CryTharsis hat geschrieben:Ich finde diese ganze Diskussion hinsichtlich eines als nicht tiefgründig und anspruchslos wahrgenommenen Gameplays in Produktionen der Marke AC sinnlos. Es ist so als ob sich Leute über die inhaltliche Leere eines Hollywood Blockbusters beschweren würden. Diese Leute sind dann halt einfach im falschen Film und sie sollten es akzeptieren.
das kann man sehn wie man will, es stimmt schon das sich gerade bei ac die leute an ner sache aufhängen die vorhanden is, ganz klar.
allerdings is das in einer vielzahl von spielen der fall, nur da stört es keinen oder es is besser verpackt.
wenn ich z.b. an fallout 3 denke, da lebt der "held" sein leben lang in einer abgeschotteten fault, kommt raus un kann plötzlich mit allerlei verschiedenen waffengattungen umgehn un schießen als hätte er nie was anderes gemacht.
als "training" hat er mal ne kackerlake mit nem luftgewehr erschossen un trifft nu mit nem scharfschützengewehr auf 300m nen guhl in den kopf???
auch kann er plötzlich atombomben entschärfen un allerlei anders lustiges zeug.
hab aber noch nie jemanden darüber diskutieren hören wo da der bezug zur realität bleibt, wenn connor nen dutzend wachen umhaut is das aber gleich der gefühlte untergang des gameplays.
ich will ja nich sagen das mich die vercausalisierung nich auch nervt, aber hier wird eine szene aus dem zusammenhang gegriffen un sich daran aufgehangen.
würde der sich jetzt am anfang beim blumenpflücken nen fingernagel abbrechen oder es nich schaffen ne 1m hohe mauer zu erklimmen un nen monat später meuchelt er gut bewachte commandanten ab un klettert auf die höchsten türme, würden die leute aufschreien wie das gehen kann.
ich glaube rein storytechnisch ließe sich das nich vereinbaren.
das gehört mMn eben alles zusammen story un gameplay un bei ac passt das so schon ganz gut, das man die leute totkontern kann is sicher nich unbedingt schön un auch null anspruchsvoll, passt aber einfach zum spiel.