Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

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johndoe755007
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von johndoe755007 »

Welchen Trend FreeToPlay verfolgt, soll erstmal herausgefunden werden, da es mit Herr der Ringe Online oder World of Tanks einige hochkarätige Titel gibt und sich dieser Markt erst noch differenzieren muss.

Was aber nicht zu leugnen ist, ist die Dreistheit, mit der einige Hersteller versuchen, dass FreeToPlay-Signum zu missbrauchen. Microsoft Flight zum Beispiel ist eine bodenlose Frechheit und wer allen ernstes 15 Euro für ein einziges Flugzeug bezahlt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Madaa
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Madaa »

Ich finde F2P gut, ich spiele regelmäßig League of Legends und World of Tanks und habe da schon mehr Zeit investiert als in so manchen 70€ Titel. Bisher habe ich jedoch nicht auch nur einen Cent für die Games bezahlt.

Wenn ich mich in einem F2P zu eingeschränkt fühle, dann deinstalliere ich es einfach wieder, weil das einfach keinen Spaß macht, aber es gibt auch genug F2P-Games, die auch kostenlos viel Spaß machen und funktionieren.
Roha
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Kommentar

Beitrag von Roha »

Ich habs schon als es angefangen hat nicht gutheißen können. Wenn ich sehe was 1,2 Bekannte schon an Geld in World of Tanks gesteckt haben wird mir ganz anders. Im Vergleich dazu sind 2-3 Spiele für 60 € im Jahr schon günstig. Leider kann man solche Trends nicht aufhalten, genau wie dem des Onlinekaufens ( wobei man mit den Steamsales eher noch sparen kann als teurer wegzukommen).
Isterio
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Isterio »

Free to Play ... nunja..

Also ich habe schon das ein oder andere F2P-Spiel gezockt, verbinde es aber irgendwie immer mit nicht so guter Qualität und höre auch nach etwa einem Monat wieder auf damit. Momentan spiele ich Command and Conquer Tiberium Alliances, welches ein Browserspiel ist. Das ist soweit ganz okay, doch höre ich hiermit sicherlich auch bald wieder auf.

Ich habe vor ein paar Jahren mal 10 Euro oder so in ein solches Spiel investiert und seither nie mehr. Es lohnt sich für mich einfach nicht.

Auf STEAM lese ich fast täglich von einem neuen F2P Spiel und ignoriere eigentlich alle davon. Wenn ein Spiel, wie Herr der Ringe Online oder sonst eine "grosse Produktion" plötzlich in den Modus geschaltet wird, dann ist es für mich weniger interessant, als zuvor. Für mich bedeutet das: "Das Spiel ist tot." Ich kann mir das nicht genau erklären... :)

Die einzige Ausnahme bietet hier wohl Guild Wars 2. Ist das überhaupt F2P? Ich weiss, dass man keine monatlichen Gebühren zahlt, doch was ist mit dem Grundpreis? Jedenfalls ist dies das einzige solche Spiel, das mich wirklich interessieren würde.

Sollen doch die Leute Ihr Geld für Firlefanz ausgeben. Ich werde es nicht tun. Dies ist doch nur ein Trend und irgendwann ist wieder ein neuer Bezahlmodus gefunden, dem dann alle nachhypen. Ist doch wie Deckungssystem, HP-Regeneration usw.
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brent
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von brent »

[Shadow_Man] hat geschrieben:Wenn du aber so argumentierst, dann könnte man ja auch sagen, dass jeder Einkaufsladen kostenlos ist, denn man kann theoretisch ja auch einfach durchlaufen ohne was zu kaufen :mrgreen:
Ohja, der Vergleich trifft, weil es ja schließlich auch Supermärkte mit Eintrittskosten gibt.
Roha hat geschrieben:Ich habs schon als es angefangen hat nicht gutheißen können. Wenn ich sehe was 1,2 Bekannte schon an Geld in World of Tanks gesteckt haben wird mir ganz anders. Im Vergleich dazu sind 2-3 Spiele für 60 € im Jahr schon günstig. Leider kann man solche Trends nicht aufhalten, genau wie dem des Onlinekaufens ( wobei man mit den Steamsales eher noch sparen kann als teurer wegzukommen).
60€-Produktionen, die nach 5 Stunden mangels Multiplayer in der Ecke liegen, oder 60€-Produktionen die schon im Hauptmenü nach DLC schreien? So ein F2P kann ich auch mal nen Monat ohne zu zahlen spielen, zwischendurch, und wenn man in so nem Spiel jedes Jahr 120€ lässt ists immer noch viel günstiger als irgend ein Abospiel, das dann alle 8 Monate Content bekommt. Blacklight:Retribution zB liefert mehr Content als irgend ein Rift, WoW oder die TORtanic nach, ohne dass man einen Cent zahlen müsste.
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Lumilicious
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Lumilicious »

Wigggenz hat geschrieben:
Lumilicious hat geschrieben:Diese F2P Spiele sind bisher aber noch die Ausnahmen. Dennoch finde ich Falsch alles über einen Kamm zu scheren. Wenn man das schon macht, dann sollte man auch jedem Spiel mit DLC so kritisch gegenübertreten.
Wie ich erwähnt habe tritt man dem genau so kritisch gegenüber.

Deine Herangehensweise an F2p ist ein nur ein Schritt im Plan, den die Hersteller der F2ps verfolgen. Am Anfang heißt es noch: "Ich investiere einfach mal ein wenig, wenn es mir gefallen hat. Dann zahle ich am Ende vielleicht gerade mal einen normalen Verkaufspreis:" Wenn man aber einmal anfängt, sich Mikrotransaktionen zu gönnen, dann sinkt die Hemmschwelle immer weiter, besonders wenn es ein einfaches Bezahlmodell ist. Irgendwann wird das Bezahlverhalten dann unverhältnismäßig.

Des weiteren ist es einfach nur Kundenverarsche, mit dem Slogan "Free-to-play" zu werben. Es sollte "free-to-test" heißen, um ein wenig Wahrheit zu erhalten.
Ja, aber worauf ich hinaus wollte war, dass sich die Spiele von diesem "Kunden anfixen und dann um jeden Preis melken"-System etwas weg bewegen. Zumindest was die ganzen neuen Entwicklungen aus dem Westlichen Markt angeht.

Natürlich wollen die Publisher immer noch sehr viel Geld am Kunden verdienen, aber im großen und ganzen wird es für die Gratis, oder "ich zahl nicht so viel!"- Spieler deutlich besser.
Da reichen dann wirklich nur die 20-30€ um eventuell die wichtigsten Komfortoptionen freizuschalten (oder eben nen Booster für 6 Monate wie in Tribes Ascend, oder Champions bei LoL/HoN). Und naja, wenn ich selber ein Spiel dann für, sagen wir mal... 3 Jahre und 1000 Stunden gespielt habe, dann lass ich auch gerne noch einmal 100€ über die Zeit liegen.

Deshalb stehe ich dem ganzen doch eher positiv gegenüber, wenn die Richtung beibehalten wird. Hoffe zumindest das es bei Planetside 2 nicht gänzlich verkackt wird.
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casanoffi
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von casanoffi »

Wigggenz hat geschrieben:Erstaunt bin ich nur darüber, wie manche sich es schönreden. Die Ausnahmen kann man an einer Hand abzählen.
Richtig, die Ausnahmen kann man an einer Hand abzählen.
Aber die Ausnahmen sind doch genau das, worauf es ankommt.
Wenn jemand ein gutes Produkt anbietet, dann ist es doch nicht verwerflich, wenn er dafür Geld verlangt.

Und die Tatsache, dass jemand Geld für ein beschissenes Produkt verlangt, ist so alt wie die Menschheit.
Da braucht jetzt keiner so zu tun, als wäre das erst mit F2P über uns hereingebrochen :roll:

Seit ich denken kann, verlangen Spiele-Entwickler für ein beschissenes Produkt viel Geld.
Dass das Produkt beschissen ist, merkte man aber für gewöhnlich erst, wenn man die Kohle bereits ausgegeben hat.
F2P hat den Vorteil, dass man das Produkt erst kostenlos "testen" kann - wenn es einem gefällt, stecke ich mein hart verdientes Geld hinein.

Und ob ein Produkt gut oder schlecht ist, ist jedem noch sich selbst überlassen.
Und wenn er es gut findet, soll er eben seinen Geldbeutel aufmachen.
Wenn nicht, dann kann er ihn einfach stecken lassen.
Darum geht es ja - keiner wird gezwungen, Geld für etwas auszugeben, was ihm hinterher nicht gefällt.

Was soll daran verkehrt sein?
Ich meine sogar, dass die Videospiel-Industrie hier deutlich weiter ist, als viele andere Bereiche der Wirtschaftszweige...
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sphinx2k
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von sphinx2k »

d3us3xm4ch1na hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Erstaunt bin ich nur darüber, wie manche sich es schönreden. Die Ausnahmen kann man an einer Hand abzählen.
Richtig, die Ausnahmen kann man an einer Hand abzählen.
Aber die Ausnahmen sind doch genau das, worauf es ankommt.
Wenn jemand ein gutes Produkt anbietet, dann ist es doch nicht verwerflich, wenn er dafür Geld verlangt.

Und die Tatsache, dass jemand Geld für ein beschissenes Produkt verlangt, ist so alt wie die Menschheit.
Da braucht jetzt keiner so zu tun, als wäre das erst mit F2P über uns hereingebrochen :roll:

Seit ich denken kann, verlangen Spiele-Entwickler für ein beschissenes Produkt viel Geld.
Dass das Produkt beschissen ist, merkte man aber für gewöhnlich erst, wenn man die Kohle bereits ausgegeben hat.
F2P hat den Vorteil, dass man das Produkt erst kostenlos "testen" kann - wenn es einem gefällt, stecke ich mein hart verdientes Geld hinein.

Und ob ein Produkt gut oder schlecht ist, ist jedem noch sich selbst überlassen.
Und wenn er es gut findet, soll er eben seinen Geldbeutel aufmachen.
Wenn nicht, dann kann er ihn einfach stecken lassen.
Darum geht es ja - keiner wird gezwungen, Geld für etwas auszugeben, was ihm hinterher nicht gefällt.

Was soll daran verkehrt sein?
Ich meine sogar, dass die Videospiel-Industrie hier deutlich weiter ist, als viele andere Bereiche der Wirtschaftszweige...
Sign. Ich sehe es sogar so das bei F2P mehr auf Qualität geachtet werden muss. Denn nur zufriedene Spieler sind auch bereit dann Geld auszugeben.
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mindfaQ
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von mindfaQ »

Es wäre sicher sinnvoll gewesen das Thema F2P differenzierter zu betrachten. Es gibt auch Beispiele, wo F2P gut umgesetzt wird. Aktuell fällt mir Dota 2 von Valve ein. Wird F2P sein, aber enthält keine pay-to-win Komponente und alle Spielelemente sind von anfang an verfügbar. Man muss sich also nicht erst Charaktere, Waffen oder Fähigkeiten mit Geld freischalten, um sie nutzen zu können. Kosmetische Veränderungen, Turniertickets (zum Anschauen von Turnieren) und extras wie Audiomodifikationen (Announcerpacks) sind käuflich erwerblich, haben aber keinen Einfluss auf die Spielbalance. Nutzer können diese Inhalte auch selber kreieren und wenn sie qualitativ hochwertig sind, dann kann es gut sein, dass sie ins Spiel integriert werden und der Ersteller bei jedem Verkauf des Cosmetics mitverdient. Und man kann diese Extras natürlich auch beim Spielen finden und hat des weiteren die Möglichkeit zum Tauschhandel, wenn einem das gefundene nicht zusagt.

Wobei "pay-to-win" prinzipiell ja nur an Stellen existiert, wo man gegen andere menschliche Spieler spielt. In Einzelspielerspielen ist es garnicht so gravierend negativ sich Boni kaufen zu können, solange man dadurch nur gegen den Computergegner Vorteile erhält und das Spiel auch ohne diese Boni machbar ist und Spaß macht (darum gehts ja).
DieBombe hat geschrieben:Laut Forbes ist LoL mit 1,3 Milliarden Spielstunden das aktuell meist gespielte Spiel der Welt und lässt beispielsweise WoW weit hinter sich.
Die Liste taugt nichts. Zum einen weil Asien nicht einbezogen wird (wo bekanntermaßen auch viel gespielt wird) und selbst wenn man Asien weglässt, ist xFire nicht representativ über die Spielerschaft verteilt. So fehlen zB direkt schonmal Counterstrike oder Team Fortress 2 in der Auflistung mit rund 500 mio Spielstunden. Wobei Spielstunden ja sowieso so eine Sache sind, wenn jemand den Client 24 h offen hat und dann nur 2 Stunden davon spielt, dann verfälscht es auch ziemlich das Ergebnis die 24 h zu zählen. Die Nettospielzeit ist aber bei den meisten Spielen nicht öffentlich zugänglich, solange sie nicht jedes Spiel (singleplayer und multiplayer) in einer Datenbank registriert und abgespeichert wird und man diese zB über ein API auslesen kann. Insofern ist es wohl ok die Stunden zu zählen, die jeder Spieler das Programm offen hat, solange man das bei allen Programmen so macht. (ich will damit nicht sagen, dass ich bezweifle, dass LoL das meistgespielte PC-Spiel ist derzeit, nur dass man den Zahlen nicht wirklich vertrauen kann)


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LoL würde ich auch eher als Negativbeispiel für F2P ansehen, wobei es noch relativ ok ist, wenn man die casual-Ausrichtung des Spiels bedenkt.
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Wigggenz
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Wigggenz »

Natürlich gibt es auch gute Ausnahmen, wie z.B. TF2 wie ich finde, oder auch das (leider) sterbende BattleForge (da kam man mit 30 Euro und ingame-Handel schon sehr weit).

ABER:
Wir als Forenuser sind so unrepräsentativ wie man es nur sein kann. Wir sind ein verschwindend geringer Bruchteil aller Onlinespieler. Ich denke niemand hier würde sich langfristig ein Abzock-F2p antun. Aber wenn die Massen, die zum allergrößten Teil nicht in Foren vertreten sind, weiterhin Abzock-F2ps so unterstützen, dann werden die fairen Modelle bald verdrängt.

Der riesige Erfolg der Asia-Grinder war es doch gerade, der die westlichen Entwickler überhaupt erst auf den F2p-Markt hat aufmerksam werden lassen. Soweit ich weiß waren Asia-Grinder (neben Browsergames) mit die ersten F2ps, und ich kenne da keines, was keine Abzocke ist. Dass sie trotzdem so erfolgreich sein konnten, zeigt für mich, wie gerne in der Hinsicht Geld zum Fenster rausgeworfen wird.
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brent
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von brent »

Nach dem Modell würden wir aber auch zu 100% mit CoD und WoW-Klonen zugemüllt. Da macht der restliche Markt keine Ausnahme: Abzocke und minderwertiger Schrott halt.
Arteas
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Arteas »

Ich hab in den letzten 3 Jahren alle, aber wirklich ALLE F2P Titel getestet, und kann leider bei 90% der MMORPG Vertretern des genres nur ein Fazit ziehen :

Einige Spiele machen kurz Spass, haben interessante Neuerungen und Features, aber was bei wirklich ALLEN F2P-MMORPGs zu erkennen ist : MELKKUH ohne Service.

Die Hersteller scheren sich nen Dreck um technische Probleme, Patches und Updates sind meist mit neuen Inhalten aber auch nnoch mehr neuen Fehlern verbunden, welche nie gepatcht werden.

Siehe Runes of Magic >2gb Crits. Seit der Beta bekannt...
Siehe AION,mit all seinen technischen Problemen...

WoT und LOL sind erfrischende Ausnahmen, wahrscheinlich aber auch eher darum,weil es keine Aufwendige Engine (World-Engine) zu managen gilt etc...

Atlantica Online ist auch so eine Ausnahme, aber da macht es eher die Spieer-Gemeinde zum Vergnuegen, denn "billig" ist anders :) Trotzdem hab ich da gern den einen oder anderen Euro ausgegeben...

Cabal ? Eden Eternal ? F.... ? es gibt so viel Mist da draussen. Einige Perlen wurden einfach leider nicht angenommen von Spielern (Allods zb. ..wobei das noch "geht" oder Shin megami tensei Online....)


Hoffentlich wird der Trend sich mal aendern...irgendwann..
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Wigggenz
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von Wigggenz »

brent hat geschrieben:Nach dem Modell würden wir aber auch zu 100% mit CoD und WoW-Klonen zugemüllt. Da macht der restliche Markt keine Ausnahme: Abzocke und minderwertiger Schrott halt.
Werden wir doch. Fast alle Actionspiele schauen sich so viel es eben geht von CoD ab, alle MMORPGs von WoW (auch SWTOR, was ich aus persönlichen Gründen hasse, da dieses Spiel ein KOTOR3 verhindert). Ich bin alles andere als zufrieden mit dem aktuellen Angebot von Actionspielen und MMORPGs. Dort ist ca. 80% Müll, weil die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Ich hoffe nur, dass ein neuer Trend einspringt, und den Fokus bei Actionspielen weg von heftigen Scripts, Autoheal und Hollywood sowie DLC-überschwemmtem MP lenkt, oder bei MMORPGs neue Wege eröffnet (diese Hoffnung könnte sogar von GW2 erfüllt werden).
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brent
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Re: Kommentar: Free-to-play: Die teure Zukunft

Beitrag von brent »

Wigggenz hat geschrieben:
brent hat geschrieben:Nach dem Modell würden wir aber auch zu 100% mit CoD und WoW-Klonen zugemüllt. Da macht der restliche Markt keine Ausnahme: Abzocke und minderwertiger Schrott halt.
Werden wir doch. Fast alle Actionspiele schauen sich so viel es eben geht von CoD ab, alle MMORPGs von WoW (auch SWTOR, was ich aus persönlichen Gründen hasse, da dieses Spiel ein KOTOR3 verhindert). Ich bin alles andere als zufrieden mit dem aktuellen Angebot von Actionspielen und MMORPGs. Dort ist ca. 80% Müll, weil die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Ich hoffe nur, dass ein neuer Trend einspringt, und den Fokus bei Actionspielen weg von heftigen Scripts, Autoheal und Hollywood sowie DLC-überschwemmtem MP lenkt, oder bei MMORPGs neue Wege eröffnet (diese Hoffnung könnte sogar von GW2 erfüllt werden).
Deshalb sagte ich ja 100%.
Es gibt dieselben wenigen löblichen Ausnahmen wie auf dem F2P-Markt, aber ich kann mich nicht entsinnen, solche Schwarzmalerei für die Gesamtbranche gelesen zu haben. Da wird dann immer auf Einzelfälle eingegangen.
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Hademe
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Beitrag von Hademe »

Da stimme ich Herrn Krosta völlig zu. Ich hab auch schon ein paar F2P Games ausprobiert, würde aber NIEMALS Geld in solche Spiele investieren. Die meißten, oder sogar alle games die ich bisher ausprobiert habe sind mir einfach kein Geld wert. Spiele wie Skyrim, die sind ihr geld wert.