Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

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mr archer
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von mr archer »

Fiddlejam hat geschrieben:Wo ist Dark Souls ein Fortschritt bzgl. Spielen mit Tiefgang?
Na ja. "Tiefgang" ist halt auch Auslegungssache. Kann bei Spielen durch das Weltdesign erzeugt werden. Durch die Story. Durchs Gameplay. Unter anderem. Im besten Fall sicherlich auch durch ein Zusammenspiel dieser Faktoren. Aber auch die besondere Brillanz eines von ihnen rechtfertigt wahrscheinlich die Zusprechung von "Tiefgang".
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Al3xM
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von Al3xM »

Teile ich in dieser fatalistischen Absolutheit nicht. Spiele mit Tiefgang gab es auch bisher immer mal wieder. Und wie überall in der Kultur gilt auch hier: wer sucht, der findet. Und ich persönlich habe den Eindruck, man wird da in Zukunft immer mehr finden.
Sicher, an sich hast du recht. Aber ich will eher darauf hinaus, dass du solche Spiele bei weitem nicht so oft findest wie es meiner Meinung nach sein sollte. Die letzten beiden Spiele, die mir da einfallen, wären "Dear Esther" und " To The Moon". Und da beides Indie-Titel sind (ok, Dear Esther is 'ne HL2-Mod), werden diese herausragenden Spiele niemals einem so breitem Publikum in die Hände fallen, wie es diese "Mainstream-Games (man entschuldige mir diesen Ausdruck) tun. Und genau da liegt doch der Knackpunkt - solche Games würden einfach nicht annährend genug Geld einspielen, als das größere Publisher Interesse daran hätten, sie an den Mann zu bringen. Und deshalb lassen EA, Activision etc. ihre Entwickler einfach stumpf eine Liste mit den Voraussetzungen abarbeiten, die erfüllt werden müssen, um heut zu Tage Erfolg zu haben. Das ist doch an jeder Spielreihe zu sehen, oder kennt ihr eine Spielreihe, die mit jedem Teil besser geworden ist (Shooter und Rennspiele mal ausgenommen)? Mir fällt da spontan nichts ein. Was ich sagen will: Mir missfällt dieser Wandel sehr und ich würde mir sehr wünschen, dass solch großartige Games wie z.B. To the Moon (auch, wenn es schlicht ist) weit mehr Käufer fänden.
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mr archer
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von mr archer »

Al3xM hat geschrieben:
Teile ich in dieser fatalistischen Absolutheit nicht. Spiele mit Tiefgang gab es auch bisher immer mal wieder. Und wie überall in der Kultur gilt auch hier: wer sucht, der findet. Und ich persönlich habe den Eindruck, man wird da in Zukunft immer mehr finden.
Sicher, an sich hast du recht. Aber ich will eher darauf hinaus, dass du solche Spiele bei weitem nicht so oft findest wie es meiner Meinung nach sein sollte. Die letzten beiden Spiele, die mir da einfallen, wären "Dear Esther" und " To The Moon". Und da beides Indie-Titel sind (ok, Dear Esther is 'ne HL2-Mod), werden diese herausragenden Spiele niemals einem so breitem Publikum in die Hände fallen, wie es diese "Mainstream-Games (man entschuldige mir diesen Ausdruck) tun. Und genau da liegt doch der Knackpunkt - solche Games würden einfach nicht annährend genug Geld einspielen, als das größere Publisher Interesse daran hätten, sie an den Mann zu bringen. Und deshalb lassen EA, Activision etc. ihre Entwickler einfach stumpf eine Liste mit den Voraussetzungen abarbeiten, die erfüllt werden müssen, um heut zu Tage Erfolg zu haben. Das ist doch an jeder Spielreihe zu sehen, oder kennt ihr eine Spielreihe, die mit jedem Teil besser geworden ist (Shooter und Rennspiele mal ausgenommen)? Mir fällt da spontan nichts ein. Was ich sagen will: Mir missfällt dieser Wandel sehr und ich würde mir sehr wünschen, dass solch großartige Games wie z.B. To the Moon (auch, wenn es schlicht ist) weit mehr Käufer fänden.
Ich bin da insgesamt optimistisch. Das Videospiel ist noch so ein junges Genre. Es gibt hier noch soviel Neuland zu betreten. Noch so viele Nischen abseits der ausgetretenen Pfade zu besetzen. Mir ist da überhaupt nicht bange. Ich könnte hier eine ganze Seite voll mit Titeln aus den 1990er und 2000ern machen, die noch für ein paar mehr Leute als mich unterdessen zum popkulturellen Kanon gehören. Und ich bin PC only - Spieler. Kickstarter wird das Ganze weiter vorantreiben. Denn was wir jetzt erleben, ist einfach der Umschlagpunkt, an dem sich die Wege trennen wie es beim Film, im Comic und in der U-Musik auch mal gelaufen ist: auf der einen Seite haben wir die großen Blockbusterprojekte mit üppigen Produktionsbudgets, die millionenfaches Interesse nach sich ziehen und daher natürlich auch gewissen inhaltlichen und spielmechanischen Konsensvorstellungen folgen müssen, die mehrere millionen Leute halt so im kleinsten gemeinsamen Nenner zusammenhalten können. So wie im Kino beispielsweise Avatar oder Matrix 1. Guter, über lange Jahre erprobter Mainstream, auf den sich zur Not alle einigen können. Und auf der anderen Seite gibt es Nischensachen für ein sich immer weiter ausdifferenzierendes Feld von Spezialbegeisterungen. Gott sei Dank, kann ich da nur sagen. Höchste Zeit! Wie war denn die Situation im Genre bisher? Da musste "Anspruch" und "Nische", also die Nerd- und Kritikerbespassung, einher gehen mit wirtschaftlich möglichst durchschlagendem Erfolg. Einerseits sollten die Spiele vom Anspruch her also Deus Ex 1 sein. Und sich dann aber verkaufen wie Mass Effect 3. So läuft das aber in der Popkultur nicht. Ist es in keinem Genre gelaufen. Und das hat gar nichts mit Großkotzigkeit gegenüber "dem Geschmack des großen Schwarms" zu tun. Es gibt eben nicht nur die Camerons, Finchers oder Zack Snyders (und über letzteren würden viele zu Recht mit mir streiten), in deren Werk sich Arthouse und Blockbuster friedlich die Hand reichen oder wo zumindest großes Erzählkino läuft und wo der Publisher ordentlich Kohle macht. Das sind Ausnahmeerscheinungen. Die Regel sind die Filme von Michal Bay und die Alben von Phil Collins und Bon Jovi. Und das ist völlig okay. Sowas füllt Stadien. Mit The Path füllt man keine Stadien. Oder mit To the Moon. Sondern halt mit Uncharted, Mass Effect und Cod. Das heißt nicht, dass es nicht immer wieder auch mal "anspruchsvollere" Vertreter für das große Publikum geben wird. Aber die können jetzt eben endlich "anspruchsvoller Mainstream" sein - und müssen nicht mehr in einem fort das Genre revolutionieren oder den Beweis antreten, dass Videospiele eine gleichwertige Unterhaltungsgattung sind. Dafür wird es in Zukunft viel mehr "junge Wilde" und "alte Hasen" im Independent und Crowdsourcing-Bereich geben. Endlich! Und ein bis zweimal in der Saison - da werden alle aus ihren Nischen kommen und sich glücklich unter dem Banner des einen Übertitels versammeln, auf den man sich halt einigen kann. Ich persönlich freue mich drauf. Das Videospiel wird erwachsen. Wir sind einfach keine Nische mehr. FAZ-Feuilleton, wir kommen!
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Temeter 
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von Temeter  »

Al3xM hat geschrieben:Sicher, an sich hast du recht. Aber ich will eher darauf hinaus, dass du solche Spiele bei weitem nicht so oft findest wie es meiner Meinung nach sein sollte. Die letzten beiden Spiele, die mir da einfallen, wären "Dear Esther" und " To The Moon". Und da beides Indie-Titel sind (ok, Dear Esther is 'ne HL2-Mod), werden diese herausragenden Spiele niemals einem so breitem Publikum in die Hände fallen, wie es diese "Mainstream-Games (man entschuldige mir diesen Ausdruck) tun. Und genau da liegt doch der Knackpunkt - solche Games würden einfach nicht annährend genug Geld einspielen, als das größere Publisher Interesse daran hätten, sie an den Mann zu bringen. Und deshalb lassen EA, Activision etc. ihre Entwickler einfach stumpf eine Liste mit den Voraussetzungen abarbeiten, die erfüllt werden müssen, um heut zu Tage Erfolg zu haben. Das ist doch an jeder Spielreihe zu sehen, oder kennt ihr eine Spielreihe, die mit jedem Teil besser geworden ist (Shooter und Rennspiele mal ausgenommen)? Mir fällt da spontan nichts ein. Was ich sagen will: Mir missfällt dieser Wandel sehr und ich würde mir sehr wünschen, dass solch großartige Games wie z.B. To the Moon (auch, wenn es schlicht ist) weit mehr Käufer fänden.
Aber das war schon immer so. Kunstspiele, Filme oder Musik sind niemals so erfolgreich wie größere und glattgeschliffenere Produktionen. Diese übernehmen aber funktionierende Elemente dieser Kunstprojekte und entwickeln sie oft sogar weiter. So funktioniert ausnahmslos jede Kunst.

Und sei dir mal nicht so sicher das diese Spiele allen so gefallen. Letzlich hat jeder eine andere Vorstellung von Kunst und was für den einen ein Meisterwerk ist kann für andere reine Zeitverschwendung sein.
Nanimonai
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von Nanimonai »

Fiddlejam hat geschrieben:
Nicht "Was", sondern "Wer".
Du machst es dazu.
Und dieses Recht kann Dir niemand nehmen.
Das ist das Wesen von Kunst.
Nach dieser Logik ist alles Kunst. Wenn alles Kunst ist, ist der Begriff Kunst unbedeutend.
Nach dieser Logik ist nicht alles Kunst, sondern es "kann" alles Kunst sein. Das ist ein großer Unterschied.
Und je mehr Menschen sich darauf einigen, dass dieses oder jenes Kunst ist, desto anerkannter ist das Werk dann. Solltest Du der einzige Mensch sein, der es als Kunst ansieht, ist es das trotzdem noch, jedenfalls für Dich. Und niemand kann das bestreiten.
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Re: Kommentar

Beitrag von Kya »

Nanimonai hat geschrieben:Vielen Dank für diesen Kommentar Benjamin.

Spätestens mit dem Einknicken von Bioware wurde Mass Effect von einem Kunstwerk zu einem Konsumprodukt degradiert. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, können wir uns dauerhaft abschminken, dass das Computerspiel als kulturell wertvolles Gut und Kunst wahrgenommen wird.
Ich denke da muss man schon etwas differenzieren.
Generell stimme ich zu, das Spiele im nach hinein nicht geändert werden sollten.
Ich habe schon viele Spiele gespielt, deren Ende gelinde gesagt "bescheiden" war.

Bei Mass Effect 3 ist es aber doch schon etwas anders.
Das Spiel baut extrem auf Emotionen und Entscheidungen auf.
Das ist kein 0815 wo man leichtfertig nach 8 Std sagt "Hey schlechtes Ende...egal...weiter gehts", sondern eine über Jahre aufgebaute "Beziehung".
Ich war dermaßen über das Ende von ME3 enttäuscht, ein echter Schlag ins Gesicht.
Das war "ich" bzw "meine Shepard" und es fühlte sich so unglaublich lieblos hingeklatscht an.
Dabei geht es mir nicht um den Tod meiner Shepard, sondern die völlige Unlogik.

Wir sind nunmal fühlende Wesen und je mehr Emotionen ins Spiel kommen, desto stärker die Reaktionen.

Es setzt endlich mal ein Zeichen, das "die" nicht mit uns machen können was sie wollen.
Vollmundige Versprechungen und sich nicht dran halten?

Ist nur meine Meinung, ich finde im Fall von ME3 greift einfach nicht diese "das ist Kunst" Schiene.
Hinter Bioware steht EA und bei denen zählt nur der harte Dollar.
Wer was anderes glaubt darf gerne mal googeln, wieviele gute Studios EA aus Geldgeilheit schon vor die Wand gefahren hat.

Das spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder. Vielen Dank.
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KATTAMAKKA
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von KATTAMAKKA »

Zuallerst möchte ich mich bei Benjamin entschuldigen, denke ich bin da zu persöhnlich geworden was nicht nötig war.

ich möchte aber nochmal auf den Aspekt zurückkommen, das enorm viele Fans ne Petiton eingereicht haben um das Ende von ME3 zu ändern und ich denke das diese Fans zum erstenmal gemerkt haben welche Macht sie haben und das sie auch Wirkung zeigt, das sie sogar Veränderungen herbeiführen können.. Diese Fan Aktion muss für EA recht eindrücklich gewesen sein.

Ich glaube aber nicht das so eine Fan Aktion zu einem Wilden und Chaotischen Aktionismus missbraucht wird., weil Fan ist man nicht ohne Grund, da steckt recht viel dahinter, vorallem Respekt gegenüber dem Grundgedanke von ihrem Game.und den fordern sie auch ein. Was ja im Falle von ME3 ganz klar in deren ihren Foren zum Ausdruck kam..

Und dieses Einfordern von Grundprinzipien eines/ seines Games (egal ob FPS/Taktik/RPG usw.) durch den Fan , wird Schule machen. Und über kurz oder lang wird das teilweise recht organisiert zugehen.. Das gab es zwar schon immer, doch seit dem Einknicken von EA hat das eine ganz andere Gewichtung. Auch für den Fan selber. Er weis jetzt das es möglich ist Einfluss zu nehmen, und das gibt Power. Ich denke nicht ,das das schlecht ist. Ich denke das stärkt eher die Position der Entwickler. weil Fan und Entwickler sind sich klar näher als Fan und Puplisher. .Als Fan sollte man da ruhig Allianzen schmieden.

Diese ``Revolte`` der Fans und die Kickstarter werden sicher einiges verändern im steifen Machtgefüge der Puplisher.Es würde schon reichen wenn jeder der Big Player wenigstens 1 ambitioniertes Game unterstützt und oder anstost, das nicht total Marktorientiert ist und nicht nur den Regeln des Mainstream und dem Gewinn unterworfen ist , sondern eher die Kreativität und die ``künstklerischen `` Freiheit als grobe Richtlinie hat. Ich könnte mir gut vortstellen das so etwas als image Aufpolierung kommen wird.

Ok warten wirs ab, die Zukunft in Sachen Gaming könnte besser ausschauen als die Vergangenheit, oder das Heute. :D
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 14.04.2012 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Ganz ehrlich, mir ist das alles zu hoch. Ich bleib bei meinen Leisten <3
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3nfant 7errible
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von 3nfant 7errible »

KATTAMAKKA hat geschrieben:
Diese ``Revolte`` der Fans und die Kickstarter werden sicher einiges verändern im steifen Machtgefüge der Puplisher.Es würde schon reichen wenn jeder der Big Player wenigstens 1 ambitioniertes Game herauszubringen das nicht total Marktorientiert ist und nicht nur den Regeln des Mainstream und dem Gewinn unterworfen ist , sondern eher die Kreativität und die ``künstklerischen `` Freiheit als grobe Richtlinie hat,

Herrje... dieser ganze unglaublich naive und weltfremde Quatsch muss doch so langsam schon weh tun. Tut mir leid, dass ich jetzt gerade deinen Post rausfische, aber der ist nur stellvertretend für die unzähligen Posts 12 jähriger, die noch im plüschigen Traumland leben.

Es gab und gibt immer noch genügend "andersartige" Spiele auch von grossen Publishern. Nur.... die kauft kein Schwein. :o
Nicht weil diese Spiele immer schlecht wären, nein, einfach weil da kein Battlefield draufsteht, oder weil es nicht von einem bekannten/beliebtem Studio wie Blizzard oder Valve kommt. Weil die gekauften Wertungen nicht bei 90+ liegen, oder weil die Spielzeit weniger als 80 Stunden beträgt :roll:

Und das ist nur die eine Seite der derpigen Kundschaft, die andere ist noch viel lustiger..... die kaufen nämlich in ihrer Hipster-Mentalität schon grundsätzlich nicht, wenn ein Spiel von einem bestimmten Publisher kommt und sowieso wird nicht zum üblichen Release-Preis gekauft, sondern nur gebraucht, geliehen, zum Budgetpreis oder schlicht kopiert.

Also, wo soll da bitte schön der Markt sein? Ihr richtet euren ganzen Frust und Aggressionen in die völlig falsche Richtung. Es sind nicht die Publisher, die aus purer Bosheit nur CoD-Klons produzieren um uns zu ärgern, nein es sind die Kunden, die mit ihrem Geld bestimmen, welche Spiele angeboten werden.

Wieso wollt ihr jemanden zwingen, sein Geld völlig sinnlos aus dem Fenster zu werfen? Was würdest du wohl sagen, wenn dich jemand anhalten würde beim Pferderennen 10000 Euro auf das letzte, kranke, gehbehinderte Klappergestell von Loser-Gaul zu setzen? :hammer:
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brent
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von brent »

Al3xM hat geschrieben:
Das eine Prozent, das nicht schon vor der Konzeptphase ein reines Konsumprodukt war, macht den Braten nicht mehr fett.
Mag sein, aber es ist ein Anfang. Wenn wir Spieler und nie zur Wehr setzen und nie unsere Meinung kundtun, dann wird sich das aber auch nicht ändern. Die Sache mit ME3 war doch schonmal ein Anfang, und die PC-Portierung von Dark Souls war auch ein Schritt in die richtige Richtung. Leider sehe ich trotz diesen "Erfolgserlebnissen" für uns Spieler keine Chance, Spiele mit mehr Tiefgang zu kriegen.
Ich verstand die Aussage ja nun eher so, dass ein Spiel, an dem die Zielgruppe selbst durch Nörgeln rumbastelt, nicht mehr als Kunst wahrgenommen werden kann, nun finde ich aber, dass praktisch kein Spiel irgendeine Form von Kulturschutz für sich beanspruchen darf, da 99% aller Spiele der letzten 10, wenn nicht mehr, Jahre, kulturell so wertvoll sind wie McDonald's in Asien.

Scipione hat geschrieben:
KATTAMAKKA hat geschrieben: Also, wo soll da bitte schön der Markt sein? Ihr richtet euren ganzen Frust und Aggressionen in die völlig falsche Richtung. Es sind nicht die Publisher, die aus purer Bosheit nur CoD-Klons produzieren um uns zu ärgern, nein es sind die Kunden, die mit ihrem Geld bestimmen, welche Spiele angeboten werden.

Wieso wollt ihr jemanden zwingen, sein Geld völlig sinnlos aus dem Fenster zu werfen? Was würdest du wohl sagen, wenn dich jemand anhalten würde beim Pferderennen 10000 Euro auf das letzte, kranke, gehbehinderte Klappergestell von Loser-Gaul zu setzen? :hammer:
Mal davon abgesehen, dass du dir selbst widersprichst, weil ein prinzipieller Boykott eines Publishers auch ein Boykott aller seiner Mainstream-Klonspiele ist: der Vergleich, ist dir der beim kacken eingefallen, oder hast du Schwachsinn studiert?
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von 3nfant 7errible »

brent hat geschrieben: Mal davon abgesehen, dass du dir selbst widersprichst, weil ein prinzipieller Boykott eines Publishers auch ein Boykott aller seiner Mainstream-Klonspiele ist: der Vergleich, ist dir der beim kacken eingefallen, oder hast du Schwachsinn studiert?
Gibt kein Widerspuch. Lies genauer.
Und deinen Spruch hättest du durch "Der Vergleich ist meiner Ansicht nach nicht korrekt, weil......" ersetzen sollen. So gibts dafür aber nur null Punkte, weil eine Begründung fehlt.
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von brent »

Scipione hat geschrieben:
brent hat geschrieben: Mal davon abgesehen, dass du dir selbst widersprichst, weil ein prinzipieller Boykott eines Publishers auch ein Boykott aller seiner Mainstream-Klonspiele ist: der Vergleich, ist dir der beim kacken eingefallen, oder hast du Schwachsinn studiert?
Gibt kein Widerspuch. Lies genauer.
Und deinen Spruch hättest du durch "Der Vergleich ist meiner Ansicht nach nicht korrekt, weil......" ersetzen sollen. So gibts dafür aber nur null Punkte, weil eine Begründung fehlt.
Du willst mir also erzählen, du machst Gewinn, weil du ein Spiel spielst, auf dem Call of Irgendwas steht, während du Verlust machst, wenn du einen Indietitel spielst?
Wenn man dir sowas schon erklären muss, spring doch bitte gleich.
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von 3nfant 7errible »

brent hat geschrieben: Du willst mir also erzählen, du machst Gewinn, weil du ein Spiel spielst, auf dem Call of Irgendwas steht, während du Verlust machst, wenn du einen Indietitel spielst?
"spielst"? Hö, was redest du da? Das macht überhaupt keinen Sinn :D
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von KATTAMAKKA »

Das Brainstorming scheint vorbei zu sein, egal, seit der Fanrevolte bei ME3 und der, man kann ja schon fast sagen Kickstarter Offensive hat sich ganz klar etwas verändert . Das kommende Jahr wird verdammt Interessannt werden und das nicht nur weil die neuen Konsolen kommen.

Eigentlich müssten die Resi Fans so etwas ähnliches starten wie die von ME, wenns sie es nicht tun bekommen sie das was sie verdient haben und Resi verkommt dank Capcom endgültig zu einem B-Movie. Weil die Survival Sperspitze war es spätestens seit R5 nicht mehr 8O
Zuletzt geändert von KATTAMAKKA am 14.04.2012 13:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kommentar: Spieler, bleib bei deinen Leisten!

Beitrag von mindfaQ »

die einzigen Spiele, die von mir bei passendem Produktionsstudio einen Kickstart bekommen hätten, wären wohl Dota 2 und Diablo 3 gewesen. Da wäre zumindest das Vertrauen da, dass mit der Nachfolger höchstwahrscheinlich gefällt. Mein Glück, dass aber beides eh schon unter den fittischen großer Entwicklerstudios steckt.