Haben wir dieselben Spiele gespielt?Das Kampfsystem der Batman Spiele basiert auf einer konstanten Abfolge von QTEs.
Kommentar: Das Problem der Allmacht
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- YBerion
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
- Oldholo
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Wenn wir den Plasmafluss von unserem Kellerzimmer in die Warpgondeln umleiten, während wir fix eine neue Stelle für Pi ausrechnen, um das Higgs-Boson besser lokalisieren oder mehr über Casualspiele ranten zu können (soziale Fähigkeiten wünschenswert, aber nicht notwendig), sind wir vielleicht rechtzeitig im Supermarkt, um uns eine Club Mate kaufen oder eine neue Packung Clearasil in C++ coden zu können. Dann müssen wir nur noch unsere Brillen aufsetzen und stellen fest, dass wir..mhm..maximal Geeks sind!CryTharsis hat geschrieben:Wenn Leute hier ihr selbst zusammengebrautes Wissen über Assassinen zum besten geben, dann ist der Höhepunkt an Nerdigkeit nicht mehr weit entfernt.![]()
Was ich eigentlich sagen will:
Stimmt, wir haben keine Ahnung von Assassinen. Wir können aber davon ausgehen, dass sie nicht die "Versteck Dich in der Menge"-Mutation von Ninjas waren (wobei schon jene absolut überzogen romantisiert werden), sondern eher eine Art Anno-Dazumal-Taliban.
Andererseits: Das Spiel selbst erzählt uns etwas anderes über Assassinen als das, was man dann tatsächlich spielt, da hat greenelve schon Recht.
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Skuz
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
@CryTharsis
Wenn du schon zitierst, dann bitte richtig. In deinem Zitat steht unter meinem Namen ein Text, den ein anderer geschrieben hat. Bitte korrigieren!CryTharsis hat geschrieben:Wenn Leute hier ihr selbst zusammengebrautes Wissen über Assassinen zum besten geben, dann ist der Höhepunkt an Nerdigkeit nicht mehr weit entfernt.![]()
Das Kampfsystem der Batman Spiele basiert auf einer konstanten Abfolge von QTEs.iSeparatist hat geschrieben:Skuz hat geschrieben:Und das nicht mit einem eleganten, flüssigen Kampfstyl wie z.B. in den Batman-Spielen, sondern indem man permanent in der Abwehrhaltung verharrt und per Konter den Gegner tötet (zumindest in den ersten beiden Teilen). Meiner Meinung nach ist das nicht nur anspruchslos und langweilig, sondern auch völlig unpassend für einen Assassinen.
So sehr das auch Spaß macht, ich würde das hier nicht so hoch loben, denn unbedingt besser als das Ass Creed Kampfsystem ist es nicht.
Ausserdem sollte man anführen, dass die Batman Klopperei dreist bei AC abgekupfert ist, nur mit noch mehr Automatismen.
- Mojo8367
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
eigentlich sollte das kampfsystem doch nur die notlösung sein um die gegner zu bekämpfen.
ich hab das bei revalations nie so verstanden das ich alle gegner in einer festung besiegen muss um dann den kommandaten zu erledigen.
eigentl. sollte man sich ungesehen ranschleichen (wozu kann man denn ohne probleme klettern wie nen affe) das ziel ausschalten (es gibt ja auch wirklich unglauglich viele möglichkeiten zu töten, von oben, aus der menge, aus nem heuversteck, aus der distanz etc.) un ungesehen wieder verschwinden oder halt zu entkommen wo wir wieder beim kletteraffen wären.
ich wüsste auch keinen ausgebildeten killer der im hurrastil die festung stürmt um sein ziel zu erledigen.
so is das spiel mMn gedacht, kämpfe gegen zig gegner sollten vermieden werden
daher ist das kampfsystem an sich für mich nebensächlich
wenn man dann auch mal im multiplayer gespielt hat, wo es so gut wie nie zum offenen kampf kommt, da läuft alles nur über taktik und tod aus dem hintergrund (zumindest die partien die ich gespielt hab), für den wird das kampfsystem noch überlüssiger im sinne des gebrauch davon machens.
an sich passt das kontern ganz gut, abwarten und zuschlagen, das is mMn eben der stil der assassinen.
un da macht dieses spiel einfach alles richtig.
ich hab das bei revalations nie so verstanden das ich alle gegner in einer festung besiegen muss um dann den kommandaten zu erledigen.
eigentl. sollte man sich ungesehen ranschleichen (wozu kann man denn ohne probleme klettern wie nen affe) das ziel ausschalten (es gibt ja auch wirklich unglauglich viele möglichkeiten zu töten, von oben, aus der menge, aus nem heuversteck, aus der distanz etc.) un ungesehen wieder verschwinden oder halt zu entkommen wo wir wieder beim kletteraffen wären.
ich wüsste auch keinen ausgebildeten killer der im hurrastil die festung stürmt um sein ziel zu erledigen.
so is das spiel mMn gedacht, kämpfe gegen zig gegner sollten vermieden werden
daher ist das kampfsystem an sich für mich nebensächlich
wenn man dann auch mal im multiplayer gespielt hat, wo es so gut wie nie zum offenen kampf kommt, da läuft alles nur über taktik und tod aus dem hintergrund (zumindest die partien die ich gespielt hab), für den wird das kampfsystem noch überlüssiger im sinne des gebrauch davon machens.
an sich passt das kontern ganz gut, abwarten und zuschlagen, das is mMn eben der stil der assassinen.
un da macht dieses spiel einfach alles richtig.
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Cas27
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Ich fand die Szene nicht sonderlich unrealistisch (im Sinne der Spielwelt) oder unpassend. In den Missionen davor wird ja schließlich gezeigt das Connor ein guter Jäger ist und auch das Adlerauge hat (was bei AC alle starken Assassinen gemeinsam haben). Das er dann als Jugendlicher irgendwelche Räuber oder Rotröcke besiegen kann die dazu noch mit Musketen bewaffnet sind (Tomahawk würde ich mal als deutlich überlegene Nahkampfwaffe bezeichnen) ist doch nicht unpassend.
Nur weil es ein neuer Charakter ist muss man doch nach 4 Vorgängern nicht unbedingt wieder bei 0 anfangen. Mich hätte es eher genervt wenn ich alle Moves nochmal in irgendner Tutorialmission machen müsste nur damit Connors Ausbildung nen Tick realistischer oder runder wirkt.
Insgesamt ist AC3 ja sogar schwerer als die Vorgänger weil die völlig übermächtigen Sachen wie Medizin, Pfeilhagel und Armbrust entfernt wurden. Ausserdem greifen einen die anderen Soldaten doch nun auch an wenn man gerade auf einen anderen einhackt. Klar, sie nutzen ihre zahlenmässige Überlegenheit nicht annähernd aus, aber insgesamt ist das Kampfsystem definitiv fordernder als bei den Vorgängern.
Nur weil es ein neuer Charakter ist muss man doch nach 4 Vorgängern nicht unbedingt wieder bei 0 anfangen. Mich hätte es eher genervt wenn ich alle Moves nochmal in irgendner Tutorialmission machen müsste nur damit Connors Ausbildung nen Tick realistischer oder runder wirkt.
Insgesamt ist AC3 ja sogar schwerer als die Vorgänger weil die völlig übermächtigen Sachen wie Medizin, Pfeilhagel und Armbrust entfernt wurden. Ausserdem greifen einen die anderen Soldaten doch nun auch an wenn man gerade auf einen anderen einhackt. Klar, sie nutzen ihre zahlenmässige Überlegenheit nicht annähernd aus, aber insgesamt ist das Kampfsystem definitiv fordernder als bei den Vorgängern.
- iSeparatist
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Und gerade solch eine Definition eines Assassinen finde ich ich nunmal unsinnig. AC bietet ja auch vor allem eine tolle historische Atmosphäre und dichtet kaum hinzu. Das man trotzdem, und eigentlich immer von Beginn an, wie Rambo durch die Gegnerscharen pflügen kann, das man schon wieder den allmächtigen Kämpfer spielen muss, finde ich halt persönlich nicht gut. Dass AC somit nicht das richtige Spiel für mich ist, ist mir spätestens seit dem zweiten Teil klar. Trotzdem darf ich ja die Allmacht kritisieren, wobei AC nur ein Beispiel ist.Skuz hat geschrieben:Die Assassinen sind nunmal Kampfmaschinen, die spielend leicht mit mehreren Gegenern fertig werden. [...]
Ich sitze gerade an Batman: AA auf schwer und darf mir nicht permanent QTEs anschauen. Lediglich wenn man den letzten Gegner einer Gruppe K.O. schlägt sieht man halt eine Sequenz in Slowmotion. Bei AC sehe ich aber nach jedem Konter der einen Gegner tötet ein QTE. Was halt Batsie auch richtig macht ist halt die nicht vorhandene Allmacht. Bewaffnete Gegner sind höllisch gefährlich und oft fühle ich mich mehr Assassine als bei AC...CryTharsis hat geschrieben:Das Kampfsystem der Batman Spiele basiert auf einer konstanten Abfolge von QTEs.
So sehr das auch Spaß macht, ich würde das hier nicht so hoch loben, denn unbedingt besser als das Ass Creed Kampfsystem ist es nicht.
Ausserdem sollte man anführen, dass die Batman Klopperei dreist bei AC abgekupfert ist, nur mit noch mehr Automatismen.
So sollte es meiner Meinung nach auch eigentlich sein. Nur kann ich bei AC auch einfach reinstürmen und alles und jeden abschlachten. Man ist halt einfach zu stark.MoJoe83 hat geschrieben:eigentlich sollte das kampfsystem doch nur die notlösung sein um die gegner zu bekämpfen.
ich hab das bei revalations nie so verstanden das ich alle gegner in einer festung besiegen muss um dann den kommandaten zu erledigen.
eigentl. sollte man sich ungesehen ranschleichen (wozu kann man denn ohne probleme klettern wie nen affe) das ziel ausschalten (es gibt ja auch wirklich unglauglich viele möglichkeiten zu töten, von oben, aus der menge, aus nem heuversteck, aus der distanz etc.) un ungesehen wieder verschwinden oder halt zu entkommen wo wir wieder beim kletteraffen wären.
ich wüsste auch keinen ausgebildeten killer der im hurrastil die festung stürmt um sein ziel zu erledigen.
[...]
- Mojo8367
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
kann man ja, aber eben das macht das spiel ja auch massentauglich.iSeparatist hat geschrieben:So sollte es meiner Meinung nach auch eigentlich sein. Nur kann ich bei AC auch einfach reinstürmen und alles und jeden abschlachten. Man ist halt einfach zu stark.
un wer das kampfsystem nich mag, aber eine alternative hat um sein ziel auszuschalten (die zudem viel mehr spaß macht) kann sich das spiel doch gestalten wie er will.
abgesehen von einigen situation lässt einem AC doch diese wahl.
- Crank LuCKer
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Ist das wirklich Grund ein Spiel zu haten? :/
Ich glaube egal wie Ubisoft es mit AC macht,NIE ist jemand zufrieden...
Hätte man jetzt das Schienenrunning umgeändert,hätte die Hälfte wieder rumgeschrieben,das sich das Spiel nicht treu bleibt.
Und wenn man dann Seeschlachten einbaut,die ja neu sind,und sehr gut inszeniert,schreit jeder rum, das wäre nicht das Assassinenfeeling -.-
Ich glaube egal wie Ubisoft es mit AC macht,NIE ist jemand zufrieden...
Hätte man jetzt das Schienenrunning umgeändert,hätte die Hälfte wieder rumgeschrieben,das sich das Spiel nicht treu bleibt.
Und wenn man dann Seeschlachten einbaut,die ja neu sind,und sehr gut inszeniert,schreit jeder rum, das wäre nicht das Assassinenfeeling -.-
- Timbo196
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Solche subjektiven Bewertungen von 4flamers sind der Grund warum ich hier weder Tests lese noch solche Kolumnen für voll nehme. 4Players ist mittlerweile voller hipster. Möchtegerne, die versuchen zwanghaft indiegames tollzufinden nicht etwa, weil sie gut sind, sondern weil sie indie sind, und kein mainstream. Ich habe AC 3 gespielt und es ist großartig. Es wird niemals ein Spiel geben, mit dem 4players zufrieden sein wird, findet euch alle damit ab. Es wird immer etwas gefunden worauf man rumhacken kann. Das hat für mich nichts mehr mit redaktioneller Arbeit oder Recherche zu tun. Weil mich hinsetzen, dafür bezahlt werden zu Zocken und dann irgendwas finden worauf ich rumhacken kann obwohl ich keine Ahnung habe und dann noch so neunmalkluge flamerartikel schreiben kann jeder.
Und von mir aus dürft ihr auch meinen Kommentar jetzt haten und den Redakteuren in den Hintern kriechen weil ihr Angst habt sonst gebannt zu werden, aber im Grunde weiß jeder das ich Recht habe. Vielleicht nicht immer in dieser extremen Weise, aber auch oft genug im Kleinen.
Und von mir aus dürft ihr auch meinen Kommentar jetzt haten und den Redakteuren in den Hintern kriechen weil ihr Angst habt sonst gebannt zu werden, aber im Grunde weiß jeder das ich Recht habe. Vielleicht nicht immer in dieser extremen Weise, aber auch oft genug im Kleinen.
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
MoJoe83 hat geschrieben: ach so is das un die templer versuchen auch heut noch die weltherrschaft an sich zu reißen und sind auf der suche nach überirdischen artefakten, sprechen mit ausserirdischen in der gestalt römischer götter, ganz zu schweigen das man mittels maschine in die vergangenheit seiner vorfahren reisen kann.
Ach, komm. Dir ist doch klar, worauf ich hinaus will. Das eine hat den Anspruch, seine Geschichte in die reale Geschichte unserer Kultur einzuflechten (Case in Point: Ezio trifft DaVinci), das andere lässt Fledermäuse gegen Clowns kämpfen. Tut mir Leid, noch deutlicher kann ich den Unterschied nicht klar machen. Wenn du den nicht selber siehst, spare ich mir vielleicht lieber meine Posts für User auf die in der Lage sind, Äpfel von Birnen zu unterscheiden.
Stimmt, Krieg kann von Anfang an vom Pferderücken mit Pistolen schießen und sich mit seinem Enterhaken über Löcher schwingen. Auch das sind neue Fähigkeiten, die man als Spieler an die Hand bekommt. Man benutzt nicht ein- und dieselbe Handvoll Spielmechaniken über 40 Stunden hinweg, sondern sie werden nach und nach erweitert. Auf das RPG-Genre übertragen wäre AC ein RPG in dem der Charakter von Anfang an komplett aufgelevelt ist und bereits alle Attacken und Zauber auf maximaler Stufe beherrscht. Krieg kann eben nicht alles. Er kann am Anfang nicht reiten, er kann die Maske der Schatten nicht benutzen, er kann nicht ein paar Meter mit seinen Flügeln gleiten usw. Das sind alles Dinge, die nach und nach die Spielmechaniken die am Anfang vorhanden sind erweitern und Abwechslung ins Spiel bringen. Ich versuch's nochmal klarer zu machen: Am Anfang Held kann wenig. Später Held lernt Neues. Am Ende Held kann mehr. In AC: Am Anfang Held kann alles. Später Held lernt nichts Neues. Am Ende Held ist wie am Anfang.MoeJoe83 hat geschrieben:wo bitte entwickelt sich krieg denn in darksiders, der kann am amfang auch schon alles, er "lernt" bzw. kauft sich paar neue moves das wars aber auch schon.
MoeJoe83 hat geschrieben: ja genau eben muss es nicht, von daher passt die sache in das spielkonzept ac.
du hast selber gesagt du hast die bisherigen teile alle gespielt, kann ich nicht verstehen.
auf der einen seite härteste kritik üben und auf der anderen seite das produkt durch deinen kauf unterstützen, tut mir leid aber das ist irgendwie scheinheilig.
Erstens: Ich hab nicht gesagt, dass ich alle Teile gespielt hab. Ich hab 1 und 2 gespielt. Zweitens: den Ersten hab ich ausgeliehen, den Zweiten für 15€ gebraucht gekauft, weil ich dachte Ubi hat vielleicht dazu gelernt - null Euro an Ubisoft von mir. Das Geld für die übrigen 3 Teile spare ich mir gleich. Das heißt - vielleicht den 3. Teil mal in 2 Jahren für 15€. Die Seeschlachten sehen nämlich toll aus und angeblich sind die Kämpfe durch neues Verhalten der Gegner interessanter (wobei derjenige der das gesagt hat gleich dazu schrieb, dass dadurch nun auffällt, dass das Kampfsystem selbst erste Schwächen zeigt, weil es offenbar nicht dafür gemacht ist, dass die Gegner sich wehren - Eurogamer.de). Aber mehr als das Geld für 2x Burger King ist mir das nicht wert. Und Ubisoft wird auch da wieder keinen Cent von mir sehen
MoeJoe83 hat geschrieben:ich wette das spiel hast du auch gekauft und somit unterstützt
abgesehen davon hast nicht du den kommentar über ac geschrieben sondern der hr. luibl.
RDR hab ich gebraucht gekauft.
Dass du Kommentare im Sinne einer Kolumne, sprich redaktionellen Inhalt meinst, kommt bei der von mir angesprochenen Stelle in deinem Post nicht raus. Du könntest da genau so gut die Kommentare im Forum meinen.
MoeJoe83 hat geschrieben:un so geht es doch vielen, sie regen sich drüber auf, stehen dann aber im laden un kaufen es mit dem gedanken "ach jetzt nehm ich's halt doch mit".
..oder auch nicht..
.. und ich hab manchmal das Gefühl, es findet sich immer einer, der jede Schwäche weg diskutieren will und am liebsten jeden Fortschritt in der Spieleentwicklung verbieten würde. Nur damit das mal klar ist: Ich kritisiere hier nicht, weil ich AC schlecht machen will. Die Reihe hat ihre Stärken, die hab ich auch mehrmals hier deutlich aufgezählt und benannt. Ich kritisiere, weil ich will, dass sich Spiele allgemein verbessern. Ich würde genauso für jedes andere Spiel, das ich hier aufgezählt habe Punkte benennen, an denen Verbesserungsbedarf besteht. Ich habe in den letzten 2 Jahren sicher an die 80 Spiele gekauft und keins davon ist perfekt. In einigen davon hab ich hunderte Stunden Spielzeit und ich zocke sie immer wieder gerne, aber auch da kann ich ohne weiteres Punkte nennen, in denen das Design nicht rund ist.MoeJoe83 hat geschrieben:ich hab manchmal das gefühl man kritisiert des kritisierens wegen und nich weil sich was ändern soll, das is sicher der wunsch der im hintergrund steht, solange der der kritisiert auf der anderen seite doch sein geld dafür hergibt ist die ganze meckerei einfach sinnlos.
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Cas27
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Und warum ist eine langsame Fähigkeitenentwicklung eine Verbesserung? Das ist für mich nur unterschiedliches Gamedesign, ob das Spiel dadurch besser oder schlechter ist, ist wohl eher Geschmackssache.
AC ist weder ein RPG noch ein Action Adventure mit Zelda Formel.
AC ist weder ein RPG noch ein Action Adventure mit Zelda Formel.
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Warum ist es besser, wenn der Charakter sich überhaupt nicht entwickelt und man als Spieler gar nichts Neues zu sehen bekommt in zig Stunden Spielzeit? Wenn AC kein Action-Adventure ist, was denn dann? Ein Flugsimulator? Warum bekommt man in einem Rennspiel nicht von Anfang an das beste Auto? Warum in einem RPG nicht einen voll geskillten Charakter? Warum in einem Hack & Slay à la God of War / DMC nicht alle Waffen und Kombos? Warum sind in einem Jump'n Run nicht von Anfang an alle Levels freigeschaltet? Warum hat man nicht gleich bei der Installation des Spiels alle Achievements / Trophies freigeschaltet? Warum den Spieler überhaupt etwas erreichen lassen? Warum dreht sich jedes Spiel dieser Welt darum, den Spieler mit etwas Neuem zu belohnen oder wenigstens mit dem Gefühl gewonnen zu haben, nur AC nicht? Weil Ubisoft die geheime Formel für das optimale Gamedesign hat und jeder Spieldesigner vom Erfinder von Fussball bis zum Erfinder von Siedler von Catan haben nur nicht begriffen, dass es dem Spieler egal ist, ob er besser wird oder nicht? So wird's sein.
Warum soll der Charakter nicht von Anfang an Übermächtig sein? Weil man sonst auch gleich iddqd eingeben könnte.
Warum soll der Charakter nicht von Anfang an Übermächtig sein? Weil man sonst auch gleich iddqd eingeben könnte.
Zuletzt geändert von saxxon.de am 04.11.2012 13:13, insgesamt 1-mal geändert.
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AlastorD
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Du wirfst hier aber auch alles zusammen.saxxon.de hat geschrieben:Warum ist es besser, wenn der Charakter sich überhaupt nicht entwickelt und man als Spieler gar nichts Neues zu sehen bekommt in zig Stunden Spielzeit? Wenn AC kein Action-Adventure ist, was denn dann? Ein Flugsimulator? Warum bekommt man in einem Rennspiel nicht von Anfang an das beste Auto? Warum in einem RPG nicht einen voll geskillten Charakter? Warum in einem Hack & Slay à la God of War / DMC nicht alle Waffen und Kombos? Warum sind in einem Jump'n Run nicht von Anfang an alle Levels freigeschaltet? Warum hat man nicht gleich bei der Installation des Spiels alle Achievements / Trophies freigeschaltet? Warum den Spieler überhaupt etwas erreichen lassen?
Das in einem Jump´n Run nicht alle Levels von Anfang an freigeschaltet sind hat mit Charakterentwicklung so gar nichts zu tun, man bleibt trotzdem immer der selbe mit den selben Fähigkeiten.
Etwas erreichen hat nix mit Charakterentwicklung zu tun.
In den Tomb Raider spielen habe ich das ganze Spiel über die selben Fähigkeiten.
Das Gameplay von AC ist nicht optimal aber darum geht es hier nicht. Storytechnisch macht es vielleicht Sinn das der Schüler in Spe unerfahren ist, gameplaytechnisch hingegen wäre es sinnlos ein anderes GP nur für eine Szene reinzubasteln.
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Mir ist klar, dass Char.Entwicklung was anderes ist als in einem J'nR alle Levels freigeschaltet zu haben. Aber: Charakterentwicklung im Sinne des Erlernens neuer Fähigkeiten findet statt um dem Spieler das Gefühl zu geben, er verbessere sich. Es vermittelt das Gefühl von Progress. Ob das nun RPG-Werte sind, der Enterhaken für Link oder neue Levels die auf den bereits geschafften Herausforderungen früherer aufbauen ist dabei unerheblich. Alles was ich aufgezählt habe, sind Mechanismen, die dazu da sind dem Spieler vor Augen zu führen wie er sich verbessert hat, dazugelernt und ihm dieses Gefühl auch in die Hand zu geben. Insofern passen diese Vergleiche schon. Sicher, AC gibt dir neue Städte - in denen machst du dann aber exakt das gleiche wie in den alten. Alter Wein in neuen Schläuchen, wenn man so will. Der größte Lichtblick sind doch die Assassinengräber (spielerisch). Warum? Weil die immer anders sind.
Btw: In Tomb Raider löst du Rätsel - du wirst belohnt durch das Gefühl, Clever zu sein (und du bekommst neue Waffen - die gibt's auch nicht von Anfang an alle).
Btw: In Tomb Raider löst du Rätsel - du wirst belohnt durch das Gefühl, Clever zu sein (und du bekommst neue Waffen - die gibt's auch nicht von Anfang an alle).
- Oldholo
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Re: Kommentar: Das Problem der Allmacht
Tricky, tricky, jetzt hast Du doch glatt Deine Fragen in eine Antwort umgebaut und versucht, daraus ein Argument zu machen. :wink:saxxon.de hat geschrieben:Weil man sonst auch gleich iddqd eingeben könnte.
Doom ist nicht darauf ausgelegt, als übermächtiger Quasi-Gott zu spielen, aber wenn ein Spiel durch andere Gameplaymechaniken zu bestechen weiß und die Story es zulässt, wieso sollte man dann nicht ein hardgecodetes iddqd (oder vielmehr idkfa) besitzen?
Schau Dir doch z.B. mal Adventures an, zum Beispiel Heavy Rain. Und nun stell Dir vor, Jayden (der FBI-Mann) müsste seine A.R.I.-Brille erst einmal freischalten. Stell Dir ein Jump & Run vor, sagen wir..Braid, und nun überlege, wie sinnvoll es wäre, wenn der Hauptcharakter sich die Zeit-Zurück-Fähigkeit erst mühselig erarbeiten müsste, während das Spiel solange ein völlig belangloses Standard-J&R wäre.
Es gäbe noch etliche Beispiele mehr, aber der Punkt ist: Charakterentwicklung in Form von einer stetigen Verbesserung von Fähigkeiten ist nicht die einzige Form von Charakterentwicklung, und sie muss auch nicht zwingend Teil des Spielprinzips sein.
Edit: Mhm, phpBB hat mir Deinen jüngsten Post nicht vor dem Abschicken angezeigt..aber das Meiste passt so noch.
