Ich kopiere mal meine letzten Posts aus dem Amoklauf-Thread hier rein, da ich es a) interessant finde und b) nahezu erleichtert bin, dass es (bisher) so ist
Staatsanwalt meldet sich bei der Pressekonferenz zu Wort und betont deutlich, dass
weder auf dem PC noch in der Wohnung des Amokläufers "Gewaltfilme oder sog. Killerspiele" gefunden wurden.
Die Durchsuchung ist bereits zu zwei Dritteln abgeschlossen. Somit ist dies der
erste Täter, der seine Tat über Monate hinweg schriftlich geplant hat, den Amok-Lauf überlebte und nicht in Verbindung mit Gewaltfilmen oder Spielen gebracht werden kann.
Das Video zur Pressekonferenz als Quelle.
Speziell der Teil bezüglich der Spiele/ Filme ab der 15. Minute.
Die Staatsanwältin erläutert ferner, dass es diesmal konkrete Motive des Täters gibt:
Er fühlte sich ausgeschlossen aus der Gesellschaft, missverstanden und alleine. Lediglich eine fiktive weibliche Ansprechperson diente ihm als Kontakt. Er hatte Angst das Abitur nicht zu bestehen, hatte Angst vor schwerer Krankheit und nennt als "Auslöser" die Tatsache, dass er als Kind im Schulbus verprügelt wurde.
Dies geht aus einem 80-Seiten-Schreiben hervor, das auf seinem PC wiederhergestellt wurde. Ferner geht es dort um Hassgedanken gegen die Menschheit. Er fertigte sich ein T-Shirt an mit dem Aufdruck "Made in School".
Dies könnte die Ursachenforschung richtig weiter bringen! Der Täter lebt noch, hat tagtäglich seine Gedanken protokolliert und ist der Prototyp eines Amokläufers.