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Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 06.02.2014 23:36
von mr archer
Achmedtheanimal hat geschrieben:
München ist aber leider keine Großstadt
eher ein Dorf mit vielen Dorfdeppen
Außerdem - wie soll man denn in der Hauptstadt der Bewegung bitte ohne rechten Arm auskommen?
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 00:59
von Dark_Randor
mr archer hat geschrieben:Achmedtheanimal hat geschrieben:
München ist aber leider keine Großstadt
eher ein Dorf mit vielen Dorfdeppen
Außerdem - wie soll man denn in der Hauptstadt der Bewegung bitte ohne rechten Arm auskommen?
http://www.youtube.com/watch?v=5yw2WhIieHM
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 08:07
von Zappes
mr archer hat geschrieben:Achmedtheanimal hat geschrieben:
München ist aber leider keine Großstadt
eher ein Dorf mit vielen Dorfdeppen
Außerdem - wie soll man denn in der Hauptstadt der Bewegung bitte ohne rechten Arm auskommen?
Bei der Aussage, dass alle Münchner minderbemittelt sein sollen, hat eine normale Hand-Stirn-Bewegung noch gereicht. Der Ansatz, ausgerechnet das tiefrote München als Nazinest hinzustellen, erfordert dahingegen deutlich drastischere Maßnahmen.
@Dark_Randor: Immerhin
haben wir einen Flughafen, den man anbinden könnte. Also, einen der fertig ist. Er ist am Arsch der Welt, OK, aber einsatzfähig.
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 08:52
von Boesor
Zappes hat geschrieben:
Bei der Aussage, dass alle Münchner minderbemittelt sein sollen, hat eine normale Hand-Stirn-Bewegung noch gereicht. Der Ansatz, ausgerechnet das tiefrote München als Nazinest hinzustellen, erfordert dahingegen deutlich drastischere Maßnahmen.
da hast du vor lauter Lokalpatriotismus wohl den Blick in die geschichte vergessen, auf die der Kollege (vermutlich) etwas satirisch anspielen wollte.
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 09:02
von Zappes
Boesor hat geschrieben:Zappes hat geschrieben:Bei der Aussage, dass alle Münchner minderbemittelt sein sollen, hat eine normale Hand-Stirn-Bewegung noch gereicht. Der Ansatz, ausgerechnet das tiefrote München als Nazinest hinzustellen, erfordert dahingegen deutlich drastischere Maßnahmen.
da hast du vor lauter Lokalpatriotismus wohl den Blick in die geschichte vergessen, auf die der Kollege (vermutlich) etwas satirisch anspielen wollte.
Das hat mit Lokalpatriotismus nichts zu tun, sondern mit der Frage der aktuellen Relevanz. Es wäre ja auch hinreichend dämlich, das heutige Berlin in vergleichbarer Weise als "Reichshauptstadt" zu bezeichnen und darauf hinzuweisen, dass man in gewissen Kellern in der Prinz-Albrecht-Straße immer günstig unterkommt.
Anders formuliert: Als Münchner kriege ich jedes Mal zu viel, wenn irgendwelche Spinner behaupten, dass Bayern und gerade München tiefbraun sei. Das Vorurteil ist so dümmlich und beleidigend, dass es einfach unmöglich ist, darauf sinnvoll zu antworten. Das mag ich jetzt auch nicht mehr tun, die Sache ist mir echt zu dämlich.
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 09:07
von Boesor
ich sags mal so, du (bzw. jeder beliebiger Münchner) solltest ein wenig auf den Arm genommen werden und wie man sieht, ist das vorzüglich gelungen.
Schau dir den Thread doch mal an...
Edith: Aber ganz ernst gemeint, wer in seinem Bundesland die CSU seit Ewigkeiten in der Regierung hat, oft allein regierend, muss auf das Bundesland bezogen sicher mit der einen oder anderen "braunen tendenz" leben.
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 09:09
von AhBelle
Bei den Kommentaren hier bin ich froh in keiner Stadt leben zu müssen, denn die Vorteile des Landlebens überwiegen einfach zu stark.

Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 09:10
von Boesor
AhBelle hat geschrieben:Bei den Kommentaren hier bin ich froh in keiner Stadt leben zu müssen, denn die Vorteile des Landlebens überwiegen einfach zu stark.

naja, n bisschen pauschal oder?
Ich hab vom Dorf bis zur Großstadt schon überall gewohnt, hat alles seine individuellen Vor- und nachteile.
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 09:17
von Mister T
Boesor hat geschrieben:AhBelle hat geschrieben:Bei den Kommentaren hier bin ich froh in keiner Stadt leben zu müssen, denn die Vorteile des Landlebens überwiegen einfach zu stark.

naja, n bisschen pauschal oder?
Ich hab vom Dorf bis zur Großstadt schon überall gewohnt, hat alles seine individuellen Vor- und nachteile.
ich würde auch jederzeit das stadtleben vorziehen.
bin in der stadt aufgewachsen, habe dann 5-6 jahre auf dem land (tatsächlich land... ~ 2.000 Einwohner) gewohnt und jetzt wieder in der stadt.
bei dem leben auf dem land habe ich nie einen vorteil gesehen und sehe ihn zum jetzigen zustand auch nicht. bin mittlerweile in einem ortsteil am rand der stadt angekommen, aber trotzdem noch mitten im Ruhrgebiet. 10min mit der straßenbahn in die innenstadt, 10min fußweg und man läuft über felder oder durch einen wald, je nachdem wo man hin möchte.
wenn ich da nur an das einkaufen auf dem dorf denke, wo der nächste größere supermarkt mal 10km weg war... ne danke
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 09:30
von AhBelle
War vielleicht etwas übertrieben, okay. Ich würd zum Beispiel auch nie in irgendwelchen Kuhdörfern wohnen wollen, wo meilenweit keine Zivilisation in Sicht ist. Aber da zu wohnen, wo viele Erholungsurlaub machen, 20 Minuten bis nach Trier und ne Stunde bis nach Luxemburg finde ich ne bessere Kombination als in einer Großstadt zu leben. Ich glaub nach 2 Wochen in der Stadt wüsst ich nicht mehr was ich tun sollte, weil mir die Decke auf den Kopf fallen würde.
Ich kenne einige Fälle von jungen Leuten die nach dem Studium in Großstädten gearbeitet haben und trotzdem wieder zurückkamen, weil das Leben hier sehr angenehm ist.

Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 09:42
von Mister T
AhBelle hat geschrieben:Ich kenne einige Fälle von jungen Leuten die nach dem Studium in Großstädten gearbeitet haben und trotzdem wieder zurückkamen, weil das Leben hier sehr angenehm ist.

das ist denke ich der punkt. je nachdem wo man aufgewachsen ist, findet man es dort besser.
ich z.b. wie oben beschrieben bin in der stadt aufgewachsen und wollte auch nach dem anderen "extrem" wieder zurück. andersrum denke ich kann es natürlich genau so sein.
allerdings durch die nähe zu feldern usw. kann man hier genau das selbe machen wie auf dem land, aber hat halt die kurzen wege überall hin. das sind sachen die ich nicht missen möchte.
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 10:04
von Achmedtheanimal
Also ich wollte hier keine Nazivergleiche anstellen, und ich denke Archer meinte es auch eher spaßhaft und auf Berlin bezogen ^^
Ich für meinen Teil, mag Bayern nicht sonderlich gerne, basierend auf meinen Besuchen, Reisen und Erlebnissen und Bekanntschaften in Bayern und mit Bayern.
Fand die eigentlich alle zum kotzen arrogant und gönnerhaft, insbesondere wenn sie erfahren haben dass ich aus der Zone komme. Als ob sie den Soli ganz alleine bezählt hätten und über den Länderfinanzausgleich unsere Herren wären. Da würde ich gerne immer mit einer kleinen Geschichtsstunde anfangen, Teilung Deutschland und so
und dass vor dem 2. Weltkrieg Bayern höchstens Kuhscheiße von der Alm exportiert hat und Sachsen und Berlin führend im produzierenden Gewerbe waren.
Aber hätte hätte Fahrradkette...
Zum Thema Flughafen, ja wir haben ein Baudesaster z(umal wir ja nicht die einzigen sind mit Baupleiten siehe Stuttgart 21 oder die Elbphilharmonie), aber nebenbei auch noch 2 andere Flughäfen?
Deswegen versteh ich deinen Stolz auf den einen Flughafen nicht so ganz

Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 10:07
von RVN0516
Ich wohn am Stadtrand einer Kleinstadt und kann mich nicht beschweren, hab zu Fuss 10 min in die City. Mietpreise sind in Ordnung, die nächste Großstadt sind 15 mit dem Auto, oder 30 min mit desr S-Bahn, wobei ich relativ selten privat in die Großstadt muss, weil ich einfach alles hier hab was ich brauch.
Das einzige Problem ist das bei uns Wohnraum eher begrenzt vorhanden ist, ne neue oder andere Wohnung zu finden und zu bekommen, artet schon in ne Odyssee aus.
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 10:10
von mr archer
Ich finde den BER super. Von mir aus kann das noch ewig so weiter gehen. Ich bin außerdem dafür, dass Bayern die laufenden Unterhaltskosten komplett übernimmt. Bis wir sie wirtschaftlich auf unser Niveau herunter gezogen haben. Und dann wird die Gegend an Tschechien verhökert. Gleich mal Seehofer anrufen, um das Vertragliche zu klären.
Re: Wohnraum und Mietsituation in Großstädten
Verfasst: 07.02.2014 12:54
von Deuterium
mr archer hat geschrieben:Ich finde den BER super. Von mir aus kann das noch ewig so weiter gehen.
Die 1000 jährige Baustelle. Einen Bischhof kann man zur Not von einem Bekloppten abknallen oder wenigstens entführen lassen (Oder halt vom Big Boss abziehen lassen- ist aber eher lahm). Einen schon "fast" fertigen Flughafen verschwinden zu lassen ist hingegen nicht so einfach. Vielleicht ist der BER auch einfach eine Verschwörung zwischen Stadt und Kabarett. Die Stadt verpflichtet sich, beim Bau auf die Bremse zu treten und sich nach allen Regeln der Kunst zum Deppen zu machen, damit das politische Kabarett zur Not noch ein Ass im Ärmel hat, wenn man sonst nix mehr zu lachen hat. Obwohl... hat mir Achmed nicht auch mal was von einem Autobahnkreuz erzählt, dass auch das Prädikat "Dauerbaustelle" verdiente? Wie auch immer. Eine gute Sache könnte der ganze Limburgmumpitz allerdings haben. Frauen in fremden Städten könnten mich auf Grund meiner Herkunft jetzt irrtümlicher Weise für eine gute Partie halten. Ich muss denen nur noch einpflanzen, ich hätte was mit den Katholen zu tun.
mr archer hat geschrieben:Ich bin außerdem dafür, dass Bayern die laufenden Unterhaltskosten komplett übernimmt. Bis wir sie wirtschaftlich auf unser Niveau herunter gezogen haben. Und dann wird die Gegend an Tschechien verhökert. Gleich mal Seehofer anrufen, um das Vertragliche zu klären.
Klasse, dann können sich die Populisten da dann über Armunteinwanderung entrüsten. Diese Ironie des Schicksals stünde König Horst gut.