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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Blood-Beryl hat geschrieben:[
Dachte mir schon, dass darauf jetzt ein Seitenhieb kommt.^^

Bis wann geht denn das "frühe South Park" deines Erachtens?
Ich finde nämlich, dass die sich mit späteren Staffeln durchaus gesteigert haben, auch wenn es da natürlich gute wie schlechte Folgen gibt (die Ocean's Eleven Folge fand ich auch langweilig).

Japanoschlampen will einfach mit Random Sinnlosigkeit und eingestreuter Klischeeverballhornung lustig sein und vergisst dabei einfach fast immer die Pointen.
Ich weiß nicht für wie begeisterungsfähig du mich hältst, aber so viele Highlights finde ich in "den letzten Monaten" bei Youtube dann doch net. Auf deine Frage zu South Park muss ich einschränken das ich immer noch vieles lustig finde an der Serie und sie nicht so weit unten angekommen ist wie die Simpsons, aber deine Folge ist ein gutes Beispiel. Alle finden High School Musical toll...HAHAHAHA HIGH SCHOOL MUSICAL IST GAR NICHT GUT HAHAHAHAHAHA Verückter Unsinn HAHAHAHAHAHA und so laufen so gut wie alle SP-Parodien ab mit tollen Ausnahmen wie dem Phantasieland oder dem Dawkins-Epos, weil dort eben richtige Geschichten erzählt werden. Die beste Phase von South Park sind daher auch die ersten 1-5 Staffeln für mich + der Film (auch eine Parodie in dem Falle Disneymusicals, aber eine die nicht 1:1 kopiert sondern messerscharf politische Tabus und Korrektheiten attackiert). Kreative Eigenleistung.

Sollt aber auch eigentlich kein Rundumschlag gegen South Park werden, das war jetzt deine Nachfrage.
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Rooster
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Beitrag von Rooster »

mr archer hat geschrieben:
Rooster hat geschrieben: und fury road? meiner meinung die beste fortsetzung einer old school franchise ever! :)
Nur der Kontroverse halber ergänze ich noch um Star Trek. Damit würde ich den Topf aber auch schon wieder zu machen.
jup, star trek hat für mich auch ziemlich gut funktioniert. aber da scheiden sich ja die geister. bei fury road hat man schon fast den eindruck einer kollektiven glückseligkeit ;)
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Rooster hat geschrieben: bei fury road hat man schon fast den eindruck einer kollektiven glückseligkeit ;)
Is aber auch geil. Ich war nachdem das Licht im Saal wieder anging noch minutenlang auf 180. Der fahrbare Boxenturm mit dem vorgeschnalten Gitarristen? Holy mother of Christ!
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Rooster
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Beitrag von Rooster »

mr archer hat geschrieben:
Rooster hat geschrieben: bei fury road hat man schon fast den eindruck einer kollektiven glückseligkeit ;)
Is aber auch geil. Ich war nachdem das Licht im Saal wieder anging noch minutenlang auf 180. Der fahrbare Boxenturm mit dem vorgeschnalten Gitarristen? Holy mother of Christ!
haha :lol: das witzige dabei... es macht irgendwie vollkommen sinn diese armada so anzupeitschen. echt genial...
johndoe827318
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Beitrag von johndoe827318 »

@Wulgaru

Siehe Naboos Beitrag, da werden dir bereits schöne Gegenbeispiele zu deinen Behauptungen geliefert.

Ich wundere mich weniger über den Grad deiner Begeisterungsfähigkeit als deinen Anspruch in Sachen Humor.
Stellst die High School Musical Folge von South Park als völlig stumpfe Parodie dar und feierst währenddessen Japano Schlampen, was sich genau so in dem von dir angewandten Raster als plumper Müll entlarven lässt:

HÖHÖHÖ Random Anarcho Schwachsinn ohne jeglichen Kontext mit ein paar aufgeblasenen Klischees mittendrin HÖHÖHÖ

Und selbst solche SP Parodien wie die von mir erwähnte Folge erzählen immer noch eine Geschichte anstatt Family Guy like Joke an Joke aneinanderzureihen wie es Japano Schlampen tut und sich seinen "roten Faden" dabei sehr schnell anal einführt, um das dann als nächsten Joke zu verkaufen.
Zuletzt geändert von johndoe827318 am 02.06.2015 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Rooster hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:
Rooster hat geschrieben: bei fury road hat man schon fast den eindruck einer kollektiven glückseligkeit ;)
Is aber auch geil. Ich war nachdem das Licht im Saal wieder anging noch minutenlang auf 180. Der fahrbare Boxenturm mit dem vorgeschnalten Gitarristen? Holy mother of Christ!
haha :lol: das witzige dabei... es macht irgendwie vollkommen sinn diese armada so anzupeitschen. echt genial...
Ich musste in dem Film so oft grinsen. Da haben sich einfach ein paar Leute zusammengefunden, die ganz offensichtlich den Plan hatten, das Setting innerhalb seiner Eigenlogik visuell komplett und bis zur letzten absurden Stellschraube hin auszureizen. So was erlebt man in dieser Konsequenz echt selten. Wie ein Opernbesuch war das!
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Rooster
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Beitrag von Rooster »

mr archer hat geschrieben: Ich musste in dem Film so oft grinsen. Da haben sich einfach ein paar Leute zusammengefunden, die ganz offensichtlich den Plan hatten, das Setting innerhalb seiner Eigenlogik visuell komplett und bis zur letzten absurden Stellschraube hin auszureizen. So was erlebt man in dieser Konsequenz echt selten. Wie ein Opernbesuch war das!
absolut! für mich war auch gerade dieser ganze "world building" aspekt dann fast die grösste überraschung im film. gerade was in den ersten 15-20 minuten auf einen einprasselt, ohne exposition und oft nur im vorbeischwenken hat mich komplett reingezogen. so fühlt sich alles automatisch viel größer und mystischer an. keine ahnung wann das letzte mal ein film meine fantasie so befeuert hat indem einfach nur die worte "gastown" oder "bulletfarm" ausgesprochen wurden. grossartig! ...und das design an sich ist sowieso unschlagbar gut :)
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RuNN!nG J!m
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Beitrag von RuNN!nG J!m »

Wulgaru hat geschrieben:
... Die beste Phase von South Park sind daher auch die ersten 1-5 Staffeln für mich + der Film (auch eine Parodie in dem Falle Disneymusicals, aber eine die nicht 1:1 kopiert sondern messerscharf politische Tabus und Korrektheiten attackiert). Kreative Eigenleistung...
+1, für mich ging's ab Staffel 8 "bergab".

"Cartman's Mama ist eine Schlampe", "Wer killt Opa", "Robo-Streisand", "Rauf auf's Huhn", "Jesus verliert Einschaltquoten", "Die Krazy Kenny Show", "Scott Tenorman muss sterben!", "Was ist es? Wann kann ich es kaufen?", "Widerstand ist zwecklos", "Erwartungen" und und und... :lol:

Mit den neueren kann ich auch nicht mehr soviel anfangen (Coon and friends, Game of Thrones, Inception usw.). Fühlt sich einfach zu sehr nach Parodie an.
------
Bild
Bloodline - Staffel 1 - Episode 1 & 2

Mich hat's neugierig gemacht. Ein wenig den Thriller-Anteil hochfahren, dann bin ich zufrieden
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Blood-Beryl hat geschrieben:@Wulgaru

Siehe Naboos Beitrag, da werden dir bereits schöne Gegenbeispiele zu deinen Behauptungen geliefert.

Ich wundere mich weniger über den Grad deiner Begeisterungsfähigkeit als deinen Anspruch in Sachen Humor.
Stellst die High School Musical Folge von South Park als völlig stumpfe Parodie dar und feierst währenddessen Japano Schlampen, was sich genau so in dem von dir angewandten Raster als plumper Müll entlarven lässt:

HÖHÖHÖ Random Anarcho Schwachsinn ohne jeglichen Kontext mit ein paar aufgeblasenen Klischees mittendrin HÖHÖHÖ

Und selbst solche SP Parodien wie die von mir erwähnte Folge erzählen immer noch eine Geschichte anstatt Family Guy like Joke an Joke aneinanderzureihen wie es Japano Schlampen tut und sich seinen "roten Faden" dabei sehr schnell anal einführt, um das dann als nächsten Joke zu verkaufen.
Wie gesagt habe ich die Diskussion nicht so angefangen das Japanoschlampen besser ist als South Park und das auch nie behauptet. Vor allem weil ich das selbst nicht denke. Ich wies dich lediglich auf die Ironie hin das du South Park dann gut findest, wenn du es für nötig hältst so auf meinen Post zu reagieren und ja Dinge wie die 24, High-School-Musical oder Inception-Geschichte sind für mich sehr stumpf. Das finde ich nicht witzig. Ich sage nicht das South Park nicht immer noch Gems hat, aber diese 1:1-Parodien nehmen überhand. Das ist natürlich meine persönliche Meinung. Ich weiß das manche finden das SP immer besser wird, aber weiß auch das es Leute gibt die das so sehen wie ich und meinen das es eine Zeit gab wo SP sowas nicht gebraucht hat und eigene Charaktere und Storys entwickelt hat.

Noch einmal zu Japanoschlampen...also Movie 1 und 2 haben ne Story, ich weiß das es auch ne Kurzserie dazu gibt, aber die habe ich ja auch nicht gemeint. Ich finde aber sowieso seltsam das du eine Großproduktion die SP mittlerweile ist mit einem Einfrauprojekt vergleichst (auch wenn du mutmaßlich meinst das ich das getan hätte). Ich fand die Dinger auf jeden Fall witzig und sie gehören zu den interessantesten Sachen die ich in den letzten Monaten auf Youtube entdeckt habe, mehr habe ich in meinem Ursprungspost auch nicht geschrieben.

@Running
Kann gut sein das es auch Staffel 8 ist. Vermischt sich für mich. Ich weiß auch nicht wann genau Simpsons doof wurde, auch wenn ich ziemlich genau die Folgen trennen kann die zu einer oder anderen Hälfte gehören. Man hat die Serien früher eben geguckt wie die Folgen gesendet wurden und das war eben immer durcheinander.

Edit @Naboo
Ich finde das was du SP zuschreibst hat die Serie leider nach und nach verloren. Es ist nicht völlig weg wie bei den Simpsons, aber es ist mittlerweile eindeutig wichtiger Hollywoodblockbuster durch den Kakao zu ziehen als bei so einer kontroversen Folge wie Nambla nen Punkt über Meinungsfreiheit und ihre Grenzen zu machen. Das sind natürlich immer Einzel-Beispiele mit denen man arbeitet, das ist klar.

Was Coldmirror (die ich wie gesagt erst in den letzten Monaten entdeckt habe) angeht, finde ich aber genau das Sympathisch und bei den Movies oder ihrer Bildanalyse usw. sitzen die Gags imho ziemlich gut. Das ist natürlich Geschmackssache, aber auf der anderen Seite bezweifle ich das man SP jemals geguckt hat weil es gesellschaftskritisch war...das war lediglich ein Zusatzpunkt...in erster Linie war es lustig und frech. Das coolere Simpsons.
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-Naboo-
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Re: Zuletzt gesehen

Beitrag von -Naboo- »

Wulgaru hat geschrieben:
Edit @Naboo
Ich finde das was du SP zuschreibst hat die Serie leider nach und nach verloren. Es ist nicht völlig weg wie bei den Simpsons, aber es ist mittlerweile eindeutig wichtiger Hollywoodblockbuster durch den Kakao zu ziehen als bei so einer kontroversen Folge wie Nambla nen Punkt über Meinungsfreiheit und ihre Grenzen zu machen. Das sind natürlich immer Einzel-Beispiele mit denen man arbeitet, das ist klar.

Was Coldmirror (die ich wie gesagt erst in den letzten Monaten entdeckt habe) angeht, finde ich aber genau das Sympathisch und bei den Movies oder ihrer Bildanalyse usw. sitzen die Gags imho ziemlich gut. Das ist natürlich Geschmackssache, aber auf der anderen Seite bezweifle ich das man SP jemals geguckt hat weil es gesellschaftskritisch war...das war lediglich ein Zusatzpunkt...in erster Linie war es lustig und frech. Das coolere Simpsons.
Natürlich steht bei SP die Unterhaltung an erster Stelle. Das liegt vermutlich auch an der Machart, guck dir mal "6 Days to Air" an, da sieht man wie die Writer echt nur brainstormen bis sich alle kaputtlachen, und aus der Idee versuchen die was zu machen.
Dennoch finde ich die Entwicklung von SP sehr positiv, da man sich in 18 Jahren als Serie einfach verändern muss, um nicht irrelevant und langweilig zu werden. Und das mit den Hollywoodblockbustern stimmt so auch nicht ganz, denn die Staffel 18 bspw konzentriert sich fast komplett auf das digitale Zeitalter.
Da geht es um Kickstarter, Drohnen, Free2Play, Oculus Rift, Lets Plays und Twitter.
Auch wenn es nicht meine Lieblingsstaffel ist, gefällt mir schon, dass eben auch aktuelle Geschehnisse und eine gewissen (Pop-)Kulturkritik stattfindet und die Folgen zum ersten Mal aufeinander aufbauen.
Die Kritik, dass dir eigenständige Kreativleistungen lieber sind, als 1:1 Parodien von Filmen kann ich vollkommen nachvollziehen, auch wenn ich Fan von Parodien/Hommagen bin.
Allerdings ist mir schon wichtig, wie gut diese sind und ob in der Parodie selbst kreative Eigenleistung steckt.

Kung Fury bspw ist auch nur eine Hommage an die 80er, Trashfilme und tumblr/9gag.
Hitler, Dinos, Hacker, Nazis, Zeitreisen, Oneliner etc sind ja alles nichts neues im Trashkino und im Prinzip ist Kung Fury wie ein verfilmter tumblr-Post, aber er macht eben verdammt viel richtig.
Die Optik, Musik, die tatsächlich witzigen Sprüche und absurden Ideen machen es eben doch zu einem kreativen Gesamtprodukt.
Ebenso die GoT-Hommage von South Park. Klar ist der Humor oft ziemlich meta und die Storyelemente von GoT werden aufgegriffen, aber das geschieht eben mit vielen verrückten Eigenideen und man merkt die Liebe zum Werk auf das man sich bezieht.
Ein weiteres Positivbeispiel ist die zweite Rick&Morty-Folge, die eine Hommage an Inception ist, da
hier zwar eindeutig auf das Vorbild Bezug genommen wird und auch Metahumor stattfindet, aber gleichzeitig auch soviele kreative Einfälle stattfinden, dass man sich fast wünscht Dan Harmon hätte Inception gedreht (alleine die Traumwelten sind viel verrückter).
Was ich hasse, sind so billige Parodien wie zB in Family Guy, wo die popkulturelle Referenz ansich schon der Gag ist und die Relevanz für die Story nicht vorhanden ist und ohne das dem parodierte Ausgangsmaterial, durch die Parodie eine weitere Facette zugefügt wird. Ein Problem das die Simpsons ebenfalls haben, denn die erzählen oft bestehende Geschichten (Bsp. Graf von Monte Christo) mit minimalen Abwandlungen einfach nach, was doch sehr fantasielos ist.
Der König unter den Hommagen ist imo die Serie Community.
Denn die schafft es immer wieder eine komplett eigenständige Story zu erzählen, innerhalb dieser
begründet jedoch auch Strukturen von popkulturellen Werken persiflieren/hommagieren.
Bspw. gibt es eine Doppelfolge, in der im Community College ein Paintball-Turnier stattfindet, im Western-Style. Natürlich bietet das Potential für zig Querreferenzen, ohne das jedoch die eigenständige Story in den Hintergrund rückt. Schließlich wird dieses Setting jedoch durch eine neue Macht von einem Star Wars-Setting abgelöst und neues Potenzial zur Hommage wird erzeugt.
Oder eine andere Folge, in der die Lerngruppe einen schwer-depressiven, dicken Studenten zu einer Runde Pen&Paper einladen um ihn aufzumuntern. Die Handlung findet auf zwei Ebenen statt, einmal die Realität und in dem Spiel, in dem Konflikte und Probleme Bezug zur Realität haben und die Gefühle und Motive der Protagonisten näher beleuchtet werden.

Was coldmirror angeht, die ist schon so lange auf youtube, wie es youtube gibt und ich finde sie, wie gesagt,
auch sehr gut. Wobei ich mir mittlerweile die meisten Videos nicht mehr anschaue, da ich mich wohl einfach langsam daran sattgesehen habe (im Gegensatz zu South Park :wink: )
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Rooster hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben: Ich musste in dem Film so oft grinsen. Da haben sich einfach ein paar Leute zusammengefunden, die ganz offensichtlich den Plan hatten, das Setting innerhalb seiner Eigenlogik visuell komplett und bis zur letzten absurden Stellschraube hin auszureizen. So was erlebt man in dieser Konsequenz echt selten. Wie ein Opernbesuch war das!
absolut! für mich war auch gerade dieser ganze "world building" aspekt dann fast die grösste überraschung im film. gerade was in den ersten 15-20 minuten auf einen einprasselt, ohne exposition und oft nur im vorbeischwenken hat mich komplett reingezogen. so fühlt sich alles automatisch viel größer und mystischer an. keine ahnung wann das letzte mal ein film meine fantasie so befeuert hat indem einfach nur die worte "gastown" oder "bulletfarm" ausgesprochen wurden. grossartig! ...und das design an sich ist sowieso unschlagbar gut :)
Hach, verdammt. Ich geh heute auch noch mal hin! Ich will nochmal sehen, wie sie der Typ die Kugel aus dem Kiefer zieht, die er Furiosa verpassen will.
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Beitrag von mr. mojo risin »

john wick

oh je. völlig sinnlos.

1. nicht, dass actionfilme mit rachefeldzug-story irgendwie tiefsinnig sein müssten, aber der war doch schon sehr stumpf.

2. obwohl ich mafia-/auftragsmörder-/profikiller-szenarien meistens mag, war die darstellung hier so bescheuert, dass das nicht geholfen hat. es hat nicht nur nicht geholfen, es war geradezu haarsträubend. dieses hotel!? :ugly:

3. es hilft, selbst bei stumpfen actionstreifen wenigstens einen charakter einzubauen, der in irgendeiner form sympathisch ist oder mit dem man sich "identifizieren" kann - und sei es nur durch menschliche regungen oder dergleichen. :Kratz:

4. der darsteller aus game of thrones, den ich hier zum ersten mal außerhalb der serie sah, scheint prädestiniert für unsympathische rollen zu sein. ^^

2/10 verschwendeten stunden lebenszeit
Zuletzt geändert von mr. mojo risin am 03.06.2015 07:33, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe1197293
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Beitrag von johndoe1197293 »

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The Sopranos

Ganz, ganz, ganz groß.
Gestern die letzte Folge gesehen, nachdem ich vor ca. 5 Monaten angefangen habe die Serie zu schauen. Man erkennt so viel von dem wieder, was mittlerweile "Qualitäts"-Serien ausmacht, aber trotzdem wischt sie noch bis heute mit den meisten davon den Boden auf. Hier gibt`s storys und Figuren für die Ewigkeit, allen voran Tony Soprano, der von James Gandolfini so authentisch, so überzeugend, einfach so unfassbar gut gespielt wird, dass der Verlust dieses großartigen Schauspielers noch trauriger macht, als er schon ist.
R.I.P. Mr Gandolfini.
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Rooster
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hat man george miller in der wüste vergessen oder wie kann so ein streifen heutzutage überhaupt zustande kommen? der boxoffice erfolg hält sich ja leider stark in grenzen aber was solls... in ein paar jahren ist fury road sowieso jedermanns lieblings action film...

ach ja und nach dem zweiten mal gucken finde ich tom hardy nun entgültig die perfekte besetzung für max. er versucht gar nicht erst dem charakter nicht vorhandene tiefe aufzusetzten sondern gibt ihm lieber ein echt verschrobenes auftreten inklusive viel gegrunze und verdutzten blicken. ich sag nur "wasser!" :lol: über theron braucht man nicht viel sagen ihr gehört der film sowieso.

und was fury road von anderen konsorten aus dem heutigen action gefilde abhebt? literweise herzblut...
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Rooster hat geschrieben:Bild

hat man george miller in der wüste vergessen oder wie kann so ein streifen heutzutage überhaupt zustande kommen? der boxoffice erfolg hält sich ja leider stark in grenzen aber was solls... in ein paar jahren ist fury road sowieso jedermanns lieblings action film...

ach ja und nach dem zweiten mal gucken finde ich tom hardy nun entgültig die perfekte besetzung für max. er versucht gar nicht erst dem charakter nicht vorhandene tiefe aufzusetzten sondern gibt ihm lieber ein echt verschrobenes auftreten inklusive viel gegrunze und verdutzten blicken. ich sag nur "wasser!" :lol: über theron braucht man nicht viel sagen ihr gehört der film sowieso.

und was fury road von anderen konsorten aus dem heutigen action gefilde abhebt? literweise herzblut...
Bin gerade auch vom zweiten Durchgang zurück. Immer noch genauso toll! Diesmal war meine Freundin mit, die neben mir im Kino die ganze Zeit vergnügt gegluckst und gejuchzt hat.

Und was die Umsätze angeht: Der Film steuert bei Box Office stramm auf die 290 Mio Umsatz weltweit zu. Bei ca. 150 Mio Kosten ist er damit demnächst soweit in der Gewinnzone, dass er bei WB nicht unter Flop laufen wird. Und George Miller ist 70 - der kann sich da entspannt zurück lehnen.