bis zu PS2 Zeiten bin ich Konsolenspieler gewesen, das Launch Titel dermaßen schwach daher kommen hat einfach eine neue Qualität erreicht. Einige Starttitel des N64 sind inzwischen Teil meiner Spielesammlaung auf dem PC.
Diese "mimimi, seid doch zufrieden" Masche in Zeiten der Stagnation ist natürlich hilfreicher als jedwede noch so begründete Kritik.
Bierfreund
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von Bierfreund »

neo6238 hat geschrieben:Grafik ist ne Sackgasse...

Die Grafik wird zwar immer besser, aber auch immer gleicher! Alles Unreal Engine zusammengeklickt, weil alles selbst zu machen ist zu teuer.
Grafik = Sackgasse
Sehe auch so aber aus anderen Gründen. Grafik und Animationen müssen erstellt werden und das von Menschen. Irgendwann ist aber auch da halt Schluss, es sei denn man ist bereit hunderte Euros für ein Spiel auszugeben. Außerdem gibt es auch ein gewissen Sättigungsgrad. Ich muss nicht jedes Sandkorn aufheben und betrachten können, in einer Spielszene die fünf Minuten Verfolgungsszene am Strand bietet. (als Beispiel)
Was die optische Gleichheit anbelangt. Das Artdesign ist eine Entscheidung die durch die gewählte Engine und die Zielplattform begrenzt wird, aber nicht von ihr getroffen :wink: .
Zuletzt geändert von Bierfreund am 07.12.2013 01:22, insgesamt 2-mal geändert.
kanexian
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von kanexian »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Twan hat geschrieben:@Muecke:

Sarkasmus hat in einer journalistischen Kolumne nichts verloren.
Ach wie herrlich, diese Deutschen ...
kornhill
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von kornhill »

Ich hatte unglaublichen Spaß beim lesen. Ich habe dazu eine andere Einstellung und freue mich auf die PS4, wenn ich denn mal eine bekomme. Aber es sind gute Aussagen dabei über die ich auch als Konsolen Fan, schmunzeln musste. (Angefangen beim x86-Cloud-Receiver !)
C64@4GHz
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von C64@4GHz »

Aber was bitteschön soll man von einer neuen Konsolengeneration erwarten ?

Ein Holodeck ? Gedankensteuerung ? Was denn bitte genau ?

Was man erwarten konnte waren Konsolen die bei einem Einführungspreis von 400-500 Euro praktisch ohne Subventionen verkauft werden können, teuer subventionierte vermeintliche Überhardware hat speziell Sony in der letzten Generation Milliarden gekostet.

Sony hat das einzig sinnvolle geliefert: Preispunkt 400,-, die schwarze Null steht, die Hardware ist sehr durchdacht und liefert die maximale Leistung die für diesen Preis und diesen Stromverbrauch aktuell möglich ist.

Und es bleibt seit 2 Jahrzehnten die klare Erkenntnis: Abseits von Maus und Tastatur ist ein ergonomisches und gut designtes Gamepad die beste Steuerung, all der Fuchtelunsinn hat das diesseits der Partyspiele klar aufgezeigt.

Die neue Generation bietet das was alle neuen Generationen geboten haben: Mehr CPU-Leistung, Mehr CPU-Leistung, und mehr Speicher den es nun mit virtuellen Welten zu füllen gilt. Das sind funktional designte Spielemaschinen und keine Ansammlungen von Gadgets, und speziell bei der PS4 zeigen die Verkaufsergebnisse klar das es das ist was der Markt will.
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Lord Hesketh-Fortescue
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von Lord Hesketh-Fortescue »

Also dass Sarkasmus nichts in einer journalistischen Kolumne verloren hat, halte ich für absoluten Quatsch. Kolumnen dürfen böse und ätzend sein, sie dürfen dahin gehen, wo es weh tun, und wo nicht Teletubbie-Land ist und sich alle furchtbar lieb haben. Wahr ist für mich aber auch, dass Sarkasmus nicht zum Selbstzweck werden sollte, denn sonst dient er letztlich nur dazu, sich um eine ehrliche Meinung drum herum zu lavieren. Die Sache wird dann zur Versteckstrategie. Und inflationärer Gebrauch von Sarkasmus als schreiberisches Stilmittel kann natürlich nerven, weswegen es auch gut ist, dass hier auch andere Redakteure schreiben, die andere Herangehensweisen haben.

Darüber hinaus muss man aber auch mal festhalten, dass Sarkasmus eine absolut notwendige Verarbeitungs- und Überlebensstrategie ist, um bei all dem Irrsinn, der einen umgibt, nicht Selbstmord durch exzessives Tischkanten-Kopfschlagen zu begehen. :wink:
kanexian
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von kanexian »

hmm sorry wegen Misquote, aber mir gefiel die Aussage in ihrer zugrundeliegenden Absurdität und die Apodeixis, mit der sie getätigt wurde, spontan so gut, dass ich die technischen Gegebenheiten ein wenig ignoriert habe... ;)

Aber mal @ rem:
Da verkaufen 2 Konzerne - von denen einer wahrscheinlich an dieser ganzen Geschichte mittelfristig pleite gehen wird - ordentliche (mittelklassige) Gaming-Pcs für verhältnismässig kleines Geld, kann weder den Hype diesbezüglich noch die bei einigen offenbar recht tiefsitzende Abwehrhaltung wirklich nachvollziehen.

Was man beiden vielleicht 'vorwerfen' kann, ist dass die Zeichen der Zeit ("Sozialgedöns" grosso modo) recht plakativ auf die Grundfunktion aufgepropft werden, ohne jedoch wirklich in diese Richtung mal genuin neue Pfade zu gehen. Gerade bei Ryse hätte man diesbezüglich meiner Ansicht nach mal durchaus ein wenig rumspinnen können, da es das Setting auch hergeben würde... Multiplayerarenakämpfe im Kollosseum, die in einem Spectator mode für Dritte anzuschauen sind, diese wiederum geben dann vor dem Finisher den Daumen hoch oder runter - der Daumen an sich hat ja nun wieder den Weg in die abendländische Sozialkultur gefunden - irgendso ein Scheiss eben.

So wie es jetzt aussieht, werden jedoch die Spieledesigner im Grunde immer konservativer, wenn auch aus verständlichen Gründen.

Ansonsten drängt sich der Eindruck auf, dass die neue Generation doch eher übereilt auf den Markt geworfen wurde (wenig Spiele, die es wert wären, 15€ Aufpreis ggnüber PC-Version zu zahlen, immer noch Probleme mit 1080p, etc.), über die Gründe liesse sich sicher trefflich spekulieren ... Was mich auf der anderen Seite immer wieder nachhaltig fasziniert ist der Day1-release-Hype, der auch im Falle beider Konsolen in totaler Ermangelung rationaler Gründe hervorragend funktioniert hat ...
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muecke-the-lietz
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von muecke-the-lietz »

Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Also dass Sarkasmus nichts in einer journalistischen Kolumne verloren hat, halte ich für absoluten Quatsch. Kolumnen dürfen böse und ätzend sein, sie dürfen dahin gehen, wo es weh tun, und wo nicht Teletubbie-Land ist und sich alle furchtbar lieb haben. Wahr ist für mich aber auch, dass Sarkasmus nicht zum Selbstzweck werden sollte, denn sonst dient er letztlich nur dazu, sich um eine ehrliche Meinung drum herum zu lavieren. Die Sache wird dann zur Versteckstrategie. Und inflationärer Gebrauch von Sarkasmus als schreiberisches Stilmittel kann natürlich nerven, weswegen es auch gut ist, dass hier auch andere Redakteure schreiben, die andere Herangehensweisen haben.

Darüber hinaus muss man aber auch mal festhalten, dass Sarkasmus eine absolut notwendige Verarbeitungs- und Überlebensstrategie ist, um bei all dem Irrsinn, der einen umgibt, nicht Selbstmord durch exzessives Tischkanten-Kopfschlagen zu begehen. :wink:
Heute glaube ich auch, dass ich das gestern so ausdrücken wollte.

Sorry, war auch ein bisschen stinkig, weil ich mit nem bekloppten Kollegen in nem Raum gesessen hab, und irgendwo mein Wut loswerden musste.

Ein gewisser Grad an Bösartigkeit ist natürlch absolut von Nöten, wenn man über den Start einer deratigen Generation schreiben möchte.
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Sorgi
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Re: Was von der nächsten Generation übrig blieb

Beitrag von Sorgi »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Also dass Sarkasmus nichts in einer journalistischen Kolumne verloren hat, halte ich für absoluten Quatsch. Kolumnen dürfen böse und ätzend sein, sie dürfen dahin gehen, wo es weh tun, und wo nicht Teletubbie-Land ist und sich alle furchtbar lieb haben. Wahr ist für mich aber auch, dass Sarkasmus nicht zum Selbstzweck werden sollte, denn sonst dient er letztlich nur dazu, sich um eine ehrliche Meinung drum herum zu lavieren. Die Sache wird dann zur Versteckstrategie. Und inflationärer Gebrauch von Sarkasmus als schreiberisches Stilmittel kann natürlich nerven, weswegen es auch gut ist, dass hier auch andere Redakteure schreiben, die andere Herangehensweisen haben.

Darüber hinaus muss man aber auch mal festhalten, dass Sarkasmus eine absolut notwendige Verarbeitungs- und Überlebensstrategie ist, um bei all dem Irrsinn, der einen umgibt, nicht Selbstmord durch exzessives Tischkanten-Kopfschlagen zu begehen. :wink:
Heute glaube ich auch, dass ich das gestern so ausdrücken wollte.

Sorry, war auch ein bisschen stinkig, weil ich mit nem bekloppten Kollegen in nem Raum gesessen hab, und irgendwo mein Wut loswerden musste.

Ein gewisser Grad an Bösartigkeit ist natürlch absolut von Nöten, wenn man über den Start einer deratigen Generation schreiben möchte.
Das meinst du jetzt aber sarkastisch, oder?
Nein, war nur ein Scherz, nicht ernst nehmen. Schönes Wochenende allen Diskussionsteinehmern! ;-)