Das Phänomen Rollenspiel

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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Pyoro-2 hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben:... als sich in eine Welt hineinzudenken, Texte zu lesen, verstehen und entsprechend zu entscheiden.
Setz 'nem 5-jährigen 'n Cowboy-Hut auf und er kann das.
Bei Excel wird's bissl schwieriger ;)
Nicht Excel bedienen! Ein Excel Sheet auswendig lernen.
In dem Falle sämtliche Namen aller Pokemon incl. der Werte und bester Gegner.

Was P&P betrifft: Wie bei jedem RPG kommt es darauf an, wie die Regeln genutzt werden.
Ich kenne genug P&P Gruppen, die wochenlang die Würfel nicht mal in die Hand nehmen müssen.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Bin jezz nicht der große Pokemon Experte, aber Inet sayz, dass es mittlerweile 650 Pokemon sind. Da ist das reine Auswendiglernen immernoch komplexer als 'n Hut aufzusetzen ^^

Außerdem is' Pokemon anscheinend srs business.
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

pokemon ist allerdings srs business ^^
was pyo da gepostet hat sind ja nur die unterschiedlichen exp klassen und das formelzeug ist mal nur für "erratic" (ist aber auch die komplizierste klasse)

da gibts aber noch wesentlich mehr zeug als das.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Auswendig lernen hat nichts mit Komplexität zu tun.
Das ist anstrengend und nervig, aber nicht komplex!

Was das serious business angeht:
Cool story bro, aber ich habe damals schon die Leute ausgelacht, die Diablo mit dem Taschenrechner gespielt haben.

Wenn man Matheaufgaben mit Spielspaß verwechselt, dann wundert es mich nicht, dass man mit westlichen RPG nichts anfangen kann.
Dann sollte man das aber zugeben können und nicht Pokemon als Speerspitze des RPG bezeichnen.

Zumal, wie Jörg sagte, sich nix ändert. Pokemon bleibt Pokemon bleibt Pokemon.
Ich möchte wetten, dass man die Tests locken Guttenbergen kann.
Ist wie Megaman Network. Der Einzige Unterschied zwischen den Versionen und "Folgen" sind die Hintergründe und späteren Karten, die man findet.
Ansonsten sind es exakt die gleichen Spiele.
Was soll man da viele Worte verlieren ausser "More of this Shit"??
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Ich kann nur nochmal betonen, dass ich mit Pokemon nix am Hut hab; ich find nur deine blinde Einstellung leicht lächerlich ;) Der Pokemon-Spieler wird behaupten, dass du keine Ahnung von Pokemon hast, wenn du's nur so halblebig spielst und du behauptest, dass die keine Ahnung ham', weil sie wRPGs lockerer sehen.

Und am Ende hat keiner Recht, weil so ziemlich jedes PC game absoluter Kinderkram was "Komplexität" angeht is' und das schließt die 80er wRPGs zweifellos mit ein.

Ach, und wer hier Mathe mit Spielspaß verwechselt, naja, das fällt wohl eher in die Kategorie "früher war alles besser" - weil genau das Restchen davon wurde bei den neueren wRPGs gestrichen und da isses dann plötzlich automatisch evul ;)
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

@richfield:
was das auswendig lernen anbelangt geb ich dir recht. das find ich außerdem total unnötig noch dazu.

ansonsten hast du aber anscheinend nicht besonders viel ahnung von den pokemon spielen. klar sie, sehen alle ähnlich aus, kämpfen, fangen und so ist im großen und ganzen auch immer noch das gleiche. aber das sind dinge die den namen pokemon definieren. ohne dem wärs einfach kein pokemon. an den details haben sie aber immer herumgeschraubt und in den neuesten editionen mal wieder ein bisschen mehr.
wenn man gezielt pokemon züchtet braucht man auch nichts auswendig zu wissen, nachlesen reicht, aber das wichtige dabei ist die kombination zu finden die man haben will. da steckt dann schon n bisschen mehr dahinter.

zu der sache mit dem taschenrechner: o.O wtf? wer spielt diablo mit nem taschenrechner? ... vielleicht versteh ichs ja nur nicht weil ich diablo langweilig finde, aber... kann man das nicht eh auch im kopfausrechnen?

zu mathe: nur weil du das nicht magst heißt das nicht, dass andere leute keinen spass damit haben können :P

edit@pyo: :ugly:
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

JesusOfCool hat geschrieben:@richfield:
was das auswendig lernen anbelangt geb ich dir recht. das find ich außerdem total unnötig noch dazu.
Du machst Deinem Nicknamen alle Ehre.

Da versuche ich mich in Flamebait und Du läßt Dich einfach nicht beeindrucken. Cool!

Nein, ich habe zwar eines der ersten Pokemon Spiele gespielt, aber da ich mit den Pokemon an sich nichts am Hut habe (Ausser Enton zu mögen und wer auch immer auf den Namen "Wohingenau" gekommen ist... *lol*) und weiß, dass dahinter noch schlimmer als seinerzeit bei den Transformers die Idee steht, dass Kinder die Sammelkarten kaufen, habe ich das auch schnell wieder sein gelassen.

Mag sein, dass es da auch eine Story gibt und ich spreche auch nicht jedem ab, Spaß an dem Titel zu haben. (Also jedenfalls die, die wirklich lesen, was das Pokemon kann und dann herausfinden, ob sich ihr Team bewährt... Spaß haben halt...)
Ich bleibe allerdings dabei, dass "Ich finde Pokemon toll und halte die für ein gutes RPG" in wirklich überhaupt keinen Fall dazu qualifiziert, diese Kolummne zu verurteilen - erst recht nicht, bevor man sie nicht gelesen hat.

Diablo 2 Taschenrechner:
Och, da geht einiges, da wird gnadenlos auf bestimmte Werte gerechnet, da werden alte Stochastik Stunden ausgegraben auf der Suche nach dem dropwürdigsten Gegner...
Sowas führt dann dazu, dass alle nur noch mit dem gleichen Equipment und der gleichen Skillung umherrennen, weil das halt die Speerspitze an DPM ist oder so.
Für mich ist das KEIN Spaß!

Natürlich fände ich es auch weniger anstrengend, wenn ich nicht Wochen des Spielens für eine falsche Skillung verbraten würde.
Aber dieses Trial and Error macht halt den Reiz. (Jaja, ich wette, das gilt auch für Pokemon. Aber D2 ist ein ARPG. Das würde ich auch im Leben nicht mit Baldur's Gate vergleichen wollen.)
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JesusOfCool
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Beitrag von JesusOfCool »

wenn du wo(h)ingenau
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schon magst, was hältst du dann von is(t)so
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und ech(t?)natoll
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? ^^

diablo ist halt diablo... hns wie sonst was... find ich öde.
vor allem sammelt man bei den items ja nichtmal irgendwas, da will ja jeder wirklich nur immer das beste haben (bei den runen ja wahrscheinlich genauso)
gut, bei pokemon gibts auch so freaks die pokemon züchten bis sie eines haben das annähernd perfekte DVs hat, versteh ich auch nicht. ich glaub solche leute haben irgendwo n problem im leben, und zwar im echten.
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dr_elbows
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Beitrag von dr_elbows »

@KleinerNewbie

Ich weis nicht, warum Du so klare Grenzen zur Definition von CRPGs gezogen sehen willst. Ich stimme Dir ja gerne zu, dass da ein Trend zur Massentauglichkeit zu beobachten ist, der gehörig an bestimmten Kernelementen von RPGs schraubt, oder wegen dessen bestimmte Dinge einfach wegfallen.
Ich möchte dazu nochmal das Beispiel Dungeon Master nehmen. Bis dahin war in einem CRPG der Kampf klassischerweise rundenbasiert - mit allen damit verbundenen Konsequenzen wie Möglichkeit zur Planung etc. (Bards Tale, die frühen Ultimas, die Forgotten Realms Serie von SSI u.s.w...) Und dann kam Dungeon Master und danach Eye of the Beholder, und der Kampf konnte plötzlich auch in Echtzeit sein. Das hat sich bis heute nicht nur als allgemein akzepiertes Merkmal etabliert, und dabei wird immer mehr darauf verzichtet, den Spieler mit der eigentlichen Spielmathematik wie "Brian attacks Ork and hits for 34 points of damage" zu konfrontieren.
Ich will mit diesem einen Beispiel nur sagen, dass es bei der Komplexität von Rollenspielen für mich wichtiger ist, dass es sich wie ein Rollenspiel anfühlt. Aber das ist halt wieder eine sehr subjektive Geschichte, und soll auch keinesfalls die Wichtigkeit anderer Merkmale (Erfahrungspunkte etc...) in Abrede stellen.
Dazu kommt, dass man halt Spiele, die man mit 12, 13 Jahren gespielt hat gerne auch etwas glorifiziert und Dinge lebhafter vor Augen hat, die einem gefallen haben. Zumindest mir geht es so, aber was habe ich geflucht, wenn sich meine BG2 Party wieder mal in einem Wald verrannt hat und ich die Wegfindung nicht dazu überreden konnte, sie an einem Ort zu sammeln!
Und deshalb kann ich für mich folgendes mit ruhigem Gewissen behaupten:
1. Auch DA2 gefällt mir als Rollenspiel gut.
2. Wenn ich heute DA2 oder BG2 zur Auswahl habe, spiele ich DA2.
Falagar
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Beitrag von Falagar »

Sir Richfield hat geschrieben:
Diablo 2 Taschenrechner:
Och, da geht einiges, da wird gnadenlos auf bestimmte Werte gerechnet, da werden alte Stochastik Stunden ausgegraben auf der Suche nach dem dropwürdigsten Gegner...
Sowas führt dann dazu, dass alle nur noch mit dem gleichen Equipment und der gleichen Skillung umherrennen, weil das halt die Speerspitze an DPM ist oder so.
Für mich ist das KEIN Spaß!

Natürlich fände ich es auch weniger anstrengend, wenn ich nicht Wochen des Spielens für eine falsche Skillung verbraten würde.
Aber dieses Trial and Error macht halt den Reiz. (Jaja, ich wette, das gilt auch für Pokemon. Aber D2 ist ein ARPG. Das würde ich auch im Leben nicht mit Baldur's Gate vergleichen wollen.)
Ich war so ein D2 "Taschenrechner Spieler"... und MIR hat das Spass gemacht. Ich hab das immerhin 2 Jahre am Stück gespielt.

Die Thematik hat aber nichts damit zu tun gehabt, dass die Leute irgendwo alle gleiches Equip hatten...früher oder später hast du in dieser Art der Spiele immer bestimmte "Ideal"wege, bzw. das passige Equipment. Das war im Grunde selbst bei Baldurs Gate etc.nicht anders, wobei die nicht ansatzweise vergleichbar sind. Sobald du Items mit feststehenden Stats lieferst, gibts diese Problematik immer. Deswegen war D2 Patchstand 1.06 ja so toll zu spielen...
theweni
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keine Österreicher

Beitrag von theweni »

- ich bin Österreicher - und leider muss ich dir auch in diesem Punkt rechtgeben zumindest was ein eine gewisse Publisherfirma angeht die vor nicht all zu langer Zeit in Insolvenz gegangen ist... ( Warum wohl? :roll: )

Es bleibt zu hoffen, dass die Branche irgendwann einmal aufwacht
johndoe1173938
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Beitrag von johndoe1173938 »

Rollenspiele - ausser im Bett, nur langweiliger Datenmüll

1. ich spiel doch keine 50h an nem Game... :lol:
2. "sammel" ich lieber dinge im realen leben, als pixelkrimskram :lol:
3. ..is das was für überzeugte Dauerzocker...,entweder Fettleibige oder Dürr & Alkoholiker :lol:

4. und 5. wäre zuviel des guten für die Gamer 8)

Fazit: Rollenspiele sind reine Zeitverschwendung, und eher was für Menschen die mit realen sozialen Kontakten nix anfangen können & Bewegungsmuffel :lol:

PS:ich bin kein Gamer, nur gelegentlich mal am Zocken..
[Shadow_Man]
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Beitrag von [Shadow_Man] »

machmalpause hat geschrieben:Rollenspiele - ausser im Bett, nur langweiliger Datenmüll

1. ich spiel doch keine 50h an nem Game... :lol:
2. "sammel" ich lieber dinge im realen leben, als pixelkrimskram :lol:
3. ..is das was für überzeugte Dauerzocker...,entweder Fettleibige oder Dürr & Alkoholiker :lol:

4. und 5. wäre zuviel des guten für die Gamer 8)

Fazit: Rollenspiele sind reine Zeitverschwendung, und eher was für Menschen die mit realen sozialen Kontakten nix anfangen können & Bewegungsmuffel :lol:

PS:ich bin kein Gamer, nur gelegentlich mal am Zocken..
Du weißt aber schon was ein Hobby ist? Etwas was man gerne und aus Leidenschaft betreibt. Demnach müssten ja deine Punkte auf alle Menschen zutreffen, die ein Hobby haben.
Außerdem ist es mehr als beschämend sowas zu lesen. Vor allem wie sich Leute immer das Recht herausnehmen über Menschen zu urteilen, die sich nicht im Geringsten kennen.
Wenn du diese Spiele nicht magst, das ist dein gutes Recht. Aber andere die sowas mögen so zu beleidigen, das geht echt nicht und ist auch nicht Ordnung.
Ich hoffe ja immer noch, dass dieser Kommentar ironie/sarkasmus ist. Ansonsten solltest du Dich echt schämen, sowas abzulassen. :roll:
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

[Shadow_Man] hat geschrieben:Ich hoffe ja immer noch, dass dieser Kommentar ironie/sarkasmus ist. Ansonsten solltest du Dich echt schämen, sowas abzulassen. :roll:
Echt jetzt?
Für so einen müden Trollversuch wälzt Du Dich aus dem Bett?
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Ridsnake
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Beitrag von Ridsnake »

Ja ja das Rollenspiel, es Fesselt einfach jeden :-)



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