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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Naja, wenn das Buch gut ist, muss man das auch einfach durchziehen; find ich ;) Bei mir geht immer am meisten Zeit dafür drauf, mich durchzuringen, es zu bestellen und dann halt, bis ich mal anfang ;)
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Mauricius
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Beitrag von Mauricius »

Ich versuche nicht länger als 2 Tage mit einem Buch zu verbringen, sofern es kein alter, russischer Wälzer ist oder wirklich herbe Kost. Und da ich jeden Tag auf dem Weg ins Büro und Zurück jeweils 1,5 Stunden im Intercity sitze, hab ich viel Zeit zu lesen.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Wenn ich ein neues Buch will, gehe ich einfach in den Laden und kaufe eines. Ich blättere die Bücher durch, deren Umschlag und Titel interessant ist und schaue nach, ob der Verlag hinten ein paar Schlagzeilen aus Kritiken drauf gedruckt hat. Dann wird der Klappentext gelesen und wenn der gefällt, schaue ich mir die erste Seite an, um ein Gefühl für den Stil zu kriegen. Auf diese Weise habe ich einige der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe, gefunden. Auch "Rot" ist so in meinen Besitz gekommen. Wenn mir ein Buch besonders gefallen hat, sehe ich mich dann natürlich nach anderen Texten des betreffenden Autors um.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Naja, wie schonmal gesagt, ich frag einfach irgendjemanden, der mir gerade so über den Weg läuft und dann les ich halt, was mir empfohlen wird; irgendwann ;)

Am längsten hab ich glaub ich für Krieg und Frieden (alter russischer Wälzer, wa ;) ) gebraucht (10 Tage waren's glaub ich); allerdings hab ich da auch 'nen Referet d'rüber gehalten, konnt ich nicht so schlampig lesen (und zw. Lesen und Machen&Halten waren immerhin 4-5 Monate...)
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Mauricius
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Beitrag von Mauricius »

4P|TGfkaTRichter hat geschrieben:Wenn ich ein neues Buch will, gehe ich einfach in den Laden und kaufe eines. Ich blättere die Bücher durch, deren Umschlag und Titel interessant ist und schaue nach, ob der Verlag hinten ein paar Schlagzeilen aus Kritiken drauf gedruckt hat. Dann wird der Klappentext gelesen und wenn der gefällt, schaue ich mir die erste Seite an, um ein Gefühl für den Stil zu kriegen. Auf diese Weise habe ich einige der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe, gefunden. Auch "Rot" ist so in meinen Besitz gekommen. Wenn mir ein Buch besonders gefallen hat, sehe ich mich dann natürlich nach anderen Texten des betreffenden Autors um.
Ich hab meine Stammautoren. Wenn ich die durchhab (was eigentlich längst der Fall ist) lese ich das Zeug von dem ich weiß, dass sie es gelesen haben.
Und ein paar Hinweise entnehme ich dem Feuilleton.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Pyoro-2 hat geschrieben:Naja, wie schonmal gesagt, ich frag einfach irgendjemanden, der mir gerade so über den Weg läuft und dann les ich halt, was mir empfohlen wird; irgendwann ;)

Am längsten hab ich glaub ich für Krieg und Frieden (alter russischer Wälzer, wa ;) ) gebraucht (10 Tage waren's glaub ich); allerdings hab ich da auch 'nen Referet d'rüber gehalten, konnt ich nicht so schlampig lesen (und zw. Lesen und Machen&Halten waren immerhin 4-5 Monate...)
Du hast ein Referat über Krieg und Frieden gehalten? Wie verrückt muss man sein?
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Der Lehrer hat mir nicht nur im Referat 15 Punkte gegeben, der hat sogar meine Zeugnisnote auf 15 Punkte gehoben, weil er es als nicht ausreichend empfand.
Verrückt? Der Name alleine war 12 Punkte wert ;)
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Mauricius
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Beitrag von Mauricius »

Pyoro-2 hat geschrieben:Naja, wie schonmal gesagt, ich frag einfach irgendjemanden, der mir gerade so über den Weg läuft und dann les ich halt, was mir empfohlen wird; irgendwann ;)

Am längsten hab ich glaub ich für Krieg und Frieden (alter russischer Wälzer, wa ;) ) gebraucht (10 Tage waren's glaub ich); allerdings hab ich da auch 'nen Referet d'rüber gehalten, konnt ich nicht so schlampig lesen (und zw. Lesen und Machen&Halten waren immerhin 4-5 Monate...)
Öhm... mutig... oder... dumm^^
Bist du denn eingiermaßen heil davongekommen?


Edith sagt, zu langsam.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Pyoro-2 hat geschrieben:Der Lehrer hat mir nicht nur im Referat 15 Punkte gegeben, der hat sogar meine Zeugnisnote auf 15 Punkte gehoben, weil er es als nicht ausreichend empfand.
Verrückt? Der Name alleine war 12 Punkte wert ;)
Warte mal, du hast in der Schule gemacht? Ich dachte automatisch in der Uni, weil kein Lehrer dieser Welt kann einem Schüler zumuten, ein Referat über Krieg und Frieden zu halten. Und wenn der Schüler es will, sollte es der Lehrer als seine pädagogische Pflicht empfinden, seinen Schüler davon abzuhalten. Ich habe Jahre nach einem Abi mal Anna Karenina gelesen und das ist mit seinen knapp 1000 Seiten ja eine Kurzgeschichte verglichen mit Krieg und Frieden und das Ding hat mir schon gereicht.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

War ja nur Schule und eigentlich ist's 'n recht angenehmes Buch. Tolstois Biographie ist einigermaßen interessant und den Geschichtskram kann man auch schön übersichtlich darstellen, der Rest ist Gelaber ;)

Verrückt wäre sowas wie Kafka zu machen, find ich ;)

€dit: Natürlich in der Schule; Uni ist das was anderes (außerdem studier ich ja Elektro- und Infotechnik, die sind nicht so Literaturbegeistert :( )
Und was die pädagogischen Pflichten angeht; war mein Angebot und er kannte mich ja ;)
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Mauricius
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Beitrag von Mauricius »

Pyoro-2 hat geschrieben:War ja nur Schule und eigentlich ist's 'n recht angenehmes Buch. Tolstois Biographie ist einigermaßen interessant und den Geschichtskram kann man auch schön übersichtlich darstellen, der Rest ist Gelaber ;)

Verrückt wäre sowas wie Kafka zu machen, find ich ;)

€dit: Natürlich in der Schule; Uni ist das was anderes (außerdem studier ich ja Elektro- und Infotechnik, die sind nicht so Literaturbegeistert :( )
Und was die pädagogischen Pflichten angeht; war mein Angebot und er kannte mich ja ;)
Die Buddenbrooks hättens wohl auch getan ;)
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Naja, die anderen, die Deutsch als Referatsthema (eigentlich heißen die Dinger ja GFS (sagt Edith) und man muss 3 Stück in 3 verschiedenen Fächern halten, zumindest war's bei mir in der Oberstufe so...) haben Zeug wie Dan Brown oder irgendwas genommen... ;)
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Mauricius
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Beitrag von Mauricius »

Pyoro-2 hat geschrieben:Naja, die anderen, die Deutsch als Referatsthema (eigentlich heißen die Dinger ja GMK und man muss 3 Stück in 3 verschiedenen Fächern halten, zumindest war's bei mir in der Oberstufe so...) haben Zeug wie Dan Brown oder irgendwas genommen... ;)
Klar, wenn ich nur die Wahl zwischen Grisham und Brown hätte, würde ich wohl auch Brown nehmen. Glaube ich zumindest, habe beide nie gelesen.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Buddenbrocks ist meiner Meinung nach ein schönes Buch für die Oberstufe. Verbraucht zwar aufgrund seiner Dicke eine gewisse Zeit, ist aber von der Schwierigkeit her genau richtig.

Dinge wie alles von Kleist, Faust II oder Tolstoi haben in der Schule nichts zu suchen. Kafka geht in Grenzen, weil der auch einige kurze Sachen geschrieben hat, die durchaus Schulkompatibel sind.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Brown ist, naja, vom Stil her stinknormal, aber wie er irgendwelche seltsamen Dinge als wissenschaftliche Erkenntnis oder realistisch darzustellen, das regt mich mehr auf, als dass irgendein Buch Aufregung verdient hätte ;)

Naja, Abi ist heutzutage doch eh viel zu lasch; von daher, nö, find ich nicht, dass man sich da zurückhalten muss.
Natürlich kann man Tolstoi niemanden aufzwingen, es ist halt einfach zu lang und es gibt ja noch mehr als nur Deutsch als Fach, aber vom Inhalt ist Krieg und Frieden nicht sonderlich schwierig (zumal man gleichzeitig ja auch Napoleon in Geschichte bearbeitet, passt eigentlich hervorragend in den Lehrplan ;) )