Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
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- Brakiri
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Obwohl ich die Problematik des zu grossen Einflusses bei Crowd Funding sehe, teile ich Bens Befürchtungen nicht.
Warum?
Weil die bisherigen Projekte von Leuten mit klaren Visionen und Zielen stammen. Diese werden gute Hinweise annehmen, solange sie nicht mit ihren Visionen und Plänen interferieren.
Sie wollen IHRE Vision realisieren, nicht die der Spieler.
Wie bei jeder neuen Idee gibt es sicher auch hier Ausnahmen und Fehlschläge, aber diese halte ich für überbrückbar, wenn die Macher zu ihren Visionen stehen, und die Backer mündig und weise genug sind zu verstehen, dass sie eine Vision mitfinanzieren, die zwar eine hohe Wahrscheinlichkeit hat ihnen zu gefallen, sie aber darauf keinen Einfluss haben, und dies beileibe kein sicheres Investment ist.
Ich glaube viele spenden schon alleine deshalb, weil sie diese Art der Finanzierung und die Determination der Macher gut und unterstützenswert finden, abseits von der kreativitätszerstörenden Gewinnmaximierungsprämisse von Leuten, die garnicht wissen, wie ein Spiel zu sein hat.
Daher sehe ich dem ganz beruhigt entgegen. Crowdfunding ist ein Konzept was Sehnsüchte schürt, Möglichkeiten eröffnet und Bedürfnisse der Teilnahme und Unterstützung befriedigt.
Ich behaupte: Die allerwenigsten Leute die dort mitmachen sind Leute, die sich durch ihre Spende ein Mitsprachrecht "erkaufen" wollen.
Bezüglich des ME3-Einwandes von Ben kann ich nur sagen:
Du machst es dir leider viel zu einfach.
Hier gibt es eine gute, und vorallem differenzierte Analyse/Erklärung, warum die Fans (zurecht) sauer sind:
http://www.gamefront.com/mass-effect-3- ... are-right/
Warum?
Weil die bisherigen Projekte von Leuten mit klaren Visionen und Zielen stammen. Diese werden gute Hinweise annehmen, solange sie nicht mit ihren Visionen und Plänen interferieren.
Sie wollen IHRE Vision realisieren, nicht die der Spieler.
Wie bei jeder neuen Idee gibt es sicher auch hier Ausnahmen und Fehlschläge, aber diese halte ich für überbrückbar, wenn die Macher zu ihren Visionen stehen, und die Backer mündig und weise genug sind zu verstehen, dass sie eine Vision mitfinanzieren, die zwar eine hohe Wahrscheinlichkeit hat ihnen zu gefallen, sie aber darauf keinen Einfluss haben, und dies beileibe kein sicheres Investment ist.
Ich glaube viele spenden schon alleine deshalb, weil sie diese Art der Finanzierung und die Determination der Macher gut und unterstützenswert finden, abseits von der kreativitätszerstörenden Gewinnmaximierungsprämisse von Leuten, die garnicht wissen, wie ein Spiel zu sein hat.
Daher sehe ich dem ganz beruhigt entgegen. Crowdfunding ist ein Konzept was Sehnsüchte schürt, Möglichkeiten eröffnet und Bedürfnisse der Teilnahme und Unterstützung befriedigt.
Ich behaupte: Die allerwenigsten Leute die dort mitmachen sind Leute, die sich durch ihre Spende ein Mitsprachrecht "erkaufen" wollen.
Bezüglich des ME3-Einwandes von Ben kann ich nur sagen:
Du machst es dir leider viel zu einfach.
Hier gibt es eine gute, und vorallem differenzierte Analyse/Erklärung, warum die Fans (zurecht) sauer sind:
http://www.gamefront.com/mass-effect-3- ... are-right/
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Blasebalken
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Eine der Kolumnen, den ich vollkommen wiedersprechen muss!
Diese Entwicklung, die wir gerade haben, ist doch genau der Gegenpart zu den ganzen Sachen, die die letzten Jahre gelaufen ist. Immer mehr ältere Spieler sind doch frustriert darüber, das Marken, mit denen sie etwas verbinden, einfach über den Haufen geworfen werden, um Konzepte zu realisieren, die nur auf das schnelle Geld aus sind. Da werden bekannte Muster heruntergespult, da soviel Geld auf dem Spiel steht, wenn es mal nicht klappt.
Ich verstehe die ganze Problematik der Sache nicht wirklich, dass Spieler die Möglichkeit haben, ihre Wünsche und Ideen in die Entwicklung miteinzubringen. Es ist bei dieser Sache halt das Management des Produktes gefragt, dass die Sachen im Rahmen bleiben und das vorher abgewegt wird, was passend ist und was nicht. Auch anderes als bei normalen Investitionen ist es so, dass der Investor ja keinen Gewinn mit dem Produkt machen will, sondern ein Produkt realisiert haben möchte, dass er auf anderem Wege nicht mehr bekommt. Es ist diesen also vollkommen egal, ob sich das Produkt oft verkauft oder nicht!
Und den Vergleich mit Mass Effect finde ich persönlich total daneben, da es ja genau das Gegenteil ist! Hier geht es nicht darum, dass die Spieler Spaß haben, sondern darum, dass die Leute nicht enttäuscht sind und bloß das nächste Produkt der Reihe kaufen soll. Hier geht es um ein Milliardengeschäft! Die Kritik der Spieler ist nur interessant, da EA Angst hat Gewinneinbußen zu bekommen. Mass Effect ist ein Massenmarktprodukt, dass Geld von den Invenstoren bekommen hat, um noch mehr Geld zu generieren! Also genau das, was Crowd Funding nicht ist!
Also bitte, vorher mit der Thematik auseinandersetzen, bevor man einen Kommentar verfasst...
Diese Entwicklung, die wir gerade haben, ist doch genau der Gegenpart zu den ganzen Sachen, die die letzten Jahre gelaufen ist. Immer mehr ältere Spieler sind doch frustriert darüber, das Marken, mit denen sie etwas verbinden, einfach über den Haufen geworfen werden, um Konzepte zu realisieren, die nur auf das schnelle Geld aus sind. Da werden bekannte Muster heruntergespult, da soviel Geld auf dem Spiel steht, wenn es mal nicht klappt.
Ich verstehe die ganze Problematik der Sache nicht wirklich, dass Spieler die Möglichkeit haben, ihre Wünsche und Ideen in die Entwicklung miteinzubringen. Es ist bei dieser Sache halt das Management des Produktes gefragt, dass die Sachen im Rahmen bleiben und das vorher abgewegt wird, was passend ist und was nicht. Auch anderes als bei normalen Investitionen ist es so, dass der Investor ja keinen Gewinn mit dem Produkt machen will, sondern ein Produkt realisiert haben möchte, dass er auf anderem Wege nicht mehr bekommt. Es ist diesen also vollkommen egal, ob sich das Produkt oft verkauft oder nicht!
Und den Vergleich mit Mass Effect finde ich persönlich total daneben, da es ja genau das Gegenteil ist! Hier geht es nicht darum, dass die Spieler Spaß haben, sondern darum, dass die Leute nicht enttäuscht sind und bloß das nächste Produkt der Reihe kaufen soll. Hier geht es um ein Milliardengeschäft! Die Kritik der Spieler ist nur interessant, da EA Angst hat Gewinneinbußen zu bekommen. Mass Effect ist ein Massenmarktprodukt, dass Geld von den Invenstoren bekommen hat, um noch mehr Geld zu generieren! Also genau das, was Crowd Funding nicht ist!
Also bitte, vorher mit der Thematik auseinandersetzen, bevor man einen Kommentar verfasst...
- mr archer
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Blasebalken hat geschrieben:...
Die virtuelle Hand schüttel
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Metathron
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Tja, und das ist halt eine Fehleinschätzung wenn man die Inkonsistenz des Endes analysiert, was mittlerweile auch eine ganze Reihe Autoren gemacht haben.Es war weder Schnellschuss noch Fehler.
Der Ganze Kommentar zeigt übrigens das Du Benjamin genauso wie viele Hersteller und Publisher einfach der Draht zu einem äußerst relevanten Anteil (nämlich der Engagierten) der Spielergemeinschaft abhanden gekommen ist. Man kann auch nicht Crowd Funding und von Publisher und deren Investoren produzierten Produkte in einem Atemzug nennen, das ist etwas komplett anderes. Übrigens sind die meisten Spiele eben Fließbandware mit einem rein kommerziellen Zweck, denen von Anfang an die Seele fehlt, oder im Laufe des Herstellungsprozesses (ME3) die Seele abhanden kommt.
Ich hoffe es kommen noch ein Haufen weiterer engagierte Proteste um die Industrie mal wieder auf Kurs zu bringen.
- Howdie
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Zumal die Entwickler das Spiel ja auch nicht entwickeln um ihr Ego zu streicheln, sondern um den Fans, die sie schon so lange unterstützt haben und genau das jetzt wieder tun, das Spiel zu bieten, was sie sich wünschen. Da nicht auf die breite Masse der Crowdfunder zu hören wäre sogar sträflich. Denn sie sind ja genau die Zielgruppe, denen man das Produkt quasi auf den Leib schneidern möchte.Blasebalken hat geschrieben:Ich verstehe die ganze Problematik der Sache nicht wirklich, dass Spieler die Möglichkeit haben, ihre Wünsche und Ideen in die Entwicklung miteinzubringen. Es ist bei dieser Sache halt das Management des Produktes gefragt, dass die Sachen im Rahmen bleiben und das vorher abgewegt wird, was passend ist und was nicht.
Wie du schon sagst, das genaue Gegenteil der Maschinerie Mainstream. Wobei ich da eine Aktion wie bei ME3 auch gut heiße, denn nur weil die Masse es möchte, muss es noch lange nicht falsch sein. Wenn ein Großteil der Spieler sagt: Wir wollen mehr Action in Resi, dann ist das für alte Fans zwar ärgerlich, aber eben auch verständlich darauf zu reagieren und das Gameplay anzupassen. Ich finde das auch gar nicht verwerflich. Denn genau darum geht es ja bei den großen Marken: Möglichst vielen Spielern Spaß zu machen. Dass das nur durch das Abschleifen von Ecken und Kanten möglich ist und sich so eine gewisse Beliebigkeit einstellt ist ja unvermeidlich.
Und genau darum ist das Crowdfunding ja auch so eine tolle Gegenströmung. Statt auf die Masse zu hören, richtet man sich an die Fans, die bereit sind ein gewisses Risiko einzugehen. Dass die Spiele keine Blockbuster werden dürfte jedem Entwickler klar sein. Wobei ich Tim Schaefer das trotzdem zutraue.^^
Was mich an dem Kommentar mal wieder massiv stört ist diese Einstellung zu Spielen, Kunst und Kreativität. Spiele sind nicht dazu da den Entwickler zu befriedigen oder Kunst der Kunst wegen zu sein, sie sollen Spaß machen! Und im Gegensatz zu den genannten Investoren, wissen Fans sehr genau was ihnen Spaß macht. Und ich bin mir sicher, dass konstruktive Kritik jedem Entwickler hilft. Speziell wenn sie von den Leuten kommt, die einem so großes Vertrauen entgegenbringen!
Wenn man nicht mehr auf seine Fans hört, kann man auch gleich zu einem großen Publisher gehen. Denn die wissen zumindest sehr gut womit sich Kasse machen lässt. Statt hier die beste Entwicklung der Branche der letzten Jahre zu feiern, wird direkt wieder gejammert. Nach Jahren des DRM, DLC, Onlinepässen und sonstigen Repressalien gibt es endlich mal eine positive Entwicklung. Und bevor die überhaupt ihre ersten Früchte tragen kann wird schon wieder dagegen geschrieben.
- mr archer
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Auch wenn ich mich gleich wieder mit Dir über unsere divergierenden Ansichten zu Videospiel und Kunst zanken möchte - eine gern gepflegte Tradition - dem oben Zitierten stimme ich hundertprozentig zu. Zusammen mit 4players für meinen Geschmack viel zu nachsichtigen "Wir testen nur ab Press Start - Philosophie und setzen uns mit DRM höchstens mal zwischen den Zeilen auseinander", geht der ganze Kommentar für mich persönlich völlig an der Sache vorbei und entsteht ein für mich extrem schiefes Bild.Howdie hat geschrieben:
Wenn man nicht mehr auf seine Fans hört, kann man auch gleich zu einem großen Publisher gehen. Denn die wissen zumindest sehr gut womit sich Kasse machen lässt. Statt hier die beste Entwicklung der Branche der letzten Jahre zu feiern, wird direkt wieder gejammert. Nach Jahren des DRM, DLC, Onlinepässen und sonstigen Repressalien gibt es endlich mal eine positive Entwicklung. Und bevor die überhaupt ihre ersten Früchte tragen kann wird schon wieder dagegen geschrieben.
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Metathron
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Vor allem wird es kaum Spiele geben die als Kunst durchgehen, denn diese wird mit exakt mit der Intension selbige zu schaffen verwirklicht. Die heutigen Spiele werden als Produkte geschaffen die Geld erwirtschaften sollen und nicht aufgrund eines künstlerischen Anspruches.Howdie hat geschrieben:Blasebalken hat geschrieben:Was mich an dem Kommentar mal wieder massiv stört ist diese Einstellung zu Spielen, Kunst und Kreativität. Spiele sind nicht dazu da den Entwickler zu befriedigen oder Kunst der Kunst wegen zu sein, sie sollen Spaß machen!
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SectionOne
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Also ich muss ehrlich sagen, beim lesen der Kolumne musste ich mich mehrfach fragen ob der Autor sich wirklich mit dem Thema Crowdfunding/Kickstarter auseinander gesetzt hat?
Das Prinzip läuft doch so ab, das ein Entwickler ein Projekt ausarbeitet und dieses der Öffentlichkeit vorstellt so das dann jeder für sich selber Entscheiden kann ob er bereit ist eine Summe dafür im Vorfeld zu bezahlen und wenn Ja wieviel! Mit Mitspracherecht hat das erst mal überhaupt nichts zu tun!
Natürlich gibt es Möglichkeiten die Backer bei gewissen Entscheidungen mit einzubeziehen. So kann man im Fall von Wasteland 2 zb voten, welche (finanzielle) Gewichtung einzelne Bereiche in der Entwicklung haben sollen. Die sind aber in erster Linie Richtwerte für die Entwickler, keine in Stein gemeißelte Entscheidungen der Backer! Oder im Fall von Shadowrun, hier wurde heute die 1 Mio $ Grenze durchbrochen, das bedeutet das die Community abstimmen darf welche Stadt als zweites Szenario ihren Weg ins Spiel findet! Auch hier sehe ich keinen schädlichen Einfluß von Seiten der Community! Und Ja, die Fans verstehen das das letzte Wort immer noch beim Entwickler liegt! Immerhin spendet man diesem ja das Geld, d.h. ein gewisses Maß an Vertrauen ist schon vorhanden!
Von daher wirken die Argumentationen des Autors doch sehr an den Haaren herbeigezogen!
Ich selbst nehme aktuell an 3 Projekten teil und bin schon sehr gespannt wie die fertigen Spiele auf dem Markt ankommen, zudem hoffe ich das Crowdfunding eine Zukunft hat so das die großen Publisher etwas von ihrer "Macht" einbüßen!
So wie ich das sehe gibt es bei dieser ganzen Diskussion zwei Gruppen! Die eine Gruppe hat die Schnauze voll von Massenprodukten, kauft sie aber brav weiter weil sie kein Risiko eingehen wollen und der Markt nichts anderes hergibt! Die andere Gruppe widerum ist bereit "Widerstand" zu leisten und lässt sich auf das Risiko Kickstarter ein!
Rez
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Shadow of the Colossus
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Dear Ester
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Das sind allesamt Ausnahmetitel die dem Anspruch künsterisch zu sein durchaus entsprechen!
Das Prinzip läuft doch so ab, das ein Entwickler ein Projekt ausarbeitet und dieses der Öffentlichkeit vorstellt so das dann jeder für sich selber Entscheiden kann ob er bereit ist eine Summe dafür im Vorfeld zu bezahlen und wenn Ja wieviel! Mit Mitspracherecht hat das erst mal überhaupt nichts zu tun!
Natürlich gibt es Möglichkeiten die Backer bei gewissen Entscheidungen mit einzubeziehen. So kann man im Fall von Wasteland 2 zb voten, welche (finanzielle) Gewichtung einzelne Bereiche in der Entwicklung haben sollen. Die sind aber in erster Linie Richtwerte für die Entwickler, keine in Stein gemeißelte Entscheidungen der Backer! Oder im Fall von Shadowrun, hier wurde heute die 1 Mio $ Grenze durchbrochen, das bedeutet das die Community abstimmen darf welche Stadt als zweites Szenario ihren Weg ins Spiel findet! Auch hier sehe ich keinen schädlichen Einfluß von Seiten der Community! Und Ja, die Fans verstehen das das letzte Wort immer noch beim Entwickler liegt! Immerhin spendet man diesem ja das Geld, d.h. ein gewisses Maß an Vertrauen ist schon vorhanden!
Von daher wirken die Argumentationen des Autors doch sehr an den Haaren herbeigezogen!
Ich selbst nehme aktuell an 3 Projekten teil und bin schon sehr gespannt wie die fertigen Spiele auf dem Markt ankommen, zudem hoffe ich das Crowdfunding eine Zukunft hat so das die großen Publisher etwas von ihrer "Macht" einbüßen!
So wie ich das sehe gibt es bei dieser ganzen Diskussion zwei Gruppen! Die eine Gruppe hat die Schnauze voll von Massenprodukten, kauft sie aber brav weiter weil sie kein Risiko eingehen wollen und der Markt nichts anderes hergibt! Die andere Gruppe widerum ist bereit "Widerstand" zu leisten und lässt sich auf das Risiko Kickstarter ein!
Ich empfehle dir mal einen Blick auf folgende Spiele zu werfen:Metathron hat geschrieben:Vor allem wird es kaum Spiele geben die als Kunst durchgehen, denn diese wird mit exakt mit der Intension selbige zu schaffen verwirklicht. Die heutigen Spiele werden als Produkte geschaffen die Geld erwirtschaften sollen und nicht aufgrund eines künstlerischen Anspruches.
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Keyalha
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Ein Computerspiel ist ein Kommerzielles Produkt und wenn der Kollumnenschreiber das nicht sehen will dann lebt er leider in der Vergangenheit. Schon seit je her und werden es auch immer sein. Denn wenn keiner den Kram kauft dann verdient der Publisher und auch der Entwickler kein Geld mehr. Ich als Konsument habe das Recht mich über ein in meinen Augen Mangelhaftes Produkt zu beschweren und im schlimmsten Fall ( Für die Entwickler wohlgemerkt ) Konsumverzicht zu üben.
Ob es den Schreiber und auch den Entwicklern gefällt oder nicht. Am ende Entscheidet der Kunde ob ihm was gefällt und damit auch ob er weitere Produkte dieser Firma kauft oder nicht. Sprich entweder der Produzent hört auf den Konsument oder er geht pleite. Ach schön wenn Kommerz auch mal andersherum funktioniert.
Nach dem ME3 Desaster werden so viele kein Bioware spiel mehr anrühren. Bleibt nur zu hoffen das sie daran kaputt gehen und die anderen daraus lernen.
Ob es den Schreiber und auch den Entwicklern gefällt oder nicht. Am ende Entscheidet der Kunde ob ihm was gefällt und damit auch ob er weitere Produkte dieser Firma kauft oder nicht. Sprich entweder der Produzent hört auf den Konsument oder er geht pleite. Ach schön wenn Kommerz auch mal andersherum funktioniert.
Nach dem ME3 Desaster werden so viele kein Bioware spiel mehr anrühren. Bleibt nur zu hoffen das sie daran kaputt gehen und die anderen daraus lernen.
- Howdie
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Um direkt mal Mr. Archer den verlangten Brocken hinzuwerfen: Es gibt einen großen Unterschied zwischen Kunst, künstlerisch und Kunsthandwerk. Echte Kunst sehe ich in Videospielen so gut wie nie. Auch nicht in den von dir genannten Titeln. Sie mögen auf gewisse Art künstlerisch sein, aber echte Kunst? Sorry, aber das sehe ich anders. Wo ist das Element der Kunst in Shadow of the Colossus? Darin, dass ich nach sehr strengen Gameplay-Regeln Gegner töte? Das tue ich in COD auch. Wenn mir jemand glaubhaft erklären kann, warum das Kunst ist, fresse ich den gesamten Besenvorrat der Hamburger Stadtreinigung. Das ist einfach nur ein Spiel, das einen gewissen Interpretationsspielraum zulässt. Es ist grandios, keine Frage! Aber wo ist das bitte Kunst? Es ist ein Spiel, das sehr strengen Regeln folgt. Tue A, dann folgt B. Nach dieser Definition wäre jedes Klo Kunst: Drücke den Knopf dann wird gespült! Wer da gerne die Vergänglichkeit der Menschheit und den Kreislauf des Lebens rein interpretieren möchte kann das gerne tun. Aber mir sie verziehen, wenn meine Antwort lautet: Drauf geschissen!SectionOne hat geschrieben:Das sind allesamt Ausnahmetitel die dem Anspruch künsterisch zu sein durchaus entsprechen!
Ein gutes Spiel ist noch lange keine Kunst! So sehe ich das...
- KATTAMAKKA
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Ja Kunst ist scheisse , ungefähr so scheisse wie Dark Soul. Kunst ist einfach zu Hardcore ,man braucht übersinnliche Fähigkeiten um damit spielen zu können. Kunst ist Gift für die reine Zocker Seele. Kunst verkauft uns den altbekannten und den immerwährenden Schlauch als Schlauch obwohl es keiner ist. Wie soll eIn braver Schlauchwanderer damit blos klarkommen.?. Warum ist Kunst so gemein zu casual ? Warum ist Kunst so Core und verursacht Panikattaken, während Resi6 als Pausenclown für 10järige Zombibasher herhalten muss. Kunst ist ne Seuche die jedem lustigen Scriptgeballer die Pixel klaut . Kunst kennt kein Gut und Böse . Kunst glaubt nicht an den Spielspass, Kunst killt jeden Spielegott. Kunst ist Satans Werk. Kunst ist hart wie Granit und Kunst hat deutlich grössere Eier als jede AAACOD Muschi,. Kunst ist verdammt gefährlich 
Schon Goebels meinte ``höre ich nur Kunst ,entsichere ich meinen Revolver`` ..`` Selbst Blondie scheisst auf Kunst mein Frrrreund. Kunst ist entarrrtet ,Kunst wirrrd verrrboten`` ``Ja mein Führer`` hauchte Ezio während er kunstvoll seinen Schlafrock mit der neckischen Kapuze fallen lies.
Schon Goebels meinte ``höre ich nur Kunst ,entsichere ich meinen Revolver`` ..`` Selbst Blondie scheisst auf Kunst mein Frrrreund. Kunst ist entarrrtet ,Kunst wirrrd verrrboten`` ``Ja mein Führer`` hauchte Ezio während er kunstvoll seinen Schlafrock mit der neckischen Kapuze fallen lies.
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Oguz-Khan
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Kommentar
Jemand kann anderer Meinungs sein zu einem bestimmten Thema als ein anderer. Videospiele- Entwickler sind nun mal Menschen die eine eigene Meinung haben. Man muss sie nicht teilen. Aber eine andere Ansicht verstehen versuchen, muss man schon. Nicht alles ist alterierbar. Das zu verstehen heisst Kunst.
- Howdie
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
@Katta: Ganz ehrlich, ich habe lieber Spielspaß als Kunst. Du kannst ein Assassins Creed, Resi oder Dark Souls gerne als Kunst sehen. Ich werde das mit Sicherheit nicht. Denn dann wäre alles Kunst. Jede Fernsehwerbung, jeder Flyer vom Chinarestaurant. Schön, wenn du das so siehst, aber ich sehe das doch dezent anders.
Nebenbei geht es mir ja nur um Folgendes: Statt der Forderung den Entwicklern den größtmöglichen Freiraum für ihre Kreativität und das Ausleben ihrer Kunstinteressen zu lassen, würde ich den Entwicklern raten sich von vorne herein selbst zu kasteien und den Spielspaß-Gedanken in den Fordergrund zu rücken. Spiele sind kein künstlerischer Selbstzweck sonder sie sind ein Unterhaltungsmedium. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich kann es immer mal wieder künstlerische Tendenzen geben, aber das ist eben die Ausnahme. Die Forderung das zur Regel zu machen und als Grundlage aller Spiele ist in meinen Augen völliger Blödsinn. Außer man sieht in den von dir genannten Spielen ernsthaft Kunst. Nur wo ein Dark Souls Kunst sein soll ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Ein kommerzielles Produkt, das das Ziel verfolgt Gewinne zu generieren ist für mich per se keine Kunst. Vielleicht im historischen Zusammenhang später mal. Aber zum jetzigen Zeitpunkt? Ne, echt nicht.^^
Aber egal, zurück zum Topic: Niemand der beim Crowdfunding Geld spendet will, dass der Entwickler sich selbst verwirklicht. Er spendet Geld in der Hoffnung ein Spiel zu bekommen, dass ihm richtig Spaß macht. Hier mit kreativer Freiheit zu argumentieren ist doch völlig an der Sache vorbei. Denn darum geht es eben nicht.
Die Kolumne sollte wohl eher heißen: Spielebranche bleib bei deinen Leisten. Und die lauten nunmal Spielspaß. Wer sich unbedingt kreativ ausleben will soll halt nen Klöppelkurs an der Volkshochschule belegen... da ist es auch egal, ob die Makrameeule, das gestrickte Schaf oder der gehälktete Osterhase ein Funktion haben. Bei Spielen ist das doch etwas anders.
Nebenbei geht es mir ja nur um Folgendes: Statt der Forderung den Entwicklern den größtmöglichen Freiraum für ihre Kreativität und das Ausleben ihrer Kunstinteressen zu lassen, würde ich den Entwicklern raten sich von vorne herein selbst zu kasteien und den Spielspaß-Gedanken in den Fordergrund zu rücken. Spiele sind kein künstlerischer Selbstzweck sonder sie sind ein Unterhaltungsmedium. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich kann es immer mal wieder künstlerische Tendenzen geben, aber das ist eben die Ausnahme. Die Forderung das zur Regel zu machen und als Grundlage aller Spiele ist in meinen Augen völliger Blödsinn. Außer man sieht in den von dir genannten Spielen ernsthaft Kunst. Nur wo ein Dark Souls Kunst sein soll ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Ein kommerzielles Produkt, das das Ziel verfolgt Gewinne zu generieren ist für mich per se keine Kunst. Vielleicht im historischen Zusammenhang später mal. Aber zum jetzigen Zeitpunkt? Ne, echt nicht.^^
Aber egal, zurück zum Topic: Niemand der beim Crowdfunding Geld spendet will, dass der Entwickler sich selbst verwirklicht. Er spendet Geld in der Hoffnung ein Spiel zu bekommen, dass ihm richtig Spaß macht. Hier mit kreativer Freiheit zu argumentieren ist doch völlig an der Sache vorbei. Denn darum geht es eben nicht.
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Metathron
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Es ist genau das was ich gesagt habe: Zitat: Vor allem wird es kaum Spiele geben die als Kunst durchgehen. Zitat Ende. Kenne nur Dear Esther vom persönlichen spielen und das ist definitv Kunst, das heißt aber nicht das dadurch der überwiegende restliche Teil der Spiele zu selbigen werden.SectionOne hat geschrieben:Ich empfehle dir mal einen Blick auf folgende Spiele zu werfen:Metathron hat geschrieben:Vor allem wird es kaum Spiele geben die als Kunst durchgehen, denn diese wird mit exakt mit der Intension selbige zu schaffen verwirklicht. Die heutigen Spiele werden als Produkte geschaffen die Geld erwirtschaften sollen und nicht aufgrund eines künstlerischen Anspruches.
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- KATTAMAKKA
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!
Ja der berüchtigte Spielspass hat viel damit zu tun das die Kickstarter Jungs gerade so on Vogue sind. Und Kunst will von diesen Herren warscheinlich kein einziger machen. Die wollen den echten Spielspass zurückbringen und zwar abseits vom dem sich immer wiederholenden und ausgelutschten vollautomatischen AAACOD Muster.Und da dürfen sie ruhig kreativ zu Werke gehen um uns einen Kreativen Spielplatz zu schenken . Solche Games zu machen ist eine Kunst. Die COD Strategie von EA/Dice/Bioware und Capcom zeugt eher von Unvermögen und Verzweiflung. Spielspass kann man bei dieser Eingleisigkeit lange suchen, mit viel gutem Willen findet man dort Bruchstücke davon.Und die ähneln sich wie ein faules Ei dem anderen.
Ein bischen Kunstanspruch hat auch noch niemand geschadet, aber der Anspruch besser als COD zu sein, erfolgreicher als COD sein zu wollen , od zumindestens ähnlich erfolgreich sein zu wollen.und das nur mit der kopierten COD Masche ist enorm schädlich für den Spielspass und der Vielfalt im Zockeruniversum . Wer dazu wie Capcom mit COD auch noch Werbung macht ist nur noch eine Null Nummer , und darauf ist wirklich geschissen
Ein bischen Kunstanspruch hat auch noch niemand geschadet, aber der Anspruch besser als COD zu sein, erfolgreicher als COD sein zu wollen , od zumindestens ähnlich erfolgreich sein zu wollen.und das nur mit der kopierten COD Masche ist enorm schädlich für den Spielspass und der Vielfalt im Zockeruniversum . Wer dazu wie Capcom mit COD auch noch Werbung macht ist nur noch eine Null Nummer , und darauf ist wirklich geschissen
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 15.04.2012 16:07, insgesamt 3-mal geändert.
