Sehr leichte Komödienkost, um ein junges Paar, welches in eine neue Stadt gezogen ist und prompt von einem anderen Paar zum Abendessen eingeladen wird. Dabei bekommt der Abend eine immer erotischere Stimmung.
Mehr gibts nicht zu erzählen. Einfach ein ruhiger Film, mit gut aufgelegten Ensemble, welcher die eigentliche Spannung daraus zieht, wie der knisternde Abend wohl enden wird. Wer mal abschalten will ohne krachbummbäng haben zu müssen kann ruhig einschalten.
Als „London Has Fallen“ angekündigt wurde, waren die Reaktionen darauf gemischt.
Viele sahen die Fortsetzung zu „Olympus Has Fallen“ von 2013 als überflüssig an, da der erste Teil vor allem laut vielen Kritiken schon nicht so gut war. Eine zu lange Laufzeit, teils schlechte Effekte und zu wenig Tiefgang wurden bemängelt. Trotzdem lief der Film recht erfolgreich in den Kinos und es gab und gibt auch jetzt noch einige Fans, welche sich über einen weiteren Teil gefreut haben.
Ich selbst stand irgendwo dazwischen.
Zwar haben auch mich die genannten Schwächen gestört, aber diese änderten nichts daran, dass ich mit „Olympus Has Fallen“ durchaus meinen Spaß hatte. Viel Action, viele Explosionen, viel Zerstörung und gute Schauspieler, die zwar unterfordert waren, aber trotzdem eine gute Arbeit abgeliefert haben. Für mich war „Olympus Has Fallen“ ein sehr ordentlicher Action-Film – zwar nicht großartig, aber sehenswert und Unterhaltsam.
Also war ich für einen Nachfolger durchaus offen, obwohl ich ihn nicht als unbedingt nötig sah.
Jetzt stellt sich die Frage, wie schlägt sich „London Has Fallen“ gegen seinen Vorgänger „Olympus Has Fallen“?
Meiner Meinung ziemlich gut. Denn obwohl wir auch hier einige Schwächen des Vorgängers zu sehen bekommen, gibt es das ein oder andere, was „London Has Fallen“ besser macht.
Da wäre an erster Stelle die Kürzung der Laufzeit von 120 auf 99 Minuten, wodurch weniger um den heißen Brei geredet wird und der Film schneller zum Punkt kommt.
Anfangs hatte ich zwar Angst, dass wir auch hier ein kleines und langweiliges Familiendrama zu sehen bekommen, da der von Gerard Butler gespielte Hauptprotagonist und Secret-Service-Agent Mike Banning eine schwangere Frau hat, aber seinen von Aaron Eckhart gespielten US-Präsident Benjamin Asher nach London begleiten muss, wo es dann zu den Anschlägen kommt.
Aber zum Glück bekommen wir hier keine jammernde Frau, die ihn davon abbringen will, keine hundert Telefonate zwischen dem Paar oder ähnliches.
Stattdessen konzentriert sich der Streifen auf die Action und seine zwei bereits genannten Hauptcharaktere. Und das funktioniert dann ziemlich gut. Wie auch im Vorgänger wird hier sehr viel Geschossen, viel Geprügelt und viel in die Luft gejagt.
Was dem Film dabei gutgetan hat, ist das man das Geschehen mehr nach draußen verlagert hat und wir somit z.B. gute Verfolgungsjagden zu sehen bekommen. Dabei fallen aber wie schon im Vorgänger einige CGI-Effekte negativ auf und verderben einen hier und da ein bisschen den Spaß. Diese Momente kann man aber an einer Hand abzählen und stören den Action-Spaß nicht zu sehr. Spaß ist ein weiterer Pluspunkt des Films, denn es gibt immer mal wieder ein paar lustige Momente und Sprüche, welche den Kinosaal kurz zum Lachen gebracht haben.
Was man aber nicht erwarten sollte, ist eine spannende Geschichte oder tiefe Charakter. Das gab es schon im Vorgänger nicht und ist auch hier nicht vorzufinden. Aber ein einfacher Action-Film braucht das auch nicht, wenn er wie dieser hier in anderen Punkten überzeugt und zu gefallen weiß.
Denn auch ohne eine spannende Geschichte gibt es trotzdem einige spannende Szenen.
Gerade am Anfang, wenn die Politiker aus der ganzen Welt in London eintreffen, an verschiedenen Orten gezeigt werden und alles ruhig ist, weiß man, dass irgendwas nicht stimmt und wartet gespannt darauf, dass was passiert.
Und wenn es dann losgeht und gefühlt halb London in die Luft gejagt wurde, wird die Spannung über eine lange Zeit aufrecht gehalten, da man nicht weiß, wer Freund und wer Feind ist, wodurch auch in späten Szenen für Spannung gesorgt ist. Simpel, aber effektiv und gut umgesetzt.
Fazit:
Man hat die Stärken (Action & Schauspieler) des Vorgängers übernommen und einige Schwächen wie z.B. die zu lange Laufzeit verbessert. Das Ergebnis ist ein kürzerer, knackigerer und besser auf den Punkt gebrachter Film, der Fans des ersten Teils gefallen wird.
Wer aber mit dem Vorgänger und allgemein mit einfachen Action-Filmen nichts anfangen kann, sollte sich den Film sparen.
GamePrince hat geschrieben:Für mich war „Olympus Has Fallen“ ein sehr ordentlicher Action-Film – zwar nicht großartig, aber sehenswert und Unterhaltsam.
Gefiel mir auch besser als sein Konkurrent White House Down. Der war einfach nur lächerlich.
Ich hab mir in letzter Zeit wieder mal alle The Wire Staffeln angesehen.
Wie immer fantastisch. Die Serie verliert nicht an Qualität, auch beim vierten Mal schauen nicht.
Ist für mich einfach eine Pflichtveranstaltung (in dem Fall wirklich niemals auf Deutsch!).
So toll geschriebene Charaktere.
Sowohl in die sympathische als auch unsympathische Richtung.
Und so ein Gefühl für subtile Stimmungen sowie das vereinfachte darstellen komplexer Zusammenhänge findet man auch selten.
Das ist in seinem Gesamtaufbau alles noch x mal mehr durchdacht als man beim ersten Durchgang meint.
Und für jemanden der in der amerikanischen Gesellschaft bzw. in vergleichbaren Städten dort lebt, muss das noch mal weit mehr bieten.
Staffel 2 finde ich immer ein kleines Stück zu trostlos, weil sich das Meiste am trüben Hafen abspielt, die Witze fast völlig fehlen, viele Charaktere aus Staffel 1 stark in den Hintergrund treten und sowohl die Griechen als auch die Hafenarbeiter imho allesamt weniger charismatisch sind, als der großartige afroamerikanische Cast.
Und Staffel 5 wird mir mit dem Serienmörder dann stellenweise ein Stück zu klamaukig.
Staffel 1, 3 und 4 sind pures Gold. Die anderen beiden knapp dahinter.
Viel gelacht. Aber rauscht auch sehr durch. Manchmal ein bisschen zu checkermäßig. Aber die kompromisslose Sexualisierung der Hauptfigur fand ich erfreulich. Schade dass sie es bei der Bisexualität von Deadpool nur bei Andeutungen beließen. Ein zünftiger Männerfick hätte da schon noch reingehört.
Viel gelacht. Aber rauscht auch sehr durch. Manchmal ein bisschen zu checkermäßig. Aber die kompromisslose Sexualisierung der Hauptfigur fand ich erfreulich. Schade dass sie es bei der Bisexualität von Deadpool nur bei Andeutungen beließen. Ein zünftiger Männerfick hätte da schon noch reingehört.
Wie man sich als Hetero in einen Film eine schwulen Sex Szene wünschen kann wird mir immer ein Rätsel bleiben
Nicht falsch verstehen jeder kann treiben was er will aber ansehen muss ich es mir nicht unbedingt.
Naja, weil es Charaktere glaubwürdiger erscheinen lässt...?
Das hat nicht viel mit "wünschen" zu tun. In manche Geschichten gehört's halt einfach rein - egal ob mich das dann anmacht oder nicht.
Brokeback Mountain ohne Homointimität würde halt auch nicht funktionieren.
Ich kenn mich bei Deadpool jetzt nicht aus, meine das also mal allgemein.