Warum man Vista kaufen sollte!
Verfasst: 12.01.2007 00:19
Warum man Vista kaufen sollte!
Da bleibt einem der Mund offen stehen, wenn man sich das neue Wunderbetriebssystem aus dem Hause Microsoft ansieht. Schick, schnell, super! Mit Windows Vista ist dem weltweit größten Softwarehersteller endgültig der große Wurf gelungen - Microsoft hat es geschafft!
Keine andere Firma kann sieben Jahre alte Technik zum sechsfachen des marktüblichen Preises verkaufen und dem Käufer dabei ein Gefühl der Zufriedenheit vermitteln - Microsoft hat es geschafft!
„Technik, die begeistert“
Der NT-Kernel und das Dateisystem NTFS sind veraltet. Eingeführt 1993, hat sich im Grunde kaum etwas geändert. Die sechs Jahre alte Version von NTFS wurde sogar unverändert in Vista übernommen. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ein Dateisystem, das so alt ist, dass es defragmentiert werden muss. Viele wissen gar nicht mehr was das überhaupt ist. Jedes moderne Dateisystem legt die Daten auf der Festplatte so ab, dass es gar nicht erst fragmentiert. Egal - Microsoft hat es geschafft!
Warum sollte sich Microsoft auch nach neuen Technologien oder Standards richten? Sie erfinden einfach ihre eigenen. Wenn kümmert es, dass der Internet-Explorer nicht einmal die simpelsten Web-Standards unterstützt? Oder, dass Technologien wie EAX in einem Betriebssystem für Spiele nicht unterstützt wird? Den Besitzern von hochwertigen X-Fi-Soundkarten fiel der Unterkiefer herunter und zertrümmerte die Schreibtischplatte, als Microsoft verkündete, dass die Schnittstelle für 3D-Ton einfach entfernt wurde. Dolby Digital und DTS verweigern ebenfalls den Dienst. Aber egal - Microsoft hat es geschafft!
„It’s not a bug… it’s a feature.“
Microsoft hat es geschafft, dass man zum Öffnen eines Textdokuments eine Grafikkarte mit DirectX 9.0 und 256 MB Grafikkartenspeicher benötigt. Zum einfachen Besuch im Internet genügen 2 GB Arbeitsspeicher sowie ein 2 GHz Prozessor. Wahrscheinlich haben sich einige Mitarbeiter der Geheimdienste über die langsamen Rechner beschwert, die sie ausspionieren. Auch Beamte haben Rechte.
Microsoft hat Recht behalten. Windows Vista ist schneller als XP. Man muss sich lediglich einen vierfach schnelleren Rechner kaufen, um doppelte Geschwindigkeit zu erleben. Ich gratuliere Microsoft - ihr habt es geschafft!
„Wir wissen, was Sie gerade hören“
Natürlich gibt es kein Windows ohne lebenswichtige Neuerungen. Eine verbesserte Suchfunktion soll senilen Menschen helfen, ihre verlegten Dokumente zu finden. Der Service geht sogar so weit, dass Vista einen jede Minute daran erinnert, dass der Rechner durch das Internet gefährdet sei. Leider wird die Ursache der Gefährdung, der Internet-Explorer, nicht genannt. Das wird aber in der nächsten Version behoben, ganz bestimmt.
Microsoft hat es geschafft digitale Notizzettel auf den Desktop zu zaubern. Diese kleinen, geklauten Programme, die auf den geklauten Namen Widgets, Verzeihung Gadgets, hören, sind wichtige Helfer im Alltag. Temperatur, Kalender, Notizzettel – Wahnsinn! Die Lobby der Klebe-Merkzettel-Industrie war Microsoft schon lange ein Dorn im Auge.
„DirectX 10 - ein Geniestreich“
Microsoft hat es geschafft die Spielerherzen zu erpressen. Der Ton wird künftig nicht mehr von teurer Hardware berechnet. Das übernehmen die 4 Prozessorkerne, die man sich für das neue Betriebssystem zulegt. DirectX 10 ist nicht abwärtskompatibel. Das heißt, wer zum Beispiel Crysis in voller Pracht erleben will, muss sich Windows Vista kaufen. Vier zu Null - Microsoft hat es geschafft!
„550 Euro? Ein Schnäppchen“
Ein stolzer Preis, möchte man meinen. Bedenkt man aber, wie viel Spannung, Spaß und Überraschung in Windows Vista steckt, ist der Preis vollkommen gerechtfertigt. Der Nervenkitzel, wenn man feststellt, dass man für die 64-Bit-Version noch einmal 550 Euro bezahlen muss. Jeder Linuxbesitzer würde jetzt vor Lachen vom Stuhl fallen. Aber die Jungs aus Redmond haben eben einen sehr eigentümlichen Humor.
Die ganze Softwareindustrie lacht sich schlapp, während Microsoft versucht sich das Rad patentieren zu lassen, um es als „Feature“ im nächsten Windows einzubauen. Dafür, und für die Tatsache, dass ihr immer wisst, was ich gerade mache, möchte ich euch danken - ihr habt es mal wieder geschafft!
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Dieser Beitrag enthält viele schlimme Lügen und sollte von niemandem gelesen werden.
Ich bitte darum, den Text mit Humor zu nehmen und sich am neuen Windows zu erfreuen.
Es gibt noch genug Gelegenheit sich zu ärgern. Spätestens wenn die Stromrechnung zu hoch war, weil der PC beim „surfen“ 300 Watt verbraucht.
Quellen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/81212
http://www.welt.de/data/2007/01/10/1172144.html
http://www.winfuture.de/news,29213.html
http://de.wikipedia.org
Da bleibt einem der Mund offen stehen, wenn man sich das neue Wunderbetriebssystem aus dem Hause Microsoft ansieht. Schick, schnell, super! Mit Windows Vista ist dem weltweit größten Softwarehersteller endgültig der große Wurf gelungen - Microsoft hat es geschafft!
Keine andere Firma kann sieben Jahre alte Technik zum sechsfachen des marktüblichen Preises verkaufen und dem Käufer dabei ein Gefühl der Zufriedenheit vermitteln - Microsoft hat es geschafft!
„Technik, die begeistert“
Der NT-Kernel und das Dateisystem NTFS sind veraltet. Eingeführt 1993, hat sich im Grunde kaum etwas geändert. Die sechs Jahre alte Version von NTFS wurde sogar unverändert in Vista übernommen. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ein Dateisystem, das so alt ist, dass es defragmentiert werden muss. Viele wissen gar nicht mehr was das überhaupt ist. Jedes moderne Dateisystem legt die Daten auf der Festplatte so ab, dass es gar nicht erst fragmentiert. Egal - Microsoft hat es geschafft!
Warum sollte sich Microsoft auch nach neuen Technologien oder Standards richten? Sie erfinden einfach ihre eigenen. Wenn kümmert es, dass der Internet-Explorer nicht einmal die simpelsten Web-Standards unterstützt? Oder, dass Technologien wie EAX in einem Betriebssystem für Spiele nicht unterstützt wird? Den Besitzern von hochwertigen X-Fi-Soundkarten fiel der Unterkiefer herunter und zertrümmerte die Schreibtischplatte, als Microsoft verkündete, dass die Schnittstelle für 3D-Ton einfach entfernt wurde. Dolby Digital und DTS verweigern ebenfalls den Dienst. Aber egal - Microsoft hat es geschafft!
„It’s not a bug… it’s a feature.“
Microsoft hat es geschafft, dass man zum Öffnen eines Textdokuments eine Grafikkarte mit DirectX 9.0 und 256 MB Grafikkartenspeicher benötigt. Zum einfachen Besuch im Internet genügen 2 GB Arbeitsspeicher sowie ein 2 GHz Prozessor. Wahrscheinlich haben sich einige Mitarbeiter der Geheimdienste über die langsamen Rechner beschwert, die sie ausspionieren. Auch Beamte haben Rechte.
Microsoft hat Recht behalten. Windows Vista ist schneller als XP. Man muss sich lediglich einen vierfach schnelleren Rechner kaufen, um doppelte Geschwindigkeit zu erleben. Ich gratuliere Microsoft - ihr habt es geschafft!
„Wir wissen, was Sie gerade hören“
Natürlich gibt es kein Windows ohne lebenswichtige Neuerungen. Eine verbesserte Suchfunktion soll senilen Menschen helfen, ihre verlegten Dokumente zu finden. Der Service geht sogar so weit, dass Vista einen jede Minute daran erinnert, dass der Rechner durch das Internet gefährdet sei. Leider wird die Ursache der Gefährdung, der Internet-Explorer, nicht genannt. Das wird aber in der nächsten Version behoben, ganz bestimmt.
Microsoft hat es geschafft digitale Notizzettel auf den Desktop zu zaubern. Diese kleinen, geklauten Programme, die auf den geklauten Namen Widgets, Verzeihung Gadgets, hören, sind wichtige Helfer im Alltag. Temperatur, Kalender, Notizzettel – Wahnsinn! Die Lobby der Klebe-Merkzettel-Industrie war Microsoft schon lange ein Dorn im Auge.
„DirectX 10 - ein Geniestreich“
Microsoft hat es geschafft die Spielerherzen zu erpressen. Der Ton wird künftig nicht mehr von teurer Hardware berechnet. Das übernehmen die 4 Prozessorkerne, die man sich für das neue Betriebssystem zulegt. DirectX 10 ist nicht abwärtskompatibel. Das heißt, wer zum Beispiel Crysis in voller Pracht erleben will, muss sich Windows Vista kaufen. Vier zu Null - Microsoft hat es geschafft!
„550 Euro? Ein Schnäppchen“
Ein stolzer Preis, möchte man meinen. Bedenkt man aber, wie viel Spannung, Spaß und Überraschung in Windows Vista steckt, ist der Preis vollkommen gerechtfertigt. Der Nervenkitzel, wenn man feststellt, dass man für die 64-Bit-Version noch einmal 550 Euro bezahlen muss. Jeder Linuxbesitzer würde jetzt vor Lachen vom Stuhl fallen. Aber die Jungs aus Redmond haben eben einen sehr eigentümlichen Humor.
Die ganze Softwareindustrie lacht sich schlapp, während Microsoft versucht sich das Rad patentieren zu lassen, um es als „Feature“ im nächsten Windows einzubauen. Dafür, und für die Tatsache, dass ihr immer wisst, was ich gerade mache, möchte ich euch danken - ihr habt es mal wieder geschafft!
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Dieser Beitrag enthält viele schlimme Lügen und sollte von niemandem gelesen werden.
Ich bitte darum, den Text mit Humor zu nehmen und sich am neuen Windows zu erfreuen.
Es gibt noch genug Gelegenheit sich zu ärgern. Spätestens wenn die Stromrechnung zu hoch war, weil der PC beim „surfen“ 300 Watt verbraucht.
Quellen:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/81212
http://www.welt.de/data/2007/01/10/1172144.html
http://www.winfuture.de/news,29213.html
http://de.wikipedia.org
