kill bill 1+2
hatte beide jeweils einmal gesehen, und zwar vor jahren, als beide noch relativ aktuell waren. daher hatte ich sie nur noch in groben zügen in erinnerung.
kann mich aber noch dran erinnern, dass ich beide nur ganz nett fand, und musste nun feststellen, dass der erste ja ein verdammtes meisterwerk ist. ^^
ziemlich geil. besonders die anime-sequenz zwischendurch gefiel mir sehr gut, obwohl ich sonst gar kein animefan bin. (cowboy bebop ist die große ausnahme.)
den zweiten fand ich dann nicht mehr ganz so herausragend. bisschen zuviel gefühlsduselei am ende, was irgendwie nicht so gut zum ganzen rest passte. und ein paar mehr kampfszenen hättens auch sein dürfen.
also gibts 9,5/10 rollenden köpfen für den ersten und 7/10 kung-fu großmeistern für den zweiten.
€: außerdem letztens zum wiederholten male gesehen - münchen.
sehr gut. gute, lange filme sind genau meine wellenlänge, und der ganze geheimdienst-/"profi"killer-themenkomplex ebenfalls. bonuspunkte, wenns auf realen begebenheiten basiert.
die moralische zwickmühle und der fragwürdige sinn und zweck solcher racheaktionen wird gut dargestellt, und dennoch kann man die motivation dahinter durchaus nachvollziehen, ohne jetzt mord und totschlag gutzuheißen. ^^
die anfangs klaren grenzen zwischen "gut und böse" verschwimmen zunehmend, und die protagonisten müssen sich mehr und mehr damit auseinandersetzen, inwiefern sie sich noch von ihren eigentlichen zielen unterscheiden.
spannend umgesetzt, absolut keine schwarz-weiß-malerei. ich gebe ihm 9/10 falsch beschrifteten plastiksprengstoff-bausätzen.
