Boah, Krass, voll Aggro....
Verfasst: 09.03.2005 12:53
Boah, Krass, voll Aggro....
...sind die Worte die ich beinahe jeden Tag zu hören bekommen.
Nein ich rede nicht von Türken oder anderen Ausländern bei denen man sich im Laufe der Zeit an solche Ausdrucksweisen gewöhnt hat.
Ich spreche von Kindern auf dem Weg zur Schule und nachmittags wieder nach Hause wollen, die mit mir im Bus fahren und voller Stolz ihr Handy mit dem neusten Java Klingelton und Bildschirm Motiv präsentieren und von anderen ein Lob dafür bekommen das es „Voll Geil“ sei.
Piepen und pfeifen begleiten mich jeden Morgen auf dem weg zur Arbeit, bearbeitet von diversen unterschiedlichen Klingeltöne und sorgen dafür das ich oftmals noch Stundelang ein klingeln im Ohr habe und alle 5 Minuten den Telefonhörer in die Hand nehme um Festzustellen: Da ist nichts, nur dieses klingeln im Ohr.
Ich sehe diesen Kindern mit gemischten Gefühlen entgegen und frage mich wann hab ich eines der Kinder das letzte mal Spielen gesehen?
Die Sandkästen verwildern, die Klettergerüste rosten vor sich hin, es wird sich keiner um die Renovierung kümmern, ist ja kein Kind mehr da welches sie nutzt. Die Schaukel wiegt einsam im Wind und das Drehkarussel hat schon längst keiner mehr benutzt.
„Vergiss es Harry, du und Hellen ihr seit nicht mehr Ihre Eltern, es sind jetzt Axel Rose und Madonna. Die 5 Minuten am tag die ihr mit ihnen verbringt ist nichts im vergleich zu den Ständigen behämmern von denen“
Ein kleiner Satz aus True Lies der von 10 Jahren noch witzig gewesen sein mochte, wurde jetzt mehr oder weniger wahr.
Die Kinder sitzen fast nur noch vor dem Fernseher und verpulvern all ihr Geld in Pokemon und Yu-Gi Oh Karten.
Sie Spielen Computer und werden mehr und mehr zum Medienzombie.
Ihre Helden sind Sladko und Daniel Kübelbock, je kitschiger bunter und schriller desto besser.
Vor kurzen habe ich was von einen gewissen „Sido“ gehört, ich kannte ihn vorher nicht, aber nachdem ich seine Musik gehört habe, denke ich es war auch nicht wirklich nötig ihn zu kennen.
Doch die Kinder finden es toll was er singt seine Musik gefällt ihnen, und ich Frage mich’: Wieso? Was haben wir den Kindern getan ? Die Antwort auf diese Frage ist so einfach und so simpel: Wir lassen sie im stich und sie verkümmern. Aber dazu Später.
„Ey Alda... Hast mal n Blutpatch für mich?“
Schockierende Worte wie diese vernehme ich zuhauf und vermehrt in Foren und auf der Strasse.
Nicht schlimm genug das diese Kinder, meist 12 – 13, überhaupt Spiele spielen die für Ihr Alter nicht freigegeben sind spielen, es ist einfach auch Schockierend das diese auf Blutrausch aus sind und möglichst viel Gewalt und viel Blut in ihren Spiel haben wollen.
Bitte jetzt nicht Falsch verstehen, ich bin kein Moral Apostel der es den Kindern nicht gönnt das Sie so was spielen, im ernst sollen Sie doch, es ist Ihre Entscheidung ihr leben.
Mir ist nur Aufgefallen das sich so vieles in den letzten Jahren verändert hat.
Mit einer Träne in den Augen Blicke ich auf eine zeit zurück in der Heidi und die Schlümpfe das Fernsehprogramm bestimmten, eingeschränkt auf eine Stunde Täglich.
Ich blicke auf eine Zeit zurück wo Kinder lachend auf der Wiese rannten, hinter einen Ball her oder glücklich einen Drachen Steigen ließen oder in der Sandkiste Burgen für ihre Minisoldaten bauten.
Damals hüpften noch Klempner bösen Pilzen und Schildkröten auf den Kopf und blaue Igel überrollten ihre Gegner einfach.
Und es machte uns spaß diese Sachen zu sehen, hüpfend und Springend durch die Level zu kommen. Wir brauchten kein Blut um glücklich zu sein.
„Die Zeiten ändern sich“
Mögen jetzt viele denken und ich gebe Ihnen recht.
Auch wenn mir der Gedanke nicht so unbedingt gefällt, aber ja stimmt die Zeiten ändern sich, aber nicht nur die Zeit auch die Menschen die in dieser Zeit leben haben sich Geändert, die Welt wie sie eins war hat sich schon seit dem Kabelfernsehen geändert.
Die Eltern sehen mehr fern als damals und die Kinder verbringen auch weniger Zeit mit ihren Eltern, fühlen sich vernachlässigt suchen Orte und Räume wo sie sich wohl fühlen, wo man ihnen Aufmerksamkeit gibt.
Eins ist zum glück bei den Kindern über die Jahre hinweg geblieben, und das ist der Zusammenhalt untereinander. Freundschaften bedeuten immer noch sovie wie damals.
Und solange das so bleibt können wir doch recht zufrieden sein, oder?
Das ist eine kleine von mir verfasste Kolumne, ich würde mich sehr über Kritik und Anregung freuen auch über tipps und hinweise wie ich es besser machen kann.
...sind die Worte die ich beinahe jeden Tag zu hören bekommen.
Nein ich rede nicht von Türken oder anderen Ausländern bei denen man sich im Laufe der Zeit an solche Ausdrucksweisen gewöhnt hat.
Ich spreche von Kindern auf dem Weg zur Schule und nachmittags wieder nach Hause wollen, die mit mir im Bus fahren und voller Stolz ihr Handy mit dem neusten Java Klingelton und Bildschirm Motiv präsentieren und von anderen ein Lob dafür bekommen das es „Voll Geil“ sei.
Piepen und pfeifen begleiten mich jeden Morgen auf dem weg zur Arbeit, bearbeitet von diversen unterschiedlichen Klingeltöne und sorgen dafür das ich oftmals noch Stundelang ein klingeln im Ohr habe und alle 5 Minuten den Telefonhörer in die Hand nehme um Festzustellen: Da ist nichts, nur dieses klingeln im Ohr.
Ich sehe diesen Kindern mit gemischten Gefühlen entgegen und frage mich wann hab ich eines der Kinder das letzte mal Spielen gesehen?
Die Sandkästen verwildern, die Klettergerüste rosten vor sich hin, es wird sich keiner um die Renovierung kümmern, ist ja kein Kind mehr da welches sie nutzt. Die Schaukel wiegt einsam im Wind und das Drehkarussel hat schon längst keiner mehr benutzt.
„Vergiss es Harry, du und Hellen ihr seit nicht mehr Ihre Eltern, es sind jetzt Axel Rose und Madonna. Die 5 Minuten am tag die ihr mit ihnen verbringt ist nichts im vergleich zu den Ständigen behämmern von denen“
Ein kleiner Satz aus True Lies der von 10 Jahren noch witzig gewesen sein mochte, wurde jetzt mehr oder weniger wahr.
Die Kinder sitzen fast nur noch vor dem Fernseher und verpulvern all ihr Geld in Pokemon und Yu-Gi Oh Karten.
Sie Spielen Computer und werden mehr und mehr zum Medienzombie.
Ihre Helden sind Sladko und Daniel Kübelbock, je kitschiger bunter und schriller desto besser.
Vor kurzen habe ich was von einen gewissen „Sido“ gehört, ich kannte ihn vorher nicht, aber nachdem ich seine Musik gehört habe, denke ich es war auch nicht wirklich nötig ihn zu kennen.
Doch die Kinder finden es toll was er singt seine Musik gefällt ihnen, und ich Frage mich’: Wieso? Was haben wir den Kindern getan ? Die Antwort auf diese Frage ist so einfach und so simpel: Wir lassen sie im stich und sie verkümmern. Aber dazu Später.
„Ey Alda... Hast mal n Blutpatch für mich?“
Schockierende Worte wie diese vernehme ich zuhauf und vermehrt in Foren und auf der Strasse.
Nicht schlimm genug das diese Kinder, meist 12 – 13, überhaupt Spiele spielen die für Ihr Alter nicht freigegeben sind spielen, es ist einfach auch Schockierend das diese auf Blutrausch aus sind und möglichst viel Gewalt und viel Blut in ihren Spiel haben wollen.
Bitte jetzt nicht Falsch verstehen, ich bin kein Moral Apostel der es den Kindern nicht gönnt das Sie so was spielen, im ernst sollen Sie doch, es ist Ihre Entscheidung ihr leben.
Mir ist nur Aufgefallen das sich so vieles in den letzten Jahren verändert hat.
Mit einer Träne in den Augen Blicke ich auf eine zeit zurück in der Heidi und die Schlümpfe das Fernsehprogramm bestimmten, eingeschränkt auf eine Stunde Täglich.
Ich blicke auf eine Zeit zurück wo Kinder lachend auf der Wiese rannten, hinter einen Ball her oder glücklich einen Drachen Steigen ließen oder in der Sandkiste Burgen für ihre Minisoldaten bauten.
Damals hüpften noch Klempner bösen Pilzen und Schildkröten auf den Kopf und blaue Igel überrollten ihre Gegner einfach.
Und es machte uns spaß diese Sachen zu sehen, hüpfend und Springend durch die Level zu kommen. Wir brauchten kein Blut um glücklich zu sein.
„Die Zeiten ändern sich“
Mögen jetzt viele denken und ich gebe Ihnen recht.
Auch wenn mir der Gedanke nicht so unbedingt gefällt, aber ja stimmt die Zeiten ändern sich, aber nicht nur die Zeit auch die Menschen die in dieser Zeit leben haben sich Geändert, die Welt wie sie eins war hat sich schon seit dem Kabelfernsehen geändert.
Die Eltern sehen mehr fern als damals und die Kinder verbringen auch weniger Zeit mit ihren Eltern, fühlen sich vernachlässigt suchen Orte und Räume wo sie sich wohl fühlen, wo man ihnen Aufmerksamkeit gibt.
Eins ist zum glück bei den Kindern über die Jahre hinweg geblieben, und das ist der Zusammenhalt untereinander. Freundschaften bedeuten immer noch sovie wie damals.
Und solange das so bleibt können wir doch recht zufrieden sein, oder?
Das ist eine kleine von mir verfasste Kolumne, ich würde mich sehr über Kritik und Anregung freuen auch über tipps und hinweise wie ich es besser machen kann.